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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.04.2026

Spannender Pageturner mit toller Atmosphäre

Bachelorette Party
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Die Bachelorette Party ist ein Thriller, der in 2 Zeitebenen spielt - im Jahr 2012 und im Jahr 2022. 2012 feiert eine Gruppe junger Frau gemeinsam auf der kleinen Schäreninsel Isle Blind - und alle werden ...

Die Bachelorette Party ist ein Thriller, der in 2 Zeitebenen spielt - im Jahr 2012 und im Jahr 2022. 2012 feiert eine Gruppe junger Frau gemeinsam auf der kleinen Schäreninsel Isle Blind - und alle werden ermordet. Ihre Leichen werden nie gefunden.
10 Jahre später trifft sich eine weitere Gruppe junger Frauen und fährt auf die Isle Blind in ein noch nicht eröffnetes Yoga-Retreat, um hier den Junggesellenabschied von Anneliese zusammen zu feiern. Die ehemalige Podcasterin Tesa ist allerdings auf der Suche nach der Lösung, was der anderen Gruppe damals zugestoßen ist und bald wird es für alle lebensgefährlich...
Ich habe den Roman wirklich verschlungen. Er ist sehr spannend geschrieben und die Auflösung hat mich auch überzeugt, wenn ich auch am Ende einen Verdacht hatte, der nah an der Lösung lag.
Besonders gut gelungen ist das Wechseln der beiden Zeitebenen, was die Spannung hoch hält. Die Figuren sind alle greifbar beschrieben und vor allem Tessa eine echte Sympathieträgerin für mich!
Am tollsten war für mich beim Lesen das Eintauchen in die schwedische Atmosphäre der Schäreninseln vor Stockholm - wirklich ein großes Plus des Buches!
Klare Leseempfehlung für einen spannenden Pageturner mit viel Atmosphäre!

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Veröffentlicht am 09.04.2026

Wahnsinnig gut - ein echter Pageturner!

Madwoman
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Clove ist 2-fache Mutter und Hausfrau und hat einige damit verbundeneThemen - die 7jährige Tochter hat Sommerferien und bringt den normalen Ablauf des 3jährigen Sohnes und der Mutter durcheinander, sie ...

Clove ist 2-fache Mutter und Hausfrau und hat einige damit verbundeneThemen - die 7jährige Tochter hat Sommerferien und bringt den normalen Ablauf des 3jährigen Sohnes und der Mutter durcheinander, sie will den 3jährigen endlich abstillen und vor allem immer das Allerbeste für ihre Kinder. Während ihr Mann sie so unterstützt, wie das leider immer noch typisch ist - er fragt, ob er helfen kann und verzieht sich ansonsten in sein Homeoffice und hat Meetings - flüchtet sich Clove in Internetposts und sinnloses Onlineshopping.

Doch abgesehen von diesen relativ normalen Themen hat Clove ein echtes Geheimnis - anders als sie es ihrem Ehemann erzählt hat, sind ihre Eltern nicht bei einem Autounfall gestorben. Ihre Mutter ist im Gefängnis, weil sie dafür verurteilt wurde, ihren gewalttätigen Ehemann, der sie fortlaufend körperlich und seelisch misshandelt hat, getötet zu haben. Durch einen Brief der Mutter aus dem Gefängnis holt Clove ihre Vergangenheit ein...

Die Geschichte ist ausschließlich aus Cloves Sicht erzählt, in Ich-Form, und sie spricht die ganze Zeit ihre Mutter an wie in einem Brief. Geschickt wird Gegenwart mit Vergangenheit verwoben über Erinnerungen, die sich an die gewöhnlichen Beschreibungen des heutigen Alltags von Clove anlehnen und umso krasser wirken durch die heftige Gewalt, der vor allem ihre Mutter ausgesetzt war und ihr Heranwachsen in einer solchen furchtbaren Umgebung.

Vor allem die Schilderungen der Gewalt, die Cloves Vater ihrer Mutter gegenüber anwendet, sind wirklich hart zu lesen und in Verbindung mit dem Verhalten der Mutter teilweise nur schwer zu verkraften. Mir hat sehr gut gefallen, wie das alles aus Sicht einer erwachsenen Frau und Mutter neu bewertet wird und wie die kindlichen Erinnerungen der heute erwachsenen Frau dadurch ganz anders zur Geltung kommen. Auch die Reaktion der Mutter kommt durchaus vor in einem Brief an ihre Tochter, was für noch mehr Tiefe in der Geschichte wirkt.

Ein Buch, das mich in jeder Hinsicht mitgenommen hat und das ich nicht aus den Händen legen konnte und in einem Rutsch durchlesen musste. Den Plot Twist am Ende habe ich kommen sehen und den Schluss mochte ich wirklich sehr!

Eine uneingeschränkte Leseempfehlung für dieses wirklich wahnsinnig gute Buch!

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Veröffentlicht am 08.04.2026

Rasant und bitterböse!

Flop
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Der Hard Case Crime Flop ist ein wirklich rasantes Lesevergnügen. Max Fisher, ein wirklich unfassbar widerlicher Typ, beschließt, seine Ehefrau ermorden zu lassen, um sie los zu werden und mit seiner Geliebten ...

Der Hard Case Crime Flop ist ein wirklich rasantes Lesevergnügen. Max Fisher, ein wirklich unfassbar widerlicher Typ, beschließt, seine Ehefrau ermorden zu lassen, um sie los zu werden und mit seiner Geliebten zusammenleben zu können. Seine Geliebte, Angela, vermittelt ihm einen Auftragsmörder, der allerdings ihr Freund ist...

Niemand in diesem bitterbösen Buch ist wirklich sympathisch und niemand ist ehrlich zueinander. Es ist ein echtes Vergnügen, der rasanten Storyline zu folgen, die absurden Wendungen und Gedanken der Figuren zu lesen und ihr Scheitern - und oft genug auch ihren gewaltsamen Tod - direkt mitzuerleben. Einige der Figuren, vor allem der männlichen Figuren, sind wirklich Psychopathen und schrecken vor absolut nichts zurück. Die Brutalität vieler Stellen ist wahrscheinlich nichts für schwache Nerven, oft aber so überspitzt und vor allem so Schlag auf Schlag erzählt, dass ich gar keine Chance hatte, zu schockiert zu sein, zu schnell ging es schon wieder weiter. Ein Buch, das mich an Filme wie Natural Born Killers oder Pulp Fiction erinnert und beim Lesen absolut bei der Stange gehalten hat.

Klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 08.04.2026

Max & Angela reload...

Crack
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In Crack treffen wir wieder auf Max und Angela aus Flop und ihre Geschichte geht gewohnt rasant und heftig weiter.

Max, der alles verloren hat, rappelt sich wieder auf und steigt ins Crack Geschäft ein, ...

In Crack treffen wir wieder auf Max und Angela aus Flop und ihre Geschichte geht gewohnt rasant und heftig weiter.

Max, der alles verloren hat, rappelt sich wieder auf und steigt ins Crack Geschäft ein, während Angela in ihre Heimat Irland geflohen ist und dort auf Männersuche ist... Werden Sie sich wieder treffen und wird ihre Geschichte erneut miteinander verbunden werden?

Im zweiten Teil des Hard Crime Romans treffen wir auf bekannte Figuren, denen man aber auch ohne Vorgeschichte gut folgen kann. Max ist sogar noch widerlicher als in Teil eins, was aber das Lesevergnügen bei mir sogar noch gesteigert hat. Angelas Männergeschmack war schon in Teil 1 durchaus problematisch - und auch sie enttäuscht nicht. Der neueste Freund, der dafür sorgt, dass sie wieder nach New York zurück muss, ist ein lupenreiner Psychopath, der sogar Popeye/Dillon aus Band 1 noch übertrifft.
Mein Fazit:

Die Geschichte ist wieder böse, rasant und einfach krass zu lesen. Die Figuren, ihre Gedanken und ihre Taten sind abstrus, skrupellos und zum Teil widerlich - absolut ein Lesevergnügen und wieder eine Leseempfehlung von mir!

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Veröffentlicht am 02.04.2026

Highlight - unfassbar gut!

Die Namen
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Im Jahr 1987 beginnt die absolut faszinierende Geschichte "Die Namen". Cora und ihre 9jährige Tochter Maia sind auf dem Weg zum Standesamt, um dem kleinen Bruder offiziell einen Namen zu geben. Während ...

Im Jahr 1987 beginnt die absolut faszinierende Geschichte "Die Namen". Cora und ihre 9jährige Tochter Maia sind auf dem Weg zum Standesamt, um dem kleinen Bruder offiziell einen Namen zu geben. Während Coras brutaler Ehemann Gordon, der sie misshandelt, erwartet, dass ihr Baby die Familientradition fortführen und wie er und sein Vater Gordon genannt wird, wünscht sich Cora für ihren Sohn den Namen Julian, der sinngemäß gut zum Namen der Tochter passen würde. Und Maia schließlich würde ihren kleinen Bruder am liebsten Bear nennen.
Und hier trennen sich die 3 Stränge des Romans: Jeweils ausgehend davon, welchen Namen Cora eintragen lässt, wird immer im Abstand von 7 Jahren erzählt, wie es mit Bear, Julian oder Gordon weitergegangen ist und wie der Name ihn beeinflusst hat, aber auch, wie es für die anderen Mitglieder der Familie weiter gehen würde, je nachdem, welcher Name nun eingetragen worden wäre.
Schon die Idee an sich hat mich als 3fache Mutter fasziniert! Ich fand schon immer, dass es eine sehr starke Verantwortung ist, einen Namen für ein neugeborenes Kind auszusuchen, da in dem Namen so viel mitschwingt, lange, bevor sich das Kind entwickelt und seinen eigenen Charakter ausbilden wird. Vorstellungen, die wir als Eltern von unserem ungeborenen Kind haben, Wünsche, Ideale oder auch Traditionen spielen in diese Wahl hinein und ja, wahrscheinlich beeinflusst das auch absolut das Leben des jeweiligen Menschen.
Die Autorin setzt die Idee wirklich meisterhaft um. Ich habe das Buch einfach nur verschlungen und voller Begeisterung gelesen. Die einzelnen Stränge waren alle facettenreich und haben mich teilweise emotional wirklich an meine Grenze gebracht. Gerade Geschichten über Misshandlungen von Ehepartnern gehen mir immer sehr nahe. Aber auch die Kinder Maia und Bear/Julian/Gordon und wie aus ihnen Jugendliche und Erwachsene werden, waren absolut perfekt beschrieben. Ein Buch, das mich gefesselt und tief berührt hat und das noch lange nachwirken wird! Eine uneingeschränkte Leseempfehlung und ein weiteres Highlight meines Lesejahres!

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