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Veröffentlicht am 26.07.2019

ein toller Roman mit wichtigen Themen

Die Sache mit der Motte und dem Licht
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Meine Meinung
Von der Autorin Katharina Wolf kannte ich bereits ein anderes Buch das mir richtig gut gefallen hatte. Nun also stand mit „Die Sache mit der Motte und dem Licht“ ein weiterer Roman von ihr ...

Meine Meinung
Von der Autorin Katharina Wolf kannte ich bereits ein anderes Buch das mir richtig gut gefallen hatte. Nun also stand mit „Die Sache mit der Motte und dem Licht“ ein weiterer Roman von ihr auf meinem Leseplan und ich war echt gespannt darauf.
Das Cover hat mich sehr angesprochen und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Daher habe ich nach dem Laden auch flott mit Lesen begonnen.

Ihre Charaktere hat die Autorin richtig gut ausgearbeitet und dann ins Geschehen integriert. Mir gefielen sie wirklich gut und ich konnte sie mir sehr gut vorstellen.
Lenny ist ein toller Charakter. Wie er sich gibt, seine Art und Weise, auf mich wirkte er einfach sympathisch.
Nick ist ebenfalls sehr schön beschrieben. Er wirkte, genau wie Lenny auch, authentisch auf mich. Mir gefiel sehr gut das er sich im Handlungsverlauf gut entwickelt.

Weiterhin lernt man als Leser noch andere Charaktere kennen. Jeder von ihnen, egal ob nur Freddy oder Karla oder auch Lennys Eltern, fügt sich wunderbar ins Geschehen ein.

Der Schreibstil der Autorin hat mich hier wirklich gepackt. Er ist sehr flüssig und leicht zu lesen, mir gefiel er richtig gut. Als Leser kann man alles gut nachvollziehen und verstehen.
Die Handlung selbst ist dann wirklich schön gemacht. Ich habe angefangen und war direkt drin. Es macht wirklich Spaß diese Geschichte hier zu lesen. Sie ist witzig spritzig, beinhaltet aber dennoch auch ein wichtiges Thema. Mir hat es richtig zugesagt wie sich die Autorin dem Thema Gay-Romance gewidmet hat. Es geht hier um Themen wie Liebe, Outing, Freundschaft und auch Familie. Alles zusammen ergibt eine richtig schöne Mischung.

Das Ende empfand ich als sehr schön. Es passt zur Gesamtgeschichte, macht diese rund und schließt diesen Einzelband sehr gut ab. Mich hat es wirklich zufriedengestellt.

Fazit
Insgesamt gesagt ist „Die Sache mit der Motte und dem Licht“ von Katharina Wolf ein Roman, der mich richtig gut für sich gewinnen konnte.
Interessante Charaktere, ein flüssiger sehr angenehm zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die sich sehr schön liest und gleichzeitig auch wichtige Themen anspricht, haben mir wundervolle Lesestunden beschert und mich begeistert.
Wirklich lesenswert!

Veröffentlicht am 26.07.2019

ein sommerlich frischer Jugendroman

Der Sommer der Feuerfische
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Meine Meinung
Die Autorin Tina Jörns ist mir unter einem anderen Namen bekannt. Ich war entsprechend daher auch gespannt auf „Der Sommer der Feuerfische“ aus ihrer Feder.
Das Cover hat mich total angesprochen ...

Meine Meinung
Die Autorin Tina Jörns ist mir unter einem anderen Namen bekannt. Ich war entsprechend daher auch gespannt auf „Der Sommer der Feuerfische“ aus ihrer Feder.
Das Cover hat mich total angesprochen und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Daher habe ich das Buch nach dem Laden auch flott angefangen zu lesen.

Die Charaktere in dieser Geschichte hier sind der Autorin absolut glaubhaft und vorstellbar gelungen. Ich konnte sie mich sehr gut in sie hineinversetzen und die Handlungen nachvollziehen.
Die Protagonisten sind Lena, Emma, Antonia, Frieda und eben Greta. Zuerst lernt man die 4 erstgenannten kennen, dann kommt Greta hinzu. Es ist schön zu lesen wie sich hier eine tolle Freundschaft aufbaut, wie die Mädchen zu einer tollen Einheit werden. In dieser Gemeinschaft gehen sie durch dick und dünn, sie vertrauen sich, sind immer füreinander da. Das bringt die Autorin glaubhaft und vor allem authentisch rüber.

Der Schreibstil der Autorin ist locker und flüssig, ich bin entsprechend leicht ins Geschehen hineingekommen und konnte problemlos folgen.
Geschildert wird das Geschehen aus den Sichtweisen der 5 Protagonisten. Dadurch lernt man als Leser alle sehr gut kennen und bekommt einen guten Einblick in die Gedanken und Gefühle aller.
Die Handlung selbst hat mich von Beginn an in ihren Bann ziehen können. Immer wieder hat die Autorin hier Wendungen ins Geschehen eingebaut, es gibt zudem eine konstante Spannung, die das gesamte Buch über gehalten werden kann. Hinzu kommen noch eine gute Tiefe und Themen, wie Schule, Pubertät oder auch Familie. Die Mischung ist der Autorin wirklich sehr gut gelungen.

Das Ende empfand ich dann als gelungen. Es passt zur Gesamtgeschichte, schließt dieses Jugendbuch sehr schön ab und macht alles passend. Mich hat es wirklich sehr zufriedengestellt.

Fazit
Kurz gesagt ist „Der Sommer der Feuerfische“ von Tina Jörns ein Jugendroman, der mich von Beginn an richtig einfangen konnte.
Interessante, sehr gut ausgearbeitete Charaktere, ein flüssig zu lesender leichter Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als sommerlich leicht, spannend und abwechslungsreich empfunden habe, haben mir richtig tolle Lesestunden beschert und mich überzeugt.
Absolut zu empfehlen!

Veröffentlicht am 26.07.2019

interessant aber nicht ganz perfekt

The Beauty Within. Finde mich
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Meine Meinung
Von der Autorin Teresa Zwirner kannte ich bisher keinen Roman. Daher war ich auch gespannt auf „The Beauty Within. Finde mich“ aus ihrer Feder.
Das Cover hat mich auf Anhieb angesprochen ...

Meine Meinung
Von der Autorin Teresa Zwirner kannte ich bisher keinen Roman. Daher war ich auch gespannt auf „The Beauty Within. Finde mich“ aus ihrer Feder.
Das Cover hat mich auf Anhieb angesprochen und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Daher habe ich das Buch geladen und schon ging es dann auch los.

Die hier handelnden Charaktere hat die Autorin richtig gut dargestellt. Ich konnte sie mir alle sehr gut vorstellen, konnte auch die Handlungen verstehen, mit in sie hineinversetzen.
Mia führt ein normales Leben, ist ein ganz normaler Teenie. Sie benimmt sich auch ganz normal, mal hat sie Hochphasen, mal ist sie eher zickig. Durch den Unfall verändert sich Mia komplett, sie lebt fortan zurückgezogen und lässt niemanden mehr an sich heran. Als Leser kann man gut nachvollziehen das sie sich für die Narben schämt. Erst durch den Sommerkurs merkt man das Mia wieder zurück ins Leben findet.
Jonah ist einfach Wahnsinn. Er ist so ein toller Typ, der aber auch seine ganz eigene Vergangenheit hat. Mir gefiel er total gut, auch wie er Mia quasi hilft, wie er an ihrer Seite ist.
Die beiden zusammen sind toll. Diese Geschichte zwischen den beiden wirkte absolut glaubhaft auf mich, sie ist wie aus dem Leben gegriffen.

Neben den beiden Protagonisten gibt es noch andere Charaktere, die sich ebenso sehr gut ins Geschehen einfügen. Sie alle erfüllen bestimmte Aufgaben, haben einen festen Platz.

Der Schreibstil der Autorin ist jugendlich und daher locker lesbar. Man kommt als Leser flüssig durch die Geschichte hindurch und kann auch wirklich gut folgen.
Die Handlung selbst hat mich dann gut unterhalten. Mir hat die Idee richtig gut gefallen. Es geht hier um die Wahrnehmung durch andere aber eben auch um Selbsthass und Ausgrenzung aufgrund des Aussehens. Man kann sich als Leser sehr gut in alles hineinversetzen, es wirkte auf mich alles realistisch und vor allem glaubhaft dargestellt.
Es ist aber eben auch das Setting mit diesem Sommerkurs, wo Theaterstücke geschrieben werden, interessant gemacht. Dadurch rücken alle zusammen.

Das Ende empfand ich persönlich als gut gemacht. Es passt in meinen Augen sehr gut zur Gesamtgeschichte, macht diese rund und schließt dieses Buch dann auch zufriedenstellend ab.

Fazit
Letztlich gesagt ist „The Beauty Within. Finde mich“ von Teresa Zwirner ein Roman, der mich doch ganz gut für sich gewinnen konnte.
Interessante Charaktere, ein angenehm zu lesender jugendlicher Stil der Autorin sowie eine Handlung, die auch mich glaubhaft und nachvollziehbar wirkte und deren Themen sehr wichtig sind, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

Veröffentlicht am 26.07.2019

ein richtig gelungener Dilogieabschluss

Der Kuss der Krähe 2: Zarenfluch
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Meine Meinung
Nachdem mir bereits der Auftakt der Dilogie von Isabel Clivia sehr gut gefallen hatte war ich echt gespannt auf den Abschluss „Der Kuss der Krähe 2: Zarenfluch“.
Das Cover passt sehr gut ...

Meine Meinung
Nachdem mir bereits der Auftakt der Dilogie von Isabel Clivia sehr gut gefallen hatte war ich echt gespannt auf den Abschluss „Der Kuss der Krähe 2: Zarenfluch“.
Das Cover passt sehr gut zum ersten Band und der Klappentext versprach mir nochmals richtig gute Lesestunden. Daher ging es nach dem Laden dann auch flott los.

Die Charaktere sind bereits gut bekannt aus dem ersten Band. Hier gewinnen sie noch an Tiefe und entwickeln sich weiter.
Vasilisa gefiel mir sehr gut. Ihre Persönlichkeit ist wirklich toll, man erfährt hier noch so einiges mehr über sie.
Kiril ist auch wieder mit dabei. Und er ist so klasse, wirkte auf mich glaubhaft und realistisch gezeichnet.
Die Mischung der Charaktere ist der Autorin auch in diesem zweiten Teil wieder sehr gut gelungen. Jeder von ihnen fügt sich einfach sehr gut ein, bringt nochmals ganz eigene Dinge mit ins Geschehen hinein.

Der Schreibstil der Autorin passt sehr gut zum Geschehen. Sie schreibt flüssig und angenehm, versteht es den Leser gut ans Buch zu binden. Man kann allem problemlos folgen und es verstehen.
Die Handlung schließt an Teil 1 an. Man sollte diesen auch vorab gelesen haben um alles zu verstehen. Und es geht hier direkt auch wieder spannend weiter. Die Autorin hat sich hier so einiges einfallen lassen, es ist magisch, gibt Überraschungen und Wendungen, mit denen man nicht rechnet. Immer wieder gibt es Geheimnisse und Enthüllungen, man hofft und bangt, es passt einfach alles zusammen.

Das Ende ist in meinen Augen gut wie es ist. Es passt zur Gesamtgeschichte, macht diese rund und schließt die Dilogie dann auch wirklich richtig gut ab.

Fazit
Abschließend gesagt ist „Der Kuss der Krähe 2: Zarenfluch“ von Isabel Clivia ein richtig gelungener Dilogieabschluss, der mich von Beginn an gefangen nehmen konnte.
Sehr gut dargestellte Charaktere, ein flüssiger sehr angenehm zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die Band 1 richtig gut weiterführt und in der es zudem Wendungen und Überraschungen gibt, haben mir tolle Lesestunden beschert und mich begeistert.
Absolut zu empfehlen!

Veröffentlicht am 24.07.2019

geheimnisvoll aber nicht ganz überzeugend

Project Jane 1. Ein Wort verändert die Welt
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Meine Meinung
Der Jugendroman „Project Jane: Ein Wort verändert die Welt“ stammt von der Autorin Lynette Noni. Es ist der erste Roman der Autorin, der auf Deutsch erhältlich ist und gleichzeitig ist es ...

Meine Meinung
Der Jugendroman „Project Jane: Ein Wort verändert die Welt“ stammt von der Autorin Lynette Noni. Es ist der erste Roman der Autorin, der auf Deutsch erhältlich ist und gleichzeitig ist es auch der Auftakt einer Reihe.
Das Cover hat mich auf Anhieb angesprochen und der Klappentext wirkte geheimnisvoll auf mich. Daher war ich natürlich neugierig auf die Geschichte und habe so das Buch auch nach dem Erhalt direkt angefangen mit Lesen.

Die hier handelnden Charaktere hat die Autorin sehr gut ausgearbeitet und dann ins Geschehen hineingepackt. Man kann sie sich als Leser gut vorstellen und auch die Handlungen sind verständlich.
Jane wirkte zunächst sympathisch auf mich. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen, konnte verstehen warum sie so misstrauisch war. Allerdings hat sie im Handlungsverlauf ein paar Sympathiepunkte verloren.
Ward hingegen war mysteriös und geheimnisvoll. Es ist sehr schwer wirklich hinter seine Fassade zu blicken, er hat einige Seiten, die er im Handlungsverlauf zeigt.

Es gibt noch andere Charaktere, die sich ebenso gut ins Geschehen einfügen. Jeder bringt eigene Dinge mit, die gut in die Geschichte passen.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und gut zu lesen. Man kommt sehr gut ins Geschehen hinein, kann gut folgen und alles verstehen.
Die Handlung selbst beginnt wirklich mitreißend und hat mich auf Anhieb gepackt. Ich bin dann auch sehr flott durch die Geschichte gekommen, empfand alles als sehr mystisch du geheimnisvoll. In meinem Kopf haben sich sehr viele Fragen gebildet auf die ich gerne Antworten wollte.
Leider aber flaut die Spannung dann doch immer mehr ab, die Geschichte wird leider ein wenig zäh und langwierig. Man will als Leser aber dennoch wissen wie es weitergeht, was weiter passiert und welche Antworten das Buch noch parat hat.
Zu Ende hin wird es nochmals spannender und es gibt tatsächlich noch ein paar Antworten auf die drängendsten Fragen.
Vom Setting und der Idee her war ich sehr angetan, es wirkte gut durchdacht und entsprechend dann auch umgesetzt.

Das Ende ist leider sehr offen und irgendwie kam ich mir auch ein wenig vor als hätte man mich aus dem Geschehen gerissen. Ich bin jetzt echt gespannt wie es weitergeht, was wohl im zweiten Teil passieren wird.

Fazit
Letztlich gesagt ist „Project Jane: Ein Wort verändert die Welt“ von Lynette Noni ein Auftakt einer Jugendbuchreihe, der mich recht gut für sich gewinnen konnte.
Interessante Charaktere, ein flüssiger gut zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die zunächst spannend gehalten ist, dann aber doch ziemlich nachlässt, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!