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Maria_12

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.09.2021

Eine bewegende Geschichte, die Aufmerksamkeit verdient

Stille Verdrängung
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Die Autorin Corina Brosch ist die erste gehörlose Autorin Deutschlands, die in ihrem beeindruckenden Debüt „Stille Verdrängung – der taube Psychiater“, eine wundervolle Geschichte über den tauben Psychologen ...

Die Autorin Corina Brosch ist die erste gehörlose Autorin Deutschlands, die in ihrem beeindruckenden Debüt „Stille Verdrängung – der taube Psychiater“, eine wundervolle Geschichte über den tauben Psychologen Maik, geschrieben hat.

Inhalt:
Nachdem der taube Schüler Maik auf einer Abiturfeier von seinen engsten Freunden genötigt wird, durch eine Gruppenvergewaltigung ein Mädchen zu missbrauchen, ist er so verstört, dass er jeglichen Kontakt abbricht und sich in Berlin ein neues Leben aufbaut. Als Psychologe mit besonders empathischen Fähigkeiten ist er später hoch angesehen, auch öffentlich. Privat hat er ebenfalls sein Glück mit seiner Verlobten Kate gefunden. Doch dann holt ihn seine dunkle Vergangenheit wieder ein...

Meine Meinung:
Gerade die Gestaltung des Covers finde ich so was von passend zum Titel und hat mich erst recht, auf das Buch aufmerksam und neugierig gemacht.

Als Maik gehörlos geboren wird, fühlen sich die Eltern überfordert und bringen ihm das Sprechen und Lippenlesen bei, lassen jedoch die Gebärdensprache völlig außen vor. Mike ist in der Schule auf die Hilfe seiner engsten Freunde angewiesen und vertraut diesen bis zu dem Tag an dem die Gruppenvergewaltigung stattfand. Danach ist für Mike, nichts mehr wie es war …

Die Verzweiflung von Maik ist spürbar und seine Vergangenheit lässt ihn selbst als angesehener Psychologe nicht los.

Erst durch eine Freundin von Kate, wird Mike auf die Gebärdensprache aufmerksam und begreift, wie diese sein Leben verändern könnte. Teilweise fühlt er sich in seiner Umwelt und sogar in seiner Beziehung zu Kate, ausgeschlossen.
Gerade diese Situationen, hat die Autorin aufrichtig und einfühlsam, offengelegt.

Die Vergangenheit holt Mike mit Erpressung und Gewalt ein und das Drama nimmt seinen Lauf …
Bis zum Ende Spannung pur, denn Mike kann seinen Gegner nicht hören und tappt von einer Falle in die Nächste!

Fazit:
Die Autorin erzählt mit ihrem wunderschönen Schreibstil eine berührende, emotionale und aufwühlende Geschichte, die einfach nur zu Herzen geht. Der Protagonist und sein Umfeld sind bildlich in jeder Handlung sehr stimmig eingebunden.
Gerne und mit Freude, warte ich gespannt auf weitere Veröffentlichungen der Autorin.

Von mir 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 02.09.2021

Wasserprojekt in Südafrika

Das Wasserhaus
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Der Autor Reinhard Schultze, erzählt in seinem neuen Roman „Das Wasserhaus“ eine Geschichte über Umweltschutz-Themen eingebunden in eine Familiengeschichte.


Inhalt:
Die nahe Zukunft verheißt die Wasserkriege ...

Der Autor Reinhard Schultze, erzählt in seinem neuen Roman „Das Wasserhaus“ eine Geschichte über Umweltschutz-Themen eingebunden in eine Familiengeschichte.


Inhalt:
Die nahe Zukunft verheißt die Wasserkriege des 21. Jahrhunderts – ein Kampf, der nicht nur Länder entzweit, sondern auch eine Familie spaltet. Ein innovatives, aber riskantes Wasseraufbereitungsprojekt in Südafrika wird zur Feuerprobe für Ma, eine erfolgsverwöhnte deutsche Unternehmerin. Nach einem vielversprechenden Start häufen sich vor Ort die Probleme, Mas Anwesenheit ist dringend erforderlich. Dabei hatte sie ihrem Mann versprochen, es nach dem Auszug der Kinder ruhiger angehen zu lassen. Als das Unternehmen in finanzielle Schieflage gerät, bleibt Ma nur eine Möglichkeit: Sie muss das »Wasserhaus«, den intakt gebliebenen Teil einer alten Burg, die sich seit Urzeiten in Familienbesitz befindet, als Banksicherheit einsetzen. Doch dafür braucht sie die Zustimmung ihrer vier Kinder – und nicht jedes ist bereit, für den Trinkwasserzugang im fernen Afrika das Familienerbe aufs Spiel zu setzen.


Meine Meinung:
Der ungewöhnliche Schreibstil macht den Einstieg in diese Geschichte erst einmal etwas gewöhnungsbedürftig, da keine Anführungszeichen die wörtliche Rede markieren. Nach ein paar Absätzen, hat man sich an den Schreibstil gewöhnt und dann liest es sich erstaunlicherweise sehr angenehm. Mit dem Einstieg ist man gleich mitten im Geschehen.


Die Handlung findet in Deutschland und Südafrika statt und wird chronologisch erzählt.
Die Familiengeschichte wird mit ihren historischen Ereignissen im Zusammenhang mit dem Stammsitz der Familie in Sachsen, hervorragend geschildert. Dem Autor gelingt es, jedes einzelne Familienmitglied mit deren Charakter und jeweiligen Lebensweg, gut zu schildern.


Mit dem Einstig von Ma, in das riskante Wasseraufbereitungsprojekt in Südafrika bekommt das Buch eine starke Wendung. Der Autor liefert hier fachlich und theoretisch zu viele Informationen rund um das Thema Wasser, die zwar recht gut mit der Familiengeschichte verwoben sind, aber letztendlich für einen Laien, schwer zu verstehen sind.


Fazit:
Während sich die Familiengeschichte sehr gut lesen lässt, wird das sicher wichtige Thema Wasser-/Umweltschutz, zwar gut dargestellt aber viel zu wissenschaftlich und umfangreich.

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Veröffentlicht am 02.09.2021

Tragisches Thema

Leben auf Scherben
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Die Autorin Regine Claaßen, erzählt in ihrem Debüt „Leben auf Scherben“ die Geschichte von Eric, der Karriere in der Waffen-SS als „Himmlers Vorzeigesoldat“ gemacht hat.


Inhalt:
Frankreich, Juli 1944. ...

Die Autorin Regine Claaßen, erzählt in ihrem Debüt „Leben auf Scherben“ die Geschichte von Eric, der Karriere in der Waffen-SS als „Himmlers Vorzeigesoldat“ gemacht hat.


Inhalt:
Frankreich, Juli 1944. Eric ist jung, gebildet und ein begnadeter Pianist. Zugleich gilt er nach einer steilen Karriere in der Waffen-SS als Himmlers Vorzeigesoldat. Doch nach Jahren an der Front ist sein Glaube an den Nationalsozialismus zerbrochen. Unfähig, die Fassade aufrecht zu erhalten, desertiert er. Auf der Flucht wird er verletzt und findet in einem Lazarett Unterschlupf. Schon bald sucht die SS dort nach ihm. Von der Küste rücken die Alliierten näher. Und zwischen Eric und der Krankenschwester Greta entflammt eine Liebe ohne Zukunft. Nach dem Krieg wird Eric unter falscher Identität ein erfolgreicher Pianist. Er glaubt, seine Vergangenheit hinter sich gelassen zu haben, bis nach Jahren erneut Greta in sein Leben tritt. Von ihr erfährt er, dass er als Kriegsverbrecher gesucht wird. Eric erkennt, dass er sich seiner Vergangenheit stellen muss. Mit allen Konsequenzen.


Meine Meinung:
Der Einstieg in die Geschichte fiel mir durch den leichten Schreibstil, recht leicht. Eric, wirkt für mich nicht bösartig obwohl er bei der Waffen-SS, ist. Selbst schildert er zwar einige Erlebnisse oder besser, er macht eigentlich eher nur Andeutungen. Selbstzweifel prägen wohl seinen Alltag und dies erkennt sein Untergebener Beck, der ihn direkt zu einer Flucht aus dem Grauen, überredet.
Wie kann es sein, dass so ein hochangesiedelter SS-Mann, sich in die Hand eines Untergebenen, begibt? Da fehlte mir die Vorstellungskraft!


Ein Unfall kurz vor dem Ziel beendet die Flucht. Beck ist tot und Eric, wird schwer verletzt! Unter den Rettungssanitätern befindet sich Greta, die Eric unter allen Umständen am Leben halten möchte. Selbst als sie erfährt, wer er in Wirklichkeit ist!
Eric nimmt nach einem Brandanschlag auf das provisorische Lazarett, eine andere Identität an und ab diesem Zeitpunkt verliert sich jede Realität und die Geschichte verliert den Faden, der nicht mehr aufgefangen werden konnte.


Fazit:
Die Idee diese Geschichte zu schreiben, war schon ganz schön gewagt und hätte sicher mit mehr Realität, besser umgesetzt werden können. Vielleicht habe ich auch mehr oder zu viel von dem Roman erwartet!

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Veröffentlicht am 02.09.2021

1. Band - Die Entscheidung der Kriegerin

Die Melodie des Lichts
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Die Autorin Saskia Rönspies, erzählt in ihrem 1. Band einer dreiteiligen Fantasy-Saga „Die Melodie des Lichts“ die tragische Geschichte von Elara auf ihrem Weg aus einer männerdominierten Welt in eine ...

Die Autorin Saskia Rönspies, erzählt in ihrem 1. Band einer dreiteiligen Fantasy-Saga „Die Melodie des Lichts“ die tragische Geschichte von Elara auf ihrem Weg aus einer männerdominierten Welt in eine selbstbestimmte Freiheit und um ihren Kampf gegen dunkle Mächte.


Inhalt:

Der erste Band einer dreiteiligen Fantasy-Saga um eine junge Kriegerin in einer von Männern dominierten und von Gewalt bedrohten Welt. Die freien Länder Krisarias werden von Finsternis bedroht, denn im Winterland erhebt sich eine mächtige Schar zorniger Krieger unter der Führung eines gottgleichen Herrschers. Nur ein geweissagtes Zwillingspaar scheint dazu in der Lage, ihnen mithilfe der Melodie des Lichts Einhalt zu gebieten. Doch niemand weiß, wo die Geschwister zu finden sind. Elara, die Ziehtochter eines Fürsten, weiß von dieser Gefahr noch nichts. Sie liebt ihre Freiheit, das Reiten und das Kämpfen. Als jedoch der Neffe des Fürsten sie um ihre Hand bittet, steht sie vor der schwierigsten Entscheidung ihres Lebens. Wenn sie den Mann heiratet, dem ihr Herz gehört, muss sie dafür alles aufgeben, was sie liebt - und würde damit unwissentlich ganz Krisaria in Gefahr bringen.


Meine Meinung:
Der Einstieg in die Geschichte fiel mir durch den leichten Schreibstil, recht gut. Die Autorin erzählt spannend und flüssig die Geschichte um Elara und deren innerlichem Konflikt. Fast tat sie mir schon Leid was sie alles erleben musste um mit sich selbst ins Reine zu kommen. Welche Wege muss sie noch beschreiten um ihr Ziel zu erreichen? Sicher erfahre ich im 2. Band mehr…


Nicht zu vergessen das Cover, es ist wunderschön gestaltet und spiegelt ganz toll, eine Kriegerin auf einem Pferd wieder. Die Ereignisse sind eindrucksvoll und teilweise sehr berührend geschildert. Auch die Protagonisten sind in jeder ihrer Handlungen, gut eingebunden.
Mit der Geschichte hatte ich viele schöne entspannte Lesestunden und daher von mir eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 02.09.2021

Mehr als eine teuflische Liebe

Sidonia - Eine teuflische Liebe
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Die Autorin Bettina Szrama, erzählt in ihrem historischen Roman „Sidonia“ die tragische Liebesgeschichte der Sidonia von Sachsen, spätere Herzogin von Braunschweig-Lüneburg.


Inhalt:
Kassel 1544: Zwei ...

Die Autorin Bettina Szrama, erzählt in ihrem historischen Roman „Sidonia“ die tragische Liebesgeschichte der Sidonia von Sachsen, spätere Herzogin von Braunschweig-Lüneburg.


Inhalt:
Kassel 1544: Zwei Herzoginnen schmieden Hochzeitspläne für ihre Kinder Sidonia von Sachsen und Erich von Braunschweig. Doch die Verbindung, die scheinbar im Himmel geschlossen wurde, entpuppt sich nur allzu schnell als Vorhof zur Hölle. Und man ist nicht zimperlich bei den hohen Herrschaften: Mordversuche und sogar ein Hexenprozess gehören zum Repertoire in diesem Rosenkrieg.


Meine Meinung:
In diesem Roman geht es nicht nur um die Liebesgeschichte zwischen Sidonia und Erich, sondern auch vielmehr um gut recherchierten historischen Hintergrund aus dem 16. Jahrhundert.


Beim Einstieg in die Geschichte, wirken die vielen Informationen über die Protagonisten und deren Verwandtschaftsverhältnisse sowie deren Stellungen am Hof, doch recht gewaltig und leicht mühsam. Jedoch steigert sich die Geschichte nach dieser Hürde in einen spannenden Roman, der einfach durch seine vielen Ereignisse, nur noch fesselt. Es ist überwältigend, was Sidonia alles erleben und ertragen musste. Von Erichs Charakter, war ich doch mehr als überrascht und konnte seine Handlungen und Taten, nicht nachvollziehen.


Über die Ereignisse selbst kann ich durch die Fülle der vielen Handlungen, gar keine vernünftige Schilderung, erläutern. Am besten, selbst lesen…


Fazit:
Die Zitate zu den einzelnen Kapiteln, fand ich schon etwas schwierig zu lesen und zu verstehen, was ich eigentlich schade fand. Normalerweise habe ich keine Probleme mich in historischen Romanen zu Hause zu fühlen aber in diesem Roman, musste ich mich erst zurechtfinden.
Die Autorin hat viel recherchiert und den historischen Hintergrund, mit Spannung in den Handlungsverlauf, gut eingebunden.

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anne
fox vor 3 Monaten
Grausames Mittelalter

Der Leitfaden in diesem historischen Roman ist unter anderem die politischen Ränkespiele und die Reformation. Übrigens alles sehr gut von der Autorin recherchiert. Mittendrin ist Sidonia die dachte Erich zu lieben und tief enttäuscht von ihm wurde. Erichs Charakter ändert sich im Laufe der Handlung zu einem widerwärtigen Menschen einem Ehebrecher und Lügner, der auch vor Mord nicht Halt macht. Die politischen Passagen hätten etwas kürzer ausfallen können. Nach dem etwas verwirrend Einstieg in die Geschichte werden die Ereignisse immer spannender und unterhaltsamer. Trotzdem läßt mich der Roman etwas zweigespalten zurück, da einige Handlungen über die Foltermethoden des Erich doch sehr grausam waren und vor allen Dingen die Protagonistin Sidonia ein Leben lang unglücklich blieb.

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Magpie vor 3 Monaten
Kurzmeinung: Ein historischer Roman mit hohem Geschichtsanteil und sich steigender Spannung.
Ein historischer Roman mit hohem Geschichtsanteil und sich steigender Spannung.

Sidonia - eine teuflische Liebe ist kein Roman, den man nebenher lesen kann. Die Autorin geht besonders zu Beginn sehr intensiv in die geschichtlichen Begebenheiten ein. Diese Informationen mögen anfangs etwas geballt erscheinen, doch ein Durchhalten lohnt sich!

Der Leser wird in die Mitte des 16. Jahrhunderts entführt mit all seinen Gepflogenheiten und Redewendungen. Jedes Kapitel beginnt mit einem Zitat aus der Zeit.

Das Buch ist sehr gut recherchiert, die geschichtlichen Fakten wirken ab und zu etwas gedrängt und hätten auch mehr Luft haben können, doch die Spannung kommt dennoch nicht zu kurz: Intrigen, Mord, Folter, Liebschaften, Giftanschläge und Prozesse ... dies alles basierend auf einer wahren Begebenheit.

Für Fans historischer Tatsachenromane aus dieser Zeit sehr zu empfehlen.

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Vampir989s avatar
Vampir989 vor 3 Monaten
Kurzmeinung: sehr lesenswerter historischer Roman
sehr lesenswerter historischer Roman

Klapptext:

Kassel 1544: Zwei Herzoginnen schmieden Hochzeitspläne für ihre Kinder Sidonia von Sachsen und Erich von Braunschweig.Doch die Verbindung, die scheinbar im Himmel geschlossen wurde, entpuppt sich nur allzu schnell als Vorhof zur Hölle. Und man ist nicht zimperlich bei den hohen Herrschaften: Mordversuche und sogar ein Hexenprozess gehören zum Repertoire in diesem Rosenkrieg.

Meine Meinung:

Ich hatte große Erwartungen an diese Lektüre und wurde nicht enttäuscht.Die Autorin hat mich sofort in den Bann gezogen.

Ich wurde nach Kassel in das Jahr 1544 entführt.Dort lernte ich Sidonia von Sachsen und ihren Ehemann Erich von Braunschweig kennen.Ich begleitete sie eine Weile und erlebte dabei viele interessante Momente.

Der Schreibstil ist leicht,locker und flüssig.Die Seiten flogen nur so dahin.Einmal angefangen mit lesen wollte ich das Buch kaum noch aus den Händen legen.

Bettina Szrama hat hier wirklich einen hervorragenden historischen Roman geschrieben.Die Protagonisten wurden sehr gut beschrieben.Ich konnte sie mir klar und deutlich vorstellen.Es gab viele fassettenreiche Charaktere welche bestens ausgearbeitet wurden.Besonders sympatisch fand ich Sidonia von Sachsen und habe sie gleich in mein Herz geschlossen.Aber auch alle anderen Personen waren interessant.Die Autorin hat eine sehr anspannende Atmosphäre geschaffen.Vor meinen Augen sah ich die feinen Herrschaften,die Angestellten und die arme Bevölkerung.Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt und so war ich meist mitten im Geschehen dabei.Durch die sehr ansprechende Erzählweise wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Besonders Sidonia hat mich begeistert.Sie musste in ihrer Ehe so viel ertragen und erdulden.Ich konnte mir richtig vorstellen wie sie sich gefühlt haben muss.Vieles hat mich sehr berührt und bewegt.Durch die sehr guten Recherchen der Autorin habe ich auch viel Wissenswerte über das Leben der feinen Gesellschaft am Hofe erhalten.Intrigen,Gewalt und Folter standen auf der Tagesordnung.Aber auch über die damalige Bevölkerung habe ich Informationen erhalten.Sie hatten mit Armut,Krankheiten,Hunger und Geldsorgen zu kämpfen.All dies baut die Autorin hervorragend in den Roman ein.Die Lektüre blieb von Anfang bis zum Ende erhalten.Zu keiner Zeit wurde mir langweilig.Ich habe einfach nur mitgelitten,mitgefühlt und mitgebangt.Viel zu schnell war ich am Ende des Buches angekommen.

Auch das Cover finde ich sehr ansprechend.Schon beim ersten Anblick bekommt man Lust zum lesen.Für mich rundet es das brillante Werk ab.

Ich hatte viele interessante und lesenswerte Stunden mit dieser Lektüre.Natürlich vergebe ich glatte 5 Sterne.


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shilos avatar
shilo vor 3 Monaten
Kurzmeinung: Sehr gut recherchiert
Ein Buch, bei dem man sich konzentrieren muss

Die ersten Kapitel beziehen sich auf detailliertes Hintergrundwissen über die politische Lage und die Familienzugehörigkeiten. Doch sobald man sich hier durchgearbeitet hat, fängt so langsam die Spannung an. Diese steigert sich mit der Zeit und so wird die Geschichte zu einem durchaus spannenden Roman.

Sehr gut hat die Autorin die einzelnen Charaktere beschrieben, so dass der Leser die Gefühlswelt und die Handlungen der Protagonisten nachvollziehen kann. Dadurch, dass diese Geschichte auf Tatsachen basiert, ist es heute unvorstellbar, was Sidonia alles durchmachen und erleben musste.

Mein Fazit:

Bei diesem Buch muss der Leser konzentriert bleiben, um die vielen Informationen rund um die eigentliche Geschichte zuordnen zu können. Bettina Szrama hat die Ereignisse rund um Kassel im 16. Jahrhundert überaus gut recherchiert und zum Ausdruck gebracht.

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