Ich konnte es kaum aus der Hand legen
Ich lese normalerweise keine Thriller. Ich wäre (vermutlich) auch nie auf die Idee gekommen, zu diesem Buch zu greifen, hätte ich nicht "The Housemaid" geschaut. Auch das war eher aus reiner Kinolust heraus ...
Ich lese normalerweise keine Thriller. Ich wäre (vermutlich) auch nie auf die Idee gekommen, zu diesem Buch zu greifen, hätte ich nicht "The Housemaid" geschaut. Auch das war eher aus reiner Kinolust heraus geboren. Und am Ende ein richtiger Volltreffer. Als ich dann mitbekam, dass es einen zweiten und dritten Teil gibt, war schnell klar: Die muss ich lesen. Zudem hatte ich vorher schon festgestellt, dass die Bücher von Freida McFadden bei uns in der Bibliothek wie warme Semmeln über die Ausleihtheke gehen. Zu Recht. Ich bin jetzt auch voll im (PsychThriller-Game.
Im zweiten Teil der Housemaid-Reihe steht wieder Millie im Mittelpunkt. Einige Jahre sind vergangen, sie macht eine Ausbildung, hat einen Freund und ihre Vergangenheit steht ihr immer noch im Weg. Dennoch bekommt sie einen Job als Haushälterin angeboten und arbeitet fortan bei Douglas und Wendy. Nur so kann sie sich über Wasser halten. Doch Millie merkt recht schnell, dass etwas nicht stimmt und Wendy ihre Hilfe braucht. Und dann nimmt alles seinen Lauf...
Ich mochte sowohl beim Kinofilm als auch beim zweiten Buch diesen krassen Plottwist. Ich saß mit offenem Mund im Kino. Gut, nun weiß ich ein wenig, wie der Hase läuft, und dennoch überraschen mich die Wendungen immer sehr. Auch die Story von "Sie kann dich hören" ist psychologisch clever gemacht. Ich mag zudem, dass nach dem Plottwist plötzlich auch ein zweiter Protagonist zu Wort kommt und aus dieser Perspektive berichtet wird. So spinnt sich nach und nach ein völlig neues Bild. Wem kann man eigentlich trauen und wer spielt hier ein falsches Spiel?
Spannend bis zum Schluss. Ich konnte das Buch kaum zur Seite legen und habe es quasi weggeatmet. "Nur noch ein Kapitel..." Hmmmm 😉 Klar, hätte ich Millie am liebsten manchmal geschüttelt, weil ich dachte: Warum tust du das? Aber ja, es ist eben eine fiktive Geschichte und Mut oder Leichtsinn einfach Teil der Thriller-Welt.