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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.05.2023

Großartig recherchierter, lebendiger Blick in eine nicht allzu ferne Vergangenheit

Spuren einer fernen Zeit
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Sophie von Mayden, „höhere Tochter“ einer wohlhabenden Frankfurter Familie, träumt Anfang des 20. Jahrhunderts davon, zu studieren und dann als Paläontologin auf der ganzen Welt Dinosaurier-Fossilien aufzuspüren. ...

Sophie von Mayden, „höhere Tochter“ einer wohlhabenden Frankfurter Familie, träumt Anfang des 20. Jahrhunderts davon, zu studieren und dann als Paläontologin auf der ganzen Welt Dinosaurier-Fossilien aufzuspüren. Ihre Mutter tut das als jugendliche Spinnerei ab, zumal Sophie trotz des guten Schulabschlusses als Frau sowieso nicht zum Studium zugelassen würde und sucht derweil bereits intensiv nach angemessenen Heiratskandidaten.

Doch Sophie lässt sich nicht so schnell entmutigen und macht sich im hiesigen Senckenberg Naturmuseum bei vielen kleinen Arbeiten nützlich. Dabei sammelt sie Erfahrungen und findet Verbündete, die sie in ihrem Bestreben zu studieren, unterstützen wollen. Als sie von einer großen Expedition nach Afrika zu ergiebigen Dinosaurier- Fundstellen an den Tendaguru erfährt, weiß sie, dass sie unbedingt dabei sein muss, aber das ist 1909 für ein junges, unverheiratetes Mädchen noch unerreichbarer als ein Besuch der Universität.

Birgit Borcherts „Spuren einer fernen Zeit“ führt uns in eine Zeit, in der das Recht auf Bildung noch nicht existierte und Frauen zusätzlich hohe Hürden für den Zugang zu höherer Bildung überwinden mussten. Um diese Zeit lebendig werden zu lassen, hat Frau Borchert sehr akribisch recherchiert, um auch winzigste historische und sachliche Details korrekt zu schildern. Dass dabei aber keine trockene Geschichtsabhandlung über die Rolle der bürgerlichen Tochter Anfang des 20. Jahrhunderts herausgekommen ist, sondern eine packende Geschichte bei der man mitfiebert und der Protagonistin alle Daumen drückt, ist der Autorin durch sehr stimmige Charakterisierungen ihrer Figuren und Einbindung historischer Persönlichkeiten gelungen.
Nach dem Motto „Kleine Rollen gibt es nicht“, wurden auch Figuren (egal ob real oder fiktiv) mit distinkten Persönlichkeiten ausgezeichnet, so dass auch „Nebenfiguren“ wie Fräulein Pixis oder Professor Reichenbach noch lange im Gedächtnis bleiben.

Heimliche „Stars“ sind das Senckenberg Naturmuseum, das dortige Diplodocus- Fossil (von Sophie liebevoll „Dodo“ genannt) und insgesamt das Frankfurt der wilhelminischen Zeit, das Frau Borchert so eindrucksvoll mit einer Fülle an Details zum Leben erweckt, dass man beim Lesen das Gefühl hat, man wäre im Senckenbergmuseum und dem Villen-Viertel im Westend unterwegs spazieren.

Abgerundet wird der Roman durch einen umfangreiches Verzeichnis der historischen Persönlichkeiten, wo auch vermerkt wird, wenn es im Roman Abweichungen zur realen Person gibt, und ein Quellenverzeichnis, das mich persönlich umso mehr gefreut hat, weil so etwas oft sogar bei populärwissenschaftlichen Sachbüchern fehlt. Bei einem Roman würde es niemand verlangen, umso schöner, dass es dabei ist, denn so kann man noch einmal genau Begebenheiten nachlesen, die im Roman verständlicherweise nur gekürzt behandelt werden, weil es sonst zu viel Raum einnehmen würde. Was das ist, kann ich nicht spoilerfrei verraten, das muss man selber lesen.

Fazit: Mehr als einmal überkam mich beim Lesen ein tiefes Gefühl der Dankbarkeit, dass ich heute lebe und relativ frei entscheiden kann, wie ich mein Leben gestalten möchte. Diese Dankbarkeit gilt auch den im Roman vorkommenden realen Personen, die diesen Weg vor über 100 Jahren für Menschen wie mich geebnet haben.
Ich durfte „Spuren einer fernen Zeit“ im Rahmen einer Leserunde vor Veröffentlichung lesen und finde, es liest sich flott und unterhaltsam, obwohl es ein ernstes Thema dicht gepackt mit historischen Fakten behandelt. Es ist nicht nur für Fans historischer Romane, sondern ich würde es auch jungen Leserinnen empfehlen, die einmal zu oft zu hören bekommen haben: „Dinosaurier? Das ist doch eher was für Jungen….“

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Veröffentlicht am 11.10.2022

Urban Fantasy at its best!

Spicy Noodles – Der Geschmack des Feuers
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In „Spicy Noodles – Der Geschmack des Feuers“, dem zweiten Band des „Food-Universe“ von Marie Grasshoff begegnen wir Toma, der von seinen Eltern vor die Tür gesetzt wurde, während ein Serienkiller die ...

In „Spicy Noodles – Der Geschmack des Feuers“, dem zweiten Band des „Food-Universe“ von Marie Grasshoff begegnen wir Toma, der von seinen Eltern vor die Tür gesetzt wurde, während ein Serienkiller die Straßen New Yorks unsicher macht. Er findet Unterschlupf bei seinem Großvater, der sich bereits vor Jahren mit der Familie überworfen hat, weil er hartnäckig behauptet, dass sie die Nachfahren eines Gottes seien. Während Toma ihm in seinem kleinen Restaurant „Spicy Noodles“ aushilft und sich fragt, was er mit seinem Leben anfangen soll, tobt auf New Yorks Straßen kaum verborgen vor den Augen der Sterblichen ein Kampf der Göttererben um die Kontrolle, in den auch Toma und sein Großvater gezogen werden.

Obwohl es in „Spicy Noodles“ sehr viele Verknüpfungen zu „Hard Liquor“ gibt, hat es einen etwas anderen Vibe, was unter anderem an den unterschiedlichen Protagonisten liegt. Während Tycho eine harte Einzelgängerin ist, deren düstere Stimmung sich bei Lesen auch auf das Gemüt der Lesenden niederschlägt, ist Toma sehr souverän, selbst nach dem Rauswurf durch seine Eltern. Seine Stärke liegt darin, dass er sich nicht scheut, um Hilfe zu bitten, wenn er nicht weiterweiß. Entsprechend schart er im Laufe der Geschichte Freunde und Verbündete um sich, die den Kosmos des Food-Universe wunderbar erweitern.

Ich durfte „Spicy Noodles“ im Rahmen einer Leserunde lesen und hatte davor den Vorgängerband „Hard Liquor“ noch nicht gelesen, habe es dann aber schnell nachgeholt, da die vielen kleinen Verknüpfungen zum ersten Band verloren gegangen wären. Das hätte ich schade gefunden, auch wenn „Spicy Noodles“ theoretisch unabhängig lesbar ist, da auch Toma die Welt des Food-Universe erst noch entdecken muss.

Wenn es sich aber einrichten lässt, würde ich empfehlen, die Bände schon in der richtigen Reihenfolge zu lesen.

Marie Grasshoff erschafft eine fantastische Welt, die sich in unserer alltäglichen Welt versteckt, manchmal verborgen als kleines Nudelrestaurant, das die besten Ramen der Welt serviert. Urban Fantasy at ist best und ich freue mich schon auf weitere Einblicke in das „Food Universe“.

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Veröffentlicht am 11.10.2022

Interessantes Gedankenexperiment mit leichten Schwächen

Freiheitsgeld
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Jedes neue Buch von Andreas Eschbach ist eine kleine Überraschung, man weiß nie, wo die Reise hingeht, mal ist es ein historisches Gedankenexperiment wie in „NSA“, mal Science Fantasy wie in „Eines Menschen ...

Jedes neue Buch von Andreas Eschbach ist eine kleine Überraschung, man weiß nie, wo die Reise hingeht, mal ist es ein historisches Gedankenexperiment wie in „NSA“, mal Science Fantasy wie in „Eines Menschen Flügel“ oder Science Fiction mit einer gehörigen Portion Action wie „Der Herr aller Dinge“.

Auch „Freiheitsgeld“ ist ein Gedankenexperiment: „Was wäre, wenn in der nicht allzu fernen Zukunft, in ganz Europa den Menschen ein bedingungsloses Grundeinkommen gezahlt würde, das sogenannte Freiheitsgeld?“ Während ein Experiment im Labor meist nur einen Parameter verändert, um die Auswirkungen beobachten zu können, hat Eschbach in dieser fiktiven Zukunft weitere große, gesellschaftliche Veränderungen entworfen: Ressourcenschonung und Klimaschutz sind erste Bürgerpflicht, die Menschen leben in großen Metropolen, während der Rest Europas aus großen Naturschutzgebieten besteht.
Für sich betrachtet klingen all diese Neuerungen großartig: Niemand muss arbeiten, außer er möchte, entsprechend gut werden unbedingt notwendige Berufe wie z.B. die Pflege bezahlt, Drogen sind legal, werden aber versteuert und Kleidung und Bücher gibt es ressourcenschonend „on demand“. Trotzdem sind viele Protagonisten in „Freiheitsgeld“ nicht zufrieden, die Gesellschaft ist längst nicht egalitär, einige wenige können sich doch durch Privilegien abheben. Außerdem scheinen die Hintergründe zur Einführung des „Freiheitsgeldes“ nicht ganz so utopisch-optimistisch zu sein, wie zum Jubiläum propagiert. Die Recherchen eines Journalisten und die Ermittlungen eines Polizisten führen in das Herz einer Verschwörung.

Mehr soll hier nicht verraten werden, um nicht zu spoilern.

„Freiheitsgeld“ ist grandios im World Building, man möchte mehr von dieser nicht ganz unwahrscheinlichen Zukunft sehen und wissen, wie sie funktioniert. Neben dem großen Thema finden sich viele kleine interessante Details wie die Products on Demand.
Tatsächlich ist die Finanzierung des Freiheitsgeldes eine nicht ganz uninteressante Frage. Und auch (oder gerade weil) ich Herrn Eschbach nicht in all seinen Überlegungen zu den Konsequenzen eines bedingungslosen Grundeinkommens zustimme, regt es zum Nachdenken und Diskutieren an.

Leider hält der Abschluss nicht das, was die Reise dahin verspricht, es ist kein schlechtes Ende, aber im Vergleich zu „NSA“ oder „Herr aller Dinge“ kommt es eher lauwarm daher.
Wer ein großer Fan überraschender Enthüllungen am Ende eines Romans ist, könnte hier enttäuscht werden, wen die Ausgestaltung einer Welt in einer möglichen nahen Zukunft interessiert, wird hier gut unterhalten und findet reichlich Gedankenfutter.

Leseempfehlung für alle, die gerade keine Wohlfühl-Geschichte suchen und etwas länger an einer Geschichte knabbern wollen.

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Veröffentlicht am 05.10.2019

Unterhaltsame Lektion in Gelassenheit vom größten Nerd der Republik

Mein Leben nach dem Tod
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Dr. Mark Benecke ist vielen vor allem als Kriminalbiologe bekannt, der über Insekten die Liegezeit von Leichen bestimmt oder DNA-Spuren analysiert. Das ist ein so ungewöhnlicher Beruf, dass man schon gerne ...

Dr. Mark Benecke ist vielen vor allem als Kriminalbiologe bekannt, der über Insekten die Liegezeit von Leichen bestimmt oder DNA-Spuren analysiert. Das ist ein so ungewöhnlicher Beruf, dass man schon gerne wissen möchte, wie man dazu kommt und ob er schon als Kind „so“ war. Diese Frage ist Dr. Benecke anscheinend so oft gestellt worden, dass er jetzt zusammen mit Andreas Hock seinen Werdegang in einer (hoffentlich noch nicht abgeschlossenen) Biografie vorstellt.

Angefangen von seinen Wurzeln in Bayern, über die Integration zum „Kölsche Jung“ bis hin zu seiner Arbeit für die New Yorker Polizei, erfahren wir viel über Mark Benecke, was wir ihn vielleicht schon immer bei einem Bier fragen wollten. Dank des lockeren Plaudertons hat man beim Lesen tatsächlich ein bisschen das Gefühl, dass man die Geschichten in einem Gespräch erzählt bekommt. Oft weiß er allerdings selbst nicht so genau, was ihn geformt hat, vor allem seine beneidenswerte Gelassenheit und die Dinge einfach anzunehmen, wie sie sind, will er den Kölnern in die Schuhe schieben („Et is, wie et is.“).

Diese Gelassenheit hilft ihm dann auch, wenn er auf einmal nicht in die USA einreisen darf, weil er in einem Formular ein Kreuzchen falsch gesetzt hat (wie er das originell löst, soll hier nicht verraten werden). Manchmal ist er vielleicht ZU sorglos und spaziert bei einer anderen Gelegenheit mit Schnappdeckel-Röhrchen voll mit in Alkohol eingelegten Proben durch die Flughafen-Kontrolle (auch wieder USA und auch hier möchte ich nicht mehr verraten).

Bis auf ein paar Beispiele werden konkrete Fälle aus der Arbeit als Kriminalbiologe ausgeklammert, was ich sehr gut fand, da es eben kein weiteres „True Crime“-Buch sein sollte.
Dafür gibt es mehr Einblicke in Dr. Beneckes Ausflüge in die Politik als Landesvater der Partei „Die Partei“ in NRW und andere amüsante Begebenheiten in einem eher ungewöhnliches Leben.

Kommen wir damit zu meinem einzigen Kritikpunkt: Es sind ausgewählte Einblicke, dadurch fehlt leider auch eine Menge. Mir hatten ein paar Sachen gefehlt, nämlich noch Beneckes Tätigkeit im Komitee für den IGNobel-Preis und da ein paar Stories, wie z.B. die Arbeit eines niederländischen Biologen über Nekrophilie bei Enten (a.k.a. „Der Entenmann“). Aber er hat ja weitere Bücher in Aussicht gestellt und da würde ich mich auch über Stories aus seiner Arbeit für GWUP freuen (Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung des Paranormalen). Dafür schließt das Buch mit einem Abschnitt von einer Gruppe, die sich „Die Markierten“ nennt, auf den ich auch gut hätte verzichten können.

Insgesamt hat mir das Buch, das mir im Rahmen einer Leserunde zur Verfügung gestellt wurde, ganz gut gefallen, es ist sehr kurzweilig, mit viel zum Schmunzeln.

Et is, wie et is.

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Veröffentlicht am 29.07.2019

Hörror für Grusel-Fans

John Sinclair - Folge 132
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Worum geht es?:

Scotland Yard-Inspector John Sinclair ermittelt in übernatürlichen Fällen, bei denen auch schon mal Weihwasser, Silberne Kugeln und Kreuze zum Einsatz kommen müssen. Die Serie entstand ...

Worum geht es?:

Scotland Yard-Inspector John Sinclair ermittelt in übernatürlichen Fällen, bei denen auch schon mal Weihwasser, Silberne Kugeln und Kreuze zum Einsatz kommen müssen. Die Serie entstand in den 1970igern als Heftroman-Reihe und wurde auch schon früh als Hörspiel vertont und hat seitdem einige Entwicklungen durchlaufen. „Der Ghoul, der meinen Tod bestellte“ ist die 132. Folge der modernen Hörspielreihe “Geisterjäger John Sinclair“ mit Dietmar Wunder als einem jüngeren John Sinclair, Martin May als Suko und Alexandra Lange als Erzählerin.
In der einen Minute sitzt Inspector John Sinclair noch mit Lady Goldwyn gemütlich im Restaurant zusammen, in der nächsten eröffnet der Ganove James Gurney das Feuer auf den Geisterjäger. Sinclair entkommt knapp und ermittelt mit seinem Freund und Kollegen Suko in dem Fall, dabei stoßen sie auf Ghoule und gruselige Open-Air-Theateraufführungen…

Wie es gefällt:

Das Technische finde ich super umgesetzt: Die Toneffekte z.B. wenn der Ghoul jemanden zerlegt, machen dem Genre „Grusel-Hörspiel“ alle Ehre und sind nichts für Empfindliche. Die Stimmen sind toll, ich freue mich sehr, dass John Sinclair von Dietmar Wunder gesprochen wird. Er und Michael May Suko kommen als dynamische Duo super rüber, da stimmt die Chemie.
Ich finde es nicht so schlimm, wenn alle durcheinander sprechen, wenn sich die Ereignisse in den Action-Szenen überschlagen, das ist so ein bisschen die Entsprechung zur wackelnden Kamera bei einer Action-Szene im Film.
Kommen wir zu einem dicken Minus-Punkt: Inhaltlich hatte ich leider ständig das Gefühl, meine Hausaufgaben nicht gemacht zu haben, weil ich Anspielungen auf frühere Fälle nicht verstanden habe. Das kann bei einer lang laufenden Serie schon mal passieren, ist aber meist so gemacht, dass es nicht stört und höchstens neugierig auf die Vorläufer macht. Hier hatte ich das Gefühl im zweiten Teil eines Dreiteilers zu sein, bei dem ich den ersten Teil zwingend gehört haben muss. So ähnlich kam es mir dann beim Schluss vor, der sehr abrupt kam, so dass ich nachsehen musste, ob ich einen Track ausgelassen hatte. Natürlich ist es klar, dass solche Serien viele Cliffhanger haben, aber meist ist ein Fall innerhalb der Geschichte abgeschlossen und am Ende deutet sich an, dass das noch nicht alles gewesen sein kann. Hier scheint es so zu sein, dass Folge 132 der Auftakt zur Folge 133 „Tödliche Weihnachten“ ist, die Ende September 2019 erscheint, es ist aber nicht als Mehrteiler gekennzeichnet, so dass man sich darauf einstellen könnte.

Fazit:

Für Neueinsteiger und Wiedereinsteiger kann ich die Folge "Der Ghoul, der meinen Tod bestellte" daher leider nicht empfehlen, da der fehlende Kontext stört. Wenn aber die vorhergehenden Folgen handwerklich so gut sind wie diese, kann ich die Reihe „Geisterjäger John Sinclair“ empfehlen ab Folge 1 für Binge-Hörer, die Spass an Grusel-Hörspielen haben und natürlich allen John Sinclair-Fans.

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