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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.02.2026

Bin gespannt auf Band 2

Imperia - you let the fire in
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Ich wusste ehrlich gesagt nicht genau, was mich erwartet – aber der Prolog hat mich direkt komplett erwischt. Ich hatte wirklich Tränen in den Augen. So emotional und intensiv startet selten ein Buch, ...

Ich wusste ehrlich gesagt nicht genau, was mich erwartet – aber der Prolog hat mich direkt komplett erwischt. Ich hatte wirklich Tränen in den Augen. So emotional und intensiv startet selten ein Buch, und genau dadurch war ich sofort drin in der Geschichte.
Jara ist für mich das Herz des Ganzen. Sie fühlt sich unglaublich nahbar an. Ihre Emotionen sind nicht nur beschrieben, man spürt sie. Ihre Zweifel, ihre inneren Kämpfe, ihre Sehnsucht – das alles war für mich total nachvollziehbar. Ich konnte ihre Entscheidungen verstehen, selbst wenn sie nicht immer einfach waren.
Tohru ist von Anfang an stark und tapfer – aber auf eine ruhige, natürliche Art. Keine übertriebene “Ich rette alle”-Attitüde, sondern echte innere Stärke. Sie ist definitiv einer meiner liebsten Charaktere geworden.
Und Aidan… ja. Er wirkt stark und attraktiv, aber gleichzeitig emotional. Das mochte ich sehr, weil er nicht nur dieser typische harte Love Interest ist, sondern auch Tiefe bekommt.
Kleiner Nebengedanke: Luces klingt einfach wunderschön. Ich liebe die Beschreibung dieses Ortes.
Was für mich etwas schwierig war, war der Spice-Anteil. Am Anfang fand ich ihn wirklich gut dosiert und passend zur Entwicklung. Aber im Mittelteil hat es für mein Gefühl zu viel Raum eingenommen. Die eigentlich richtig starke dystopische Handlung ist dadurch etwas in den Hintergrund gerückt – und gerade die Welt und das Konzept hätten noch mehr Fokus verdient. Weniger Spice, mehr Plot – dann wäre es für mich perfekt gewesen.
Was man aber definitiv sagen muss: Die Optik des Buches ist ein absolutes Highlight. Es sieht einfach wunderschön aus und passt perfekt zur Atmosphäre der Geschichte.
Und dieses Ende… dieser Cliffhanger! Ich saß da und dachte nur: Ernsthaft?! Natürlich will ich jetzt wissen, wie es weitergeht.
Trotz meiner Kritik mochte ich die Geschichte sehr. Es ist eine intensive, emotionale Dystopie mit starken Figuren – nur eben mit einem Mittelteil, der für mich etwas ausgewogener hätte sein dürfen. Aber ich bin definitiv neugierig auf Band zwei.

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Veröffentlicht am 12.02.2026

Ein emotionales Wohlfühlbuch mit Tiefe und Herz

Mont Lacroix (Band 1) - Longing for Lelibeth
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„Longing for Lelibeth“ hat mich von der ersten Seite an abgeholt – die Geschichte startet direkt im Geschehen, ohne lange Einleitung, was mir sofort gefallen hat. Besonders gefreut habe ich mich über die ...

„Longing for Lelibeth“ hat mich von der ersten Seite an abgeholt – die Geschichte startet direkt im Geschehen, ohne lange Einleitung, was mir sofort gefallen hat. Besonders gefreut habe ich mich über die wechselnden Perspektiven beider Protagonisten. Das gibt der Geschichte zusätzliche Tiefe und macht die emotionalen Entwicklungen greifbarer.
Schon die Gestaltung ist etwas Besonderes: Die persönlichen Definitionen zu Beginn sind erfrischend und machen direkt Lust auf die Geschichte. Auch die Karte der wichtigsten Örtlichkeit liebe ich – solche Details lassen mich noch intensiver in eine Welt eintauchen. Und die Playlist beim Lesen? Ein absolutes Highlight, das die Atmosphäre perfekt unterstreicht.
Das Setting rund um das Hotel ist unglaublich cozy beschrieben. Man wird regelrecht hineingezogen und fühlt sich schnell angekommen. Gleichzeitig liegt eine spürbare emotionale Spannung über allem, die mich konstant mitfühlen ließ. Ich hatte mit beiden Protagonisten großes Mitgefühl – vor allem, weil man als Leserin früh ahnt, dass nicht alles so unbeschwert ist, wie es scheint.
Leli habe ich besonders ins Herz geschlossen. Gerade deshalb hatte ich regelrecht Angst vor dem unausweichlichen Moment der Wahrheit. Noahs innere Zerrissenheit hat mir stellenweise das Herz gebrochen. Die langsame, behutsame Annäherung zwischen den beiden war für mich genau richtig – nichts überstürzt, sondern glaubwürdig und emotional aufgebaut.
Die Briefe im Verlauf der Geschichte haben meine Neugier immer weiter angefacht und dem Ganzen eine zusätzliche Ebene verliehen.
Das Ende war spannend, emotional intensiv und eine echte Achterbahnfahrt – mit einem Abschluss, der sich verdient und rund anfühlt.
Für mich ist dieses Buch ein echtes Wohlfühlbuch mit angenehmem Schreibstil, viel Herz und genau der richtigen Mischung aus Romantik, Spannung und Gefühl.

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Veröffentlicht am 07.02.2026

Klasse Fortsetzung

Sie kann dich hören
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Zu Beginn war ich sehr gespannt auf den Verlauf der Geschichte, hatte aber auch ein wenig Angst, dass sich alles zu sehr wiederholen könnte. Schließlich bewegt sich die Handlung erneut in einem ähnlichen ...

Zu Beginn war ich sehr gespannt auf den Verlauf der Geschichte, hatte aber auch ein wenig Angst, dass sich alles zu sehr wiederholen könnte. Schließlich bewegt sich die Handlung erneut in einem ähnlichen Umfeld wie im ersten Band, und ich wollte nicht das Gefühl haben, dieselbe Geschichte noch einmal zu lesen.
Diese Sorge hat sich jedoch schnell gelegt. Freida McFadden hat es geschafft, die bekannte Ausgangssituation gut weiterzuentwickeln und mit einem spannenden Twist zu überraschen, den ich so nicht erwartet hätte. Genau das hat für mich den Reiz des Buches ausgemacht.
Besonders angenehm fand ich wieder den einfachen, klaren Schreibstil und die kurzen Kapitel. Dadurch ließ sich das Buch sehr schnell und flüssig lesen – perfekt, um „nur noch ein Kapitel“ zu lesen und dann doch weiterzumachen.
Ich mag die Reihe rund um Millie sehr gerne und habe auch diesen Band mit Freude gelesen. Für mich eine gelungene Fortsetzung mit Spannung und Überraschungsmomenten.

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Veröffentlicht am 31.01.2026

Leseempfehlung!

Seven Deadly Thorns – Ein Herz so schwarz wie Ebenholz
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Dieser Roman ist eine atmosphärische Romantasy, die mich vor allem durch ihre Figuren und die emotionale Entwicklung überzeugt hat. Die Geschichte verbindet düstere Fantasy-Elemente mit einer intensiven ...

Dieser Roman ist eine atmosphärische Romantasy, die mich vor allem durch ihre Figuren und die emotionale Entwicklung überzeugt hat. Die Geschichte verbindet düstere Fantasy-Elemente mit einer intensiven Dynamik zwischen den Hauptcharakterinnen und schafft dabei eine dauerhaft spannende Stimmung.
Besonders hervorheben möchte ich die starke Protagonistin Viola. Sie wirkt weder überzeichnet noch unrealistisch, sondern entwickelt sich glaubwürdig weiter und wächst an den Herausforderungen, mit denen sie konfrontiert wird. Gerade diese Entwicklung macht sie für mich sehr greifbar und sympathisch.
Ein großes Highlight war für mich die Beziehung zwischen Roze und Viola. Die Umsetzung des Enemies-to-Lovers-Tropes ist gelungen: Die Annäherung erfolgt langsam, mit viel Reibung, Emotionen und glaubwürdigen Konflikten. Nichts wirkt überstürzt, sondern organisch und gut aufgebaut.
Ganz besonders ins Herz geschlossen habe ich die Nebenfigur Waffles. Trotz seiner Rolle abseits des Zentrums bringt er Charme, Leichtigkeit und Persönlichkeit in die Geschichte und sorgt für schöne, oft herzerwärmende Momente.
Auch wenn ich spoilerfrei bleiben möchte, kann ich sagen: Die Handlung überrascht. Die Geschichte bleibt nicht vorhersehbar und hält Entwicklungen bereit, die mich wirklich begeistert haben und dem Buch nachhaltig im Gedächtnis bleiben lassen.
Insgesamt ist das Buch eine gelungene Mischung aus düsterer Fantasy, emotionaler Tiefe und starken Figuren. Für Fans von langsamer Romantik, spannender Charakterentwicklung und besonderen Nebenfiguren eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 27.01.2026

Langatmig

Faust
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Leider hat mich Faust von Gustav Skördemann überhaupt nicht überzeugt. Teil 1 liegt bei mir schon sehr lange zurück, was den Wiedereinstieg zusätzlich erschwert hat – aber auch unabhängig davon fiel es ...

Leider hat mich Faust von Gustav Skördemann überhaupt nicht überzeugt. Teil 1 liegt bei mir schon sehr lange zurück, was den Wiedereinstieg zusätzlich erschwert hat – aber auch unabhängig davon fiel es mir extrem schwer, in die Geschichte hineinzukommen. Der Einstieg ist zäh, es gibt kaum Spannungsaufbau und lange Zeit passiert schlicht zu wenig, um wirklich dranzubleiben.

Erschwerend kamen die vielen schwedischen Begriffe und Namen hinzu, die für mich den Lesefluss deutlich beeinträchtigt haben. Die Dialoge ziehen sich oft langatmig hin, während die eigentliche Handlung nur in sehr kurzen Abschnitten vorankommt. Statt Dynamik gibt es zahlreiche Aufzählungen, die das Erzähltempo weiter bremsen.

Erst in den letzten etwa zehn Prozent des Buches kam endlich so etwas wie Spannung auf – leider viel zu spät, um den Gesamteindruck noch zu retten. Insgesamt für mich eine sehr mühsame Lektüre, die mein Interesse über weite Strecken nicht halten konnte.

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