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Veröffentlicht am 09.08.2025

Kater und der Sinn des Lebens

Frankie
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Frankie ist ein Streuner, der auf einer seiner Erkundungstouren Richard Gold trifft, der gerade im Begriff ist, sich umzubringen. Der Kater mit dem lädierten Ohr vereitelt dieses Vorhaben und irgendwie ...

Frankie ist ein Streuner, der auf einer seiner Erkundungstouren Richard Gold trifft, der gerade im Begriff ist, sich umzubringen. Der Kater mit dem lädierten Ohr vereitelt dieses Vorhaben und irgendwie wird der Mensch ihn daraufhin nicht mehr los.

Die Welt in den Worten eines Straßenkaters erklärt, könnte man auch sagen. Die Art wie er gewisse - uns oftmals so wichtig erscheinende - Dinge in einer trockenen, flapsigen Art auf den Punkt bringt, hat etwas sehr Erfrischendes. Die einfache Sprache täuscht fast darüber hinweg, wie viel Tiefgang die Geschichte hat. Es geht um Verlust, Depression, der Suche nach einem Zuhause, und - ja natürlich, den Sinn des Lebens allgemein.

Für mich persönlich ist es derzeit eines der lesenswertesten Bücher. Ich habe gelacht, geweint, manchmal beides gleichzeitig. Absolute Empfehlung, nicht nur für Katzenfreunde!

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Veröffentlicht am 02.08.2025

Die üblichen Verdächtigen - oder doch nicht?

Die Kolonie
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Ein Detective wird als Spezialistin (Vampiranthropologin) zu einem aktuellen Mordfall in die Provinz beordert. Sie landet bei Wintereinbruch irgendwo in Alaska. Ein paar hundert misstrauische Einwohner ...

Ein Detective wird als Spezialistin (Vampiranthropologin) zu einem aktuellen Mordfall in die Provinz beordert. Sie landet bei Wintereinbruch irgendwo in Alaska. Ein paar hundert misstrauische Einwohner und in der unmittelbaren Nachbarschaft eine Vampirkolonie liefern genug Verdächtige für einen Mord, und so nimmt die Geschichte ihren Lauf…

“Die Kolonie” ist ein Thriller mit allen bewährten Merkmalen: stereotype Charaktere, überraschenden Twists, manchmal blutrünstigen Details und natürlich einem spannenden Finale.

Mir persönlich waren die meisten Personen zu flach gezeichnet, ich musste immer wieder zurück blättern, um mir die Verbindungen der Figuren bzw deren Geschichte wieder in Erinnerung zu rufen, weil sie bei mir einfach keinen bleibenden Eindruck hinterließen. Trotz einiger Überraschungen wirkt die Geschichte stellenweise zu konstruiert und vorhersehbar.

Die Rahmenhandlung - Vampire als Minderheit, die mehr oder weniger integriert mit Menschen leben und alle Herausforderungen, die aktuell überall in unserer Multikulti-Welt auftreten - finde ich hingegen sehr spannend, auch gut durchdacht und umgesetzt.

Alles in allem ein kurzweiliges Abenteuer, das manchmal ein paar Klischees zu viel bedient.

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