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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.03.2025

Überraschende Wendungen und beeindruckende Beschreibungen der Szenerien

Middletide – Was die Gezeiten verbergen
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Die ersten paar Kapitel weisen starke parallelen zu dem Roman Der Gesang der Flusskrebse auf. Im weiteren Verlauf entwickelt sich die Geschichte aber völlig anders. Ich finde es gut, dass die Zeitsprünge ...

Die ersten paar Kapitel weisen starke parallelen zu dem Roman Der Gesang der Flusskrebse auf. Im weiteren Verlauf entwickelt sich die Geschichte aber völlig anders. Ich finde es gut, dass die Zeitsprünge ganz klar gekennzeichnet sind. Natürlich ist es listig, dass gerade im spannendsten Moment die Szenen wechseln. Mir ist es echt schwergefallen, das Buch aus der Hand zu legen. Ich bin gebannt von den Beschreibungen der Szenerien und den Entwicklungen der Charaktere. Sowohl Elijahs, als auch Nakitas Standpunkt konnte ich gut nachempfinden. Ich finde den Schreibstil flüssig und verständlich. Trotz der Einfachheit bleibt man an die Handlung gefesselt. Schon während des Lesens habe ich eigene Theorien entwickelt, manche haben sich bewahrheitet, andere eher nicht. Die Wendung am Ende ist völlig schlüssig und doch überraschend.

Middletide - Was die Gezeiten verbergen ist ein packender Roman von Schuld, Liebe, Verrat und Vertrauen. Die Charaktere durchleben viele Höhen und Tiefen, um letztlich zu erkennen, was wirklich im Leben zählt. Außerdem besticht die Geschichte durch viele schlüssige Wendungen und die beeindruckende Beschreibungen der Szenerien.

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Veröffentlicht am 12.03.2025

Leichte Campingküche mit wenigen Zutaten

Yes we camp – Das Camping-Kochbuch
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Die Aufmachung des Kochbuches ist ansprechend. Die Liste für das Equipment beim Camping ist hilfreich und kann jederzeit ergänzt werden. Des Weiteren gibt es eine kleine Einführung, wie man am besten beim ...

Die Aufmachung des Kochbuches ist ansprechend. Die Liste für das Equipment beim Camping ist hilfreich und kann jederzeit ergänzt werden. Des Weiteren gibt es eine kleine Einführung, wie man am besten beim Camping kocht, ob Grill oder Gaskocher, hier kommt jeder auf seine kosten. Eines haben alle Rezepte gemeinsam, sie sind einfach zuzubereiten und benötigen nur wenige Zutaten. Die Bilder der einzelnen Rezepte sind schon mal sehr lecker und suggerieren eine einfache Zubereitung. Gerade die Dressings kann man wunderbar schon zu Hause vorbereiten. Jedes Rezept kann zudem individuell auf den eigenen Geschmack angepasst werden. Allerdings gibt es aber auch Rezepte, die ich fürs Camping ungeeignet finde. Speziell bei veganen Alternativen oder Fischspeisen sind doch eine Menge Zutaten nötig, die man bei einer Woche campen (ohne Wohnwagen oder Supermarkt in der Nähe) für utopisch halte. Viele dieser Zutaten muss man kühlen und gerade im Sommer in der freien Natur ist das doch eher schwierig. Trotzdem sind die Rezepte auch wunderbar für die Sommerzeit geeignet und bieten eine leichte Küche auch für zu Hause und ich werde sie definitiv bei unserem nächsten Campingurlaub ausprobieren.

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Veröffentlicht am 24.02.2025

Titel suggeriert eine andere Handlung, als sie tatsächlich ist

How To Kill a Guy in Ten Ways
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Ehrlich gesagt bin ich ziemlich enttäuscht von der Geschichte. How to kill a guy in ten ways soll ein schwarzhumoriger Krimi sein, nur leider ohne Humor. Der Titel passt überhaupt nicht zum Inhalt. Ich ...

Ehrlich gesagt bin ich ziemlich enttäuscht von der Geschichte. How to kill a guy in ten ways soll ein schwarzhumoriger Krimi sein, nur leider ohne Humor. Der Titel passt überhaupt nicht zum Inhalt. Ich dachte, Millie erzählt uns zehn Wege einen Typen zu erledigen (sein es erpressen, Ruf schädigen,...), doch stattdessen tötet sie quasi jeden Typen, der sie schräg anguckt. Schon da habe ich mich gefragt: Was soll das? Mit schwarzem Humor wäre es noch erträglich gewesen, nur habe ich keinen entdecken können. Millie ist besessen von Rache und am Ende muss man trotzdem festhalten, dass man sie irgendwie verstehen kann. Es gibt eine Szene, die einfach nur abartig ist und die mich aufgrund der Detailliertheit entsetzt hat. Das Ende ist bitterböse, viel zu wirr und konstruiert dargestellt. Allgemein handeln die Charaktere zu skrupellos und teilweise extrem naiv. Der Schreibstil ist zwar flüssig zu lesen und man kann sich in die Handlung hineinversetzen, aber es gibt viele sich wiederholende Worthülsen und Passagen, da schweift Millie ins Belanglose ab.

How to kill a guy in ten ways ist für mich eine kleine Enttäuschung. Ich finde die Geschichte nicht per se schlecht, nur habe ich mir aufgrund des Titels eine heitere Handlung versprochen. Es macht auch absolut keinen Sinn, da es weder nur ein Typ ist, noch zehn verschiedene Arten aufgezeigt werden. Also entweder habe ich irgendwo die Pointe verpasst oder der Titel ist schlichtweg mies. Als reiner Thriller würde die Geschichte locker durchgehen, da Millie eine zum Teil brillante eiskalte Killerin ist.

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Veröffentlicht am 06.02.2025

Für mich mit Abstand die schlechteste Geschichte der beiden Autorinnen

Hollywood Hearts – Mr. Womanizer
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Ich dachte, die Reihe könnte nicht schlimmer werden, aber Jagger und Quinn setzen dem die Krone auf. Jagger ist einfach nur unsympathisch. Egoismus, Kontrollzwang, Arroganz und wenn er mal den Helden spielt, ...

Ich dachte, die Reihe könnte nicht schlimmer werden, aber Jagger und Quinn setzen dem die Krone auf. Jagger ist einfach nur unsympathisch. Egoismus, Kontrollzwang, Arroganz und wenn er mal den Helden spielt, wird mal eben die Kreditkarte gezückt und alle Probleme lösen sich in Luft auf. Das ist nicht der Jagger, den man in den vorherigen Bänden kennengelernt hat. Nach vierzehn Jahren Treffen beide aufeinander und knüpfen quasi an ihre Teenagerzeiten an – ohne Fragen, ohne reden, nein es ist die ganz große und einzige Liebe. Quinns Widerstand bröckelt nach ein paar Seiten und ihr großes Geheimnis wird ins lächerliche aufgebauscht. Dabei hat auch diese Geschichte so viel potenzial. Die Handlung um Marisol wird einfach nebenbei abgearbeitet, obwohl sie so wichtig ist. Es fehlt an Tiefe, Emotionen, Gefühlen und selbst witzige Situationen wirken platt und peinlich. Beide denken und reden quasi nur übers Vögeln, ohne sich auch nur ansatzweise über ihre letzten Lebensjahre auszutauschen. Das Ende weist auf eine neue Reihe hin, aber ich glaube, nach dem Flop brauche ich erst mal wieder Abstand von dem Autorinnenduo.

Hollywood Hearts – Mr. Womanizer hat mich auf ganzer Linie enttäuscht! Ohne die Sexszenen wäre der Inhalt leer und gerade Marisols Schicksal hat mehr verdient, als was hier letztlich geboten wurde. Ich bin am Ende sehr er

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Veröffentlicht am 06.02.2025

Spannung bleibt bis zur letzten Seite hoch

Five Survive
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Ich bin absolut begeistert von dem neuen Roman von Holly Jackson. Anfangs dachte ich, es ist keine gute Idee, nur aus der Sicht von Red zu erzählen. Doch aus der Sicht von sechs Charakteren zu schreiben, ...

Ich bin absolut begeistert von dem neuen Roman von Holly Jackson. Anfangs dachte ich, es ist keine gute Idee, nur aus der Sicht von Red zu erzählen. Doch aus der Sicht von sechs Charakteren zu schreiben, hätte vermutlich die Seitenzahl gesprengt. Durch Red konnte man trotzdem eine Menge von den anderen und ihren Eigenschaften erfahren. Sie hat es stets auf den Punkt gebracht, im richtigen Moment Spannung zu erzeugen, denn diese blieb bis zum Schluss erhalten. Immer wieder wurden neue Offenbarungen eingestreut, die eine neue schockierende Wendung brachten. Ich gebe zu, ich bin mir nicht sicher, ob ein 14-jähriger Teenie dieses Buch lesen sollte, denn es gibt viele brutale und detaillierte Beschreibungen, die selbst einem Erwachsenen nahe gehen. Aufgrund des flüssigen und mitreißenden Schreibstils konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Das Ende ist für mich schlüssig und vor allem überraschend anders.

Five Survive ist ein fesselnder Thriller mit vielen unvorhersehbaren Wendungen und vielschichtigen Charakteren. Die Panik und das Entsetzen ist auf jeder Seite zu spüren. Es zeigt aber auch, wie sich Menschen in Ausnahmesituationen verändern und im

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