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Veröffentlicht am 25.05.2021

Ein wundervoller 2. Band der Reihe! Absolute Empfehlung

Alles, was du für mich bist
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Das Cover von „Alles, was du für mich bist“ gefällt mir genauso gut wie das des ersten Bandes. Die Farben sind wunderschön und unten kann man sogar das Meer erahnen, welches für Luís, den Hauptprotagonisten, ...

Das Cover von „Alles, was du für mich bist“ gefällt mir genauso gut wie das des ersten Bandes. Die Farben sind wunderschön und unten kann man sogar das Meer erahnen, welches für Luís, den Hauptprotagonisten, eine sehr große Bedeutung hat.
Noras Schreibstil war wieder wundervoll und hat mir sogar noch ein Ticken besser gefallen als in Band 1. Nora schreibt sehr detailliert, wodurch man sich gerade die Hacienda und die Landschaft total gut vorstellen kann.

Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Ich finde, das Buch ist perfekt für den Sommer, denn es hat eine Leichtigkeit und trotzdem werden tiefergreifende Themen, wie das Leben mit Rollstuhl oder Demisexualität, eingebunden.
Ganz am Anfang erfahren wir, was es mit Luís‘ Unfall auf sich hat und dass er nun mehr oder weniger an den Rollstuhl gebunden ist. Nuria lebt hingegen auf der Hacienda de los Cabellos Blancos in Spanien und ist Physio- sowie Hippotherapeutin. Ich liebe ja das Setting auf der Hacienda in Andalusien. Nuria wird von Luís gebeten ihm zu helfen nachhause auf die Hacienda zu kommen. Er möchte jedoch nicht, dass jemand anders davon erfährt. Nuria und Luís sind schon seit ihrer Kindheit befreundet, haben sich jedoch ein wenig aus den Augen verloren. Trotzdem hilft Nuria ihm und ab diesem Zeitpunkt fängt alles an. Sie schließen einen Deal ab bei dem Nuria ihn mithilfe ihrer Therapie wieder auf die Beine bringen soll und Luís gibt Nuria dafür Datingnachhilfe. Nuria ist nämlich schon sehr lange in Ramón, Luís älteren Bruder, verknallt. Jedoch haben die zwei natürlich nicht damit gerechnet, dass sie von Amors Pfeil getroffen werden könnten. Ich habe es absolut geliebt, wie Nuria und Luís sich gegenseitig unterstützt und geholfen haben. Gleichzeitig ist das Knistern zwischen ihnen immer stärker geworden ist. Das Vertrauen, welches sie für einander haben, ist wundervoll. Leider legt ihnen das Leben und auch ihre eigene Persönlichkeit Steine in den Weg.

Luís und Nuria habe ich von Sekunde eins an ins Herz geschlossen. Vor allem Nuria kannte ich schon von Band 1 ziemlich gut und fand sie bereits dort toll. Sie ist eine toughe Frau, die mit ihrem jungen Alter schon sehr viel erreicht hat. Sie leitet eine eigene Praxis für Physio- und Hippotherapie, die sehr gut läuft. Doch schon von Anfang an darf der/die Leser*in einen Blick hinter ihre fröhliche und toughe Maske werfen. Dahinter erkennt man eine Frau, die immer als „die Kleine“ angesehen wurde und Probleme mit ihrer Sexualität hat. Nora beschreibt Nurias Gedankengänge, Gefühle und auch ihren Kampf während des Buches auf eine wundervolle Art und Reise. Ich bin sehr froh, dass ich Nuria auf dieser Reise begleiten durfte. Luís ist ein Charmebolzen, der als Held gefeiert wurde und nun auf den Rollstuhl angewiesen ist. Ich glaube für einen zweifachen Weltmeister im Kitesurfen ist das schwer zu akzeptieren und so ist er am Anfang des Buches eher verschlossen und schnell wütend. Nuria jedoch motiviert ihn total und schafft es, ihm wieder eine Perspektive zu geben. Luís ist ein enormer Kämpfer, auch wenn er lernen muss Hilfe anzunehmen. Besonders toll fand ich die Verbindung, welche sich zwischen den drei Brüdern im Laufe des Buches aufgebaut hat.
Apropos Brüder, die ganzen Figuren aus Band 1 kommen natürlich auch hier wieder vor. Ich habe mich so sehr gefreut Linda und Damián und Monteserrat wieder zu treffen.

Fazit: Nora ist wieder ein wundervolles Buch gelungen, welches perfekt für den kommenden Sommer ist. Sie hat außergewöhnliche Themen sehr gefühlvoll und realistisch eingearbeitet und greifbare Charaktere geschaffen. Eine absolute Empfehlung von meiner Seite aus!

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 03.03.2021

Ein toller zweiter Band der Reihe!

WHERE MY Love BELONGS - Sunrise Glow
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SPOILERWARNUNG
Das Cover von WMLB gefällt mir von den Farben her noch besser als das des ersten Bands. Auch der Schreibstil hat mir wieder sehr gut gefallen.
Fay ist nach dem Mord an ihrer Mutter wieder ...

SPOILERWARNUNG
Das Cover von WMLB gefällt mir von den Farben her noch besser als das des ersten Bands. Auch der Schreibstil hat mir wieder sehr gut gefallen.
Fay ist nach dem Mord an ihrer Mutter wieder nach London zurückgekehrt und rutscht immer weiter in die Prostitution, obwohl sie sich so gerne ihren Traum vom eigenen Tanzstudio erfüllen würde. Gott sei Dank ist Angie da für sie, die beste Freundin ihrer Mutter. Garret und Grover können es immer noch nicht so ganz fassen, dass Fay wieder nach London gegangen ist und schmieden einen Plan. Sie fliegen nach London und wollen Fay von Timber, mit dem sie inzwischen wieder zusammen ist, wegbekommen. Fay lässt sich dabei immer mehr auf die Zwillinge ein und kann sich nicht entscheide, für wen ihr Herz schlägt. Die Geschichte hat mich total mitgerissen und ich habe mit Fay mitgefühlt. Leider gab es in der Mitte eine Durststrecke, wo ich mich eher zwingen musste weiterzulesen. Aber das Ende hat es dafür wieder in Sich, auch wenn ich es schon ein wenig geahnt habe. Trotzdem ging dann alles ein wenig schnell von statten.
Fay fand ich wie auch im ersten Band eine wundervolle Hauptprotagonistin. Sie ist so eine unheimlich starke Frau, obwohl die Trauer des Todes ihrer Mutter sie am Anfang fast erdrückt. Aber das ist natürlich verständlich. Ich finde es toll, dass sie ihren Traum eine eigenes Tanzstudio zu eröffnen nicht aufgibt. Auch die Anziehung zu beiden Zwillingen kann sie nicht leugnen. Mir hat es gefallen, wie sie sich im Grunde nie für einen der zwei entschieden hat, sondern zu ihren Gefühlen für beide gestanden ist.
In Band 1 war ich ganz klar noch im Team Grover, jedoch habe ich Garret in diesem Buch immer mehr zu schätzen gelernt. Ich hätte mir nie gedacht, dass Grover so ein schreckliches Geheimnis mit sich herumträgt. Dafür hat sich Garret liebevoll um Fay gekümmert und war für sie da, als sie in London eine der schlimmsten Zeiten ihres Lebens durchstehen musste.
Leider hat mich eine Sache massiv gestört bei dem Buch. Garret und Grover werden immer als der schwarze und weiße Engel dargestellt. An sich finde ich das nicht schlimm, aber als Fay dann auch noch angefangen hat sie so zu bezeichnen, war es mir dann doch zu viel. Das ist wahrscheinlich Geschmackssache, ich wollte es trotzdem ansprechen.
Fazit: Ein toller zweiter Band der Reihe, welcher es aber nicht ganz geschafft hat an Band 1 ranzukommen. Trotzdem eine Leseempfehlung meinerseits!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.01.2021

Wundervolles Wohlfühlbuch und spanisches Temparament!

Alles, was ich für dich fühle
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Klappentext: Damián Alvarez feiert als Pferdeflüsterer international große Erfolge und hat viele Groupies. Dass er auch einen erwachsenen Sohn hat, erfährt er erst wenige Tage, bevor dieser sich das Leben ...

Klappentext: Damián Alvarez feiert als Pferdeflüsterer international große Erfolge und hat viele Groupies. Dass er auch einen erwachsenen Sohn hat, erfährt er erst wenige Tage, bevor dieser sich das Leben nimmt. Geschockt zieht er sich auf das Familienanwesen in Andalusien zurück. Als Linda Grünfelder, die Therapeutin seines Sohnes, ihn überraschend aufsucht, gibt er zunächst ihr die Schuld. Doch etwas zieht ihn immer wieder zu ihr hin. Wird ausgerechnet sie es sein, die seine Schale knackt?

Meinung:
Das Cover des Buches hat sofort meine Blicke auf sich gezogen, denn es ist wunderschön. Auch der Klappentext hat mich gepackt vor allem mit dem Fakt, dass Pferde eine wichtige Rolle im Buch spielen.
Noras Schreibstil ist wahnsinnig leicht und bringt die richtige Menge an Details zum Vorschein, beispielsweise die liebevolle Beschreibung der Hacienda zu Beginn des Buches.

Die Handlung hat mich zu jedem Zeitpunkt mitgenommen und ich fand „Alles, was ich für dich fühle“ echt toll. Gerade der Umstand, dass Linda alles stehen und liegen lässt um nach Spanien zu fahren macht das ganze Abenteuer richtig interessant. Man weiß nicht, wann Linda zurück nach Deutschland fahren wird und ob Damián ihr überhaupt zuhört. Am Anfang sieht es leider nicht danach aus, denn Damián ist geschockt von den Nachrichten und zieht sich zurück. Gleichzeitig lässt er seinen Frust und sein Leid gleich an Linda aus. Es hat mir sehr gefallen, dass sich die zwei Protagonisten nicht sofort verlieben, sondern am Anfang eher noch ein bisschen wie Feinde sind. Die Geschichte ist wunderschön und enthält sehr viel Dynamik. Es ist ein wahres Auf und Ab von Lichtblicken und Schattenseiten zwischen Damián und Linda.

Linda hat mir von Anfang an gefallen. Sie ist leidenschaftlich und macht einfach das, was ihr wichtig erscheint. Sie ist eine unheimlich starke Person, aber auch ihre Schwächen zeigt sie – nicht unbedingt vor Damián, aber den LeserInnen. Ich bewundere sie für ihr Durchhaltevermögen und fand sie wunderbar.
Damián fand ich am Anfang richtig unsympathisch, aber je mehr Einblicke er in seine Gedanken und Gefühle gewährt, desto eher wird klar, dass er einfach nur ein gezeichneter Mann ist.
Ich finde die Entwicklung der beiden Hauptfiguren bewundernswert!
Gleichzeitig haben aber zwei andere Personen Linda und Damián oft die Show gestohlen, aber auf positive Art und Weise. Montserrat, die Köchin der Familie Álvarez Garcia, sorgt für einige witzige und schöne Momente. Ihre Tochter Nuria ist für mich ein bisschen die heimliche Heldin des Buches. Sie gibt sowohl Linda als auch Damián immer wieder einen dringend benötigten Schubs.

Fazit: Ein wundervolles Wohlfühlbuch mit tollen Charakteren, welches auf einer wunderschönen Hacienda in Spanien spielt!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
  • Gefühle
Veröffentlicht am 29.10.2020

Ein Liebesroman mit düsteren Elementen und Plot-Twists, die dich mit der Geschichte mitziehen!

WHERE MY Heart BELONGS - Moonlight Shadow
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Schon als Vanessa Fuhrmann das Cover und den Klappentext veröffentlicht hat, hat mich „Where My Heart Belongs“ angesprochen. Es war klar, dass ich es unbedingt lesen muss.

Vanessa hat einen super Schreibstil, ...

Schon als Vanessa Fuhrmann das Cover und den Klappentext veröffentlicht hat, hat mich „Where My Heart Belongs“ angesprochen. Es war klar, dass ich es unbedingt lesen muss.

Vanessa hat einen super Schreibstil, der die Figuren richtig lebendig macht. Das Buch war deshalb auch sehr angenehm zu lesen.

Die Geschichte selber hat mir echt gut gefallen. Ich mag die etwas düsteren Elemente, die in das Buch einfließen. Wie Vanessa die Rache von Garret umgesetzt hat, fand ich auch sehr einfallsreich und ich war richtig hin- und hergerissen. Die Geschichte hat sehr viele Wendungen, wodurch man nie weiß, was als nächstes passiert, doch genau das mochte ich so sehr daran. Und das Ende ist ja der Oberknaller. Ich weiß definitiv nicht, ob ich es aushalte bis „Where My Love Belongs“ am 17. März 2021 erscheint. Ach Vanessa, dieses Ende – das kannst du mir doch nicht antun!

Aber widmen wir uns den Charakteren. Fay finde ich eine sehr bodenständige Frau. Ich mag ihre sture Art wirklich gerne. Es ist ihr egal, was andere von ihr halten, sie kleidet sich wie sie will und sie macht das, was sie für richtig hält. Manchmal bringt sie das vielleicht in verhängnisvolle Situationen, aber die meistert sie mit Bravour. Grover mochte ich am Anfang nicht so gerne, da ich dachte er tanzt nur nach der Pfeife von seinem Vater. Aber dann habe ich gemerkt, wie viel ihm Fay bedeutet. Dadurch bin ich dann mit der Zeit wirklich gut klargekommen mit ihm. Garret, sein Zwillingsbruder, habe ich ganz lange auch verabscheut. Wie kann ein Mensch nur so egoistisch sein und nur wegen einer Rache solche Dinge machen? Ich habe ihn echt nicht verstanden, aber mir gefiel es auch irgendwie, dass er so war, denn ohne ihn und seinen Charakter würde es die Geschichte nicht geben. Ab der Mitte hat er sich jedoch immer mehr geöffnet und da hat man gesehen, dass er einfach nur wahnsinnig verletzt ist. Ab diesem Zeitpunkt fand ich ihn echt toll. Kommen wir nun aber zu einem Protagonisten, den ich überhaupt nicht mochte: Grovers und Garrets Vater. So ein schrecklicher Vater habe ich noch nie gesehen. Er ist einfach arrogant, egoistisch und man kann ihm nichts Recht machen. Kurz gesagt: Er ist ein Ekelpaket.

Zum Schluss muss ich kurz noch die einzige, kleine Kritik anbringe, die ich habe. Fay ist, wie oben beschrieben, eine starke Frau. Deshalb fand ich es manchmal fast zu süß, wie sie reagiert hat und manche Szenen waren dann auch etwas zu kitschig geschrieben meiner Meinung nach. Das passt nicht so zu 100% ins Gesamtbild der Geschichte, ABER das sind wirklich nur Kleinigkeiten. Nicht der Rede wert. Alles in allem fand ich das Buch super!

Fazit: Ein Liebesroman mit düsteren Elementen und Plot-Twist, die dich mit der Geschichte mitziehen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.10.2020

Tolles Young Adult-Buch über Freundschaften, Trauer und den Unterschied zwischen Online- und Offline-Welt!

What I Like About You
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Auf „What I like about You“ bin ich aufmerksam geworden aufgrund des Covers, da es sehr schlicht gestaltet ist. Nachdem ich WILAY gelesen habe, finde ich auch die Figuren und die kleinen Details wie die ...

Auf „What I like about You“ bin ich aufmerksam geworden aufgrund des Covers, da es sehr schlicht gestaltet ist. Nachdem ich WILAY gelesen habe, finde ich auch die Figuren und die kleinen Details wie die Herzen sehr passend. Das Blau des Covers ist auch unheimlich schön. Der Klappentext hat mich ebenfalls super neugierig gemacht, da wir hier auf Bookstagram / in der Lesejury ja (fast) alle Blogger sind – mal kleiner, mal größer.

Den Schreibstil fand ich total angenehm. Dadurch rutscht man leichter in die Geschichte rein. Was ich auch super gefunden habe, sind die Twitternachrichten und SMS, die dazwischen immer wieder vorkommen.

Die Geschichte selber hat mich leider nicht so ganz überzeugt. Ich fand die Idee, dass Halle eine Buchbloggerin ist und praktisch ein Doppelleben führt, echt gut. Auch, dass sie per Zufall auf Nash trifft als sie bei ihrem Grandpa für das letzte Schuljahr einzieht hat mir gefallen. Kurz gesagt: Die Ansätze fand ich sehr vielversprechen für eine spannende und interessante Geschichte. Jedoch wurden meine Hoffnungen leider etwas zerstört.

Am Anfang konnte sich Halle gegenüber Nash nicht sonderlich gut öffnen und hat ihn eher abgestoßen. Das fand ich irgendwie noch nachvollziehbar, aber der Rest der Geschichte konnte mich nicht so wirklich mitreißen, was hauptsächlich an Halles Verhalten lag. Das Ende fand ich leider auch nicht gut ausgearbeitet von der Autorin. Es kam sehr sehr aprubt und ich finde, der Geschichte fehlt noch etwas. Ein Epilog oder ein paar Seiten mehr hätten dem Buch nicht schlecht getan.

Die Hauptprotagonisten Halle / Kels und Nash mochte ich grundsätzlich.
Leider hat man Nash aber nie so wirklich kennengelernt. Er ist zwar eher still und ich finde es toll wie viel Leidenschaft er in seine Comics steckt, die er selber zeichnet, aber er war für mich nicht wirklich greifbar. Deshalb kann ich über ihn nicht viel mehr sagen.
Halle / Kels mochte ich vor allem, da sie ein Familienmensch ist und sehr auf ihre Familie achtet. Ich fand es sehr nachvollziehbar wie sehr sie unter dem Tod ihrer Grandma leidet, denn sie hatte eine sehr enge Beziehung zu ihr. Und dann noch ihren Grandpa immer zu sehen, der genauso niedergeschlagen ist vom Tod seiner Frau war für sie natürlich auch nicht leicht. Die Zielstrebigkeit, die sie hat, fand ich unglaublich toll und gegen Ende des Buches hatte sie nochmal einen richtigen Glanzmoment, in dem ich sehr stolz auf sie war, da sie endlich einmal Mut gezeigt hat.
Sie hat aber auch Charakterzüge und Eigenschaften, die mich echt genervt haben. Sie ist zum Beispiel eher kindlich in ihrem Denken und sehr naiv. Auch sind ihr die Konsequenzen ihres Handelns oft nicht bewusst und sie achtet manchmal nicht darauf, dass sie ihre Freunde mit ihrem Verhalten verletzen könnte.
Jedoch muss man beachten, dass es sich hier ja um ein Young Adult-Buch handelt und Halle erst ca. 17 oder 18 Jahre alt ist. Deshalb „verzeihe“ ich ihr auch ihr Verhalten.

Die heimlichen zwei Stars der Geschichte waren für mich übrigens Ollie, der sich öffentlich dazu bekennt, auch auf Jungs zu stehen und Gramps, der eine perfekte Mischung aus Tiefgründigkeit und Spaß vermittelt.

Fazit: Ein tolles Young Adult-Buch über Freundschaften, Trauer und den Unterschied zwischen Online- und Offline-Welt!

  • Cover
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Atmosphäre