Einfach nur wild
Dieser Band ist einfach nur... wild. Nach der psychologischen Angst in Feary wird es hier wieder richtig physisch und – wie der Name sagt – absolut animalisch und ungezähmt.
Warum mir dieser Band den ...
Dieser Band ist einfach nur... wild. Nach der psychologischen Angst in Feary wird es hier wieder richtig physisch und – wie der Name sagt – absolut animalisch und ungezähmt.
Warum mir dieser Band den Atem geraubt hat:
Die pure Rohheit: Die Masken sind jetzt endgültig gefallen. Es gibt keine Höflichkeit mehr, keine Spielchen hinter verschlossenen Türen. Alles ist direkter, härter und viel fordernder. Die Lords benehmen sich wie Raubtiere, und Madison muss schauen, dass sie nicht gefressen wird.
Die Gruppendynamik: Die Spannungen zwischen den Männern erreichen einen Siedepunkt. Man merkt, dass das Gefüge auf der Insel kurz davor ist, komplett zu explodieren. Dieses Knistern in der Luft war fast schon greifbar.
Die Grenzerfahrungen: Odesza geht hier wirklich weit. Es ist ein ständiger Tanz auf der Kante zum Wahnsinn. Madison zeigt eine fast schon beängstigende Ausdauer, aber man fragt sich ernsthaft: Wie viel Seele bleibt am Ende noch übrig?
Mein Fazit:
Definitiv nichts für schwache Nerven oder Leute, die „sanfte“ Romanzen suchen. Das hier ist schmutzig, kompromisslos und eben absolut savage. Es ist der perfekte Vorbereiter für das große Finale, weil man das Gefühl hat, dass jetzt alles in Schutt und Asche gelegt wird.
5 von 5 Sternen (für die pure Intensität, auch wenn ich danach erst mal eine kalte Dusche brauchte).