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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.08.2024

Unerwarteter Besuch am Bodensee

Wie Spuren am See - Die Rückkehr
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Der Autorin Sibylle Baillon, ist mit ihrem zweiten Band „Wie Spuren am See – Die Rückkehr“ eine tolle Fortsetzung ihrer Bodensee-Saga gelungen, die mich nach wenigen Zeilen wieder tief in die Handlung ...

Der Autorin Sibylle Baillon, ist mit ihrem zweiten Band „Wie Spuren am See – Die Rückkehr“ eine tolle Fortsetzung ihrer Bodensee-Saga gelungen, die mich nach wenigen Zeilen wieder tief in die Handlung an den Bodensee nach Lindau entführen, konnte.

Inhalt:
Frisch verliebt und endlich in der geerbten Villa am Bodensee vereint, sehnen sich Isabella und Chris nach ihrem ersten gemeinsamen Urlaub. Doch vorerst müssen die beiden noch berufliche Hürden meistern. Alles läuft nach Plan, bis plötzlich die 70-jährige Gudrun – eine gute Freundin von Isabellas verstorbener Gönnerin – vor der Tür steht und bei ihnen Zuflucht vor ihrem Mann sucht. Ohne zu zögern, nimmt sich das Pärchen der verzweifelten Frau an, nicht ahnend, dass diese Entscheidung nicht nur ihr junges Glück in Gefahr bringen wird ...

Meine Meinung:
Mit ihrem flüssigen Schreibstil, konnte ich der Autorin schnell in die spannende Handlung an den Bodensee nach Lindau mit Isabella und Chris, folgen.

Isabella und Chris, haben sich in der Villa eingelebt und freuen sich schon auf ihren ersten gemeinsamen Urlaub. Ihre Zukunft scheint sich auf der Zielgeraden zu befinden, denn Chris ist mit seinem neuen Roman beschäftigt und Isabella organisiert eine Vernissage, zu Ehren von Ada. Es könnte alles so harmonisch laufen würde da nicht plötzlich eine unerwartete Besucherin vor der Tür stehen!

Vor Isabella steht eine alte Dame, die sich als eine sehr gute Freundin von Ada vorstellt und entsetzt reagiert, als sie von deren Tod erfährt. Verwirrt erklärt die 70jährige Gudrun, dass sie einen Unterschlupf bei Ada, vor ihrem gewalttätigen Mann gesucht hat und voller Mitleid, öffnet Isabella ihr die Tür. Eine fatale Entscheidung, die sie noch bitter bereuen wird …

Gudrun bringt Unruhe in die Villa und Chris kommt mit seinem Roman nicht voran. Das junge Paar beschließt, dass Chris zu seiner Schwester fährt um in Ruhe seinen Roman zu Ende schreiben zu können. Nun passieren seltsame Ungereimtheiten, die Isabella nicht greifen kann und das Schlimmste, Chris meldet sich nicht. Ein Ereignis jagt das andere und plötzlich schwebt Isabella in Lebensgefahr …

Fazit:
Der Autorin gelingt es hervorragend, mit vielen Überraschungen und Wendungen, eine spannende Fortsetzung zu erzählen, die mich von Anfang an fesseln konnte. Mir hat die ganze Geschichte sehr gut gefallen, besonders wie sich die Handlung nach und nach aufbaut und durchweg die Spannung halten konnte.
Von mir 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 30.07.2024

Auch wenn ich falle

Even If I fall
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Die Autorin Abigail Johnson, erzählt in ihrem neuen Roman „Even If I fall“ eine bewegende Geschichte über Geheimnisse und Lügen, Trauer und Vergebung.

Inhalt:
»Dieser fesselnde, emotionale Roman spinnt ...

Die Autorin Abigail Johnson, erzählt in ihrem neuen Roman „Even If I fall“ eine bewegende Geschichte über Geheimnisse und Lügen, Trauer und Vergebung.

Inhalt:
»Dieser fesselnde, emotionale Roman spinnt ein faszinierendes Geflecht aus Geheimnissen und Lügen und zeigt, was mit einer Familie passiert, wenn das Undenkbare zur knallharten Realität wird. Ein echter Pageturner!« – Booklist

Vor einem Jahr brach die Welt von Brooke zusammen, als ihr geliebter älterer Bruder den Mord an seinem besten Freund Calvin gestand. Brooke und ihre Familie wurden zu Ausgestoßenen, von allen gemieden, und unfähig einander zu trösten. Brookes einziger Trost bleibt das Eiskunstlaufen. Doch als sie Calvins jüngerem Bruder Heath begegnet, ändert sich alles. Brooke braucht jemanden zum Reden … und Heath auch. Nur sie können nachvollziehen, wie es sich anfühlt. Ihr Bruder: lebendig, aber weggesperrt. Sein Bruder: tot, aber allgegenwärtig. Bald treffen sie sich heimlich und neben seiner Wut und ihrer Schuld beginnen sie Gefühle füreinander zu entwickeln, mit denen beide nicht gerechnet haben …

Meine Meinung:
Der Einstieg in die Geschichte ist mir durch den flüssigen Schreibstil recht leicht gefallen, auch wenn das Thema, doch recht beklemmend wirkt.

Von Anfang an gefällt mir Brooke am besten, denn sie als Ich-Erzählerin, erzählt ausführlich über ihre Gefühle und ihren Schmerz während innerhalb der Familie nicht über Jasons Tat gesprochen wird.

Hilflos und seelisch verletzt sucht Brooke regelrecht den Kontakt zu Heath, dem Bruder des toten Calvin. Ist es nur Verzweiflung oder hofft sie, mehr über den Tathergang zu erfahren?

Zaghaft bewegen sich Brooke und Heath aufeinander zu und fast könnte man sie als gute Freunde bezeichnen, wären dann doch nicht da und dort, die Zweifel! Auf der einen Seite kämpfen beide mit ihren Dämonen aber auf der anderen, zeigen sie Hoffnung und Stärke.

Man spürt zwischen den Zeilen deutlich den Schmerz, in dem Brooke gefangen ist und doch bemüht sie sich innerhalb der Familie um Normalität. Auch ist Brooke gefangen in ihrem Denken nach der Wahrheit und die Wege, die sie einschlägt, sind unglaublich emotionsgeladen. Sie lässt nicht locker, bis ihr Bruder Jason, ihr die ganze Wahrheit offenbart. Brooke ist geschockt aber auch befreit.

Endlich erkennen Brooke und ihre Familie, dass sie nach dem Geständnis ihres Bruders/Sohns, ein Recht auf ihr eigenes Leben haben.

Fazit:
Was eine Familie von Außenstehenden alles ertragen muss, wenn ein Täter innerhalb der Familie überführt wird, ist unvorstellbar.
Die Autorin rollt die Emotionale Entwicklung Stück für Stück auf und offenbart ein intensives Leseerlebnis, dass mich total beeindruckt hat. Die Autorin baut mit ihrem Schreibstil eine fesselnde Spannung auf, die intensiv aufwühlt und mich tief berührt hat. In die Geschichte konnte ich wie ein Sog tief eintauchen und das Buch bis zum Ende kaum aus der Hand legen.

Von mir 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 30.07.2024

Rückkehr in die Heimat

VERMINTE HEIMAT
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Als früherer Top-Management-Berater und heutiger Investor schreibt der Autor unter dem Pseudonym „Ruben Gantis“ Romane über Themen mit Bezug zu Wirtschaft und Gesellschaft. In seinem neuen Roman „Verminte ...

Als früherer Top-Management-Berater und heutiger Investor schreibt der Autor unter dem Pseudonym „Ruben Gantis“ Romane über Themen mit Bezug zu Wirtschaft und Gesellschaft. In seinem neuen Roman „Verminte Heimat“ erzählt er die Geschichte von Jaron, der nach fast 30 Jahren aus den Niederlanden in seine Heimat nach Südafrika zurückkehrt um seine Geschwister zu finden.

Inhalt:
Jeder Südafrikaner hat einen großen Traum: frei und reich zu sein. Wobei reich sein heißt, ein gutes Leben zu führen. Wir haben für die Abschaffung der Sklaverei und gegen die Apartheid gekämpft, und für die Demokratie. Diese Worte gehen Jaron immer wieder durch den Kopf, nachdem er in Südafrika den Versuch gestartet hat, mit drei vermeintlichen Freunden eine Goldmine erfolgreich aufzubauen. Warum kehrte er nach so vielen Jahren in den Niederlanden nur wieder nach Südafrika zurück? Nach dem Tod seiner Frau Margaretha ist Jaron auf der Suche – nach einer neuen Aufgabe und nach seinen Wurzeln. Er möchte nach dem Auseinanderbrechen seiner Familie vor Jahrzehnten unbedingt seine Geschwister wiederfinden. Doch das gestaltet sich schwieriger als gedacht. Er erlebt die schönen Seiten Südafrikas: die Tierwelt, die herrlichen Landschaften, trifft aber auch auf Rassismus, die Spätfolgen der Apartheid, die Schwierigkeiten des Landes während der Covid-Pandemie und den Einfluss Chinas im Minengeschäft. Seine Odyssee als Minendirektor stellt Jaron immer wieder vor neue Herausforderungen. Er ist zwar ein erfahrener Bergbauingenieur, aber vieles läuft in Südafrika eben ganz anders. Wird es Jaron gelingen, sich eine neue Heimat in Südafrika zu schaffen und findet er seine Geschwister wieder? Lassen Sie sich zusammen mit Jaron ein auf ein Abenteuer im wunderschönen, wilden Südafrika!

Meine Meinung:
Schnell konnte ich in die Geschichte eintauchen, nicht nur wegen des sehr flüssigen Schreibstils, sondern auch weil der Autor die Fähigkeit besitzt, mir mit seinen Charaktere ein schelmisches Lächeln zu entlocken.

Nach dem Tod seiner Frau Margaretha, gesteht sich Jaron ein, dass er Heimweh nach seinen Wurzeln in Südafrika hat und warum auch nicht, sollte er in seine Heimat zurückkehren. In Südafrika angekommen, gestaltet sich sein neues Leben nicht so einfach wie gedacht, denn die Zeiten haben sich verändert. Erst einmal Fuß fassen und sich etwas Neues aufzubauen, kostet Jaron, viel Kraft.

Jaron ist ein erfahrener Bergbauingenieur und fühlt sich bei seiner neuen Arbeit wohl, bis er dahinter kommt, dass vieles in Südafrika eben ganz anders läuft. Schnell trifft er auf angebliche Freunde, die mit ihm ein eigenes Minengeschäft aufbauen wollen, nur ahnt Jaron nicht, was diese im Schilde führen. Plötzlich ist Jaron ein Minendirektor und steht immer wieder vor neuen Herausforderungen und merkt zu spät, dass er gehörig über den Tisch gezogen wird. Die gewaltigen Korruptionen seiner Freunde und Geschäftspartner sind wunderbar und einleuchtend erzählt aber Jaron scheint Blauäugig zu sein, bis es fast zu spät ist …

Die Suche nach seinen Geschwistern scheint vergebens zu sein, bis eines Tages, seine Schwester sich zu erkennen gibt. Doch wo ist ihr Bruder! Jaron hat ihn mehrmals gesehen und sich über die Augen gewundert, die ihm bekannt vorkamen aber nie erkannt wer er ist, bis zu dem Tag als sie im Kino landen …

Fazit:
Die Geschichte von Jaron hat mir soweit recht gut gefallen obwohl sie sehr nüchtern und ohne Emotionen, erzählt wurde. Ich mochte das Zusammenspiel und die vielen aufregenden Ereignisse, denn es war, als gäbe es an jeder Ecke etwas Neues zu entdecken.
Von mir 4 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 28.07.2024

Die ersten Siedler in Georgia

Savannah – Aufbruch in eine neue Welt
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Die Autorin Malou Wilke, erzählt in ihrem neuen Roman „Savannah – Aufbruch in eine neue Welt“ (Die Siedler-Saga, Band 1), die mitreißende Geschichte der jungen, selbstbewussten und willensstarken Nellie ...

Die Autorin Malou Wilke, erzählt in ihrem neuen Roman „Savannah – Aufbruch in eine neue Welt“ (Die Siedler-Saga, Band 1), die mitreißende Geschichte der jungen, selbstbewussten und willensstarken Nellie Bernstein, die 1733 nach Amerika auswandert und dort zu den ersten Siedlern in Georgia gehört, die unter vielen Entbehrungen und Gefahren Savannah aufbauen.

Inhalt:
Als die junge, unverheiratete Nellie Bernstein im Januar 1733 das sumpfig–wilde Marschland von South Carolina betritt, liegt eine lange entbehrungsreiche Schiffspassage hinter ihr. Ungewollt schwanger, wurde sie vom Vater verstoßen und sah für sich in Preußen keine Zukunft mehr. Wie viele andere war sie dem Aufruf des Visionärs James Oglethorpe gefolgt, der mit mutigen Auswanderern in Amerika eine Kolonie namens Georgia gründen will.

Doch das harte Leben in der Wildnis birgt ungeahnte Gefahren, und Nellie muss für ihr Zuhause in der neuen Welt tagtäglich kämpfen. Vor allem liegen ihr die verwaisten Siedlerkinder am Herzen – und Samuel, der englische Anwalt mit den blauen Augen, der ihr in schweren Stunden beisteht …

Meine Meinung:
Nach einer Vergewaltigung wird die junge Nellie schwanger und ihr Vater hat nichts Besseres zu tun als sie zu verstoßen. Ihre kleinen Geschwister sind traurig, denn von Nellie und dem ältesten Bruder Heinrich, wurden sie versorgt. Dem kleinen Hannes fällt es besonders schwer, seine Schwester gehen zu lassen.

Nellie lässt sich nicht unterkriegen und macht sich zu Fuß auf die gefährliche Reise von Preußen Richtung deutscher Küste zu ihrem Cousin Lawrenz und dessen Familie, die sie herzlich willkommen heißen. Wären da nicht die Dorfbewohner und deren Tratsch. Als Nellie von James Oglethorpe einem Visionär, der mit Auswanderern in den USA die Kolonie Georgia gründen und besiedeln will erfährt, steht für sie fest, sie wird alles tun um mitreisen zu können.

Auf der entbehrungsreichen Überfahrt, verliert sie ihr Kind und ihre Zweifel werden immer größer, ob die Auswanderung der richtige Weg ist. In Savannah angekommen erlebt Nellie viele Schicksalsschläge, viel Pionierarbeit aber auch eine Menge Freude und die Liebe. Nellies Herz schlägt für die vielen Waisenkinder, deren Eltern die Reise nach Savannah nicht überlebten oder vor Ort vom Fieber dahingerafft sind. Tatkräftig bringt sie sich in die Gemeinde ein und findet langsam ihren Weg.

Ein Ende, was mich sehr bewegt hat als Hannes plötzlich nach acht Jahren vor seiner Schwester Nellie steht und sagt: „Ich erkenne dich wieder. Du bist meine Nellie“.

Fazit:
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und bildhaft mit den vielen detaillierten Beschreibungen der Landschaft und den Schwierigkeiten vor Ort. Der erste Band der Siedler-Saga ist eine spannende Geschichte, die über die ersten Siedler unter James Oglethorpe und der neuen Kolonie Georgia, erzählt. Gespannt warte ich auf die Fortsetzung und darauf, wie sich Nellies Schicksal weiterentwickelt.
Von mir 4 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 25.07.2024

Gefährliche Goldgräberstimmung

Feuerjagd
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Während es in dem Roman „Der Sucher“, um den zugezogenen Ex-Cop Cal Hooper ging, erzählt die Autorin Tana French in ihrem zweiten Band „Feuerjagd“, von dem wortkargen und willensstarken Mädchen Trey, die ...

Während es in dem Roman „Der Sucher“, um den zugezogenen Ex-Cop Cal Hooper ging, erzählt die Autorin Tana French in ihrem zweiten Band „Feuerjagd“, von dem wortkargen und willensstarken Mädchen Trey, die auf Rache sinnt als ihr Vater Jonny nach vier Jahren unerwartet ins Dorf zurückkehrt.

Inhalt:
Zwei Männer kommen nach Ardnakelty. Einer kommt nach Hause. Einer kommt, um zu sterben. Und ein junges Mädchen steht zwischen allen Fronten.

Ein ungewöhnlich heißer Sommer hat Irland im Griff. Die Farmer sind nervös, die Ernten bedroht. Die 15-jährige Trey hat an das kleine Dorf schon ihren Bruder verloren. Etwas Sicherheit bietet der Außenseiterin nur der ehemalige Polizist Cal, der sie liebt wie eine Tochter. Da kommt nach Jahren der Abwesenheit unerwartet Treys Vater zurück. Mit offenen Armen empfängt ihn niemand, doch er bringt einen verheißungsvollen, gefährlichen Plan mit. Und einen Fremden. Cal versucht, Trey zu schützen, aber Trey will keinen Schutz. Sie will Rache.

Meine Meinung:
Der Autorin gelingt es meisterhaft eine sich langsam aufbauende Spannung mit großartiger Atmosphäre, zu schaffen.

Die mittlerweile 15jährige Trey ist alles andere als erfreut, als plötzlich ihr Vater Johnny nach langer Abwesenheit wieder in Ardnakelty mit einem reichen Engländer im Schlepptau, auftaucht. Jonny lässt die sonst so vernünftigen Dörfler glauben, dass es in der Umgebung des Dorfes eine Goldader gibt, in deren Abbau sie investieren können. Johnny versucht für seine Machenschaften auch seine Tochter Trey einzuspannen aber sie durchschaut sein Spiel und verfolgt ihre eigenen Ziele. Cal, der Trey liebt wie ein Vater, ahnt was Trey vorhat und versucht sie zu schützen.

Es ist ruhig in Ardnakelty, aber keineswegs friedlich und Schritt für Schritt entwickelt sich eine fesselnde Handlung, die geschickt durch die Dialoge der Charaktere stetig vorangetrieben wird. Die kantigen und kauzigen Charaktere der Einheimischen werden treffend dargestellt und obwohl sie alle sehr sympathisch wirken, scheint doch jeder mindestens ein kleines Geheimnis zu verbergen.

Die Hitze und das Gold scheinen plötzlich alle Dorfbewohner nervös zu machen und dann liegt ein Toter in den Bergen. Trey findet ihn und ein Ermittler aus Dublin entfaltet ein komplexes Konstrukt aus gefährlichen Fragen für alle Beteiligten.

Die Autorin sorgt noch für die ein oder andere Wendung und präsentiert ein völlig überraschendes Ende, mit dem ich so nicht gerechnet hätte.

Der Buchtitel „Feuerjagd“ gewinnt erst am spannenden Ende an Bedeutung.

Fazit:
Die Autorin rollt die Entwicklung und Verbindung der Charaktere untereinander Stück für Stück fein säuberlich auf und offenbart ein interessantes Leseerlebnis. Der flüssige aber sehr ruhige Schreibstil ohne Schnörkel oder aufwendigen Satzgebilden, hat mir ausnehmend gut gefallen.
Von mir 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung!

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