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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.04.2026

Humorvoll, aber mit kleinen Logikfehlern

Between the Lines
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Die Hälfte des Buches ist unglaublich humorvoll erzählt. Ich mag die spielerische Flirterei zwischen Charlotte und Aiden. Man spürt die Funken fliegen und sie strahlen eine ansteckende Energie aus. Dadurch, ...

Die Hälfte des Buches ist unglaublich humorvoll erzählt. Ich mag die spielerische Flirterei zwischen Charlotte und Aiden. Man spürt die Funken fliegen und sie strahlen eine ansteckende Energie aus. Dadurch, dass man aus der Perspektive beider liest, kann man sich gut in die Gefühlswelt hineinversetzen. Während die Handlung quasi schon zu Beginn recht hitzig wird, werden diese Szenen immer mal wieder eingeflochten. Allerdings muss ich gestehen, dass es mir zu viel war. Ihre sexuellen Praktiken haben bereits beim dritten Mal nichts mehr zur Handlung beigetragen und wirken nur noch seitenfüllend. Das Thema Reality-TV fand ich aufwühlend erzählt, gerade in Bezug auf Charlottes Trauma. Trotzdem wirkt dieser Part, gerade gegen Ende hin, sehr konstruiert. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass Charlotte noch nach 10 Jahren auf der Straße von völlig Fremden erkannt wird, noch dazu mit anderem Aussehen. Wir reden hier von Amerika, wo es x-beliebige solcher Shows und Skandale gibt. Diesen Punkt hätte man durchaus authentischer angehen können, wenn der Vorfall erst ein, zwei Jahre her gewesen wäre. Zum Ende hat sich die Geschichte dann noch arg in die Länge gezogen und einen duseligen Abschluss erhalten. Der Schreibstil ist durchweg flüssig und der lockere L.A.-Flair wehr einem auf jeder Seite entgegen.

Between the Lines ist eine witzige und zum Teil emotionale Liebesgeschichte. Charlotte und Aiden harmonisieren in ihren Dialogen, die Thematik Reality-TV wurde gut eingearbeitet, aber leider nicht voll ausgeschöpft. Trotzdem fühlt man sich bestens unterhalten und fiebert mit den sympathischen Charakteren mit.

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Veröffentlicht am 27.04.2026

Das Ende entfaltet die wahre Magie dieser Geschichte

Picking Daisies on Sundays
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Die Geschichte wird nur aus der Perspektive von Dani erzählt. Levis Sicht fehlt mir nicht, denn er spricht viel durch seine Taten. Anfangs war ich wenig von dem großen Missverständnis begeistert. Warum ...

Die Geschichte wird nur aus der Perspektive von Dani erzählt. Levis Sicht fehlt mir nicht, denn er spricht viel durch seine Taten. Anfangs war ich wenig von dem großen Missverständnis begeistert. Warum sagt Dani nicht einfach, was sie für Levi empfindet? Erst im weiteren Verlauf wird mir bewusst, dass das Missverständnis zur Entwicklung der Charaktere beiträgt. Durch die Enttäuschung, die sowohl Dani als auch Levi widerfahren ist, begreifen beide erst, was wahre Liebe ausmacht. Zu Beginn haben Dani und Levi etwas steif gewirkt, aber je mehr Zeit beide miteinander verbracht haben, desto mehr hat ihre Chemie gepasst. Es gibt viele Szenen zum Lachen, Weinen und Mitfiebern. Die Nebencharaktere spielen ebenfalls eine intensive Rolle und sind meistens liebenswert gezeichnet. Zwischendrin habe ich oft über den Titel des Buches sinniert und finde es großartig, wie er in die Geschichte eingebaut wurde und gegen Ende ein Gesamtbild erschafft. Die Auflösung der Kapitelunterschriften ist ebenfalls unglaublich romantisch! Der Schreibstil ist flüssig und ich konnte mich gut in die einzelnen Szenen fallen lassen.

Picking Daisies on Sundays ist eine romantische Liebesgeschichte, die viele Wendungen bietet und durch herzliche Protagonisten besticht. Gerade zum Ende hin, laufen alle Fäden zusammen und man versteht die Geschichte in ihrer Gänze. Ein simples Missverständnis am Anfang des Buches beeinflusst das Leben von Dani und Levi in einer Form, die es nur in Geschichten geben kann.

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Veröffentlicht am 31.03.2026

Runder Abschluss der Goldcrest Manor Reihe

Goldcrest Manor - Silken Waters
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Brooke und Desmond sind sehr unterschiedliche Charaktere, aber beide haben ihr Herz am rechten Fleck. Ich finde es bemerkenswert, wie Brooke sich für ihre Träume einsetzt und ihre Visionen verwirklicht. ...

Brooke und Desmond sind sehr unterschiedliche Charaktere, aber beide haben ihr Herz am rechten Fleck. Ich finde es bemerkenswert, wie Brooke sich für ihre Träume einsetzt und ihre Visionen verwirklicht. Obwohl ihr stets alles in den Schoß gefallen ist, kämpft sie mit ihrer Rolle. Ich finde es süß, dass Brooks Mutter, durch die Briefe an ihr, quasi zum Leben erweckt wird. Desmond ist ein kleiner Rebell, aber hinter der Fassade ein herzensguter Mensch. Ihre gegenseitige Unterstützung kommt in der Geschichte wunderbar zur Geltung. Die Gefühle und Gedanken sind nahbar und an vielen Stellen nachvollziehbar. Trotzdem haben sich die Monologe oft in die Länge gezogen und wiederholt. Gegen Ende werden die Probleme der beiden ein wenig überdramatisiert. Jedes Kapitel eine andere Meinung und es ging hin und her. Das hat mich schon genervt und ist völlig unnötig. Des Weiteren werden eine Menge Themen behandelt. Das ist mir manchmal etwas zu viel und wirkt an manchen Stellen verzweifelt, um noch mehr Spannung zu erzeugen. Ich finde gut, wie all die Charaktere der vorherigen Bände eingearbeitet werden, ohne dass es zu viel wirkt. Die Beschreibungen des Gestüts und der Pferdezucht sind erneut sehr bildhaft und realistisch erzählt.

Silken Waters ist ein runder Abschluss der Goldcrest Manor Reihe. Die Protagonisten sind sympathisch und der familiäre Zusammenhalt steht eindeutig im Fokus. Allerdings sind die Monologe oft langatmig, es werden zu viele Themen rein gequetscht und Brooke und Desmond geben ihre Prinzipien relativ schnell auf. Trotzdem habe ich mich erneut unterhalten gefühlt und finde es eine gute Reihe für zwischendrin.

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Veröffentlicht am 31.03.2026

Die englischen Begriffe sind ein großer Minuspunkt an dem Ratgeber

Schreibtipps to go
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Da ich das Buch als E-Book habe, kann ich nicht beurteilen, wie groß das Buch wirklich ist. Für ein Hosentaschenformat sind die wichtigsten Punkte wirklich sehr knapp zusammen gefasst. Das PS im Vorwort ...

Da ich das Buch als E-Book habe, kann ich nicht beurteilen, wie groß das Buch wirklich ist. Für ein Hosentaschenformat sind die wichtigsten Punkte wirklich sehr knapp zusammen gefasst. Das PS im Vorwort fasst eigentlich auch alles zusammen, was ich an diesem Ratgeber verabscheue. Gefühlt in jedem Satz das Wort Readers zu lesen ist dermaßen anstrengend und stört mich ungemein. Wenn man alle Personen ansprechen will, dann lasst es doch einfach bei dem Wort Leser! Diese englischen Begriffe passen mal sogar nicht zum Rest der wohlgemeinten Hinweise. Wirklich etwas Neues lernt man auch nicht unbedingt. Interessant finde ich persönlich auch nur Teil 2. Indem Beispiele klar und übersichtlich aufgelistet sind, wie man seinen Schreibstil wirklich überarbeiten kann. Für die restlich Dinge, wie Expose oder Plotten nimmt man sich ehe viel mehr Zeit und recherchiert in etlichen Ratgebern oder im Internet.

Schreibtipps to Go ist ein gut gemeinter Ratgeber, der bedeutungsvolle Punkte für das Manuskript anspricht und kurz aufzeigt. Ich denke, das Buch richtet sich dann doch eher an die junge Generation. Die ständig englisch eingebauten Begriffe machen manche Sätze so unfassbar unleserlich, dass es einfach nur lästig ist, weiterzulesen.

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Veröffentlicht am 17.03.2026

Leider eine Enttäuschung von Anfang bis Ende

Summer Tides
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Ich bin leider ziemlich enttäuscht von der Geschichte. Selten habe ich mich über so eine unsympathische, nervige und naive Protagonistin geärgert. Ich dachte wirklich, Scarlett würde sich im Verlauf ändern ...

Ich bin leider ziemlich enttäuscht von der Geschichte. Selten habe ich mich über so eine unsympathische, nervige und naive Protagonistin geärgert. Ich dachte wirklich, Scarlett würde sich im Verlauf ändern oder bessern, dem ist aber nicht so. Es ist unerträglich, wie sie sich ständig von Eric einlullen lässt. Der Höhepunkt ist der Streit im Auto, als sie völlig kopflos agiert und am Ende wieder bemitleidet wird. Jonah ist zwar angenehmer zu lesen, lässt sich aber oft auf Scarletts Niveau runterziehen. Sein Problem konnte ich nicht nachvollziehen und wirkt zu sehr aufgebauscht. Zudem habe ich keine Chemie zwischen den beiden gespürt und verstehe nicht, was sie aneinander finden. Überhaupt ist die Geschichte einfach nur langweilig und plätschert vor sich hin. Zweidrittel der Handlung bestehen aus den immerselben Diskussionen zwischen Scarlett und ihrem Ex Eric und das letzte Drittel ist ein leidiges Hin und Her mit Jonah und als Leser rollt man nur mit den Augen. Ein hitziger Handlungsstrang wird einfach nicht fortgesetzt und verpufft. Schade, denn da hätte man mal Spannung reinbringen können! Der Schreibstil ist stellenweise ebenfalls nervig, vor allem wegen der englischen Begriffe, die nicht zum deutschen passen. Wer sagt bitte ständig committen oder easy? Ein Lichtblick sind die Beschreibungen von St. Ives und das wunderschöne Cornwall. Überhaupt haben mir die Nebencharaktere mehr gefallen, ob die aber ein Grund sind die Reihe weiter zu verfolgen, weiß ich allerdings noch nicht.

Summer Tides ist eine sehr schwache Liebesgeschichte mit unausstehlichen Hauptcharakteren. Ich habe keinerlei Funken gespürt und bin von der gesamten Handlung enttäuscht und gelangweilt. Einzig die Nebenprotagonisten haben mich das Buch nicht abbrechen lassen.

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