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Veröffentlicht am 28.05.2026

Bezauberndes Lesehighlight!

Agnes Auberts zauberhafte Katzenzuflucht
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Zuerst sind mir das entzückende Cover und der dazu passende, wunderschöne Farbschnitt aufgefallen. Beides ist mit so viel Liebe zum Detail gestaltet und für einen Katzenfan wie mich, natürlich sofort ein ...

Zuerst sind mir das entzückende Cover und der dazu passende, wunderschöne Farbschnitt aufgefallen. Beides ist mit so viel Liebe zum Detail gestaltet und für einen Katzenfan wie mich, natürlich sofort ein Blickfang gewesen! Aber auch die abwechslungsreiche Handlung und der lebendige, ausdrucksstarke Schreibstil konnten mich überzeugen.

Schon nach ein paar Seiten hat mich Geschichte gefangen genommen, denn Agnes Auberts verzweifelte Suche nach einer neuen Bleibe und die finanziell schwierige Situation, in der sie sich mit ihrer Katzenzuflucht befindet, haben mich sehr berührt. Agnes verfügt über eine starke und aufrichtige Persönlichkeit, die das Wohlergehen ihrer Schützlinge über ihr eigenes stellt. Als sie einen leerstehenden Laden zu einem erschwinglichen Mietpreis entdeckt, scheint sich alles zum Guten zu wenden, aber im Haus gehen seltsame Dinge vor sich und ihr geheimnisvoller Vermieter entpuppt sich als mächtiger Magier. Ihren Katzen zuliebe muss sie ihre Abneigung gegen jegliche Magie und die Magier die sie ausüben, überwinden und Havelock bei einer drohenden Katastrophe unterstützen...

Die warmherzige und behagliche Atmosphäre, die im gesamten Buch herrschte, konnte ich schon gleich zu Beginn deutlich spüren und ich war entzückt über die detaillierten Beschreibungen der menschlichen, sowie tierischen Charaktere. Eigenwillig, schrullig, herablassend oder herrschsüchtig, um nur einige zu nennen - sie waren alle so treffsicher gezeichnet, dass ich sie lebhaft vor meinem inneren Auge sehen konnte. Bei Agnes und Havelock haben mir die augenzwinkernden und provozierenden Dialoge ausnehmend gut gefallen. Da folgte ein amüsanter Schlagabtausch auf den nächsten und die magischen Funken sind nur so geflogen. Aber auch die Nebenfiguren wie Agnes' Schwester, Havelocks Schwester und sein Lehrling waren interessant und trugen zur unterhaltsamen Szenerie bei.

Die eigentlichen Stars waren für mich allerdings die verschiedenen Katzen, die mit ihren Schicksalen und Eigenarten mein Herz erobert haben. Allen voran die herzige Banshee, der gemütliche Thoreau und Seine Majestät, der Herrscher über die Katzenzuflucht und die vielen anderen, die aufgenommen und wieder vermittelt werden konnten, haben mir wunderbare Lesestunden beschert. Ein bemerkenswertes Zitat möchte ich hier noch einfügen: "Wäre diese Welt nicht besser dran, wenn wir uns mit den kleinen Wundern des Lebens zufriedengeben würden?"

Neben ein paar aufregenden und dramatischen Szenen, empfand ich das insgesamt ruhige Erzähltempo als sehr angenehm und das befriedigend abgeschlossene Ende ließ mir trotzdem noch genügend Raum für eigene Überlegungen, wie es danach noch weitergegangen sein könnte. Das Buch war für mich ein bezauberndes Lesehighlight und ich wünschte, ich hätte auch so einen verzauberten Ofen... Wer wissen möchte, was es damit auf sich hat, muss es lesen - ich kann es euch wärmstens empfehlen!

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Veröffentlicht am 11.05.2026

Magische Explosionen

Seamere College 1. Strange Familiars
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Die Tiermedizinstudenten Gwendolynne und Harrisford stecken in einem erbitterten Konkurrenzkampf um den begehrten Platz der Jahrgangsbesten. Aus unterschiedlichen Gründen gönnen sie sich gegenseitig keinen ...

Die Tiermedizinstudenten Gwendolynne und Harrisford stecken in einem erbitterten Konkurrenzkampf um den begehrten Platz der Jahrgangsbesten. Aus unterschiedlichen Gründen gönnen sie sich gegenseitig keinen noch so kleinen Vorsprung und Gwen hasst ihren Gegner regelrecht. Doch als sich vermehrt unerklärliche, magische Explosionen ereignen, die mit den von ihnen behandelten Seelentieren zu tun haben, müssen sie sich notgedrungen zusammentun. Da bleiben Konflikte und knisternde Spannung nicht aus und eine verzweifelte Suche nach der Ursache beginnt!

Bei diesem Buch haben mich vor allem die magischen Seelentiere begeistert, von denen viele verschiedene auftauchen und die mit ihrer bunten Mischung für eine lebhafte Szenerie sorgen. Auch die enge Verbindung, die sie mit ihrem Menschen eingehen, fand ich sehr warmherzig und eindrucksvoll beschrieben. Sie waren für mich die eigentlichen Helden der Story, auch wenn sie neben Gwen und Harrisford natürlich nicht so viel Raum einnehmen konnten. Besonders gut hat mir der Kater Percy gefallen, der mit seiner coolen Art und den hochnäsigen Sprüchen sofort mein Herz erobert hatte. Ich musste jedes Mal über die Namen schmunzeln, mit denen er Gwen und Harrisford betitelt hatte...

Die Liebesgeschichte der beiden konnte ich nachvollziehen und gerade Harrisford überraschte mich mit seinen gefühlvollen und tiefsinnigen Gedanken. Die spicy Szenen hätte es für meinen Geschmack nicht gebraucht, aber es gab zum Glück nur wenige und sie waren nicht zu lang.

Der Schreibstil aus den wechselnden Sichtweisen der Protagonisten war locker und leicht verständlich, wobei mich aber einige, sich öfter wiederholende Erklärungen gestört haben. Das führte zu ein paar Längen im Mittelteil, doch zum Ende hin wurde es wieder richtig spannend. Eine für mich sehr überraschende Wendung und ein atemberaubender Showdown lässt mich jetzt schon mit Vorfreude auf die Fortsetzung warten, die hoffentlich bald erscheint!

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Veröffentlicht am 29.04.2026

Beste Unterhaltung voller Spannung

Songbird of the Sorrows
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Dieses optisch wunderschöne Buch ist der gelungene Auftakt einer Trilogie und hat mir total gut gefallen!

Es geht um die von ihrem Vater verstoßene Prinzessin Aella, die in einem Orden zur Songbird, einer ...

Dieses optisch wunderschöne Buch ist der gelungene Auftakt einer Trilogie und hat mir total gut gefallen!

Es geht um die von ihrem Vater verstoßene Prinzessin Aella, die in einem Orden zur Songbird, einer Spionin, ausgebildet wird. Sie muss direkt nach ihrer bestandenen Abschlussprüfung zusammen mit der Elitestaffel des Ordens auf eine heikle Mission gehen, die ausgerechnet von Raven angeführt wird, mit dem sie trotz gegenseitiger Anziehung noch eine Rechnung offen hat...

Der Einstieg in die Handlung gestaltete sich sofort interessant und atemberaubend. Ich befand mich mit Aella bei einer anspruchsvollen Aufgabe und konnte ihre Empfindungen so hautnah spüren, als ob ich dabei gewesen wäre. Die spannungsgeladene Atmosphäre zog mich gleich in ihren Bann und durch die anschaulichen Beschreibungen der Autorin konnte ich mir wie in einem Kopfkino die Ereignisse lebhaft vorstellen. Aella, sowie auch ihre beste Freundin Nyssa waren mir sofort sympathisch und ich fand das "Voliere" genannte Setting im Orden sehr ansprechend und geheimnisvoll. Passend dazu kamen alle Namen und Bezeichnungen aus dem Vogelreich, was ich sehr witzig fand. Zu Anfang haben mich die vielen verschiedenen Personen, von denen einige auch noch mehrere Namen führten oder sie sogar wechselten, etwas überfordert, was sich jedoch sehr schnell gelegt hatte.

Der Fokus lag auf den Aufgaben, die Aella und ihren Begleitern gestellt wurden und die sich als gefährliche Herausforderungen entpuppten. Hierbei kamen noch weitere Charaktere ins Spiel, die teils überraschend hilfreich, teils auch brutal und gnadenlos agierten. Sie sorgten jedenfalls für Spannung und haben mich genau wie die gesamte Handlung, bestens unterhalten.

Überhaupt hat mich während des Lesens die Welt von Empyrieos restlos begeistert. Die vielen Insel der Sorrows, die Aufteilung der Reiche in die vier Jahreszeiten, die fantastischen Wesen, die Magie der Zeichenschrift und auch die verschiedenen Völker fand ich sehr interessant. Ich habe dabei die detaillierte Karte auf den ersten Seiten geliebt, die ich zwischendurch immer wieder angeschaut habe, um die Schauplätze der Geschichte zu verfolgen.

Natürlich gab es auch ein paar unerwartete Wendungen, die mich überraschen konnten und gerade das Ende mündete in einen faszinierenden Cliffhanger, der mich ungeduldig auf Band 2 warten lässt!

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Veröffentlicht am 21.04.2026

Erwartungen nicht ganz erfüllt

Ruinous Creatures - Der Kuss des Phönix
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Die Aufmachung dieses Einzelbandes ist ein toller Blickfang mit einem wunderbaren 3D-Cover und auch der Farbschnitt sieht absolut traumhaft aus, weswegen ich zuerst darauf aufmerksam wurde. Die Thematik, ...

Die Aufmachung dieses Einzelbandes ist ein toller Blickfang mit einem wunderbaren 3D-Cover und auch der Farbschnitt sieht absolut traumhaft aus, weswegen ich zuerst darauf aufmerksam wurde. Die Thematik, dass Schädel verstorbener Fabelwesen ihre Magie lebenslang mit einem Auserwählten verbinden, klang spannend und ich empfand es als neuartig und erfrischend anders im Gegensatz zu dem, was man sonst wiederholt im Bereich Fantasy zu lesen bekommt. Ich mochte diese ungewöhnlichen Ideen überaus gerne und habe die Vielfalt der magischen Wesen, ob nun lebendig oder als beseelte Schädel, sehr genossen.

Die Handlung wechselte zwischen den Sichtweisen der beiden Protagonisten Adela und Kian, die durch eine Zeremonie aneinander gebunden wurden, obwohl sie zuerst gegensätzliche Ziele verfolgten. Mir ging die plötzliche, körperliche Anziehung der beiden allerdings zu schnell und ich konnte keine Gefühle zwischen ihnen spüren, die diese erklärt hätten. Ich hatte an manchen Stellen auch Probleme, mich in sie hineinzuversetzen und ihre Gedanken nachzuvollziehen, weil diese nur oberflächlich beschrieben wurden. Sie blieben deshalb etwas distanziert, was ich sehr schade fand, denn sie waren eigentlich interessante Charaktere, die sich auch bemerkenswert entwickelt haben. Ebenso hätte ich mir mehr Aufmerksamkeit für ein paar Nebenfiguren gewünscht, die mir gut gefallen haben.

Das Gesellschafts- und Hierarchiesystem fand ich sehr komplex, genauso wie die Magie der Schädel und ich hätte gerne noch mehr darüber erfahren, wie alles aufgebaut ist und funktioniert. Doch es blieb oft nur bei oberflächlichen Erklärungen oder Erwähnungen im Kontext und ich musste mir vieles selbst zusammenreimen. Durch eine anschaulichere Beschreibung der Welt hätte ich mir wahrscheinlich das fantastische Tal und die Stadt besser vorstellen können, was zu einer stimmungsvolleren Atmosphäre beigetragen hätte. So wurde meine Lesefreude in diesem Bereich etwas getrübt.

Die Highlights der Handlung waren für mich definitiv die eigenwilligen und charakterstarken Fabelwesen (samt außergewöhnlichem Nachwuchs), die stets für Spannung und Unterhaltung gesorgt haben. Insgesamt hat mir die Geschichte trotz einiger Einschränkungen gefallen und auch wenn meine Erwartungen nicht ganz erfüllt wurden, kann ich das Buch Fantasy Fans empfehlen die gerne etwas lesen möchten, was sich von gängigen Standards abhebt.

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Veröffentlicht am 29.12.2025

Werde die Flamme und zerstöre das Dunkel

The Dagger and the Flame
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Sera und ihre Mutter leben am Rande von Fantome und stellen das magische Shade her, was ihre Mutter in die Stadt schmuggelt und mit dem zwei verfeindete Gilden ihr Unwesen treiben. Während die Cloaks es ...

Sera und ihre Mutter leben am Rande von Fantome und stellen das magische Shade her, was ihre Mutter in die Stadt schmuggelt und mit dem zwei verfeindete Gilden ihr Unwesen treiben. Während die Cloaks es für ihre Diebestouren nutzen, erledigen die Dagger Auftragsmorde damit. Nachdem Sera mit ansehen muss, wie ihre Mutter von einem Dagger ermordet und ihr gemeinsames Zuhause niedergebrannt wird, flieht sie zusammen mit ihrem kleinen Hund in die Stadt, um bei den Cloaks sicheren Unterschlupf zu finden. Obwohl sie nie stehlen wollte, wird das nun zur Bedingung, um bleiben zu dürfen und außerdem sucht sie nach einem Weg, um sich an dem Dagger zu rächen, der ihr Leben zerstört hat...

Schon gleich am Anfang wurde ich in spannende Szenen hineingezogen, welche viele Fragen aufwarfen und mich mit dem Schicksal von Sera mit fiebern ließen. Die Herkunft und Wirkungsweise des Shade wurde geheimnisvoll und mysteriös erst nach und nach enthüllt, so dass ich von der Handlung permanent gefesselt war. Sera und auch die Nebencharaktere waren für mich authentisch und so lebendig beschrieben, dass ich sie mir sehr gut vorstellen und in sie hineinfühlen konnte. Der Dagger Ransom blieb mir für längere Zeit etwas fremd, doch das änderte sich, als ich mehr über seinen Hintergrund und den Zwiespalt, in dem er steckte, erfahren hatte.

Die langsame und von Missverständnissen gespickte Entwicklung der Beziehung zwischen Sera und Ransom war für mein Empfinden nachvollziehbar und glaubhaft dargestellt. Sie wurden in kleinen Schritten der Annäherung von Feinden zu Liebenden und mir hat ihre Kommunikation mit Papierfliegern ganz besonders gut gefallen. Das sorgte für herzerwärmende Momente in dieser bedrohlichen Situation. Der Schlagabtausch, den sie sich darin und auch in ihren persönlichen Dialogen lieferten, war erfrischend amüsant und einfallsreich. Man konnte förmlich die Funken sprühen sehen!

Mein einziger Kritikpunkt war eine spicy Szene, die an einem absurd unpassenden Ort und Zeitpunkt stattfand. Sie wirkte erzwungen und willkürlich konstruiert, um sie noch in der Handlung unterzubringen. Ansonsten hat mir das Buch sehr gut gefallen und nach einem epischen und furiosen Finale, welches noch einige unerwartete Enthüllungen mit sich brachte, bin ich nun gespannt auf die Fortsetzung!

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