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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.03.2026

spannendes Finale

Foxfighter - Rivalen des Waldes
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Bei diesem Buch handelt es sich um den zweiten und letzten Foxfighter-Band. Ich habe das Buch zusammen mit unseren Mädels (12 und 14) gelesen. Die Geschichte setzt nahtlos an den Vorgänger an. Allerdings ...

Bei diesem Buch handelt es sich um den zweiten und letzten Foxfighter-Band. Ich habe das Buch zusammen mit unseren Mädels (12 und 14) gelesen. Die Geschichte setzt nahtlos an den Vorgänger an. Allerdings gibt es immer wieder kleine Rückblenden, so dass man wieder gut in die Geschichte findet, auch wenn das Lesen des ersten Bandes schon ein bisschen her ist.

Anfangs beginnt es noch ruhiger, doch bald überschlagen sich die Ereignisse und der spannende Grundton nimmt immer mehr zu. Finn und Fabelfell versuchen nach wie vor, das Siegel zu schützen und die finsteren Mächte zu besiegen. Dass Kralle irgendwo lauert, ist ihnen klar. Auch, dass es bald einen Angriff geben wird - nur wann? Da die finsteren Gestalten nur gemeinsam besiegt werden können, müssen sich die verschiedenen Fuchsfamilien zusammenschließen. Doch das ist leichter gesagt als getan: Niemand weiß, ob es nur alte Geschichten sind oder ob ein gemeinsamer Kampf wirklich helfen kann. Das Misstrauen ist groß, die Hoffnung klein.

Die düstere Atmosphäre trägt ebenfalls dazu bei, dass man immer neugierig auf den Fortgang ist. Schön ist, dass Igel Stachel, der immer wieder in der Geschichte auftaucht, für kurze, lustige Momente sorgt. Das lockert das Ganze gleich ein bisschen auf.

Den gelungenen Erzählstil mögen wir ebenfalls: Man spürt die Atmosphäre und hat alles direkt bildhaft vor Augen. Da fiebert man gleich noch ein bisschen mehr mit.

Das runde Ende zeigt dann unter anderem, dass Licht und Schatten zusammengehören. Das hat uns gut gefallen.

Fazit:

Turbulent, spannend und unterhaltsam. Es hat uns viel Spaß gemacht, Finn und seine Freunde durch die Geschichte zu begleiten. Alles in allem: Ein tolles Abenteuer!

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Fantasie
Veröffentlicht am 28.02.2026

fröhlich, humorvoll und unterhaltsam

Helden der Weide - Haggelbärri Schlimm
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Bei diesem Abenteuer handelt es sich um den vierten Band der Helden der Weide-Reihe. Nachdem es sich hier um eine abgeschlossene Geschichte handelt, benötigt man kein Vorwissen.

Dieses Mal zieht vorübergehend ...

Bei diesem Abenteuer handelt es sich um den vierten Band der Helden der Weide-Reihe. Nachdem es sich hier um eine abgeschlossene Geschichte handelt, benötigt man kein Vorwissen.

Dieses Mal zieht vorübergehend Schafbock Haggelbärri auf den Hof. Geschniegelt und gestriegelt, da er bald auf einer großen Schau teilnehmen soll. Deswegen benötigt er auch eine Sonderbehandlung. Natürlich muss er selbst auch aufpassen, dass er sauber bleibt. Über das Ganze staunen die anderen Hoftiere. Trotzdem darf Haggelbärri die anderen auch auf die Weide begleiten. Und da läuft es für ihn leider nicht optimal …

Die Geschichte handelt also vom normalen Hofleben der Tiere und des neuen Gastes. Vor allem die Gedanken und Überlegungen der Tiere sind witzig und kurzweilig. Dass sie sich selbst zu helfen wissen, hat uns ebenfalls gefallen. Das fröhliche, humorvolle Miteinander der Stallbewohner sorgt also auch beim Leser für gute Laune.

Die größere Schrift und der Zeilenabstand sorgen dafür, dass die Textmenge pro Seite sehr übersichtlich ist. Das sorgt gleich für mehr Lesemotivation. Dazu ist auch das Layout des Buches gelungen: Fröhliche, farbenfrohe Illustrationen, manchmal kleine Kurzcomics, immer wieder ein bunter Satz. Das Ganze lockert den Text gleich ein bisschen auf.

Fazit:

Fröhlich, humorvoll und unterhaltsam. Uns hat das Haggelbärri-Abenteuer Spaß gemacht.

Veröffentlicht am 24.02.2026

kurzweilig und abwechslungsreich

You and Me - Die zweite erste Liebe
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In Phasen, in denen im Leben nicht alles rund läuft, überlegt man vielleicht, wie das Leben verlaufen wäre, wenn man in besonderen Situationen anders gehandelt hätte. Genau so geht es Adam und Jules. Die ...

In Phasen, in denen im Leben nicht alles rund läuft, überlegt man vielleicht, wie das Leben verlaufen wäre, wenn man in besonderen Situationen anders gehandelt hätte. Genau so geht es Adam und Jules. Die Beiden haben zwei erwachsene Kinder, die immer noch zu Hause wohnen. Ein richtiges Paar sind sie eigentlich nicht mehr, sie leben mehr nebeneinander her. Und so geht ihr Leben seinen gewöhnlichen Gang, bis Adam entdeckt, dass Jules und er mit ihren alten Mixtapes in die Vergangenheit zurückreisen können. Klar, dass bald der Wunsch entsteht, kleine Dinge zu ändern. Anfangs hat das Ganze positive Auswirkungen, doch bald verändert sich die ganze Familie. Denn jeder hat heimliche Träume, alten Groll und Geheimnisse vor dem anderen, so dass auch durch die Zeitreisen nicht mehr Glück ind die Familie einzieht …

Die Geschichte erlebt man abwechselnd mit Jules und Adam mit. Das hat mir gefallen, da man beide gut kennenlernt. Die „hätte, wäre, wenn“-Gedanken der beiden kann man nachvollziehen. Der Schreibstil ist leicht zu lesen und anschaulich. Durch die Zeitreisen ist man auch immer neugierig, wie es weitergeht. Gerade am Ende war mir aber nicht mehr ganz klar, in welche Zeit sie letzten Endes zurückkommen. Trotzdem war das Ganze unterhaltsam.

Gelungen finde ich auch, dass man merkt, was im Leben zählt. Manchmal hat man bereits sein Glück gefunden, ohne dass man es merkt. Und wenn alles plötzlich anders wird, kommt diese Einsicht zu spät. Da kann man gleich den Vorsatz mitnehmen, selbst etwas zufriedener durchs Leben zu gehen.

Fazit:

Mir hat die Geschichte gefallen. Der Erzählstil ist angenehm. Außerdem kann man Jules und Adams Gedanken und Gefühle nachvollziehen. Durch die Zeitreisen bleibt man neugierig, wie es weitergeht. Außerdem bringt die Geschichte den Leser schon etwas zum Nachdenken. Alles in allem: Kurzweilig und abwechslungsreich.

Veröffentlicht am 17.02.2026

kurzweilig und spannend

We Who Will Die
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Die Hauptfigur Arvelle versucht täglich, sich und ihre Brüder irgendwie durchzubringen. Das Essen ist knapp und die überlebenswichtige Medizin für einen ihrer Brüder teuer. Eines Tages gibt es die Arznei ...

Die Hauptfigur Arvelle versucht täglich, sich und ihre Brüder irgendwie durchzubringen. Das Essen ist knapp und die überlebenswichtige Medizin für einen ihrer Brüder teuer. Eines Tages gibt es die Arznei nirgends mehr zu kaufen. Ein Vampir bietet ihr einen Deal an: Arvelle soll an einer Auslese teilnehmen, bei der nur die Stärksten überleben. Wenn sie dies geschafft hat, soll sie den Imperator töten. Im Gegenzug will der Vampir ihren Bruder heilen. Da sie keinen anderen Ausweg sieht, stimmt sie diesem Deal zu. Doch auf was sie sich wirklich eingelassen hat, wird ihr erst nach und nach klar ...

Arvelle mochte ich von Anfang an. Sie ist taff und weiß auch, was sie kann. Gefühle zeigt sie anfangs keine, was man ihr aber nicht verdenken kann. Man kann ihre Handlungen und ihre Gedanken nachvollziehen. Es macht also Spaß, sie durch die Geschichte zu begleiten.

Auch der Erzählstil gefällt mir. Die Geschichte lässt sich leicht und flüssig lesen. Außerdem kann man sich das Ganze gut vorstellen.

Irgendwann steht sie zwischen zwei Männern. So etwas mag ich normalerweise überhaupt nicht. Doch hier finde ich es zumindest nachvollziehbar. Keiner ist so, wie es auf den ersten Blick scheint. Jeder hat hier einen Schatten, den man nicht richtig greifen kann. Zu romantisch wird es hier nicht, es bleibt eher im Hintergrund. Das finde ich auch passend. Man kann aber die Rivalität zwischen den Männern spüren. Was zwischen ihnen passiert ist, weiß man nicht. Wie es hier weitergeht, ist also spannend.

Es gibt viele Geheimnisse. Manche konnte man von Anfang an erahnen, bei anderen kann man nur Vermutungen anstellen. Auch das trägt dazu bei, dass man sich auf die Fortsetzung freut. Ein bisschen habe ich aber das Gefühl, ähnliches schon einmal gelesen zu haben.

Fazit:

Die Geschichte ist fantasievoll, abwechslungsreich und auch spannend. Die Hauptfiguren mochte ich. Außerdem lässt sich das Buch leicht und flüssig lesen. Insgesamt also ein kurzweiliger Auftakt.

Veröffentlicht am 10.02.2026

Angst ist manchmal nützlich

Fritzi Furchtlos
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Eine furchtlose Ziege – das kann nicht gutgehen, da ist sich die Ziegenherde sicher. Gerade, wenn ein Wolf auftaucht, sind vielleicht auch die anderen dadurch in Gefahr. Also wird versucht, der angstlosen ...

Eine furchtlose Ziege – das kann nicht gutgehen, da ist sich die Ziegenherde sicher. Gerade, wenn ein Wolf auftaucht, sind vielleicht auch die anderen dadurch in Gefahr. Also wird versucht, der angstlosen Fritzi Angst einzujagen. Doch, egal was sie ausprobieren, es wirkt einfach nicht. Und so muss sich Fritzi auf den Weg machen, das Fürchten zu lernen. Erst klappt das gar nicht, doch irgendwann wird es sogar Fritzi angst und bange ...

Die Geschichte ist originell und witzig. Dass die Ziegenherde so darauf besteht, Fritzi ängstlicher zu machen, ist erst einmal verwunderlich. Wenn man dann aber an Ziegen denkt, die Wolfsbesuch bekommen, kann man verstehen, dass es als Ziege vielleicht doch etwas besser wäre, etwas auf der Hut zu sein.

Die Versuche, ihr Angst einzujagen, fanden wir lustig. Und auch die Wendung in der Geschichte ist gelungen. Außerdem kam bei uns gut an, dass Fritzi am Ende einen Freund gefunden hat.

Schön ist auch, dass man sieht, welche verschiedenen Ängste es gibt. Manchmal ist es gut, Angst zu haben. Denn die Angst kann dir auch die nötige Kraft bzw. den Mut verleihen, wichtige Dinge zu tun, die man sich vorher nicht zugetraut hätte. Auch ist ein gesunder Respekt bei manchen Unternehmungen vorteilhaft.


Die Illustrationen begleiten die Geschichte gekonnt. Toll ist, dass man den Tieren ihre Gefühle an ihrer Mimik ablesen kann. So kann man das Ganze gut mitverfolgen.


Fazit:

Uns hat die Geschichte gefallen. Die Illustrationen sind witzig, die Geschichte ist originell. Es braucht aber, unserer Meinung nach, ein paar Erklärungen für kleine Zuhörer, um die Geschichte bzw. deren Botschaft gleich zu verstehen.