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Veröffentlicht am 06.12.2024

Fantastische, witzige Geschichte, aber irreführende Buchbezeichnungen

P. S. I Hate You – Auf dem schmalen Grat zwischen Hass und Liebe
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Ich finde, die Geschichte richtig niedlich. Gerade bis zur Mitte des Buches bleibt Luca etwas undurchsichtig, da man von ihm nur Gedanken über die Vergangenheit erfährt. Naomi dagegen ist bei ihren Erläuterungen ...

Ich finde, die Geschichte richtig niedlich. Gerade bis zur Mitte des Buches bleibt Luca etwas undurchsichtig, da man von ihm nur Gedanken über die Vergangenheit erfährt. Naomi dagegen ist bei ihren Erläuterungen stets in der Gegenwart. Die Idee der Brieffreundschaft seit der Grundschule ist zauberhaft und wurde sehr realistisch umgesetzt. Ich mag die Mischung zwischen Briefen und Erzählung. Der Schreibstil ist flüssig und hat mich ebenfalls gepackt, zumal es bis kurz vor Schluss spannend bleibt. Ich habe zwar mit dem Twist gerechnet, doch in einer anderen Form. Was mir etwas aufstößt, sind die Buchbeschreibungen enemies to lover und spicy. Ich finde, ganz und gar nicht, dass die beiden Feinde sind. Sie haben über Jahre ihren »schwarzen Humor« beibehalten und in den jeweiligen Situationen Kraft daraus geschöpft. Von spicy kann auch keine Rede sein. Es gibt Sexszenen, aber diese sind eher zärtlich und harmlos beschrieben und manchmal nicht mal mehr erörtert. Da gibt es durchaus Bücher mit viel mehr spice, wo die Wortwahl angebracht wäre. Aber diese Begriffe sind für das Buch völlig überzogen.

P.S. – I hate you ist eine süße und witzige Liebesgeschichte. Die Protagonisten sind charismatisch und harmonisieren fantastisch miteinander. Der Verlauf durchaus vorhersehbar, aber trotzdem schlüssig und nicht überdramatisch ausgearbeitet. Insgesamt ist die Idee der Brieffreundschaft für mich perfekt umgesetzt worden.

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Veröffentlicht am 06.12.2024

Großartige Idee, die Umsetzung hapert allerdings an mehreren Stellen

A Bookboyfriend for Christmas
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Die Idee zu der Geschichte hat mir richtig gut gefallen. Ich denke, dass jeder Leseverrückte gern mal in einem Buchladen eingeschlossen werden will. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Mia ...

Die Idee zu der Geschichte hat mir richtig gut gefallen. Ich denke, dass jeder Leseverrückte gern mal in einem Buchladen eingeschlossen werden will. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Mia und Nick erzählt. Dadurch konnte ich die beiden gut kennenlernen und ihre Gefühlswelt nachvollziehen. Mias Wandlung vollzog sich für mich allerdings zu schnell. Anfangs ist sie einsam und depressiv und innerhalb von ein paar Tagen wird sie aufgeschlossen und fast schon mütterlich. Nick wandelt sich vom Workaholic zu einem wahren Gentleman. Auch hier vergehen nur wenige Tage. Mir fehlte es an Tiefe. Ich konnte die Anziehung der beiden nicht nachvollziehen. Es fehlte an pep, insbesondere weil beide so unterschiedliche Ansichten haben, hätte ich mir spritzigere Dialoge gewünscht. Insgesamt plätschert die Handlung vorhersehbar vor sich hin. Nicht mal mit überraschenden Wendungen wird aufgewartet, obwohl das Ende echt süß ist. Die Beschreibungen sind lebendig und ich konnte mich in die winterliche Szenerie hineinversetzen. Der Schreibstil konnte mich ebenfalls packen, vor allem der kurze dramatische Part zum Ende hin.

A Bookboyfriend for Christmas ist eine niedliche Liebesgeschichte für zwischendurch. Die Idee hat so viel Potenzial und wurde letztlich nur angerissen. Eine Nacht zum Seelenstriptease reicht leider nicht, um wahrhaft im Gedächtnis zu bleiben.

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Veröffentlicht am 26.11.2024

Inhaltlich weihnachtlich, romantische Geschichte, Erzählperspektive leider zu nüchtern

The Holiday Switch
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Ich bin begeistert von dieser Geschichte. Ich mag Holly und Ivy, kann mich in ihre Situationen und Gefühle hineinversetzen. Ich finde, die Aufmachung der Kapitel mal was anderes. Es wird abwechselnd aus ...

Ich bin begeistert von dieser Geschichte. Ich mag Holly und Ivy, kann mich in ihre Situationen und Gefühle hineinversetzen. Ich finde, die Aufmachung der Kapitel mal was anderes. Es wird abwechselnd aus dem kalten New York und dem warmen Hawaii erzählt. Dabei kann man sich wunderbar in die verschiedenen Traditionen des Weihnachtsfeierns hineinversetzen. Ich habe festgestellt, dass ich definitiv Team Kalt bin und bleibe. Die Beschreibungen sind realistisch und die Szenen gut ausgearbeitet. Das Cover ist ebenfalls absolut getroffen und ein wahrer Blickfang. Der Schreibstil von Julia McKay ist angenehm zu lesen, aber jetzt kommt das große ABER. Die Erzählperspektive aus der dritten Person ist überhaupt nicht meins gewesen. Ich hatte ständig das Gefühl, jemand berichtet ganz emotionslos und nüchtern über die beiden. Ich konnte mich nicht wirklich darauf einlassen und hätte es aus der Ich-Perspektive schöner gefunden. Des Weiteren entwickeln sich die Gefühle der vier viel zu schnell. Nach drei Tagen ist es die Liebe des Lebens und gerade Holly kommt aus einer jahrelangen Beziehung, die er noch aufgearbeitet werden muss. Das hätte man schlichtweg ausführlicher darstellen können. Das Ende an sich ist trotzdem herzerwärmend romantisch.

The Holiday Switch ist eine bezaubernde weihnachtliche Liebesgeschichte voller Gegensätze. Die Charaktere sind sympathisch und die Beschreibungen lebendig. Trotzdem rast die Handlung nur so dahin und die Erzählperspektive ist für mich leider unglücklich gewählt.

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Veröffentlicht am 26.11.2024

Weihnachtszauber aus Virgin River

Winterträume in Virgin River
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Es ist immer wieder eine Freude, ein Buch von Robyn Carr zu lesen. Gerade die Virgin River Reihe ist bezaubernd. Diese Geschichte wird hauptsächlich aus der Perspektive von Becca erzählt. Ich konnte mich ...

Es ist immer wieder eine Freude, ein Buch von Robyn Carr zu lesen. Gerade die Virgin River Reihe ist bezaubernd. Diese Geschichte wird hauptsächlich aus der Perspektive von Becca erzählt. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Ihre Situation und Handlungsweise ist stets nachvollziehbar geschildert. Obwohl man aus Dennys Sicht nicht so viel Informationen erhält, kann man verstehen, warum er gewisse Dinge vor Becca verheimlicht hat. Man sieht wie beide in der Stadt aufblühen und neue Lebenswege entdecken. Auch wenn ich lange kein Buch der Reihe mehr gelesen habe, waren mir die wichtigsten Bewohner vertraut, was nicht zuletzt auch an der Verfilmung liegt. Letztlich ist es immer wieder, wie ein nach Hause kommen, zu liebenswerten Menschen. Gerade diese Weihnachtsfolge bringt eine gewisse Magie hervor.

Winterträume in Virgin River ist eine romantische Liebesgeschichte voller Wunder. Die Charaktere sind liebenswürdig, die Handlung herzergreifend packend und die Botschaft entzückend. All diese Eigenschaften findet man in der realen Welt leider immer weniger.

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Veröffentlicht am 26.11.2024

Knüpft nicht annähernd an Band 1 an

Dich hatte ich nicht auf der Gästeliste
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Eines muss ich vorweg sagen: Ich bin ziemlich enttäuscht von dieser Geschichte! Die erste Hälfte des Buches tänzeln Liv und Arran ständig umeinander herum. Auf jeder Seite liest man: er/sie ist so heiß, ...

Eines muss ich vorweg sagen: Ich bin ziemlich enttäuscht von dieser Geschichte! Die erste Hälfte des Buches tänzeln Liv und Arran ständig umeinander herum. Auf jeder Seite liest man: er/sie ist so heiß, mein Bauch kribbelt, mein Herz rast, seine Muskeln, ihre Lippen. Wenn diese Formulierungen ab und an mal eingestreut werden, okay! Aber leider waren sie bei jedem Aufeinandertreffen dauerpräsent und das ist schlichtweg zu viel. Ab der Hälfte wurde es leider nicht besser! Hinzu kommen völlig absurde Missverständnisse, die natürlich zum Schluss in drei Kapiteln bewältigt werden. Liv ihr Superwomanauftritt macht die Sache nicht besser, zumal sie allzu schnell wieder in ihre Mitleidschiene abdriftet. Dabei sind ihre Ängste verständlich, wurden nur völlig falsch dargestellt. Das Ende ist dann viel zu kurz, schnell und überromantisiert. Bis auf die Wiederholungen finde ich den Schreibstil wirklich nicht schlecht, denn ich konnte mich gut in die Situationen hineinversetzen und auch die Beschreibungen sind realistisch. Mit Liv und Arran bin ich einfach nicht warm geworden und ständig genervt von ihrem Verhalten und doch reizt mich die Geschichte von Nico und Elise.

Dich hatte ich nicht auf der Gästeliste ist für mich leider ein Flop und knüpft nicht annähernd an den ersten Band an. Sogar der Titel des Buches passt nicht recht zum Inhalt, da die Hochzeit nur eine Randnotiz darstellt. Die beiden Protagonisten sind mir unsympathisch und eiern mir viel zu sehr rum, dazu die sich ständig wiederholenden Worthülsen. Das Ende habe ich nur noch überflogen, da es zu aufgesetzt ist.

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