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Veröffentlicht am 08.07.2024

Zu viele Themenschwerpunkte

Die Kunst des Verschwindens
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Ellen ist seit kurzem ein angesagter Star, genauer gesagt, seit sie in der Serie The Vanishing eine der großen Rollen besetzt. Sie hat keine bedeutende Technik, war nie eine der besten, hochgearbeitet, ...

Ellen ist seit kurzem ein angesagter Star, genauer gesagt, seit sie in der Serie The Vanishing eine der großen Rollen besetzt. Sie hat keine bedeutende Technik, war nie eine der besten, hochgearbeitet, hat sie sich, von den Theaterbühnen und dann glücklicherweise Anthony getroffen. Den Regisseur, der ihr Vater sein könnte und in ihr etwas sah, das er fördern wollte. Anthony, mit dem sie mittlerweile eine enge Freundschaft verbindet, ihre einzige. Auf dem Flug New York – Berlin denkt sie an ihn, sie wird ihn gleich Morgen besuchen.

Nico wäre auch gerne Schauspielerin geworden, ist aber krachend durch die Aufnahmeprüfung gepoltert. Jetzt ist sie Fotografin, hauptsächlich Porträts, na ja und Passfotos. Sie weiß, dass sie ihrem Freund von Kurt erzählen muss, schiebt das aber seit Tagen vor sich her. Genaugenommen seit sie in der U-Bahn – Station drei Jugendliche entdeckte, die auf einen am Boden liegenden eintraten, sie schreiend auf die Gruppe zu rannte und sich einen heftigen Faustschlag über dem Auge einfing.

Ellen hasst Hotelzimmer und so hat ihre Agentur ihr ein Penthouse in Berlin besorgt, um ihr den Aufenthalt bis zur Premiere so angenehm wie möglich zu machen. Sie huscht noch schnell runter zum Späti, sich was zu Trinken besorgen, stolpert in Nico hinein, sieht sie genauer an und fühlt eine nicht zu erklärende tiefe Verbundenheit, die sie ergründen will.

Fazit: Melanie Raabe schreibt im Präsens. Der Schreibstil liest sich flüssig und temporeich. Jedes Kapitel handelt abwechselnd von Nico oder Ellen und erzählt aus deren Sicht. Beide träumen viel von Wasser und Klippen. Die Geschichte enthält einige Fabelelemente und rätselhafte Ereignisse, die dem Ganzen eine esoterische, hellseherische Note geben. Insgesamt wimmelt die Erzählung nur so vor Themenschwerpunkten, Gewalt, Gewalt gegen Frauen, Krankheit, Verlust, Stalking, Suizid und Wal sterben. Die Hauptprotagonistin fand ich charakterlich ziemlich blass gezeichnet, kaum zu einer Gefühlsregung fähig und wenn sie doch einmal Gefühle zeigte, dann für mich unverständliche. Sie kann sich darüber aufregen, dass man Pfingstrosen die Blütenkelche zubindet, um sie am verfrühten Blühen zu hindern, als sie aber völlig umsonst nach Brügge fährt, weil jemand sie vorführt, hat sie dafür Verständnis. Die Autorin hat von Anfang an vorweggenommen, dass die Beziehung zwischen Nico und Ellen keiner erotischen Natur ist, warum überlässt sie mich als Leserin nicht meinen eigenen Gedanken und greift so korrigierend ein. Alles in allem habe ich die Geschichte mit Spannung gelesen, obwohl sie mich am Ende wegen der Übersinnlichkeit und der Vielzahl an Themen nicht überzeugt hat.

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Veröffentlicht am 04.07.2024

Was für erhellende Geschichten voller Lebenserfahrung

Trügerische Anziehung
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Omri verschlägt es nach La Paz in Bolivien. Er hat sich eine zweiwöchige Auszeit von seiner Frau und seinem Beruf genommen. Einfach mal weg, kurz vor dem absehbaren Ehe aus mit Orna und dem Beruf, der ...

Omri verschlägt es nach La Paz in Bolivien. Er hat sich eine zweiwöchige Auszeit von seiner Frau und seinem Beruf genommen. Einfach mal weg, kurz vor dem absehbaren Ehe aus mit Orna und dem Beruf, der ihn zunehmend überfordert.

Auf dem Weg zurück zu seinem Hostel wird er von einer attraktiven Frau angesprochen, die einen schweigsamen Mann im Schlepptau führt, auch sie ist Jüdin. Froh darüber mit ihr Hebräisch sprechen zu können, begleitet er die beiden zur angesagten Eisdiele. Es fasziniert und verstört ihn, dass sie, wie einer religiösen Mädchenschule entsprungen wirkt, ihn aber mit hungrigem Blick ansieht. Und als sie ihn am späten Abend in seinem Hotelzimmer besucht, kann er sich ihrem Wirkkreis nicht mehr entziehen.

Dr. Caro hat seine Frau verloren. Während sie in der Onkologie zurückgeblieben ist, geht sein Leben erbarmungslos weiter. Die Kinder haben ein Leben auf anderen Kontinenten gewählt, das einzige, was ihn verlässlich aufrecht hält, ist sein Beruf als leitender Mediziner auf der Station für Inneres. Dort darf er seine Erfahrungen an die jungen angehenden Ärztinnen weitergeben, unter anderem an Liat-Ben-Abu. In der Pause kommen sie immer häufiger ins Gespräch und Dr. Caro bemerkt zunehmend Gemeinsamkeiten, die sein Interesse an der jungen Frau vertiefen.

Liat beginnt eine Affäre mit einem anderen Arzt der Station, der keinen guten Ruf genießt. Als die Beziehung zu Ende geht, möchte Dr. Caro ihr die Traurigkeit nehmen, allerdings wirbeln die Konsequenzen sein bisheriges Dasein mit zerstörerischer Kraft durcheinander.

Fazit: Eshkol Nevo hat drei Geschichten erschaffen, die nur lose miteinander verbunden sind. Alle Erzählungen haben das Thema Liebe und Verlust gemeinsam. Aus welchen Gründen lassen wir uns auf einen anderen Menschen ein, welche Bedürfnisse glauben wir werden Erfüllung finden? Der Wunsch nach finanzieller Absicherung, der uns dazu treiben kann, über Leichen zu gehen? Das Vertreiben der Einsamkeit und das Sehnen nach Zugehörigkeit? Oder der Frust, der sich in einer jahrelangen Beziehung ansammeln kann und das Begehren einfach daraus auszubrechen und loszulassen? Ganz egal welche Empfindungen uns bewegen, alles hat Konsequenzen, jeder weitere Atemzug entscheidet darüber, ob ich lebe oder nicht. Ich habe dieses Buch mit größter Spannung gelesen. Der Autor hat in mir eine Resonanz erzeugt, die nachhallt. Die Sprache ist spielerisch:

ohrenbetäubendes Schweigen S. 89

und erkenntnisreich:

Vielleicht war ihre Liebe aufgebraucht, bevor sie geheiratet hatte und nun ähnelte sie einem vergessenen Ferienort außerhalb der Saison? S. 42

Die Gedanken, die der Autor in die Köpfe seiner Protagonist
innen zaubert, sind so erhellend selbst erkennend wie bewundernswert lebenserfahren. Allen Geschichten ist ebenfalls gemein, dass die jungen Frauen, ebenso wie die jungen Männer beim Militär und auch bei Einsätzen waren, was mein Gespür dafür bestätigt, wie angespannt die Lage im Mittleren Osten ist.

Dieses Buch ist ein rundum gelungenes Gesamtpaket, das ich unbedingt empfehlen möchte.

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Veröffentlicht am 02.07.2024

Befremdliche Stille und Akzeptanz aus Japan

Das Loch
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Das junge Paar Asa-chan und Mune-chan ziehen aus ihrer Mietwohnung aus. Asa-chans Mann wurde von einer in die andere Präfektur versetzt, ist eine Gehaltsklasse aufgestiegen und die Überstunden werden bezahlt. ...

Das junge Paar Asa-chan und Mune-chan ziehen aus ihrer Mietwohnung aus. Asa-chans Mann wurde von einer in die andere Präfektur versetzt, ist eine Gehaltsklasse aufgestiegen und die Überstunden werden bezahlt. Ganz im Gegensatz zu Asa-chan selbst. Sie hat keine Festanstellung, muss auf jede Sondervergütung hoffen und sich dankbar zeigen und fühlt sich neben den Festangestellten als Mensch zweiter Klasse.

Die Fügung schwemmt sie einen Ort weiter, in das Haus seiner Eltern, das bis vor Kurzem vermietet war. Inmitten des Umzugs prallen die kalten Polarwinde mit der feuchtwarmen, subtropischen Luft zusammen und läuten den Monsun ein. Während Asa-chan in den Hundehausschühchen ihrer Schwiegermutter durch ihre neue Wohnung schleicht, weist die Ältere die Umzugsarbeiter ein.

Asa-chan richtet am frühen Morgen das Frühstück für ihren Mann und richtet seine Bento-Box. Sobald er das Haus verlässt kauft sie im nahen Supermarkt ein, noch bevor die Sonne zu hochsteht. In die Stadt fährt sie selten, schlechte Busverbindung. Seit ihrem Umzug verbringt sie die meiste Zeit allein Zuhause und langweilt sich. Wenn Mune-chan am späten Abend kommt, bereitet sie ihm etwas Miso Suppe und schaut ihm beim Essen zu, während er Monologe in sein Handy drückt.

Fazit: Diese Novelle hat es in sich und zeigt mit allen Konsequenzen, wie schwer Veränderung fällt. Und sie zeigt, die Minderwertigkeitsgefühle einer jungen Frau, die ihren Stellenwert in ihrem Leben noch gar nicht gefunden hat und in einem traditionsreichen Japan, mit strenger Geschlechterrollenverteilung vielleicht auch nie finden wird. Frauen arbeiten und leisten Care-Arbeit, vielleicht in einer größeren Selbstverständnisdimension als bei uns in Deutschland. Die Protagonistin wirkt, wie ein Blatt im Herbstwind, das von den Stürmen herumweht wird, sich kurz ausruht und atmet, um gleich von der nächsten Böe erfasst zu werden. Da ist weder Eigeninitiative, noch Resignation, sondern einzig befremdliche Stille und Akzeptanz. Eine durchaus empfehlenswerte kurze Geschichte.

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Veröffentlicht am 28.06.2024

Sensationelles Zeitzeugnis

Kairos
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Zwei Kartons hat sie, mit Aufzeichnungen, Rechnungen, Postkarten, Briefen, Fotos und Einkaufszetteln. Erinnerungen an ihn, den Hans. 1986 sind sie sich begegnet, zufällig. Da war Katharina neunzehn und ...

Zwei Kartons hat sie, mit Aufzeichnungen, Rechnungen, Postkarten, Briefen, Fotos und Einkaufszetteln. Erinnerungen an ihn, den Hans. 1986 sind sie sich begegnet, zufällig. Da war Katharina neunzehn und Hans älter als ihr Vater. Er stieg hinter ihr aus der Bahn und sie blieb mit ihrem Pfennigabsatz in einem Gully stecken. Er lud sie auf einen Kaffee ein. Danach konnten sie sich nicht mehr voneinander lösen. Ob sie einen Vater sucht, hat Hans gefragt. So ein Quatsch. Als seine Frau mit seinem Sohn weggefahren war, ludt er sie in seine Wohnung ein, spielte ihr Mozart und Brahms vor, las Gedichte und erinnerte sie an ein niedliches Eichhörnchen.

Dann durfte sie ausreisen aus dem Osten Berlins, zu ihrer Großmutter nach Köln, weil die Geburtstag hatte. Die Omi hatte sich für Katharina Einhundertfünfundzwanzig Mark vom Mund abgespart, damit die sich was kaufen konnte. Und das machte Katharina, lief von morgens bis zum Nachmittag die Friedrichstraße hoch und runter und schaute dabei zu, wie die Preise purzelten. Die Bluse, die am Morgen noch 45 Mark kostete, gab es später für 2,50. Einen Salat Nicoise hat sie auch gegessen, weil der Hans ihr den empfohlen hat. Während Katharina in Köln die Friedrichstraße erkundete, hoch und runter, hoch und runter, rief Hans sie nicht an. Omis Telefon schwieg still, ob er sie schon vergessen hatte?

Fazit: Eine Ausnahmegeschichte, die Jenny Erpenbeck hier geschaffen hat. Einerseits werde ich Zeugin einer Ära Honecker, die zu Ende geht und ein Land zerreißt. Jede Sicherheit und Verlässlichkeit, all das Bekannte bricht haltlos in sich zusammen und löst Existenzen auf. Plötzlich soll man sich zufrieden zeigen mit einer Entwicklung, die so nicht vorstellbar war. Andererseits lässt mich die Autorin dabei zusehen, wie eine sehr ungleiche Beziehung sich in eine intensive Obsession verwandelt. Sie sehnt sich danach gesehen und geliebt zu werden, danach, mit dem anderen zu verschmelzen. Er sonnt sich in ihrer Unerfahrenheit, ihrer aufrichtigen Bewunderung. Sie geraten in gegenseitige Abhängigkeit, schaffen es nicht mehr sich gut zu tun und können sich doch nicht voneinander lösen. Vor dem Hintergrund einer Epoche musste ich hilflos dabei zusehen, wie zwei Menschen sich in einer toxischen Beziehung verstricken, geriet mitten hinein, entwickelte eine tiefe Wut auf Hans, der es besser hätte wissen müssen. Was für ein Konflikt. Und die Schreibweise ist völlig unaufgeregt. Jedes Wort sitzt an der richtigen Stelle, keines würde ich streichen wollen. Die Gebräuche dieser Zeit, die Sprache ist so gut wiedergegeben. Das hat mir sensationell gut gefallen.

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Veröffentlicht am 25.06.2024

Schöne Idee, die besser hätte umgesetzt werden können.

Nach uns der Sturm
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Die Familie Alcantara lebt in Malaya, dem späteren Malaysia. Die britischen Kolonialherren kontrollieren träge die Grenzen und scheinen sich einzig für die Palmwedelfelder zur Schnapsherstellung zu interessieren. ...

Die Familie Alcantara lebt in Malaya, dem späteren Malaysia. Die britischen Kolonialherren kontrollieren träge die Grenzen und scheinen sich einzig für die Palmwedelfelder zur Schnapsherstellung zu interessieren. Cecilys Mann Gordon hat einen gehobenen Posten ergattert, der sie der britischen Gesellschaft etwas näher bringt. Ihre eurasische Herkunft, Mutter Portugiesin, Vater Malaie, sorgt für ein helleres Hautbild. Das reicht jedoch noch nicht um über den Malaien anderer Ethnien zu stehen.

Doch ganz gleich, wie sehr sie ihre Haut schrubbten, um an die helleren Schichten zu gelangen, ganz gleich, wie gut sie die englische Sprache beherrschten, ganz gleich, wie laut sie ihren Nachnamen sagten, ganz gleich, wie sehr sie versuchten, auf die richtige Art zivilisiert zu sein – in den Augen der Imperialisten blieben sie immer minderwertig. S. 39

Cecily Alcantara wünscht sich für ihre Kinder Jujube, Abel und Jasmin bessere Zukunftsaussichten als in ihrem besetzten Land, Mensch zweiter Klasse zu sein, da spielt das Schicksal ihr den japanischen General Fujiwara in die Hände. Während der General in Cecily eine gelehrige Schülerin findet, die Japaner mit den nötigen Informationen zu füttern, um die Britten aus dem Land zu vertreiben, rutscht Cecily in eine obsessive Abhängigkeit zu Fujiwara, die ihre Augen dafür verschließt, dass ihre Familie auseinanderbricht.

Fazit: Die Geschichte wird von 1938 -1945 erzählt. Jedes Kapitel ist einer der Sichtweisen von Cecily im Jahr 1938 oder einem ihrer drei Kinder, im Jahr 1945 gewidmet. Vanessa Chan hat gut recherchiert. Ich mag es über eine Geschichte, die historischen Hintergründe eines Landes zu erfahren, das mir fremd ist. Ich kann mich noch gut daran erinnern, als Amerika Hiroshima und Nagasaki mit den ersten Atonbomben angegriffen hat, was die Autorin aufgreift. Auch die Idee einer solchen Aufarbeitung, die ja viel mit Schuld zu tun hat mag ich. Cecily, die sich nicht nur des Verrats schuldig gemacht hat. Der Genaral, der sich keiner Schuld bewusst ist. Eine ganze Nation, die sich monetär berreichern wollte, weil sie glaubte, dass ihr das zustand. Eine andere, die völlig fahrlässig und frei von jeder Verantwortung, Macht demonstrierte und tausende Menschen mit einem Schlag auslöschte. Die Geschichte hat es wirklich in sich. Es gibt viele kurze wirklich fiese Szenen, an die im Laufe der Geschichte immer wieder erinnert wird. Eine davon hat mich tatsächlich retraumatisiert. Sie ist mir noch Tage nach dem Lesen als Flashback erschienen. Was mir auch nicht gefallen hat sind die vielen Wiederholungen, die hätte es nicht gebraucht. Wäre das Buch von einem gescheiten Lektorat um mindestens ein Drittel gekürzt worden, wäre eine knackige, gut lesbare Essenz entstanden. So wie es ist hat es sich ins endlose gezogen:

Abel trinkt zum gefühlt 100sten Male den Palmwein, der brennend in den leeren Magen fließt. Die Worte säuerlich und bitter wiederholen sich etwa 50x, das finde ich dürftig. Solche Sätze wie: „Man konnte ohne Übertreibung behaupten, dass Jujubes Leben von Verzweiflung geprägt war.“ finde ich unterirdisch. Sie war verzweifelt, fertig. „Aber in Malaya schrie der Regen als wollte er Wut freisetzen, und das war sehr unangenehm.“ (den letzten Halbsatz hätte es nicht gebraucht)

Alles in allem, schöne Idee, die besser umgesetzt, besser ausgearbeitet und um ein Vielfaches gekürzt, ein echter Knaller hätte werden können. Für meinen Geschmack kein so gelungenes Debüt.

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