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Veröffentlicht am 08.09.2023

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The Girls I've Been
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Dafür, dass das Buch so viel gehupt wurde und bei Netflix eine Verfilmung herauskommt, trat ich mit hohen Erwartungen an das Buch ran. Der Anfang gefiel mir gut und auch die Magnum-Ideen der Protagonistin ...

Dafür, dass das Buch so viel gehupt wurde und bei Netflix eine Verfilmung herauskommt, trat ich mit hohen Erwartungen an das Buch ran. Der Anfang gefiel mir gut und auch die Magnum-Ideen der Protagonistin und ihrer Freundin waren gut und originell dargestellt, jedoch verlief sich meiner Meinung nach die Geschichte am Ende etwas. Manche Szenen wurden zu lang gezogen. Die Rückblicke in ihre Vergangenheit hingegen gefielen mir gut und das es eine Bisexuelle Protagonistin ist. Jedoch erwartete ich einfach mehr von dem Buch, ob ich den zweiten Band lesen werde, weiß ich noch nicht, dass werde ich dann spontan entscheiden.

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Veröffentlicht am 06.09.2023

Ein inspirierendes Buch, welches nichts beschönigt

Becoming a Queen
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Das Cover war für mich von Anfang an ein Eyecatcher und Bücher, in denen es um Drag geht, finde ich immer wieder sehr ansprechend. Die Unsicherheiten von Mark werde gut durch das zum Rücken stehen ...

Das Cover war für mich von Anfang an ein Eyecatcher und Bücher, in denen es um Drag geht, finde ich immer wieder sehr ansprechend. Die Unsicherheiten von Mark werde gut durch das zum Rücken stehen zum Betrachter dargestellt.

Das Buch behandelt viele Themen, die Jugendliche durchleben und schreckt auch nicht davor zurück, diese zu besprechen und welche Ängste dabei entstehen können. Mark wächst über sich hinaus und lässt sich nicht von anderen Menschen abbringen, dass zu tun was er möchte und dies ist nun eimal Drag. Insgesamt ein tolles YA Buch, mit einem queeren Protagonisten, wobei auch etwas schwierigere Themen behandelt werden, wodurch es manchmal etwas heavy war, was ich bei dem Cover eher weniger erwartet hätte, mich aber positiv überraschte und nichts beschönigt wurde.

Ein emotionales Buch, welches mich zum weinen brachte aber in dem auch viel Hoffnung und Freude steckt. Ich freue mich sowieso allgemein, wenn auch weniger "Mainstream" Bücher auf dem deutschen Buchmarkt erscheinen, deswegen: greift zu!

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Veröffentlicht am 06.09.2023

Kaiser

Kajzer
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Menachem Kaiser schrieb eine Autobiografie über seine Familiengeschichte, die spannend und interessant geschrieben wurde. Man lernt die Vergangenheit seiner Familie kennen und wie es für sie war, als sie ...

Menachem Kaiser schrieb eine Autobiografie über seine Familiengeschichte, die spannend und interessant geschrieben wurde. Man lernt die Vergangenheit seiner Familie kennen und wie es für sie war, als sie noch in Schlesien wohnten und später in die USA letztendlich auswanderten. Menachem Kaisers eigene Vergangenheit lernt man dabei auch kennen.

Eine jüdische Familie, gezeichnet durch die Zeit, die sie erlebte. Er gräbt in seinem Familienstammbaum und will alles erfahren, wie es für seine Verwandten damals war. Dabei kommen sich die Vergangenheit und Gegenwart nahe und finden zusammen. Man lernt geografische Informationen der Vergangenheit kennen als auch der Gegenwart, was einem den Inhalt nur noch näher brachte.

Der Titel des Buches "Kajzer" ist, wie ich verstanden habe, die jüdische Schreibweise des Namen "Kaiser" und passt daher ausgesprochen gut zum Buch, anders als der Originaltitel "Plunder" meiner Meinung nach.

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Veröffentlicht am 06.09.2023

spannendes Sachbuch

Nie gut genug
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Wer ist schon perfekt?

Laut vielen Instagram Stars, die makellos erscheinen und ein Leben leben, von dem wir nur träumen können. Aber was macht dieses Denken mit uns?

Thomas Curran beschäftigt sich in ...

Wer ist schon perfekt?

Laut vielen Instagram Stars, die makellos erscheinen und ein Leben leben, von dem wir nur träumen können. Aber was macht dieses Denken mit uns?

Thomas Curran beschäftigt sich in diesem Buch mit dem Begriff des Perfektionismus und dass es für jeden etwas anderes bedeutet, sodass dieses „Ideal“ eigentlich nie erreicht werden kann. Curran nennt gute Beispiele zu dem Thema und geht objektiv an das Thema ran und erklärt die Standpunkte sehr detailliert und verständlich, obwohl es anfangs wie schwere Kost vorkommen kann, stellte es sich als sehr lesenswert und verständlich raus.

Curran selbst ist ein Experte in diesem Thema, da sein Hauptforschungsgebiet der Perfektionismus und seine Auswirkungen auf die psychische Gesundheit ist. Daher nennt er auch eigene selbst erlebte oder erzählte Situationen, die sehr augenöffnend sind.

Ein spannendes Sachbuch, dass das Thema näher bringt und was unser selbst aufgelegte Perfektionismus mit uns auf Dauer anstellt.

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Veröffentlicht am 06.09.2023

Bücher als Medizin

Hoffnung auf Papier
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Ein Buch über einen Buchladen, was könnte man nicht daran lieben?

Das Buch ist eine lose Fortsetzung zu Stephanie Butlands vorherigen Werk, wo es um die Protagonisten Loveday ging.
Der Band kann auch ...

Ein Buch über einen Buchladen, was könnte man nicht daran lieben?

Das Buch ist eine lose Fortsetzung zu Stephanie Butlands vorherigen Werk, wo es um die Protagonisten Loveday ging.
Der Band kann auch ohne den voherigen gelesen werden, trotzdem kann ich ihn nur empfehlen.

Das Buch spielt während der Corona-Pandemie, wobei dies nicht Hauptthema des Buches ist, sondern Bücher selbst oder was diese bewirken.

Die Charaktere des Buches sind alle unterschiedlich, mit ihren eigenen Charakteristika, jedoch alle unheimlich sympathisch. Es ist etwas ernster von der Thematik, was jedoch verständlich ist und gleichzeitig emotional, aber wird zwischendurch auch aufgelockert durch lustige Momente. Die Idee des Buches ist originell, Bücher als Mittel gegen die Einsamkeit um aus der Realität zu flüchten, was man in der Wirklichkeit auch oft genug macht und Loveday nun für jeden das passende Buch „verschreibt“.

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