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Veröffentlicht am 28.03.2024

Einfühlsam erzählt

Wären wir Vögel am Himmel
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Erin Litteken erzählt hier ihre Familiengeschichte. Eine Geschichte, in der Fiktion und Wirklichkeit ineinander fließen, die zum größten Teil von der ukrainischen Seite ihrer Familie handelt. Diese stammt ...

Erin Litteken erzählt hier ihre Familiengeschichte. Eine Geschichte, in der Fiktion und Wirklichkeit ineinander fließen, die zum größten Teil von der ukrainischen Seite ihrer Familie handelt. Diese stammt aus der historischen Region Wolhynien im einstigen Ostpolen, der heutigen West-Ukraine. Inspiriert wurde sie ganz besonders von ihrer Urgroßmutter, die ums Überleben ihrer Familie gekämpft hat, die so viel Schreckliches gesehen hat und von so vielem loslassen musste.

Kaum waren die Sowjets 1941 auf dem Rückzug, kamen die Deutschen und wie sie bald feststellen mussten, waren die Nazis um keinen Deut besser. Sie wollten das Land, die Bevölkerung wurde verschleppt und als Ostarbeiter zwangsverpflichtet. Dabei war es ihnen egal, wie viele diese Knochenarbeit überlebten, denn Nachschub war im Anmarsch. Einmal in deren Fängen, gab es kein Entkommen und sollte es doch einer gewagt haben zu fliehen, wurden sie kaltblütig niedergemetzelt oder aber in eines der Vernichtungslager interniert.

„Wären wir Vögel am Himmel“ erzählt von Lilja, von ihrem Cousin Slavko und der anfangs zwölfjährigen Halya. Von Vika und Maksim und ihren Kindern, von Filip, der aus Polen stammt und von einigen mehr. Sie alle müssen ihre Heimat aufgeben, ganze Dörfer werden dem Erdboden gleichgemacht. So mancher schließt sich dem ukrainischen Wiederstand (der UPA) an, nicht jeder hat seinen Heldenmut überlebt.

Es ist ein erschütterndes Zeugnis einer Zeit, in der ein geschundenes Volk ums Überleben kämpft. Schon Erin Littekens Debütroman „Denk ich an Kiew“ greift die Geschichte der Ukraine auf und nun legt sie mit ihrem neuen Roman nach und wieder spielt die Wirklichkeit mit hinein. „Wären wir Vögel am Himmel“ ist im und nach dem Zweiten Weltkrieg angesiedelt, die Autorin dringt tief ein in die Flucht- und die Hungerjahre sommers wie winters, schildert die Bombardierung der Städte, die dadurch entstandenen Brände mitsamt den dort eingeschlossenen Menschen – viele davon konnten sich aus diesem Inferno nicht retten.

Ich lese von ihrer Flucht, kann mir diesen nagenden Hunger in seiner Gänze gar nicht vorstellen, durchlebe die unmenschliche Behandlung - als Untermenschen werden sie bezeichnet und sollten sie auch nur mit der Wimper zucken, werden sie brutalst misshandelt. Das nicht endend wollende Grauen ist schwer zu ertragen und doch sauge ich alles in mich auf, lese aus verschiedenen Perspektiven ihren Kampf nicht nur ums Überleben. Auch sind sie auf der Suche nach ihren Lieben, nach ihrer Familie, die sie irgendwann aus den Augen verloren haben.

Im sehr lesenswerten Nachwort dann schildert die Autorin die Geschichte der Ukraine in der Zeit, in der dieser Roman angesiedelt ist. Es waren schlimme Jahre und so mancher wählte den Freitod, um nicht den Feinden in die Hände zu fallen. Das hier beschriebene Schicksal ihrer Familie ist fiktional, jedoch spielen viele tatsächlichen Begebenheiten mit hinein.

Und wieder ist es ein russischer Aggressor, der seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine gnadenlos durchzieht. Und wieder ist ein Frieden für dieses leidgeprüfte Volk in weiter Ferne. Die Geschichte wiederholt sich, wir hören und sehen es täglich.

Der Roman schildert eine Zeit voller Hoffnungslosigkeit und doch spürt man die Kraft, trotz all dieser Gräueltaten die Hoffnung nicht ganz zu verlieren. Es ist eine einfühlsam erzählte Geschichte, die lange nachhallt, die ich jedem Geschichtsinteressierten empfehlen kann.

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Veröffentlicht am 27.03.2024

Kleine Fluchten

25 letzte Sommer
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Die Leben der beiden Männer, die sich eines Tages am See treffen, könnten unterschiedlicher nicht sein. Der Ich-Erzähler ist gestresst, sein Tag könnte mehr Stunden haben, er hetzt nicht nur durch seine ...

Die Leben der beiden Männer, die sich eines Tages am See treffen, könnten unterschiedlicher nicht sein. Der Ich-Erzähler ist gestresst, sein Tag könnte mehr Stunden haben, er hetzt nicht nur durch seine Termine, er hetzt regelrecht durch sein Leben. Ganz anders Karl. Er ruht in sich, hat sich auf seinen Hof zurückgezogen und nimmt das Leben mit allen Sinnen wahr.

Nun, Karl überzeugt den anderen, mit ihm zu schwimmen und lädt ihn anschließend ein, noch ein wenig bei ihm zu verweilen. Sie kommen ins Gespräch, die tägliche Hektik wird gegen Ruhe und Ausgeglichenheit ausgetauscht.

Was erwarte ich vom Leben, was ist mir wirklich wichtig? Sind es die stressigen Tage, ausgefüllt mit To-do-Listen, ständig das Smartphone im Blick? Oder sind es die kleinen Fluchten, die Freundschaften, die entschleunigten Tage mit Mußestunden nicht zu knapp, in denen man auch seine Träume zulassen darf?

Diese „25 letzte Sommer“ habe ich mir von Markus Hoffmann vorlesen lassen. Er hat mich – ganz im Sinne des Buches – einige Stunden innehalten lassen.

Die Geschichte regt zum Nachdenken an. Es ist ein leises Buch, das viel Wahres enthält. Zwei ganz und gar unterschiedliche Charaktere hinterfragen die Hast und Eile, die tägliche Betriebsamkeit. Karls Leben als Kartoffelbauer, der mit seiner Frau am eigenen Hof lebt, ist schon etwas verklärt dargestellt, denn die tägliche Arbeit macht sich nun mal nicht alleine, auch ein Aussteiger-Leben braucht eine gewisse Struktur.

Das Buch, das Hörbuch, lädt ein, Achtsamkeit sich selber gegenüber walten zu lassen. Bewusst genießen, das Leben zu spüren, Freundschaften pflegen, sich ruhige, besinnliche Momente zu gönnen. Wir alle wissen dies nur zu gut, nur kommt uns der Alltag ständig dazwischen.

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Veröffentlicht am 27.03.2024

Ein gar tödlicher Stoff

Die Hausboot-Detektei - Tödlicher Stoff
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„Stopp!“ ruft Arie noch, aber der Schattenmann tänzelt schon auf die Straße, er liegt am Boden, sein Kopf ist seltsam verdreht. Kein Puls – der Mann ist tot. Auch der dritte Auftrag für die fünf Hobby-Detektive ...

„Stopp!“ ruft Arie noch, aber der Schattenmann tänzelt schon auf die Straße, er liegt am Boden, sein Kopf ist seltsam verdreht. Kein Puls – der Mann ist tot. Auch der dritte Auftrag für die fünf Hobby-Detektive hat es in sich, sie haben es mit einem gar tödlichen Stoff zu tun. Welche Art Stoff hier wohl gemeint ist?

Nochmal zurück zum Anfang, als der Schattenmann direkt vor Aries Augen von einem Müllauto erfasst wird. Die Polizei geht von einem tragischen Unfall aus, lediglich die Tochter des Toten glaubt nicht daran. Also beauftragt sie die Hausboot-Detektei, schließlich war Arie, der Inhaber, direkt am Ort des Geschehens.

Mittlerweile kenne ich sie ganz gut, die fünf Hobby-Detektive, die auf eine liebenswürdige Art ein wenig verpeilt aber doch ganz schön auf Zack sind. Es sind Arie, der ehemalige Polizist und auch Maddie, die sich ihrer Schwester Isa annimmt. Isa ist schon zwanzig, im Kopf aber eher noch sechs Jahre alt. Sie kann wunderbar nähen, ihre Kreationen sind einzigartig und wie es der Zufall so will, knabbert Fru Gunilla, das zahme Eichhörnchen, einen sündteuren Stoff an. Eine Spur führt zu dem anfangs erwähnten Unfallopfer und weiter zu einem schwedischen Modedesigner, eine Textilexpertin dient ihnen hier als Ansprechpartnerin. Und schon drängt sich die Frage auf, ob der „Tödliche Stoff“ textilen Charakter hat oder es sich doch eher um einen anderen Stoff, um Drogen, handeln könnte.

Neben Arie und Maddie sind da noch Jack, Jan und Elin, zusammen sind sie an diesem ziemlich undurchsichtigen Fall dran. Und auch die 80jährige Kaatje Hommel mischt mit ihren selbstgestrickten Mützen mit, ob sie es nun will oder nicht. Es kommt ganz schön viel zusammen, der Fall wird immer komplexer, es geht um Einbruch, um Entführung und Lösegeldforderung. Aber nicht genug damit, es gibt weitere Leichen.

Diese liebenswerte Gaunerkomödie liest sich witzig-spitzig und nicht nur die Story an sich hat viel Charme, auch die fünf Detektive sind herzerfrischend und jeder auf seine ganz spezielle Art sympathisch, wenngleich sie auch anders können. Sie sind eine bunte Truppe, zu der auch ein Neufundländer gehört, der ganz einfach Hund heißt und natürlich – wie schon erwähnt – ist Fru Gunilla nicht wegzudenken. Einer ihrer selbstverfassten Hausregeln besagt, dass sie sich an das Gesetz zu halten haben, was nicht immer so einfach ist. So manches Mal schliddern sie ein wenig am Rande der Legalität vorbei, um dann doch noch die Kurve zu kriegen. Wie anders sollte man auch aus den finsteren Gestalten, mit denen sie es hier zu tun haben, etwas herausbekommen?

Ihr dritter Fall hat für reichlich Stoff gesorgt, er ist so gut wie aufgeklärt und nun meint Jack „ich kündige“. Maddie kontert mit ihrer Spinnst-du?-Stimme „super Timing“. Ob er denn wirklich weiterziehen will – wir werden es sehen, auch wenn es noch ein Weilchen dauern mag, bis Band 4 nicht nur auf diese Frage Antwort gibt, auch werden es die Hausboot-Detektive dann mit gar tödlichen Farben zu tun haben. Ich freu mich drauf.

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Veröffentlicht am 27.03.2024

Geht unter die Haut

Und Großvater atmete mit den Wellen
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„Wusstest du, dass Wellen, ganz unabhängig vom Wetter, im immer gleichen Rhythmus an Land schlagen? Das ist fast wie unsere Atemzüge, wenn wir schlafen.“

Schon Trude Teiges großartiges Buch „Als Großmutter ...

„Wusstest du, dass Wellen, ganz unabhängig vom Wetter, im immer gleichen Rhythmus an Land schlagen? Das ist fast wie unsere Atemzüge, wenn wir schlafen.“

Schon Trude Teiges großartiges Buch „Als Großmutter im Regen tanzte“ hat mich vollauf begeistert, es hat mich tief berührt und noch heute, nach mehr als einem Jahr, ist es so, als ob ich es gerade weggelegt hätte. Und nun, nachdem ich Konrad nach Java in die Zeit des Zweiten Weltkrieges begleitet habe, direkt hinein in die Gefangenschaft, bin ich wiederum sehr bewegt und ob der menschlichen Grausamkeiten erschüttert. Auch dieser Nachfolgeband „Und Großvater atmete mit den Wellen“ geht unter die Haut, er erzählt von dem jungen Konrad, dessen Handelsschiff von einem U-Boot attackiert und versenkt wurde. Nicht viele haben überlebt, Konrad und ein verletzter Kamerad können sich auf ein Beiboot retten. Nach neunzehn Tagen auf hoher See werden sie gerettet und in ein Krankenhaus auf Java gebracht. Dort lernt Konrad die junge Krankenschwester Sigrid kennen und lieben. Bald kommen sie beide getrennt voneinander in japanische Gefangenschaft.

Die Japaner hatten Java besetzt und auch hier kämpfen die Lagerinsassen um das tägliche Überleben. Wir kennen diese Zeit aus unserer Geschichte nur zu gut. Auch die Japaner kannten kein pardon, ihre Gefangenenlager waren geprägt von Gewalt und Hunger, die Grausamkeiten und ihre Gräueltaten haben viele nicht überlebt. Trude Teige beschreibt die Zeit sehr eindringlich aus Sicht von Sigrid und Konrad und den Menschen um sie herum. Ihre Not war mit Händen greifbar, nicht nur einmal wurde mir beim Lesen das Herz schwer, nicht immer konnte ich die Tränen zurückhalten. Die beiden verlieren sich aus den Augen, treffen irgendwann dann doch wieder aufeinander, sie hoffen so sehr auf ein Leben danach, auf ein Leben in Freiheit und Frieden. Kann ihnen die Hoffnung auf dieses so ersehnte Leben die Kraft geben, durchzuhalten?

Die Geschichte von Konrad und Sigrid ist fiktiv, sie basiert jedoch auf wahren, auf dokumentierten Begebenheiten. Die Autorin hat mir ein Stück Kriegsgeschichte über die japanisch besetzte indonesische Insel Java nähergebracht. Sehr anschaulich spricht sie über eine tragische Zeit, die nicht vergessen werden darf. In keinem Land, niemals sollten sich diese unmenschlichen Gräueltaten wiederholen. Die Wirklichkeit spricht jedoch eine andere Sprache.

Nun weiß ich auch um das Schicksal des Großvaters und wie die beiden Großeltern zusammengefunden haben, ihre Enkeltochter Juni ist die Erzählerin. Auch dieses zweite Buch, Großvaters Geschichte, werde ich nicht vergessen. Auch dies ein Buch, das man lesen sollte.

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Veröffentlicht am 25.03.2024

Ein verboten guter Thriller

Das Verbot: Thriller
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Wer Catherine Shepherds Zons-Thriller kennt, der weiß um die zwei Zeitebenen und die beiden Ermittler. In der Gegenwart ist dies Oliver Bergmann, seines Zeichens Kriminalkommissar und vor fünfhundert Jahren ...

Wer Catherine Shepherds Zons-Thriller kennt, der weiß um die zwei Zeitebenen und die beiden Ermittler. In der Gegenwart ist dies Oliver Bergmann, seines Zeichens Kriminalkommissar und vor fünfhundert Jahren dann ist (war) es der Stadtsoldat Bastian Mühlenberg. Die beiden waren und sind für die Sicherheit in Zons zuständig. Beide Zeitstränge knistern vor Spannung, in beiden Zeiten gilt es, Verbrechen aufzuklären. Was es mit diesem „Verbot“ auf sich hat, bleibt lange im Unklaren. Ein uraltes Geheimnis zieht sich über die Jahrhunderte hinweg, die Erklärung dessen ist letztendlich in sich schlüssig, es braucht jedoch eine ganze Weile, bis sich dieses gut gehütete „Verbot“ offenbart.

Den Ort des Geschehens kann man sich anhand des Planes von Zons auf der Cover-Innenseite gut vorstellen. Dieser ist zur besseren Orientierung gerade anfangs sehr hilfreich.

Was geschieht da? Schon der Prolog lässt mich schaudern, mein Kopfkino springt unweigerlich an, um dann gleich in die Vergangenheit abzugleiten. Bastian wird ins Kloster gerufen, Bruder Gregor liegt in einer seltsamen Pose direkt vor dem Klostertor. An der Spitze des Pfeils, der sein Herz durchbohrt hat, findet Bastian ein Pergament mit einer auf Latein verfassten Botschaft. Diese deutet auf das Vermächtnis schweigender Mönche hin – ein noch ganz und gar kryptisches Schriftstück.

Auch Oliver muss sich in der Gegenwart mit einem rätselhaften Mordfall beschäftigen, wird doch eine allseits beliebte Psychologin tot aufgefunden. Wie sich bald herausstellt, ist der Auffindeort nicht der Tatort, sie wurde nach ihrem Tod auf eine ganz bestimmte Art in ihrer Praxis abgelegt – was will der Täter damit sagen? Es bleibt nicht bei dem einen Mord, sowohl Oliver Bergmann als auch Jahrhunderte zuvor Bastian Mühlenberg haben es – so wie es den Anschein hat - mit einem Serientäter zu tun.

Ich gestehe, ich bin süchtig nach Catherine Shepherds Zons-Thrillern und dieser hier, der mittlerweile 14. dieser Reihe, ist so gut geschrieben, dass ich ihn am Stück verschlungen habe. Oliver und Bastian sind mir wohl vertraut, von beiden blitzt auch ein wenig Privatleben durch, wobei ich (sorry Oliver) Bastian total verfallen bin. Ich hoffe sehr, dass ich noch ganz viel von dem Stadtsoldaten und natürlich auch von Oliver lesen werde.

„Das Verbot“ steckt voller überraschender Wendungen, die Handlung in beiden Zeitebenen ist meisterlich durchdacht, auch sind die Parallelen vom Gestern zum Heute durchaus schlüssig, sie ziehen sich durch die beiden Erzählstränge. Die Ausgangssituation, der Hinweis auf dieses ominöse Vermächtnis der schweigenden Mönche, passt sich perfekt der Story an – besser könnte man es nicht wiedergeben. Und nicht zuletzt hat es das fulminante Finale nochmal in sich. Ein wiederum durchweg fesselnder, erstklassiger Thriller ist ausgelesen, ich hoffe bald auf den nächsten Zons-Thriller.

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