Einerseits typisch, andererseits neu
The School for Good and Evil, Band 1: Es kann nur eine gebenDas Buch hat mich positiv überrascht. Es ist mir eher zufällig in die Hände gefallen, weshalb ich nicht zwingend hohe Erwartungen daran hatte, aber da ich gerade gerne Bücher für eine jüngere Zielgruppe ...
Das Buch hat mich positiv überrascht. Es ist mir eher zufällig in die Hände gefallen, weshalb ich nicht zwingend hohe Erwartungen daran hatte, aber da ich gerade gerne Bücher für eine jüngere Zielgruppe lese, bin ich irgendwann auch bei diesem angekommen, und irgendwie war es dann doch von Anfang an erstaunlich gut.
Agatha und Sophie sind beides sehr interessante Hauptfiguren, und ich habe von beiden gerne gelesen. Die Geschichte ist nichts komplett neues, und gerade das Setting wirkt doch sehr bekannt, die Umsetzung war aber durchaus etwas anderes als erwartet, und da man beim Lesen von Anfang an recht gut durchschaut, was Sache ist (oder auf jeden Fall erging es mir so), war es durchaus interessant zu lesen, wie genau sich die Dinge entwickeln, wenn man selbst so viel mehr weiß, als die Figuren, da diese eine ganze Weile brauchen, um auf den gleichen Stand zu kommen.
Die Witze waren oft nichts für mich, und auch die "echte" Liebesgeschichte konnte mich nicht wirklich überzeugen, da alles sehr oberflächlich war, der Plot selbst und alles was dazu gehörte konnte mich allerdings schon überzeugen, und auch der übergreifende Inhalt/die Message vom Buch selbst fand ich nicht schlecht. Weiterlesen werde ich die Reihe voraussichtlich nicht, da mir das Ende eigentlich ganz genau so gefällt, wie es ist, und ich nicht wirklich das Bedürfnis verspüre, viel mehr zu erfahren, bis hierhin waren Agatha und Sophie aber zwei ziemlich coole Protagonistinnen und ich hatte durchaus meine Freude an dem Buch!