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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.08.2025

witzig und kurzweilig von Anfang bis Ende

Die fieseste Lehrerin der Welt
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Frau Fröhlich ist die neue Lehrerin in Pauls Klasse. Eigentlich keine große Sache für die Kinder, doch dann entpuppt sich Frau Fröhlich als ziemlich gemein: Sie führt unzählige Verbote ein, verteilt total ...

Frau Fröhlich ist die neue Lehrerin in Pauls Klasse. Eigentlich keine große Sache für die Kinder, doch dann entpuppt sich Frau Fröhlich als ziemlich gemein: Sie führt unzählige Verbote ein, verteilt total ungerechte Noten und führt ein sehr strenges Regiment. Die Schüler sind fassungslos, vor allem, da ihre Eltern und die anderen Lehrer scheinbar nicht bemerken, wie fies Frau Fröhlich ist. Also versuchen die Kinder, die Lehrerin wieder loszuwerden. Doch das ist leichter gesagt, als getan …

Die Geschichte wird von Paul erzählt. Der lockere und leichte Schreibstil macht das Lesen leicht. Außerdem kann man sich alles immer gut vorstellen. Zwischendurch gibt es auch immer wieder schwarz-weiße Illustrationen, die den witzigen Ton der Geschichte unterstützen.

Ich habe die Geschichte mit unserer Tochter (11) gelesen.

Frau Fröhlich ist mehr als streng und sehr unsympathisch. Da bekommt man einerseits Mitleid mit der Klasse, andererseits muss man als Leser immer wieder Schmunzeln. Im Laufe der Geschichte wird es immer verrückter, so dass man selbst sehr neugierig ist, was hier eigentlich los ist. Das sorgt natürlich für viel Lesemotivation, da man natürlich auf die Auflösung gespannt ist. Diese ist dann schräg, aber passend und ebenfalls lustig - wie das gesamte Buch.

Fazit:

Wir fanden das Buch super: Witzig und kurzweilig von Anfang bis Ende. Dazu kann man auch ein bisschen miträtseln, was wohl mit Frau Fröhlich los ist. Und auch das Ende konnte uns überzeugen. Uns hat das Lesen großen Spaß gemacht!

Veröffentlicht am 31.07.2025

fantasievoll, rasant und abwechslungsreich

The Lost Girl King
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Die Geschwister Amy und Liam machen Ferien bei ihrer Großmutter in Connemara. Amy will dort Abenteuer erleben, ihr Bruder mag es lieber ruhig. Doch er folgt Amy, als diese die Umgebung erkunden will. Bald ...

Die Geschwister Amy und Liam machen Ferien bei ihrer Großmutter in Connemara. Amy will dort Abenteuer erleben, ihr Bruder mag es lieber ruhig. Doch er folgt Amy, als diese die Umgebung erkunden will. Bald entdecken die Kinder einen besonderen Wasserfall, der sie in die magische Welt Tír na nÓg bringt. Leider ist es dort gefährlicher, als gedacht. Der böse Zauberer, Tarlock, hat das Land in seinen Krallen. Die Bewohner ängstigen sich vor dem Herrscher und seinen Spitzeln. Und dann wird Liam auch noch entführt. Klar, dass Amy alles dafür tun will, Liam zu retten. Doch dafür braucht sie Verbündete. Außerdem hat sie nicht viel Zeit, denn für Liam tickt die Uhr ...

Die Geschichte beginnt zwar in der echten Welt, aber lange halten sich die Geschwister dort nicht auf. Und so landet man ganz schnell in Tír na nÓg. Die magische Welt ist voller interessanter Figuren und Ideen. Nachdem dort auch viele Gefahren lauern ist es gleich kurzweilig und spannend.

Dazu sind Amy und Liam sympathische Charaktere, mit denen man das Abenteuer gerne miterlebt. Amy ist taff, neugierig und zielstrebig. Liam dagegen eher ängstlich und rational. Im Laufe der Geschichte wachsen aber Beide über sich hinaus.

Der Erzählstil ist anschaulich, so dass man sich alles gut vorstellen kann. Gleichzeitig lässt er nicht viel Zeit für ruhige Momente. Alles folgt alles Schlag auf Schlag. Es wird nicht lange ausformuliert, sondern irgendwie knapper erzählt. So bleibt es durchwegs turbulent und spannend.

Am Ende kann man das Buch zufrieden weglegen, da die Geschichte einen stimmigen Abschluss bekommen hat.

Fazit:

Fantasievoll, rasant und abwechslungsreich, dazu ein anschaulicher Erzählstil und sympathische Hauptpersonen. Und auch Spannung ist immer vorhanden. Da liest man immer gerne weiter, da man natürlich wissen will, wie das Ganze ausgeht. Empfehlenswert!

Veröffentlicht am 28.07.2025

3,5 Sterne

Not Quite Dead Yet
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Jet, Tochter eines reichen Bauunternehmers, wird an Halloween im Familienanwesen überfallen und niedergeschlagen. Zwar überlebt sie den brutalen Angriff, doch sie wird, aufgrund der schweren Kopfverletzung, ...

Jet, Tochter eines reichen Bauunternehmers, wird an Halloween im Familienanwesen überfallen und niedergeschlagen. Zwar überlebt sie den brutalen Angriff, doch sie wird, aufgrund der schweren Kopfverletzung, in etwa sieben Tagen sterben. Um diese Zeit noch richtig zu nutzen, versucht sie, ihren eigenen Mord aufzuklären …

Die Geschichte ist von Anfang an unterhaltsam. Der anschauliche und leichte Erzählstil sorgt dafür, dass man sich das Ganze total gut vorstellen kann. Man hat von Figuren und Schauplätzen immer ein Bild vor Augen.

Die Charaktere waren aber alle irgendwie verkorkst. Auch Jet fand ich nicht sympathisch. Es hat mir zwar imponiert, wie sie ihr Schicksal meistert. Manche ihrer Sprüche waren auch witzig. Aber sie macht sich auch über jeden lustig und zeigt immer wieder, dass sie andere Menschen nicht mag. Zwar wird sie mit der Zeit nahbarer. Trotzdem ist sie mir bis zum Ende nicht ans Herz gewachsen.

Außerdem hat mich von Anfang an irritiert, dass sich Jet, trotz so schwerer Kopfverletzung, körperlich so ins Zeug legen kann. Das hat mich immer wieder kurz aus der Geschichte geworfen.

Trotzdem war ich immer neugierig, wie es weitergeht, da der Schreibstil sehr mitreißend ist. Der Spannungsbogen ist hoch und man rätselt automatisch selbst mit. Manche Dinge fand ich übertrieben und nicht ganz glaubwürdig und auch die Auflösung hat mich nicht vollends begeistert. Doch insgesamt blieb es kurzweilig.

Fazit:

Insgesamt hat mich die Geschichte gut unterhalten. Die Ermittlungen mit schwerer Kopfverletzung fand ich aber bis zum Ende nicht stimmig. Zumindest hatte ich von Anfang an beim Lesen einen zertrümmerten Schädel vor Augen. Dafür legte sich Jet – meiner Meinung nach – viel zu sehr körperlich ins Zeug. Trotzdem war ich bis zum Ende neugierig, wie das Ganze ausgeht. Alles in allem also 3,5 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 22.07.2025

originelles Abenteuer

Jim Salabim und der Mogel-Strauß
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Die Idee des Buches ist originell: Hase Jim ist neuer Bewohner im Hut des Zauberers. Er findet es dort aber zu eng und beschließt, auszubrechen. Die anderen Hutinsassen sind skeptisch, nur die kleinen ...

Die Idee des Buches ist originell: Hase Jim ist neuer Bewohner im Hut des Zauberers. Er findet es dort aber zu eng und beschließt, auszubrechen. Die anderen Hutinsassen sind skeptisch, nur die kleinen Küken wollen ihn begleiten. Doch dann bemerkt der Zauberer den Ausbruch und schickt seinen Tauben hinterher, um die kleinen Ausbrecher aufzuspüren und wieder zurückzubringen. Ob ihnen das gelingt?

Es wird also turbulent und auch ein bisschen verrückt. Nachdem Jim ziemlich klug ist und dazu auch noch den Zauberstab angeknabbert hat, passieren nämlich einige unerwartete Dinge. Das macht den Tauben das Leben schwer. Daneben lauern in der Natur aber auch Gefahren für Hase und Küken. Es ist also auch gleich ein bisschen spannend.

Manche Wortspielereien, die in der Geschichte vorkommen, verstehen die jüngsten Zuhörer wohl noch nicht. Da kann man dann mehr als Vorleser schmunzeln.

Die Geschichte wird von vielen Illustrationen begleitet, die gut zu dieser schrägen Geschichte passen. Die Gefühle kann man den Figuren am Gesicht ablesen. Man kann das Ganze also immer auf den Bildern mitverfolgen. Das ist gelungen.

Fazit:

Unterhaltsam, witzig und schräg. Uns hat das originelle Abenteuer gut gefallen.

Veröffentlicht am 21.07.2025

was Gedanken bewirken können

Dein Körper glaubt dir alles
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Dass Gedanken und Erwartungen die Gesundheit beeinflussen können, das ist ein wichtiges Thema, das oft vernachlässigt wird. In diesem Buch wird aufgezeigt, wie stark die Erwartungen der Patienten sich ...

Dass Gedanken und Erwartungen die Gesundheit beeinflussen können, das ist ein wichtiges Thema, das oft vernachlässigt wird. In diesem Buch wird aufgezeigt, wie stark die Erwartungen der Patienten sich auf den Erfolg der Behandlung auswirken können, positiv aber auch negativ.

Es wird erklärt, wie Placebo- und Nobeco-Effekte entstehen und welche Auswirkungen diese haben könnnen. Dabei wird auf verschiedene Forschungen Bezug genommen. Einige Fallbeispiele machen das Ganze dann gleich nachvollziehbarer und anschaulicher.

Mir waren die Grundzüge bereits bekannt. Interessant fand ich z. B. dass der Placebo-Effekt auch unter Narkose funktioniert. Insgesamt finde ich aber, dass es eher ein Buch ist, das diejenigen lesen sollten, die im Gesundheitssystem arbeiten, da sie den Placebo-Effekt durch kleine Änderungen hervorrufen könnten. Es gibt zwar auch eine Auflistung, was man als Patient tun kann. Doch den größten Einfluss hat am Ende der Arzt.

Fazit:

Wer Placebo- bzw. Nobeco-Effekte noch nicht kennt, der dürfte von diesem Buch sehr profitieren. Hier werden diese verständlich und nachvollziehbar geschildert. Ob man davon als Patient aber profitiert, liegt meiner Meinung nach an den Therapeuten. 3,5 Sterne