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Veröffentlicht am 02.09.2018

spannend und emotional, Teil 3 kann überzeugen

Der Fluch der sechs Prinzessinnen (Band 3): Diamantkäfig
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Meine Meinung
Bereits die ersten beiden Bände der „Der Fluch der sechs Prinzessinnen“ von Regina Meißner haben mich wirklich begeistert. Nun ist Band 3 „Diamantkäfig“ erschienen und ich hatte die Möglichkeit ...

Meine Meinung
Bereits die ersten beiden Bände der „Der Fluch der sechs Prinzessinnen“ von Regina Meißner haben mich wirklich begeistert. Nun ist Band 3 „Diamantkäfig“ erschienen und ich hatte die Möglichkeit auch diesen Teil zu lesen.
Das Cover ist dieses Mal in grün gehalten und sprach mich sofort an. Und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Also habe ich mich auch ziemlich flott ans Lesen gemacht.

Die handelnden Charaktere gefielen mir wirklich gut. Die Autorin hat sie vorstellbar und wirklich gut ausgearbeitet, man kann als Leser so manche Eigenarten erkennen, die jedem von ihnen das gewisse Etwas verleihen.
Band 3 ist ja die Geschichte von Valyra. Sie ist die jüngste der Prinzessinnen und steht im Mittelpunkt. Ich gestehe, ganz am Anfang war ich nicht so überzeugt von ihr, doch es dauerte wirklich nicht lange und schon hatte sie mich auf ihre Seite gezogen. Valyra ist eine starke junge Frau, wobei Mädchen trifft es hier wohl eher, allerdings sie zweifelt doch immer wieder an sich. Mir gefiel das sie mutig ist, das sie Gefahren nicht aus dem Weg geht und wirklich nicht aufgibt.
Auch Rania ist wieder dabei. Sie nimmt hier eine doch sehr wichtige Rolle ein. Als Leser lernt man sie hier richtig gut kennen, allerdings was hier zu Tage befördert wird ist nicht unbedingt schön. Sie ist doch ziemlich grausam, wobei es noch immer ein Rätsel ist warum.

Doch nicht nur die genannten Charaktere haben es mir angetan, auch all die anderen Nebenfiguren sind toll. Jeder von ihnen bringt so ganz eigene Singe mit, die Mischung ist hier richtig gut gelungen.

Der Schreibstil der Autorin ist richtig toll. Ich bin flüssig und vollkommen leicht durch die Seiten dieser Geschichte hier gekommen und konnte ohne Probleme dem Geschehen folgen.
Die Handlung selbst ist absolut faszinierend und hat mich von Anfang richtig gepackt. Es ist der dritte Teil der Reihe und man sollte die beiden Vorgänger schon auch gelesen haben, denn dann werden alle Zusammenhänge auch wirklich klar.
Den Leser erwartet hier eine wirklich spannende Geschichte. Es gibt einige Geheimnisse, die gelüftet werden müssen und auch die Emotionen kommen gut zum Tragen. Die Autorin hat es hier wirklich geschafft mich immer wieder aufs Neue zu überraschen. Somit wurde ich auch immer wieder weiter vorangetrieben und wollte wissen was weiter passiert und wie es letztlich dann auch ausgeht.

Das Ende hat mich echt überrascht. Es ist nicht vorhersehbar, was mir richtig gut gefiel. In meinen Augen passt es einfach und treibt die Vorfreude auf den finalen Teil dieser Reihe sehr voran. Ich bin bereits jetzt schon gespannt wie es wohl ausgehen wird.

Fazit
Kurz gesagt ist „Der Fluch der sechs Prinzessinnen: Diamantkäfig“ von Regina Meißner ein verdammt gut gelungener dritter Band der Reihe.
Interessante, sehr gut ausgearbeitete Charaktere, ein flüssiger Stil, der mich immer weiter ins Geschehen gezogen hat und eine Handlung, die ich persönlich als spannend, mystisch und auch richtig emotional empfunden habe, haben mir wunderbar unterhalten und machen Lust auf das Finale.
Absolut empfehlenswert!

Veröffentlicht am 30.08.2018

ein richtig schönes Jugendbuch, das begeistern kann

I love you heißt noch lange nicht Ich liebe dich
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Meine Meinung
Der Jugendroman „I love you heißt noch lange nicht Ich liebe dich“ stammt von der Autorin Cleo Leuchtenberg. Das Cover fand ich richtig ansprechend und der Klappentext machte mich neugierig. ...

Meine Meinung
Der Jugendroman „I love you heißt noch lange nicht Ich liebe dich“ stammt von der Autorin Cleo Leuchtenberg. Das Cover fand ich richtig ansprechend und der Klappentext machte mich neugierig. Also habe ich mich auch schnellstmöglich ans Lesen gemacht.

Die handelnden Charaktere dieser Geschichte hier sind der Autorin sehr gut gelungen. Sie wirkten auf mich sehr authentisch und glaubhaft gezeichnet, jeder hat seine ganz eigenen Ecken und Kanten.
Lilly und Ben verbringen durch die Arbeit einiges an Zeit miteinander. Beide waren sie mir auf Anhieb sehr sympathisch. Sie kommen aus verschiedenen Verhältnissen, was zusätzlich Brisanz ins Geschehen hineinbringt.
Ben mag vielleicht ein wenig stur und eigensinnig sein, mir persönlich gefiel dies aber richtig gut. Wenn man bei ihm genau liest erkennt man, hinter dieser Fassade ist er ein sensibler Junge, den man gern haben muss.
Lilly ist ein Mädchen aus gutem Hause. Von ihrem Ex wurde sie enttäuscht, nun versucht sie diesen aus ihrem Kopf zu bekommen. Auch Lilly mochte ich richtig gerne, ihre Art, wie sie sich gibt, ist toll.

Auch die Nebencharaktere in dieser Geschichte hier sind gut gezeichnet. Sie kann man sich ebenso sehr gut vorstellen und die Handlungen gut verstehen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und bildhaft. Man kommt hier richtig leicht durch die Seiten hindurch und kann ohne Probleme folgen, alles gut verstehen.
Geschildert wird das Geschehen aus den Sichtweisen von Lilly und Ben. Für beide hat die Autorin die Ich-Perspektive verwendet. Diese ist hier wirklich passend, denn man lernt beide richtig gut kennen, kann ihre Gedanken und Gefühle gut nachvollziehen.
Die Handlung selbst gefiel mir richtig gut. Es ist zum einen eine wirklich tolle Liebesgeschichte, die sich glaubhaft und vor allem realistisch entwickelt. Doch man bekommt nicht nur das, nebenher gibt es quasi noch eine weitere Geschichte, die sich sehr gut an die andere Geschichte anfügt und man erfährt so einiges an Hintergrundwissen, was das Synchronsprechen angeht. Dies ist sehr interessant und passt außerdem sehr gut zur Geschichte.

Das Ende ist in meinen Augen gut gelungen und passt sehr gut zur hier erzählten Geschichte. Es schließt sie ganz toll ab und macht sie letztlich auch rund.

Fazit
Insgesamt gesagt ist „I love you heißt noch lange nicht Ich liebe dich“ von Cleo Leuchtenberg eine richtig schönes Jugendbuch, das mich von Anfang an für sich gewinnen konnte.
Interessante, sehr gut gezeichnete Charaktere, ein flüssiger, leicht zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die für den Leser eine richtig schöne Liebesgeschichte parat hat und zudem noch Hintergründe zum Synchronsprechen bietet, haben mir richtig tolle Lesestunden beschert und mich wirklich überzeugt.
Absolut zu empfehlen!

Veröffentlicht am 16.08.2018

ein richtig toller Roman für schöne Lesestunden

Die Töchter von Tarlington Manor
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Meine Meinung
Von Tanja Bern habe ich bereits andere Romane gelesen und immer konnte sie mich bisher auch begeistern. Daher war ich auch entsprechend gespannt auf „Die Töchter von Tarlington Manor“ aus ...

Meine Meinung
Von Tanja Bern habe ich bereits andere Romane gelesen und immer konnte sie mich bisher auch begeistern. Daher war ich auch entsprechend gespannt auf „Die Töchter von Tarlington Manor“ aus ihrer Feder.
Das Cover und der Klappentext versprachen mir sehr viel, also startete ich neugierig.

Die auftauchenden Charaktere sind der Autorin richtig gelungen. Man kann sie sich als Leser sehr gut vorstellen und die Handlungen auch immer gut nachvollziehen.
In der Gegenwart trifft man auf Casey. Sie gefiel mir sehr gut, sie sucht ja nach ihren irischen Vorfahren. Dafür nimmt sie so einiges auf sich und sie kämpft gegen Gefühle für einen ihr vollkommen Unbekannten. Ich mochte Casey wirklich sehr gerne.
In der Vergangenheit trifft man auf Aeryn. Sie tat mir schon ziemlich leid, wie sie aufwächst. Ihr Leben ist nicht gerade einfach, sie muss mit so allerlei Widrigkeiten fertig werden.

Neben den beiden genannten gibt es noch andere Charaktere. Manche mag man als Leser, andere wiederum sind nicht unbedingt sympathisch. Die Autorin schafft hier eine tolle Mischung.

Der Schreibstil der Autorin ist richtig klasse. Bereits nach ein paar Seiten war ich vollkommen im Geschehen drin, bin flüssig und wirklich gut durch die Geschichte gekommen.
Die Handlung selbst hat mich echt bewegt und gefesselt. Die Autorin schafft es hier wirklich den Leser an die Seiten zu binden. Das Geschehen berührt, wühlt auf, schockiert und es geht richtig spannend zu. Hinzu kommen sehr schöne Beschreibungen der Umgebung, da bekommt man richtig Fernweh. Und auch tiefe Gefühle und Emotionen fehlen nicht, eher im Gegenteil, es fügt sich alles wunderbar zusammen.
Von der Idee und Umsetzung war ich hier wirklich begeistert. Man findet Gegenwart und Vergangenheit vor, beide Stränge verschmelzen immer mehr miteinander, werden dann letztlich eins.

Das Ende ist dann in meinen Augen gelungen. Es passt sehr gut zur Gesamtgeschichte, schließt sie ab und macht sie rund. Man geht mit einem wirklich guten Gefühl aus der Geschichte.

Fazit
Alles in Allem ist „Die Töchter von Tarlington Manor“ von Tanja Bern ein Roman, der mich von Anfang an wirklich einfangen konnte.
Interessante, sehr gut gezeichnete Charaktere, ein flüssig zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die emotional und gefühlvoll gehalten ist und der deren Umsetzung, auch mit der tollen Kulisse Irlands, richtig überzeugt hat, haben mir wundervolle Lesestunden beschert.
Absolut zu empfehlen!

Veröffentlicht am 24.07.2018

erstklassiger Auftakt, der mich glücklich gemacht hat

Heliopolis (Band 1) - Magie aus ewigem Sand
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Meine Meinung
Von Stefanie Hasse habe ich bereits einiges Bücher gelesen und jedes Mal konnte sie mich aufs Neue richtig begeistern. Nun hatte ich auch die Chance „Heliopolis – Magie aus ewigem Sand“ aus ...

Meine Meinung
Von Stefanie Hasse habe ich bereits einiges Bücher gelesen und jedes Mal konnte sie mich aufs Neue richtig begeistern. Nun hatte ich auch die Chance „Heliopolis – Magie aus ewigem Sand“ aus ihrer Feder zu lesen und entsprechend gespannt war ich auf die Geschichte.

Ihre Charaktere hat die Autorin richtig gut ausgearbeitet und ins Geschehen integriert. Auf mich wirkten sie alle glaubhaft und vorstellbar, die Handlungen waren für mich gut nachzuvollziehen.
Die beiden Protagonistinnen Hailey und Akasha haben mir sehr gut gefallen. Beide wirkten sie sehr gut dargestellt auf mich. Akasha hat es hier nicht so leicht, ich habe sie ins Herz geschlossen. Sie muss viel tragen und so einiges leisten.
Hailey hingegen ist ein ganz normaler Teenager, zumindest glaubt sie das. Bis sie plötzlich Dinge kann die ihr merkwürdig vorkommen. Erst nach und nach erfährt Hailey was alles zu bedeuten hat und ich wirklich begeistert davon wie sie dies alles aufnahm.

Es sind aber nicht nur die Protagonistinnen, die mir sehr zugesagt haben, auch die anderen Figuren sind klasse. Sie alle sind sehr gut beschrieben, sie ergeben eine Mischung, die sehr gut zur hier erzählten Geschichte passt.

Der Schreibstil der Autorin ist herrlich leicht und flüssig. Einmal angefangen konnte ich das Buch hier wirklich kaum aus der Hand legen, ich war gefangen in der Geschichte, musste wissen wie es weitergeht.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus der Sichtweise der beiden Mädchen Hailey und Akasha. Somit lernt man als Leser beide noch viel besser kennen und bekommt einen guten Einblick in ihre Gedanken- und Gefühlswelt.
Die Handlung hat mich echt gepackt. Die Autorin schafft es mühelos den Leser in den Bann dieser Geschichte zu ziehen. Sie beschreibt die geschaffene Welt sehr anschaulich, und detailliert, vor meinem geistigen Auge ist hier alles zum Leben erwacht. Ich habe mich hier treiben lassen, saß zum Til wirklich staunend hier, so begeistert war ich.
Das Geschehen ist hier wirklich von Anfang an spannend gehalten, der rote Faden zieht sich hier kontinuierlich durch die Geschichte hindurch. Im Verlauf erfährt man hier einige wichtige Dinge, bekommt einen sehr guten Einblick in das Leben in Heliopolis. Dies hat die Autorin wirklich sehr gut und vor allem schlüssig umgesetzt.

Das Ende ist actionreich und es macht immens neugierig auf Band 2. Ich kann es kaum erwarten endlich wirklich alles zu erfahren und dann zu wissen wie es letztlich endet.

Fazit
Kurz gesagt ist „Heliopolis – Magie aus ewigen Sand“ von Stefanie Hasse ein erstklassiger Auftaktband der Dilogie, der mich echt sprachlos gemacht hat.
Sehr gut ausgearbeitete, sympathische Charaktere, ein flüssiger, sehr gut zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als detailreich und spannend empfand und deren Bann ich mich nicht entziehen konnte, haben mich ganz wunderbar unterhalten und ja mich echt richtig begeistert.
Dieses Buch ist wirklich ein Highlight für mich!
Lesen! Unbedingt!

Veröffentlicht am 22.06.2018

interessanter aber nicht ganz perfekter Auftakt

Deceptive City (Band 1): Aussortiert
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Meine Meinung
Der Roman „Deceptive City: Aussortiert“ stammt von der Autorin Stefanie Scheurich. Es ist der Auftaktband einer Trilogie, der mich ganz besonders vom Klappentext her angesprochen hat. Das ...

Meine Meinung
Der Roman „Deceptive City: Aussortiert“ stammt von der Autorin Stefanie Scheurich. Es ist der Auftaktband einer Trilogie, der mich ganz besonders vom Klappentext her angesprochen hat. Das Cover empfand ich als passend gestaltet und so habe ich mich auch flott ans Lesen gemacht.

Die Charaktere hier sind sehr gut ausgearbeitet und ich konnte sie mir alles wirklich gut vorstellen, die Handlungen soweit auch sehr gut nachvollziehen.
Thya und Mitchell sind hier die beiden Protagonisten. Sie wachsen in getrennten Welten auf. Eigentlich wären sie sich nie begegnet, doch dann kommt alles ganz anders. Sie passen hier wirklich sehr gut in das Geschehen hinein.
Thya ist doch ziemlich naiv, gerade auch zu Anfang. Dann aber versteht sie es ist nicht alles so perfekt wie es scheint, wie man es ihr erzählt. Mir gefiel sie wirklich gut, ich konnte ihre Entwicklung hier richtig gut nachvollziehen, sie verstehen.
Mitchell ist sehr fürsorglich und hat das Herz am richtigen Fleck. Er riskiert wirklich alles, Familie und Freunde gehen ihm über alles. Dafür ist er sogar bereit sein Leben aufs Spiel zu setzen. Auch Mitchell entwickelt sich im Verlauf der Handlung merklich weiter, was mir richtig gut gefiel.

Auch die anderen Charaktere dieser Geschichte passen wirklich gut hinein. Jeder von ihnen bringt ganz eigene Dinge mit und so ergibt sich eine tolle Mischung.

Der Schreibstil der Autorin war mir bereits durch ihr Debüt bekannt. Man merkt aber deutlich Stefanie Scheurich hat sich entwickelt. Ich bin hier wirklich flüssig durch die Seiten gekommen und konnte problemlos folgen.
Geschildert wird das Geschehen aus der Sichtweise von insgesamt 4 Personen. Für jede dieser Personen hat die Autorin die Ich-Perspektive verwendet. So verfolgt man als Leser unter anderen Thya und auch Mitchell aber auch Susi und Theo begleitet man.
Die Handlung lässt sich ganz klar in das Dystopiegenre einordnen. Und ich fand diesen Auftakt wirklich sehr gut gemacht. Es gibt Drama und auch sonst einiges an Abwechslung. Und man findet eine gewisse Grundspannung vor.
Ich muss aber gestehen mir war es stellenweise etwas zu ruhig vom Tempo her. Ich hätte mir hier etwas mehr gewünscht. Es bleibt hier leider auf der Strecke, da gibt es genug Potential für die Fortsetzung.

Das Ende gefiel mir, auch wenn es den Leser sehr neugierig auf die Fortsetzung macht. Ich bin gespannt was mich dann wohl alles erwarten wird.

Fazit
Insgesamt gesagt ist „Deceptive City (Band 1): Aussortiert“ von Stefanie Scheurich ein Auftaktband, der mich allerdings nicht vollkommen begeistert hat.
Interessante Charaktere, ein flüssig zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, in der man Spannung und auch einiges an Abwechslung vorfindet, deren Tempo mir aber doch ein wenig zu ruhig war, haben mir tolle unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!