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Veröffentlicht am 04.11.2023

Agententhriller der alten Schule

EAST. Welt ohne Seele
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Gleich zu Beginn des Buches geschieht ein Auftragsmord, der jedoch erst später im Buch wieder aufgegriffen wird. Der tief gesunkene CIA Agent Kazanski soll eine letzte Chance erhalten und wird darauf angesetzt, ...

Gleich zu Beginn des Buches geschieht ein Auftragsmord, der jedoch erst später im Buch wieder aufgegriffen wird. Der tief gesunkene CIA Agent Kazanski soll eine letzte Chance erhalten und wird darauf angesetzt, eine polnische Informantin ausfindig zu machen. Er fischt zuerst im Trüben, bevor die Geschichte einige spannende Wendungen nimmt...

Das Cover des Buches spiegelt bereits die Dunkelheit und Kälte wider, die in Jan Hendrik Jensens "East" allgegenwärtig ist. Ich habe erst nach Lesen des Buches erfahren, dass es bereits 1997 geschrieben wurde. Vielleicht erklärt das eine gewisse Langsamkeit, mit der der Agent Jan Jordi Kazanski in Krakau seine Mission beginnt. Er bleibt, ebenso wie seine Kollegin Xenia Pizlo Larsen, keine Identifikationsfigur, die man ins Herz schließt.
Spannend hingegen fand ich die Wahl des Settings, Geschichten und Beschreibungen Krakaus zehn Jahre nach dem Fall der Mauer und den Einblick in die Welt der Spionage, die es ja so ähnlich tatsächlich gab. Dass sich am Ende alle begonnenen Erzählstränge so ineinander fügen, wirkt etwas konstruiert, mir gefällt jedoch, dass ausführlich berichtet wird, was aus allen Beteiligten nach Ende der Handlung geschieht.

Ich werde die noch folgenden Bände vermutlich nicht lesen, da mich dafür das Thema der Spionage an sich zu wenig interessiert. Es ist auch kein Buch, das man gelesen haben sollte, aber dennoch keine reine Zeitverschwendung.

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Veröffentlicht am 04.11.2023

Gruselige Kälte

Wintersterben
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Das Buch sprach mich aufgrund des düsteren Covers und einer Leseprobe zunächst an: Tief in den Waliser Alpen wird ein ehemaliger Fremdenlegionär ermordet aufgefunden. Er folgte einer Spur verschwundener ...

Das Buch sprach mich aufgrund des düsteren Covers und einer Leseprobe zunächst an: Tief in den Waliser Alpen wird ein ehemaliger Fremdenlegionär ermordet aufgefunden. Er folgte einer Spur verschwundener Mädchen. Die Kommissarin des LKA, Valeria Ravelli, und ihr Kollege Bain sollen das Verbrechen aufklären - jedoch so inoffiziell wie nur möglich. Über eine lange Strecke hin baut der Autor eine unheimliche Atmosphäre auf, die beinahe an einen Horrorfilm erinnert. Das Finale nimmt dann vergleichsweise wenig Raum ein. Das Ende wirkt dennoch überfrachtet und endet mit einem Cliffhanger, der vermutlich Lust auf eine Fortsetzung machen soll.
Ein solider Thriller, der mir persönlich jedoch in weiten Teilen ein wenig zu abwegig erscheint, der zu viele bereits da gewesene Klischees bedient und bei dem es mir nicht gelang, wirklich mit der Ermittlerin warm zu werden.

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Veröffentlicht am 04.11.2023

Spannendes, modernes Kinderbuch

Das Schloss der Smartphone-Waisen
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Kalli, Bodhi, Bhavani, Leo und Tara haben eines gemeinsam: sie sind Smartphone-Waisen. Ihre Eltern starben beim unsachgemäßen Handygebrauch. Gemeinsam leben sie in einem kleinen Häuschen in Berlin. Dieses ...

Kalli, Bodhi, Bhavani, Leo und Tara haben eines gemeinsam: sie sind Smartphone-Waisen. Ihre Eltern starben beim unsachgemäßen Handygebrauch. Gemeinsam leben sie in einem kleinen Häuschen in Berlin. Dieses soll nun abgerissen werden.
Zum Glück lernen sie die reiche Oma Hermine kennen. Hermine hat ein Schloss, auf dem sie alle leben könnten.
Allerdings passt das ihrem Sohn Henry gar nicht. Und dann gibt es ja auch noch Archie- Hermines Enkel- der bei Henry wohnt. Seine Eltern starben ebenfalls durch das Handy. Kann er den Kindern vielleicht nützlich sein?
Was ein ein echter Picasso und eine fast echte Fee mit alledem zu tun haben, ist in diesem originellen Page-Turner zu erfahren.
Ein spannendes Kinderbuch, das durch seine verschiedenen Charaktere die jungen Leser fesselt. Der Autor sensibilisiert für die Gefahren der Handhabung des Handys im Straßenverkehr. Dies macht auch den einzigen Sternabzug aus: sehr viele tote Eltern.

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Veröffentlicht am 04.11.2023

Ein persönlicher Eindruck in die Geschichte der Ukraine

Rote Sirenen
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In ihrem ersten Buch nimmt uns die Autorin mit auf eine Reise durch die Vergangenheit ihrer Familie. Diese hatte, so wie sie bis zu ihrem 14. Lebensjahr, in der Ukraine gelebt.

Ich wusste selbst bisher ...

In ihrem ersten Buch nimmt uns die Autorin mit auf eine Reise durch die Vergangenheit ihrer Familie. Diese hatte, so wie sie bis zu ihrem 14. Lebensjahr, in der Ukraine gelebt.

Ich wusste selbst bisher erschreckend wenig über die Geschichte des Landes, das 2022 auf so traurige Art und Weise in den Fokus der Berichterstattung geraten ist. Und wie so häufig wird Geschichte erfahrbarer, wenn sie mit persönlichen Geschichten und Schicksalen verknüpft ist, so wie in diesem autobiografischen Werk. Victoria Belem spricht mit ihrem Schreibstil unsere Sinne an- sie schreibt auf ihrem Blog www.boisdejasmin.de über Parfums- und man sieht förmlich die Kirschbäume im Garten ihrer Großmutter vor sich, riecht die frisch geernteten Kartoffeln und sieht die Kunstwerke der Weißstickerei vor seinen eigenen Augen.
Ursprünglich war „Vika“ in die Ukraine gereist, um den Spuren ihres vermissten Großonkels zu folgen. Auf dieser Reise findet sie zu sich selbst und auch der Leser bekommt einen Eindruck von den Traditionen und der Mentalität der Ukrainer*innen, die so viel Wandel und Schicksalsschläge erleben mussten. In Anbetracht der aktuellen Situation fand ich es interessant, in die fremdartigen Traditionen einblicken zu können und Verknüpfungen zur heutigen Zeit ziehen zu können. Zwischenzeitlich zog sich das Buch ein wenig, insgesamt aber eine klare Empfehlung!

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Veröffentlicht am 04.11.2023

So macht Lernen Spaß!

Wieso? Weshalb? Warum? Wir erforschen Sterne und Planeten
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Meine Söhne lieben die "Wieso, weshalb, warum?"-Bücher aus dem Ravensburger Verlag. Ich habe mich also sehr gefreut, dass nun ein Buch mit dem Titel "Wir erforschen Sterne und Planeten" erschienen ist. ...

Meine Söhne lieben die "Wieso, weshalb, warum?"-Bücher aus dem Ravensburger Verlag. Ich habe mich also sehr gefreut, dass nun ein Buch mit dem Titel "Wir erforschen Sterne und Planeten" erschienen ist. Ich kenne viele Kinder, die sich brennend für unseren Nachthimmel interessieren und auch im Kindergarten meines Sohnes waren "Sterne und Planeten" bereits ein Thema, zu dem gesungen, gebastelt und geforscht wurde.
Ich finde die Altersangabe "von 4-7 Jahren" tatsächlich nicht weit genug gefasst, da auch ich als Erwachsene viele Dinge nicht wusste und noch vieles lernen konnte. Kleinere Kinder haben große Freude an den zahlreichen Klappen, hinter denen sich zusätzliche Informationen, weitere Bilder oder kleine Comics von Sonne und Komet verbergen. Insgesamt gefallen mir die Illustrationen, die kindgerechte Sprache sowie die vielseitige Herangehensweise, mit der das Thema betrachtet wird. So wird beispielsweise auf die Einzigartigkeit und Schutzbedürftigkeit unseres Heimatplaneten eingegangen und somit ein Bezug zum eigenen Leben hergestellt. Außerdem finde ich das Layout der Seiten spannend gestaltet- ein größer gedruckter Text führt durch die einzelnen Themenbereiche, kleiner gedruckte Textbausteine vertiefen das Wissen und einige „Pinnwand-ähnliche“ Collagen sorgen dafür, dass die Augen immer wieder Neues entdecken können. Also- aus meiner Sicht eine klare Kaufempfehlung für dieses tolle Sachbuch!

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