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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.09.2025

Humorvoller Krimi mit Überraschungen

Bodenfrost
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„Bodenfrost“ ist schon der zwölfte Band mit Wallner und Kreuthner und auch diesmal war ich schnell wieder mitten in der Geschichte. Der Kindernachmittag der Polizei, bei dem plötzlich eine echte Leiche ...

„Bodenfrost“ ist schon der zwölfte Band mit Wallner und Kreuthner und auch diesmal war ich schnell wieder mitten in der Geschichte. Der Kindernachmittag der Polizei, bei dem plötzlich eine echte Leiche entdeckt wird, ist ein origineller und witziger Einstieg, der sofort neugierig macht. Besonders Kreuthner sorgt mit seinen schrulligen Aktionen wieder für viele Lacher, und auch Opa Manfred trägt wie gewohnt zu den amüsanten Momenten bei. Der Kriminalfall selbst ist spannend erzählt, mit einigen überraschenden Wendungen, die mich bei der Stange gehalten haben. Zwar hat sich die Auflösung für meinen Geschmack ein bisschen in die Länge gezogen und nicht ganz überzeugt, aber insgesamt hatte ich großen Lesespaß. Für mich bleibt die Reihe ein fester Garant für unterhaltsame Krimis mit viel Humor und Lokalkolorit.

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Veröffentlicht am 13.09.2025

Alltagsnahe Tipps für mehr Energie

Der Glukose-Trick
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Ich kannte die Autorin vorher nicht und bin eher zufällig auf dieses Buch gestoßen. Zwar wusste ich schon, dass Lebensmittel den Blutzuckerspiegel beeinflussen können, aber „Der Glukose-Trick“ hat mir ...

Ich kannte die Autorin vorher nicht und bin eher zufällig auf dieses Buch gestoßen. Zwar wusste ich schon, dass Lebensmittel den Blutzuckerspiegel beeinflussen können, aber „Der Glukose-Trick“ hat mir das Thema noch viel verständlicher und greifbarer gemacht. Besonders gut gefallen haben mir die zehn Hacks, die einfach erklärt sind und sich direkt im Alltag anwenden lassen. Es geht nicht um strenge Diäten oder Verzicht, sondern um kleine, realistische Veränderungen, die wirklich jeder ausprobieren kann.
Das Buch liest sich leicht und schnell, die Beispiele sind anschaulich und motivieren dazu, die eigene Ernährung bewusster zu beobachten. Zwar fand ich die vielen Glukosekurven-Grafiken etwas überflüssig und auch die Hinweise auf Instagram oder das eigene Produkt störend, aber insgesamt überwiegt für mich ganz klar der positive Eindruck.
Für mich ist „Der Glukose-Trick“ ein hilfreicher Ratgeber, der zeigt, wie man ohne großen Aufwand das eigene Wohlbefinden verbessern kann. Die entspannte und undogmatische Haltung der Autorin finde ich besonders sympathisch, genau diese Gelassenheit möchte ich auch in meinen Alltag mitnehmen.

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Veröffentlicht am 05.09.2025

Spannender Thriller, der mich positiv überrascht hat

Der Kastanienmann
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Bisher habe ich trotz meiner Sympathie für Dänemark noch keinen dänischen Thriller gelesen und kannte den Autor nicht. „Der Kastanienmann“ hat mich deshalb umso mehr überrascht. Von der ersten Seite an ...

Bisher habe ich trotz meiner Sympathie für Dänemark noch keinen dänischen Thriller gelesen und kannte den Autor nicht. „Der Kastanienmann“ hat mich deshalb umso mehr überrascht. Von der ersten Seite an hat mich die Spannung gepackt und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Die Geschichte um die brutalen Morde, die politischen Verwicklungen und die geheimnisvollen Kastanienmännchen ist richtig clever konstruiert. Man merkt, dass der Fall durchdacht ist, und trotzdem bleibt die Handlung bis zum Schluss unvorhersehbar. Das Ermittlerduo Thulin und Hess ist anfangs eher kühl, wächst einem aber mit der Zeit ans Herz.
Das Buch verlangt ein bisschen Konzentration, weil die Geschichte komplex ist, aber genau das macht es so lohnenswert. Ich wurde mit einem raffinierten, spannenden Fall belohnt, der auch nach dem Lesen noch im Kopf bleibt. Für mich eine absolute Empfehlung für alle Thrillerfans, die clever konstruierte Fälle mögen.

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Veröffentlicht am 01.09.2025

Neue Fälle aus der Rechtsmedizin

Mit kalter Hand
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Ich habe mich gefreut, Sabine Yao im dritten Band wiederzutreffen, denn ich mag ihre offene und engagierte Art sehr. Der Einstieg in „Mit kalter Hand“ war spannend und hat sofort neugierig gemacht. Besonders ...

Ich habe mich gefreut, Sabine Yao im dritten Band wiederzutreffen, denn ich mag ihre offene und engagierte Art sehr. Der Einstieg in „Mit kalter Hand“ war spannend und hat sofort neugierig gemacht. Besonders gut gefällt mir, wie Michael Tsokos die Arbeit in der Rechtsmedizin beschreibt. Man bekommt einen authentischen Einblick, ohne dass es zu fachlich oder kompliziert wirkt. Die kurzen Kapitel und schnellen Szenenwechsel machen das Lesen außerdem angenehm, man möchte immer noch ein Kapitel dranhängen.
Trotzdem konnte mich die Geschichte diesmal nicht so fesseln wie die Vorgänger. Der Pferdefall hat sich für meinen Geschmack zu sehr gezogen und Sabine Yao kam nicht so stark zur Geltung wie sonst. Auch die Dialoge wirkten an einigen Stellen etwas wiederholend. Richtig spannend wurde es für mich erst ab der zweiten Hälfte, als die Ermittlungen um die zerstückelten Leichenteile Fahrt aufgenommen haben. Insgesamt war es für mich ein solider Thriller, der vor allem durch die rechtsmedizinischen Details überzeugt, auch wenn er nicht ganz die Intensität der ersten beiden Teile erreicht.

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Veröffentlicht am 31.08.2025

Unterhaltsamer, nicht ganz perfekter Thriller

Wenn sie wüsste
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Ich habe mich vom Hype um diese Reihe anstecken lassen und den ersten Band mit großer Erwartung gelesen. „Wenn sie wüsste“ startet direkt in die Handlung, allerdings fehlte mir am Anfang die Spannung und ...

Ich habe mich vom Hype um diese Reihe anstecken lassen und den ersten Band mit großer Erwartung gelesen. „Wenn sie wüsste“ startet direkt in die Handlung, allerdings fehlte mir am Anfang die Spannung und es passierte nicht allzu viel. Erst ab der Hälfte kam wirklich Fahrt auf und von da an konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Ich habe es innerhalb von zwei Tagen durchgelesen, was vor allem am leichten und flüssigen Schreibstil lag. Die kurzen Kapitel verleiten regelrecht dazu, immer noch ein weiteres zu lesen, und auch die Beschreibungen, zum Beispiel von Millies Zimmer, fand ich sehr atmosphärisch.
Was mich gestört hat, waren die überzogenen Figuren, die teilweise wenig sympathisch wirkten. Auch der große Twist war für mich vorhersehbar und hat keine echte Überraschung gebracht. Dazu kam, dass mir für einen Thriller die bedrohliche Atmosphäre gefehlt hat. Etwas irritierend war außerdem, dass ständig Andrews gutes Aussehen betont wurde, ohne dass es für die Geschichte eine große Rolle spielte.
Trotz dieser Punkte hat mir die zweite Hälfte des Buches so viel Spaß gemacht, dass ich die Nachfolgebände bestimmt auch lesen werde. Ich bin froh, dass ich das Buch gelesen habe, und auch wenn es für mich kein perfekter Thriller war, kann ich es als spannende Unterhaltung durchaus weiterempfehlen.

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