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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.07.2025

Leichte Lektüre mit Charme und Küstenflair

A Taste of Cornwall: Eine Prise Liebe
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Ich hatte Lust auf eine leichte, unterhaltsame Geschichte – und A Taste of Cornwall – Eine Prise Liebe war dafür genau richtig. Die Geschichte beginnt mit einem Skandal: Restaurantkritikerin Sophie verliert ...

Ich hatte Lust auf eine leichte, unterhaltsame Geschichte – und A Taste of Cornwall – Eine Prise Liebe war dafür genau richtig. Die Geschichte beginnt mit einem Skandal: Restaurantkritikerin Sophie verliert durch eine negative Kritik ihren Job und soll in Cornwall beweisen, dass sie selbst ein Spitzenrestaurant aufbauen kann. Gemeinsam mit ihrer esoterischen Mutter, ihrer pubertierenden Tochter und einem wortkargen Koch übernimmt sie das heruntergekommene „Smugglers’ Inn“.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig, die Figuren sind lebendig gezeichnet und das Setting in einem kleinen Küstenort sorgt für stimmungsvolles Kopfkino. Besonders gefallen hat mir die Dynamik zwischen den Charakteren und Sophies persönliche Entwicklung. Die Geschichte ist stellenweise vorhersehbar, aber das gehört für mich bei einem Wohlfühlroman dazu und hat meinen Lesegenuss nicht beeinträchtigt.
Ich mochte die Mischung aus Familie, Neuanfang, ein wenig Romantik und dem kulinarischen Flair. Ein unterhaltsames Buch, das leicht zu lesen ist und für ein paar schöne Lesestunden sorgt. Wer Cornwall liebt, wird sich hier schnell wohlfühlen.

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Veröffentlicht am 23.07.2025

Spannender Thriller mit psychologischem Tiefgang

Jagd auf die Bestie (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 10)
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„Jagd auf die Bestie“ hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Die kurzen Kapitel enden immer wieder mit kleinen Spannungshöhepunkten, die mich regelrecht zum Weiterlesen getrieben haben. Besonders ...

„Jagd auf die Bestie“ hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Die kurzen Kapitel enden immer wieder mit kleinen Spannungshöhepunkten, die mich regelrecht zum Weiterlesen getrieben haben. Besonders gelungen finde ich den Perspektivwechsel zwischen Robert Hunter und dem hochintelligenten Serienkiller Lucien Folter. So bekommt man Einblicke in beide Seiten und erlebt das spannende Katz-und-Maus-Spiel hautnah mit. Zwar empfand ich den Einstieg als etwas vertraut, da er an das Ende des Vorgängerbandes anknüpft, und das Finale wirkte für mich ein wenig zu knapp, doch das trübt den positiven Gesamteindruck kaum. Die Handlung ist packend, düster und voller überraschender Wendungen. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Band und kann das Buch allen Thriller-Fans wärmstens empfehlen.

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Veröffentlicht am 22.07.2025

Ausführlicher Reiseführer für Istrien

MICHAEL MÜLLER REISEFÜHRER Istrien
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Nach rund 25 Jahren reise ich endlich wieder nach Kroatien, diesmal mit der ganzen Familie und dem Wohnwagen. Damit wir gut vorbereitet sind, nutze ich den neu aufgelegten Reiseführer „Istrien“ von Lore ...

Nach rund 25 Jahren reise ich endlich wieder nach Kroatien, diesmal mit der ganzen Familie und dem Wohnwagen. Damit wir gut vorbereitet sind, nutze ich den neu aufgelegten Reiseführer „Istrien“ von Lore Marr-Bieger aus dem Michael Müller Verlag.
Das Buch bietet fundierte Informationen zur gesamten Region, von bekannten Städten wie Pula und Rovinj bis hin zu ruhigeren Orten abseits der üblichen Touristenwege. Es enthält viele persönliche Tipps der Autorin, Kartenmaterial, Empfehlungen für Ausflüge, Restaurants und Unterkünfte sowie praktische Angaben zu Preisen, Öffnungszeiten und Internetadressen.
Besonders gut gefällt mir die gelungene Mischung aus Natur, Kultur und Kulinarik. Die Fotos machen sofort Lust auf den Urlaub. Für Familien und Individualreisende ist dieser Reiseführer eine wertvolle Unterstützung. Einziger kleiner Minuspunkt ist die recht kleine Schrift, die ich schon aus anderen Ausgaben des Verlags kenne.
Ich bin sicher, dass er uns auch vor Ort noch oft zur Hand gehen wird. Wahrscheinlich wird er regelmäßig auf unserem Campingtisch in der Sonne liegen und ein treuer Begleiter sein. Ein hilfreiches Buch, das die Vorfreude auf Istrien deutlich steigert.

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Veröffentlicht am 20.07.2025

Fesselnd, brutal und absolut lesenswert

Der Knochenbrecher (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 3)
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Ich habe schon mehrere Bücher aus der Hunter-und-Garcia-Reihe von Chris Carter gelesen und auch „Der Knochenbrecher“ hat mich wieder komplett überzeugt. Der Einstieg ist schockierend und zieht einen sofort ...

Ich habe schon mehrere Bücher aus der Hunter-und-Garcia-Reihe von Chris Carter gelesen und auch „Der Knochenbrecher“ hat mich wieder komplett überzeugt. Der Einstieg ist schockierend und zieht einen sofort in die Geschichte. Die brutalen, perfiden Morde sind nichts für schwache Nerven, aber genau das macht für mich einen packenden Thriller aus.
Besonders gefallen haben mir das hohe Tempo, die kurzen Kapitel und die ständigen kleinen Cliffhanger, die einen zum Weiterlesen zwingen. Auch die wechselnden Perspektiven und parallelen Handlungsstränge sorgen für Spannung und Abwechslung. Robert Hunter ist eine komplexe Figur, die durch Rückblicke noch greifbarer wird.
Kritisch sehe ich lediglich das Cover und den deutschen Titel, die beide nicht zum Inhalt passen. Trotzdem: Wer spannende, düstere Thriller mit psychologischem Tiefgang mag, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Für mich ein echter Pageturner.

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Veröffentlicht am 19.07.2025

Spannender Berlin-Krimi mit viel Tempo, Witz und Herz

Lügen haben schnelle Beine
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„Lügen haben schnelle Beine“ ist bereits der zweite Fall für Kommissar Peer Pedes – und für mich eine gelungene Fortsetzung der Reihe. Diesmal beginnt alles spektakulär: Vor 70.000 Zuschauern wird ein ...

„Lügen haben schnelle Beine“ ist bereits der zweite Fall für Kommissar Peer Pedes – und für mich eine gelungene Fortsetzung der Reihe. Diesmal beginnt alles spektakulär: Vor 70.000 Zuschauern wird ein Politiker im Olympiastadion erschossen. Peer ist mit seiner Mutter vor Ort, darf aber nicht offiziell ermitteln. Erst als Spuren zu seiner ehemaligen Kollegin Marina Gabor führen, wird er doch noch in den Fall eingebunden, allerdings auf ziemlich ungewöhnliche Weise: Um Marina unauffällig zu überprüfen, trainiert er mit ihr für einen Triathlon. Dabei muss Peer sich nicht nur sportlich überwinden, sondern gerät emotional zunehmend in einen Konflikt zwischen Pflichtgefühl und persönlichen Gefühlen.
Mir hat dieser Krimi wieder richtig gut gefallen. Der Schreibstil ist locker, lebendig und durchzogen von feinem Humor. Besonders Peers Eigenheiten und sein trockener Ton machen ihn zu einer sehr unterhaltsamen Figur, die mir mit jeder Seite sympathischer wurde. Gleichzeitig bleibt die Geschichte spannend und überraschend, mit mehreren Wendungen und gut miteinander verwobenen Themen.
Ein bisschen hätte man den Text hier und da straffen können, vor allem in den sportlichen Passagen, die nicht immer mein Interesse getroffen haben. Auch Peers schnoddriger Ton ist sicher Geschmackssache, für mich hat er aber gut zum Charakter gepasst.
Insgesamt bietet „Lügen haben schnelle Beine“ spannende Unterhaltung mit Berliner Lokalkolorit, starken Figuren und einer ungewöhnlichen Ermittlungsführung. Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Band der Reihe.

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