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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.04.2026

Ein Netz aus Lügen und Manipulation

Very Bad Liars
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Dieser Band markiert einen Wendepunkt, denn hier stehen Täuschung und Wahrheit im Zentrum. Niemand scheint mehr ehrlich zu sein, und genau das erzeugt eine konstante Unsicherheit. Jane S. Wonda nutzt Lügen ...

Dieser Band markiert einen Wendepunkt, denn hier stehen Täuschung und Wahrheit im Zentrum. Niemand scheint mehr ehrlich zu sein, und genau das erzeugt eine konstante Unsicherheit. Jane S. Wonda nutzt Lügen als zentrales erzählerisches Element und baut damit eine dichte, fast paranoide Atmosphäre auf. Die Figuren gewinnen an Tiefe, weil ihre Motive nicht mehr eindeutig sind. Leser:innen werden gezwungen, alles zu hinterfragen. Besonders stark ist die emotionale Zerrissenheit der Protagonistin, die zwischen Vertrauen und Misstrauen schwankt.

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Veröffentlicht am 15.04.2026

Hinter der Fassade der Perfektion

Very Bad Elite
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Im zweiten Band wird deutlicher, wie tief die Machtstrukturen tatsächlich reichen. „Very Bad Elite“ erweitert die Welt und zeigt, dass es nicht nur um einzelne Figuren geht, sondern um ein ganzes System ...

Im zweiten Band wird deutlicher, wie tief die Machtstrukturen tatsächlich reichen. „Very Bad Elite“ erweitert die Welt und zeigt, dass es nicht nur um einzelne Figuren geht, sondern um ein ganzes System aus Einfluss, Kontrolle und Geheimnissen. Die Beziehungen werden intensiver und gleichzeitig gefährlicher. Besonders gelungen ist die Darstellung der Elite als abgeschottete, eigene Realität, in der andere Regeln gelten. Emotional wird die Geschichte dichter, da die Protagonistin stärker in die Dynamiken hineingezogen wird. Der Band überzeugt durch Weltaufbau und steigende Spannung.

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Veröffentlicht am 15.04.2026

er Einstieg in eine Welt aus Macht, Kontrolle und Verführung

Very Bad Kings
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Der erste Band der „Very Bad Kings“-Reihe funktioniert als klassischer Einstieg in eine düstere Elite-Welt, in der Reichtum, Einfluss und moralische Grenzenlosigkeit miteinander verschmelzen. Jane S. Wonda ...

Der erste Band der „Very Bad Kings“-Reihe funktioniert als klassischer Einstieg in eine düstere Elite-Welt, in der Reichtum, Einfluss und moralische Grenzenlosigkeit miteinander verschmelzen. Jane S. Wonda erschafft eine Atmosphäre, die sofort ein Gefühl von Exklusivität, aber gleichzeitig auch Bedrohung vermittelt. Die Protagonistin gerät in ein Umfeld, das von dominanten männlichen Figuren geprägt ist, deren Verhalten zwischen Faszination und Abstoßung schwankt.
Besonders auffällig ist, wie stark die Autorin mit Gegensätzen arbeitet: Glamour trifft auf Gewalt, Begehren auf Angst, Kontrolle auf Kontrollverlust. Die Figuren sind zunächst bewusst überzeichnet – die „Kings“ wirken wie Archetypen von Machtfantasien, entwickeln aber im Verlauf erste Risse. Stilistisch ist der Roman flüssig und zugänglich, wenn auch stellenweise klischeebehaftet. Dennoch entfaltet der Band eine enorme Sogwirkung, weil er Fragen aufwirft und ein gefährliches Spiel etabliert, dessen Regeln noch nicht vollständig sichtbar sind. Als Auftakt überzeugt er vor allem durch Atmosphäre und Spannung.

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Veröffentlicht am 14.04.2026

Ein düsteres, konsequentes Finale

DARK deadly CASTLE
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er Abschlussband bringt die Geschichte zu einem Ende, das vor allem auf emotionale Wucht setzt. Viele Konflikte werden aufgelöst, Beziehungen finden ihren Abschluss. Nicht alle Handlungsstränge sind gleich ...

er Abschlussband bringt die Geschichte zu einem Ende, das vor allem auf emotionale Wucht setzt. Viele Konflikte werden aufgelöst, Beziehungen finden ihren Abschluss. Nicht alle Handlungsstränge sind gleich stark ausgearbeitet, aber insgesamt wirkt das Ende stimmig und passend zur Reihe. Odesza bleibt ihrer Linie treu und liefert ein Finale, das vor allem Fans zufriedenstellen dürfte.

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Veröffentlicht am 14.04.2026

Der Sturm vor dem Ende

DARK savage CASTLE
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Der vorletzte Band bündelt viele Handlungsstränge und steuert klar auf das Finale zu. Die Spannung ist hoch, auch wenn einige Entwicklungen vorhersehbar wirken. Dennoch gelingt es Odesza, die Intensität ...

Der vorletzte Band bündelt viele Handlungsstränge und steuert klar auf das Finale zu. Die Spannung ist hoch, auch wenn einige Entwicklungen vorhersehbar wirken. Dennoch gelingt es Odesza, die Intensität aufrechtzuerhalten und die Figuren konsequent weiterzuführen. Ein starker Aufbau für den Abschluss.

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