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Veröffentlicht am 29.10.2020

Ein Liebesroman mit düsteren Elementen und Plot-Twists, die dich mit der Geschichte mitziehen!

WHERE MY Heart BELONGS - Moonlight Shadow
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Schon als Vanessa Fuhrmann das Cover und den Klappentext veröffentlicht hat, hat mich „Where My Heart Belongs“ angesprochen. Es war klar, dass ich es unbedingt lesen muss.

Vanessa hat einen super Schreibstil, ...

Schon als Vanessa Fuhrmann das Cover und den Klappentext veröffentlicht hat, hat mich „Where My Heart Belongs“ angesprochen. Es war klar, dass ich es unbedingt lesen muss.

Vanessa hat einen super Schreibstil, der die Figuren richtig lebendig macht. Das Buch war deshalb auch sehr angenehm zu lesen.

Die Geschichte selber hat mir echt gut gefallen. Ich mag die etwas düsteren Elemente, die in das Buch einfließen. Wie Vanessa die Rache von Garret umgesetzt hat, fand ich auch sehr einfallsreich und ich war richtig hin- und hergerissen. Die Geschichte hat sehr viele Wendungen, wodurch man nie weiß, was als nächstes passiert, doch genau das mochte ich so sehr daran. Und das Ende ist ja der Oberknaller. Ich weiß definitiv nicht, ob ich es aushalte bis „Where My Love Belongs“ am 17. März 2021 erscheint. Ach Vanessa, dieses Ende – das kannst du mir doch nicht antun!

Aber widmen wir uns den Charakteren. Fay finde ich eine sehr bodenständige Frau. Ich mag ihre sture Art wirklich gerne. Es ist ihr egal, was andere von ihr halten, sie kleidet sich wie sie will und sie macht das, was sie für richtig hält. Manchmal bringt sie das vielleicht in verhängnisvolle Situationen, aber die meistert sie mit Bravour. Grover mochte ich am Anfang nicht so gerne, da ich dachte er tanzt nur nach der Pfeife von seinem Vater. Aber dann habe ich gemerkt, wie viel ihm Fay bedeutet. Dadurch bin ich dann mit der Zeit wirklich gut klargekommen mit ihm. Garret, sein Zwillingsbruder, habe ich ganz lange auch verabscheut. Wie kann ein Mensch nur so egoistisch sein und nur wegen einer Rache solche Dinge machen? Ich habe ihn echt nicht verstanden, aber mir gefiel es auch irgendwie, dass er so war, denn ohne ihn und seinen Charakter würde es die Geschichte nicht geben. Ab der Mitte hat er sich jedoch immer mehr geöffnet und da hat man gesehen, dass er einfach nur wahnsinnig verletzt ist. Ab diesem Zeitpunkt fand ich ihn echt toll. Kommen wir nun aber zu einem Protagonisten, den ich überhaupt nicht mochte: Grovers und Garrets Vater. So ein schrecklicher Vater habe ich noch nie gesehen. Er ist einfach arrogant, egoistisch und man kann ihm nichts Recht machen. Kurz gesagt: Er ist ein Ekelpaket.

Zum Schluss muss ich kurz noch die einzige, kleine Kritik anbringe, die ich habe. Fay ist, wie oben beschrieben, eine starke Frau. Deshalb fand ich es manchmal fast zu süß, wie sie reagiert hat und manche Szenen waren dann auch etwas zu kitschig geschrieben meiner Meinung nach. Das passt nicht so zu 100% ins Gesamtbild der Geschichte, ABER das sind wirklich nur Kleinigkeiten. Nicht der Rede wert. Alles in allem fand ich das Buch super!

Fazit: Ein Liebesroman mit düsteren Elementen und Plot-Twist, die dich mit der Geschichte mitziehen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.10.2020

Tolles Young Adult-Buch über Freundschaften, Trauer und den Unterschied zwischen Online- und Offline-Welt!

What I Like About You
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Auf „What I like about You“ bin ich aufmerksam geworden aufgrund des Covers, da es sehr schlicht gestaltet ist. Nachdem ich WILAY gelesen habe, finde ich auch die Figuren und die kleinen Details wie die ...

Auf „What I like about You“ bin ich aufmerksam geworden aufgrund des Covers, da es sehr schlicht gestaltet ist. Nachdem ich WILAY gelesen habe, finde ich auch die Figuren und die kleinen Details wie die Herzen sehr passend. Das Blau des Covers ist auch unheimlich schön. Der Klappentext hat mich ebenfalls super neugierig gemacht, da wir hier auf Bookstagram / in der Lesejury ja (fast) alle Blogger sind – mal kleiner, mal größer.

Den Schreibstil fand ich total angenehm. Dadurch rutscht man leichter in die Geschichte rein. Was ich auch super gefunden habe, sind die Twitternachrichten und SMS, die dazwischen immer wieder vorkommen.

Die Geschichte selber hat mich leider nicht so ganz überzeugt. Ich fand die Idee, dass Halle eine Buchbloggerin ist und praktisch ein Doppelleben führt, echt gut. Auch, dass sie per Zufall auf Nash trifft als sie bei ihrem Grandpa für das letzte Schuljahr einzieht hat mir gefallen. Kurz gesagt: Die Ansätze fand ich sehr vielversprechen für eine spannende und interessante Geschichte. Jedoch wurden meine Hoffnungen leider etwas zerstört.

Am Anfang konnte sich Halle gegenüber Nash nicht sonderlich gut öffnen und hat ihn eher abgestoßen. Das fand ich irgendwie noch nachvollziehbar, aber der Rest der Geschichte konnte mich nicht so wirklich mitreißen, was hauptsächlich an Halles Verhalten lag. Das Ende fand ich leider auch nicht gut ausgearbeitet von der Autorin. Es kam sehr sehr aprubt und ich finde, der Geschichte fehlt noch etwas. Ein Epilog oder ein paar Seiten mehr hätten dem Buch nicht schlecht getan.

Die Hauptprotagonisten Halle / Kels und Nash mochte ich grundsätzlich.
Leider hat man Nash aber nie so wirklich kennengelernt. Er ist zwar eher still und ich finde es toll wie viel Leidenschaft er in seine Comics steckt, die er selber zeichnet, aber er war für mich nicht wirklich greifbar. Deshalb kann ich über ihn nicht viel mehr sagen.
Halle / Kels mochte ich vor allem, da sie ein Familienmensch ist und sehr auf ihre Familie achtet. Ich fand es sehr nachvollziehbar wie sehr sie unter dem Tod ihrer Grandma leidet, denn sie hatte eine sehr enge Beziehung zu ihr. Und dann noch ihren Grandpa immer zu sehen, der genauso niedergeschlagen ist vom Tod seiner Frau war für sie natürlich auch nicht leicht. Die Zielstrebigkeit, die sie hat, fand ich unglaublich toll und gegen Ende des Buches hatte sie nochmal einen richtigen Glanzmoment, in dem ich sehr stolz auf sie war, da sie endlich einmal Mut gezeigt hat.
Sie hat aber auch Charakterzüge und Eigenschaften, die mich echt genervt haben. Sie ist zum Beispiel eher kindlich in ihrem Denken und sehr naiv. Auch sind ihr die Konsequenzen ihres Handelns oft nicht bewusst und sie achtet manchmal nicht darauf, dass sie ihre Freunde mit ihrem Verhalten verletzen könnte.
Jedoch muss man beachten, dass es sich hier ja um ein Young Adult-Buch handelt und Halle erst ca. 17 oder 18 Jahre alt ist. Deshalb „verzeihe“ ich ihr auch ihr Verhalten.

Die heimlichen zwei Stars der Geschichte waren für mich übrigens Ollie, der sich öffentlich dazu bekennt, auch auf Jungs zu stehen und Gramps, der eine perfekte Mischung aus Tiefgründigkeit und Spaß vermittelt.

Fazit: Ein tolles Young Adult-Buch über Freundschaften, Trauer und den Unterschied zwischen Online- und Offline-Welt!

  • Cover
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 14.07.2020

Tolles Buch für Zwischendurch

Game on - Mein Herz will dich
1

Das Cover von „Game On – Mein Herz will dich“ ist wunderschön schlicht. Es ist nicht aufdringlich und trotzdem stilvoll. Der Schreibstil von Kristen Callihan mag ich auch gerne. Man will immer wissen wie ...

Das Cover von „Game On – Mein Herz will dich“ ist wunderschön schlicht. Es ist nicht aufdringlich und trotzdem stilvoll. Der Schreibstil von Kristen Callihan mag ich auch gerne. Man will immer wissen wie die Geschichte weitergeht.

Die Idee, dass zuerst die körperliche Anziehungskraft besteht und Anna und Drew einen One-Night-Stand haben, fand ich wirklich gut. Die Geschichte ist mal anders aufgerollt geworden.
Der Anfang war mir aber tatsächlich zu oberflächlich, da es hauptsächlich um Sex gegangen ist und die ein oder andere Sexszene weniger dem Buch auch nicht geschadet hätte, wobei sich das ehrlich gesagt fast über das ganze Buch hinweg zieht.
Jedoch bekommt die Geschichte und vor allem auch die Gespräche zwischen Anna und Drew immer einen größeren Tiefgang, was mir sehr gefällt. Trotzdem hätten noch mehr tiefgründige Gespräche zwischen den zweien überhaupt nicht gestört.

Drew fand ich echt supersüß und herzig so wie er um Anna gekämpft hat. Nur einmal gibt es eine Stelle im Buch, bei der ich Drews Verhalten nicht verstanden habe, aber hier werde ich nicht mehr verraten. Ansonsten fand ich ihn als Charakter super.
Anna hat mir sehr gut gefallen, da sie eine standhafte junge Frau ist, die sich nichts gefallen lässt und richtig Contra geben kann. Trotzdem verändert sich das im Laufe der Geschichte und ihre Zweifel, die sie hat, fressen sie dann auf, sodass sie auf einmal gar nicht mehr diese starke Frau ist. Ihr Verhalten fand ich dann auch einfach nicht mehr verständlich.

Kristen Callihan hat aber gegen Ende eine tolle Wendung eingebaut, die ich so nicht erwartet hätte.

Nachdem sich der erste Teil des Buchs ziemlich hingezogen hat, hat die Geschichte danach also an Fahrt aufgenommen, ist aber trotzdem wieder ein bisschen abgesackt am Schluss. Da ging es mir zu schnell und auf einmal war ziemlich abrupt das Ende da. Ein bis zwei Kapitel mehr wären für mich persönlich definitiv noch angebracht gewesen.

Trotz der Kritik muss ich sagen, dass mir das Buch gut gefallen hat und Anna und Drew mir mit ihrer Geschichte definitiv positiv im Gedächtnis bleiben werden. Ich freue mich auch schon auf den zweiten Band der Reihe, den ich unbedingt lesen muss.

Fazit: Ein tolles Buch für zwischendurch und für alle, die mal eine Liebesgeschichte andersrum erleben wollen!

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl