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Veröffentlicht am 15.09.2025

Spannende Fortsetzung, ich fand Band 2 besser als Band 1

Der Kämpfer von Semael
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Vinea hat den alten Kontinent Amadal erreicht. Dort wird sie sogleich in eine Schlacht verwickelt. Ihre mächtigen magischen Fähigkeiten fallen auch dem Feind auf und schon bald wird sie merken, dass ihr ...

Vinea hat den alten Kontinent Amadal erreicht. Dort wird sie sogleich in eine Schlacht verwickelt. Ihre mächtigen magischen Fähigkeiten fallen auch dem Feind auf und schon bald wird sie merken, dass ihr Auftrag mehr Gefahren birgt als angenommen. Wird sie sich der Herausforderung stellen oder wird ihre Mission scheitern?

Noran ist mit Silvan unterwegs, auch er hat einen Auftrag zu erfüllen. Hier gilt es politisch zu handeln und im Geheimen zu agieren sowie Verbündete für ihre Sache zu gewinnen. Dabei findet Noran mehr über sich und seine Vergangenheit heraus. Aber auch andere starke Feinde wissen, wer und was der junge Krieger zu leisten vermag. Mit seiner neuen Macht, wagt Noran sich selbst mehr zu vertrauen. Aber ob ihn das vor der Dunkelheit in seinem Herzen retten kann?

Meine Bewertung:
In diesem Band hat sich der Autor stark mit der Charakterentwicklung von Noran beschäftigt. Man erfährt hier einiges neues zu ihm, aber auch weiteren wichtigen Personen. Die Verknüpfung all der neuen Informationen ist mir nicht immer leicht gefallen. Ich muss das wohl nochmal sortieren in meinen Kopf. Wahrscheinlich ist das auch so, weil innerhalb weniger Zeilen hier richtig viel passiert. Bis das aber passiert gibt es viel dazwischen, es schaukelt sich also hoch bis es zum emotionalen Höhepunkt der Geschichte kommt. Am Ende gibt es dann noch einen finalen Handlungsstrang, der auf Band 3 vorbereitet. Der Autor arbeitet hier also mit klassischen literarischen Elementen. Man sollte aufmerksam lesen. Manche Handlungsstränge kamen total unerwartet. Das hat mich richtig begeistert, man konnte es überhaupt nicht vorhersehen. Ich liebe sowas. Pawel Kopijer geht auch nicht zimperlich mit seinen Charakteren um, die müssen so einiges einstecken und werden von Schlachten gezeichnet.

Mir sind die Kaptitel nach wie vor etwas zu lang. Die meiste Zeit geht es um Noran und seine Reise. Viana kommt am Anfang und am Ende vor. Das hatte ich so nicht erwartet und fand es etwas schade. Aber so viel hat Viana auch nicht erlebt bevor sie auf Noran trifft. Das Ende ist stimmig und bereitet auf einen hoffentlich epischen Band 3 vor. Dann würde ich mir aber auch mehr Kapitel von Viana wünschen.

Auch im zweiten Band findet man zur Orientierung zwei Karten - eine vom neuen Kontinent Elise und die vom alten Kontinent Amadal. Im Anhang weiterhin das Verzeichnis mit Namen und Begriffen.

Insgesamt ist es meiner Meinung nach eine gute vorbereitete und durchdachte Trilogie. Wenn man das Buch durchgelesen hat, versteht man auch den Titel von Band 2

Fazit:
Dieser Band hat mich vom Storytelling mehr überzeugt als Band 1, er liest sich auch flüssiger. Die Geschichte geht flott voran, daher wird es nicht langweilig.

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Veröffentlicht am 25.08.2025

Tolle Story mit sehr wichtigen Themen

Nausicaä aus dem Tal der Winde: Doppelband-Edition 1
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Darum geht´s:
In dieser Geschichte geht es um die Prinzessin Nausicaä, welche im Tal der Winde lebt. Die Welt, in der sie hineingeboren wurde, ist keine einfache. Durch die Gier und die Unbedarftheit der ...

Darum geht´s:
In dieser Geschichte geht es um die Prinzessin Nausicaä, welche im Tal der Winde lebt. Die Welt, in der sie hineingeboren wurde, ist keine einfache. Durch die Gier und die Unbedarftheit der Menschen vor sehr langer Zeit wurde ihre Welt verseucht. Ein Meer der Fäulniss bedroht mit seinen Sporen jedes Leben, welches sich auch nur den Pflanzen nähert. Doch Nausicaä hat eine besondere Verbindung zu allem Leben. Sie sieht den Wald nicht nur als Gefahr, sie sieht in ihm eine gewisse Schönheit und auch viel erhaltenswertes Leben. Als ihr Volk in den Krieg ziehen muss, führt Nausicaä die Männer an. Doch ihr Herz weint, warum muss es so viel Verderben und Leid geben. Was wäre, wenn alle in Eintracht und mit der Natur leben könnten?

Meine Bewertung:
Für alle Fans des Ghibli Filmes ist diese Auflage wahrscheinlich ein Muss im Mangaregal. Was mich an dem Buch hier überzeugt hat, ist das man deutlich mehr Geschichte bekommt, als im Film. Alleine der erste Band hat eine sehr umfangreiche Handlung. Manche Stellen kommen auch im Film vor. Aber es gibt ja noch drei weitere Bände, was wird da wohl alles passieren? Damit habe ich die Geschichte von Nausicaä praktisch neu kennengelernt. Ich glaube, wenn ich den Manga hier vorher gelesen hätte, wäre ich vom Film eher enttäuscht gewesen. Daher freue ich mich, dass ich das gesamte Werk jetzt ganz lesen kann.

Die aufgegriffenen Themen sind sehr vielseitig. Im Fokus liegt hier natürlich zuerst, dass der Mensch seine Umwelt zerstört hat und diese sich gewehrt hat. Die giftigen Pilze und Sporen halten ihn von den Wäldern fern. Die wenigen noch unverseuchten Landstriche sorgen dafür das Menschen sich darum bekriegen. Sie kämpfen mit alten Maschinen, die einst ihre Vorfahren entwickelt haben. Insgesamt ist der Lebensstil der Bevölkerung gesunken. Sie hausen in einfachen Unterkünften und leben eher wieder traditionell von Landwirtschaft. Zumindest im Tal der Winde. Hayao Miyazaki hält uns hier den Spiegel vor. Auch wir beuten die Natur aus und verseuchen sie. Das Buch regt zum Nachdenken an und erinnert daran, dass man die Natur und die Tiere wertschätzen sollte.

Auch integriert Miyazaki viele alten Menschen in die Geschichte. Sie sind ein fester Teil der Handlung, werden wertgeschätzt und respektvoll behandelt. Sie sind Mentoren für die jüngeren und beschützen diese mit ihrem Leben. Ich habe, noch keinen Manga gelesen, wo so viele ältere Menschen vorkamen. Auf den Jüngeren liegt hier nach wie vor der Fokus, sie sind die Held*innen mit ihrem jugendlichen Mut, der Hoffnung und ihrer Stärke. Aber es werden alle Altersgruppen hier im Manga eingebunden.

Die Kampfszenen sind oft sehr unübersichtlich und natürlich sehr hart. In diesem Manga sterben auch Menschen. Es ist auch ein Manga der den Krieg thematisiert. Ich weiß das der Autor auch seine Kriegserfahrungen hier verarbeitet und einbringt. Es zeigt uns alle das Leid was er verursacht. Das Thema kann auch sehr belastend sein.

Nausicaä aus Hauptperson ist so ausdrucksstark. In dieser Welt ist sie der Lichtblick, ein Mädchen, welches an das Gute glaubt und ihrem Herzen folgt. Aber da ist auch so viel Stärke in ihr, das überrascht sie manchmal selbst. Sie muss lernen, damit klarzukommen, um eine wahre Anführerin zu werden.

Illustationen:
Das Artwork stammt vom Meister Hayao Miyazaki selbst. Das alleine ist schon richtig toll. Seine Zeichnungen sind sehr detailliert. Er achtet auf die kleinsten Details in Ausdruck bei den Charakteren, bei der Kleidung, der Darstellung der Natur und natürlich der Kriegsmaschinen. Das hat Miyazaki besonders drauf, das diese beeindruckend aussehen. Ich liebe seine Art ältere Personen darzustellen. Man merkt ihnen das Leben und die erworbene Weisheit an. Seine eher "statischen Bilder" haben mir besser gefallen, als die Kampfszenen, die eher bewegt waren. Sie waren etwas für mich zu undeutlich, nicht so klar erkennbar. Das war aber auch das einzige, was ich hier zu bemängeln habe.

Fazit:
Eine tiefgründige und faszinierende Geschichte, die auch noch heute reale Themen behandelt. Ob es möglich wäre, auch die anderen Ghibli Klassiker in so einer Auflage zu bekommen?

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Veröffentlicht am 05.08.2025

Ein niedlicher Comic für kleine aber auch größere Rätselfans.

Detektiv Stanley und das Geheimnis im Museum
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Darum geht´s:
Stanley ist ein ehemaliger Detektiv in Rente. Eigentlich freut er sich auf sein ausgiebiges Frühstück als ein Zettel in sein Haus flattert. Dort steht, dass er für die Aufklärung eines Einbruchs ...

Darum geht´s:
Stanley ist ein ehemaliger Detektiv in Rente. Eigentlich freut er sich auf sein ausgiebiges Frühstück als ein Zettel in sein Haus flattert. Dort steht, dass er für die Aufklärung eines Einbruchs im Museum dringend benötigt wird. Missmutig nimmt er den Fall an - einmal ein Detektiv immer ein Detektiv. Jedoch muss Stanley feststellen, dass er selbst Opfer des mysteriösen Verbrechers wird und landet dann sogar im Gefängnis. Ob er den Fall trotzdem noch lösen kann?

Meine Bewertung:
Schon auf den ersten Blick verrät das Cover, das es hier um einen Detektiv und einen Fall im Museum geht. Auch sonst erfährt man einiges über die Geschichte, wenn man sie gelesen hat und entsprechend weiß, wonach man suchen muss. In dem Buch gibt es die Hauptgeschichte und dazu viele Wimmelbilder zum Entdecken und Miträtseln. Stanley ist eigentlich im Ruhestand, soll aber nochmal für einen Fall ins Museum. Eigentlich möchte er viel lieber seine Pfannkuchen essen, aber die müssen leider warten. Kaum im Museum angekommen, steckt Stanley mittendrin im Rätsel um den Einbuch im Museum. Wer aufmerksam liest, kann auch einiges entdecken. Vielleicht kommt man ja vorher dem Täter/der Täterin auf die Spur. Unmöglich ist es jedenfalls nicht. Am Ende bringt Stanley alle Beteiligten zusammen, um den Fall wie ein Detektiv das halt so macht aufzuklären. Dass persönlich ging uns aber etwas zu lang, weil die Lösung des Falls schon in der Mitte des Buches anfängt. Das ist, nachdem Stanley selbst unter Verdacht gerät und ins Gefängnis muss (etwas an den Haaren herbeigezogen aber ist ein Buch für Kinder). Dort hat er genug Zeit über den Fall nachzudenken und ihn zu lösen.

Am Ende lernt man noch etwas über den Künstler Piet Mondrain und sein berühmtes Bild was im Buch vorkommt. Ich kannte das Bild, aber vom Künstler selbst wusste ich nicht so viel daher fand ich die Informationen interessant.

Das Buch ist eine Mischung aus Comic und dem klassischen Bilderbuch für Kinder. Man merkt es auch am typischen Bilderbuchformat. Das was die Protagonisten sagen ist in Sprechblasen gedruckt. Es gibt auch einen übergeordneten Erzähltext, der beschreibt, was in den Bildern passiert. Der Text ist groß gedruckt und kann auch von geübten Erstklässlern gut selbst gelesen werden.

Man kann hier zusätzlich witzige Stellen entdecken z.B. ist das Gefängnis echt nicht ausbruchssicher. Die Insassen sind sehr ungezogen und machen, was sie wollen z.B. Löcher in die Decke bohren oder Essen aus der Zellentür schmeißen, weil es wohl eh nicht schmeckt.

Illustration:
Schöne, detailreiche Illustrationen geben dem Buch einen besonderen Charme. Es ist ein Detektivbuch, also muss man hier natürlich viel entdecken können. Die Zeichnungen sind klar strukturiert und farbenfroh illustriert. Stanley ist ein etwas grimmiger Ex-Kommentar, daher guckt er entsprechend grimmig. Die Ausdrücke der Tiere sind insgesamt gut vermenschlicht und stellenweise sehr unterhaltsam gezeichnet. Das Geschehen im Buch wird ebenfalls sehr lebhaft dargestellt. Es ist also eine Menge hier los, sodass man auch beim mehrfachen Lesen immer noch etwas Neues entdecken kann.

Fazit:
Ein niedlicher Comic für kleine aber auch größere Rätselfans.

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Veröffentlicht am 18.07.2025

Fantasy vom feinsten

Finsternis im Blut
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Meine Zusammenfassung:
Das Buch spielt in einer fiktiven Welt. Dort gibt es zwei Kontinente doch sie sind magisch voneinander getrennt. Auf dem neuen Kontinent Elise ist Magie verboten während sie auf ...

Meine Zusammenfassung:
Das Buch spielt in einer fiktiven Welt. Dort gibt es zwei Kontinente doch sie sind magisch voneinander getrennt. Auf dem neuen Kontinent Elise ist Magie verboten während sie auf dem alten Kontinent Amadal pulisert. Doch die Welt Elise wird bedroht, um ihre Welt zu retten muss Funke eine junge Schamanin kurz nach ihrer Ausbildung nach Amadal aufbrechen. Doch der Weg ist gefährlich und die Zeit drängt.
Noran ist ein junger Attentäter mit einem dämonischen Aussehen. Durch einen Fehler muss er sein altes Leben aufgeben. Er wird ausgesannt eine wichtige aber auch gefährliche Mission zu erfüllen. Auf seinen Weg begegnen ihn und seinen Mitstreitern starke Gegner und Herausforderungen die mehr als nur Geschick benötigen. Doch Noran ist stark und sein Wille unterschütterlich.

Dies ist der Auftakt zu einer mystischen Fantasyreihe, mit zwei Charakteren die unterschiedlicher nicht sein könnten. Doch eins vereinigt sie, ihr starker Wille und ihre geheimnisvollen Kräfte. Aber werden sie ihre Ziele erreichen?

Meine Bewertung:
Ich muss gestehen, dass mich der Teil der Geschichte rund um Funke, die angehende Schamanin, zunächst am meisten in den Bann gezogen hat. Sie ist außergewöhnlich, dabei aber erstaunlich nahbar. Ihre Zweifel sind nachvollziehbar, ihre Ängste greifbar – und trotzdem bewahrt sie sich eine bemerkenswerte innere Ruhe. Manchmal war sie mir fast zu gelassen, gerade in Momenten, in denen ich mir mehr sichtbare Emotion gewünscht hätte. Aber genau diese Kontrolle macht sie auch interessant – wie lange wird sie das durchhalten?

Ich hoffe sehr, dass sie in den nächsten Bänden ihr volles magisches Potenzial entfalten kann. Es scheint, als schlummere da noch viel mehr in ihr, als sie selbst ahnt.

Auch Noran ist eine Figur mit viel Potenzial. Er bleibt mysteriös, fast undurchschaubar. Sein Äußeres macht ihn zu einem Außenseiter, was ihn über die Jahre verbittert hat. Doch es ist nicht nur die Ausgrenzung – in ihm tobt ein inneres Monster, das nach Blut dürstet. Diese dunkle Seite, gepaart mit seinem Schweigen, macht ihn zu einer tickenden Zeitbombe.

Funke und Noran tragen beide Fähigkeiten in sich, die der Leser bislang nur erahnen kann. Sie sind noch verborgen, aber genau das weckt die Vorfreude auf das, was noch kommen mag.

Was mir beim Lesen aufgefallen ist: Oft konzentrieren sich mehrere Kapitel hintereinander ausschließlich auf einen der beiden Protagonisten. Das kann dazu führen, dass man sich etwas gedulden muss, bis es mit der anderen Figur weitergeht – besonders dann, wenn man emotional gerade stark bei der jeweils anderen Person ist. Zwar gibt es Kapitelüberschriften, allerdings wird dabei leider nicht kenntlich gemacht, wessen Perspektive gerade im Fokus steht. Das hätte ich mir zur besseren Orientierung sehr gewünscht.

Die Geschichte ist in der Erzählerperspektive verfasst. Gerade zu Beginn hatte ich einige Schwierigkeiten mit dem Worldbuilding. Es wirkte nicht ganz flüssig und etwas holprig, was den Einstieg erschwert hat. Mit der Zeit gewöhnt man sich jedoch daran, und es wurde im Verlauf auch deutlich besser und nachvollziehbarer umgesetzt.
Wie bei Fantasyromanen üblich gibt es auch für die Orientierung eine Karte der Welt. In diesem Fall zwei Karten eine vom neuen Kontinent Elise und die vom alten Kontinent Amadal. Im Anhang gibt es zusätzlich ein Verzeichniss mit Namen und Begriffen. Das ist ganz praktisch, wenn man mal vergessen hat wer wer ist, was bei so vielen Protagonisten schnell mal passieren kann.

Fazit:
Eine Fantasy-Reihe mit zwei sehr ungewöhnlichen und faszinierenden Charakteren. Sie sind noch recht wandelbar und scheinen ihre volle Macht selber noch nicht zu kennen. Das verspricht definitiv spannend zu werden.

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Veröffentlicht am 14.07.2025

Ein schönes Bilderbuch mit herzigen Geschichten für die ganze Familie.

Hallo, kleiner Maulwurf! Das große Vorlesebuch
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In diesem Vorlesebuch gibt es 11 Geschichte über den kleinen Maulwurf und seinen Freunden. Am Anfang gibt es eine kleine Vorstellung vom kleinen Maulwurf. Hier lernen wir seine Hobbys und seine Freunde ...

In diesem Vorlesebuch gibt es 11 Geschichte über den kleinen Maulwurf und seinen Freunden. Am Anfang gibt es eine kleine Vorstellung vom kleinen Maulwurf. Hier lernen wir seine Hobbys und seine Freunde Maus, Igel, Hase und Frosch kennen. Der kleine Maulwurf und die Rakete ist der orginale Text von Zdeněk Miler, die weiteren Abenteuer wurden von Hanna Sörensen geschrieben.

Der kleine Maulwurf reist ans Meer
Was sind denn das für Früchte, kleiner Maulwurf?
Gute Reise, kleiner Maulwurf!
Mit dem kleinen Maulwurf durchs Jahr
Der kleine Maulwurf und der Blumenstrauß
Der kleine Maulwurf und die lange Nacht
Der kleine Maulwurf und der Schatz des Krebses
Der kleine Maulwurf hoch im Norden
Pass gut auf, kleiner Maulwurf
Der kleine Maulwurf und das Konzert
Der kleine Maulwurf und die Rakete

Zu jeder Geschichte gibt es natürlich die passenden Bilder.

Meine Bewertung:
Die Geschichten gehen meist über ungefähr 4–5 Seiten. Ich finde für sehr kleine Kinder sind die Geschichten etwas zu lang, um sie aufmerksam zu verfolgen, aber das ist ja auch immer vom Kind zu Kind verschieden. Am Anfang des Buches gibt es eine kleine Vorstellung vom kleinen Maulwurf und seinen Freunden. Das fand ich echt gut, weil jemand der ihn nicht kennt wird da gut eingeführt außerdem kann man selbst noch etwas über den kleinen Maulwurf erfahren. Die Vorstellung ist auch nicht zu lang, sodass genug Platz für die Geschichten bleibt.

Die Geschichten handeln immer über ein Thema. Dabei versucht der kleine Maulwurf oft etwas Neues auszuprobieren wie z.B. ans Meer zu gehen oder um die Welt zu reisen. Bei seinen Abenteuern unterstützen ihn oft seine Freude und es werden kreative Lösungen für Probleme gemeinsam gefunden. Die können auch sehr unkonventiell und sehr lustig sein . Die kleinen Tiere denken sich auch interessante Namen für Pflanzen aus, die sie noch nicht kennen.

Der Alltag des kleinen Maulwurfs ist wirklich herzig, er möchte so viel ausprobieren, ist immer so neugierig und entdeckt die Welt. Er ist so offen und freundlich. Ich finde ja der kleine Maulwurf ist selbst wie ein Kind, was die Welt entdeckt. Deswegen kommt er wahrscheinlich auch bei allen so gut an. Man kann sich selber gut in den Geschichten wiederfinden. Manchmal ist der Handlungsverlauf der Geschichte etwas unlogisch. Zum Beispiel fliegt der kleine Maulwurf mit einem Ballon nach Hause, der mitten in der Savanne steht und er ihn auch nicht navigiert, sondern drin einschläft und dann zack wieder zu Hause ist. Sind halt fantasievolle Geschichten mit nicht immer ganz gradliniger logischer Handlung. Ich glaube, den meisten Kindern wird es egal sein. Hey, der kleine Maulwurf kann auch mit einer Rakete ins Weltall fliegen, welcher Maulwurf kann das schon.

Illustration:
Hier haben wir optisch die Zeichnungen von Zdeněk Mile. Ich glaube aber das man hier das Format anpassen musste und die Bilder daher am PC noch nachbearbeitet bzw. neue erstellt hat. Aber es sind ja neue Geschichten, da hat man bestimmt versucht orginales Material zu verwenden um hier den Stil nicht zu ändern. Manchmal haben die Bilder jedoch Qualitätsunterschiede, weshalb ich hier zu meiner Annahme oben gekommen bin. Zu dem Illustationen kann ich mehr auch nicht im Buch entnehmen.

Fazit:
Ein schönes Bilderbuch mit herzigen Geschichten für die ganze Familie.

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