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Veröffentlicht am 27.06.2025

Wieder mal auf Sylt mit Mamma Carlotta

La Paloma (Mamma Carlotta 19)
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Ich habe bereits alle Bände der Mamma-Carlotta-Reihe gehört und freue mich jedes Mal, auf „meine“ Insel zurückzukehren. Wenn man die Figuren und Orte kennt, ist man sofort wieder mittendrin – das macht ...

Ich habe bereits alle Bände der Mamma-Carlotta-Reihe gehört und freue mich jedes Mal, auf „meine“ Insel zurückzukehren. Wenn man die Figuren und Orte kennt, ist man sofort wieder mittendrin – das macht für mich den besonderen Charme dieser Reihe aus.

Auch in diesem Fall ist Mamma Carlotta zu Besuch bei ihrem Schwiegersohn Erik, der als Hauptkommissar auf Sylt arbeitet, und ihren inzwischen erwachsenen Enkelkindern. Mit ihrer typisch italienischen Herzlichkeit umsorgt sie die Familie und stürzt sich zugleich in die Ermittlungen rund um zwei rätselhafte Todesfälle: ein Mann stirbt bei Fahrerflucht, eine Sängerin scheinbar durch Suizid. Doch Mamma Carlotta hat Zweifel – und beginnt wie gewohnt auf eigene Faust zu recherchieren, unterstützt von Enkelin Carlotta, Freunden und natürlich Erik.

Die Mischung aus familiärem Alltag, kulinarischen Einblicken und Krimihandlung funktioniert wie immer gut. Auch wenn Mamma Carlotta manchmal etwas übermenschlich wirkt, was Energie und Zeit betrifft, macht gerade das ihren Charme aus.

Julia Fischer liest gewohnt souverän. Ihre Stimmenvielfalt macht jede Figur lebendig. Für mich ist das Hörbuch die ideale Begleitung beim Autofahren oder im Haushalt.

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Veröffentlicht am 27.06.2025

Frauen, Alkohol und die Folgen

Frauen und Alkohol
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Ich habe bereits viele Bücher über Alkohol gelesen, weil mich sowohl die wissenschaftlichen Hintergründe als auch der gesellschaftliche Umgang damit interessieren. Frauen und Alkohol von Nathalie Stüben ...

Ich habe bereits viele Bücher über Alkohol gelesen, weil mich sowohl die wissenschaftlichen Hintergründe als auch der gesellschaftliche Umgang damit interessieren. Frauen und Alkohol von Nathalie Stüben und Prof. Dr. Falk Kiefer hat mich besonders überzeugt, weil es gezielt auf die Auswirkungen bei Frauen eingeht.
Das Buch erklärt verständlich, wie Alkohol den weiblichen Körper beeinflusst, etwa in Bezug auf Hormone oder Wechseljahresbeschwerden. Vieles war mir bekannt, aber einiges wurde so klar und eindrücklich dargestellt, dass es mich wirklich zum Nachdenken gebracht hat.
Die Mischung aus Fakten und Fallbeispielen macht das Thema greifbar, der Schreibstil ist sachlich und angenehm zu lesen. Besonders gut gefällt mir, dass das Buch informiert, ohne zu belehren. Eine klare Empfehlung für alle, die sich mit dem eigenen Konsum auseinandersetzen oder das Thema aus weiblicher Perspektive besser verstehen möchten.

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Veröffentlicht am 23.06.2025

Leichte und unterhaltsame Lektüre für Eltern

Peace, Moms
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Das Buch „Peace, Moms“ hat mir im Urlaub richtig gute Unterhaltung geboten. Ich habe es auf dem Schiff gelesen, was perfekt war, denn man muss sich nicht groß konzentrieren und kann zwischendurch immer ...

Das Buch „Peace, Moms“ hat mir im Urlaub richtig gute Unterhaltung geboten. Ich habe es auf dem Schiff gelesen, was perfekt war, denn man muss sich nicht groß konzentrieren und kann zwischendurch immer mal den Blick schweifen lassen. Meine eigenen Kinder sind zwar schon älter und die Kleinkindphase liegt hinter mir, trotzdem konnte ich mich gut erinnern und habe mich in vielen Situationen wiedererkannt. Besonders gefallen hat mir der ehrliche und direkte Ton der Autorin, der humorvoll und manchmal mit einer guten Portion Selbstironie das echte Leben mit kleinen Kindern beschreibt. Das Buch ist kein literarisches Meisterwerk, sondern eine leichte Lektüre für zwischendurch, die mich oft zum Schmunzeln gebracht hat und vor allem zeigt, dass man mit dem täglichen Familienwahnsinn nicht allein ist.
Ein kleiner Wermutstropfen war für mich, dass die Sprache teilweise sehr derb und überzogen wirkt und manche Stellen mit Denglisch überladen sind. Außerdem kann der Stil auf Dauer etwas ermüdend wirken und manche Aussagen sind für meinen Geschmack etwas wertend gegenüber anderen Eltern. Trotzdem finde ich, dass das Buch besonders für Mütter in ähnlichen Lebensphasen ein schönes, entlastendes und stärkendes Geschenk sein kann.

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Veröffentlicht am 22.06.2025

Re-Read mit Genuss: Lynleys sechster Fall

Denn keiner ist ohne Schuld
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„Denn keiner ist ohne Schuld“ ist der sechste Band der Inspector-Lynley-Reihe von Elizabeth George. Auch beim erneuten Lesen hat mir der Roman wieder richtig gut gefallen. Ich bin ein großer Lynley-Fan ...

„Denn keiner ist ohne Schuld“ ist der sechste Band der Inspector-Lynley-Reihe von Elizabeth George. Auch beim erneuten Lesen hat mir der Roman wieder richtig gut gefallen. Ich bin ein großer Lynley-Fan und feiere Barbara Havers, die in diesem Band leider nur selten auftaucht.
Die Geschichte spielt in einem kleinen Dorf in Lancashire, wo sich Simon St. James und seine Frau Deborah eigentlich eine Auszeit gönnen wollen. Doch der plötzliche Tod des Pfarrers ruft Inspector Lynley auf den Plan, und bald zeigt sich, dass mehr dahintersteckt als ein tragischer Unfall.
Elizabeth George verbindet den Kriminalfall mit intensiven Einblicken in das Innenleben ihrer Figuren. Besonders schätze ich die psychologische Tiefe und die sorgfältige Charakterzeichnung. Auch wenn sich die Handlung an einigen Stellen etwas zieht und man sich gelegentlich fragt, warum bestimmte Begebenheiten so ausführlich geschildert werden, blieb mein Interesse durchgehend erhalten.
Ein atmosphärischer und klug erzählter Krimi mit spannenden Wendungen und einem ungewöhnlichen Motiv. Ich freue mich darauf, die Reihe weiterzulesen und mir so die Wartezeit bis zum neuen Band im September zu verkürzen.

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Veröffentlicht am 21.06.2025

Perfekte Lektüre zur Mittsommerzeit

Mittsommer
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Ich habe „Mittsommer“ von Lucy Foley während einer Skandinavien-Kreuzfahrt gelesen – nur wenige Tage vor der Sommersonnenwende. Auch wenn die Geschichte an der englischen Küste spielt, passte die Stimmung ...

Ich habe „Mittsommer“ von Lucy Foley während einer Skandinavien-Kreuzfahrt gelesen – nur wenige Tage vor der Sommersonnenwende. Auch wenn die Geschichte an der englischen Küste spielt, passte die Stimmung perfekt zur Jahreszeit und zur Landschaft, was mich der Handlung nähergebracht hat. Für mich war es das erste Buch der Autorin, und obwohl ich es nicht als extrem spannenden Thriller bezeichnen würde, hat mich die geheimnisvolle Atmosphäre und die vielschichtigen Figuren schnell in den Bann gezogen. Die verschiedenen Perspektiven und die Zeitsprünge machen die Geschichte abwechslungsreich, auch wenn die Spannung eher langsam aufgebaut wird. Insgesamt ein ruhiger, aber fesselnder Roman, der mir die Zeit auf dem Schiff sehr angenehm gemacht hat.

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