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Veröffentlicht am 23.08.2018

Irgendwo ist der größte Schatz der Welt versteckt - dieser Schatz ist das One Piece!

One Piece 1
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Gesamtrezession der Mangareihe:

Der größte Pirat aller Zeiten, genannt Gold Roger, besaß den größten Schatz der Welt und man nannte ihn König der Piraten. Als er starb gab er seinen Schatz frei. Er bestätigte ...

Gesamtrezession der Mangareihe:

Der größte Pirat aller Zeiten, genannt Gold Roger, besaß den größten Schatz der Welt und man nannte ihn König der Piraten. Als er starb gab er seinen Schatz frei. Er bestätigte dass irgendwo auf der Welt der größte Schatz der Welt versteckt war, das One Piece. Und er wer ihn findet wird der neue König der Piraten.

Der junge Ruffy hat nur ein einziges Ziel: „Ich werde König der Piraten!“ Um dazu erreichen muss er das legendäre One Piece finden. Mit 17 bricht der Junge , der als Kind von einer Teufelsfrucht gegessen hat und damit ein Gummimensch ist, von seiner Heimatinsel auf um genau dieses Ziel zu verfolgen. Mit einem kleinen Schiff sticht er in See und sucht sich zunächst seine Crew. 10 Leute möchte er für seine Crew und alleine diese zu finden wird schon ein großes Abenteuer. Die ersten werden schnell gefunden: Zorro der Piratenjäger den er für seine Seite begeistern kann, Lysop der Lügner ein begnadeter Kanonier, Sanji der Smutje und die Diebin Nami als talentierte Navigatorin. Doch schon um diese ersten Crewmitglieder zu bekommen muss er einige Gegner besiegen und lernt die Schatten der Vergangenheit seiner Leute kennen. Ruffy hilft seinen Freunden wo er kann und gemeinsam machen sie sich auf dem Weg zur Grand Line, denn nur über diese kann man das One Piece erreichen.

Mit jeder Insel die angesteuert wird beginnt ein neues Abenteuer, eine neue Geschichte und auch neue Rätsel oder Antworten. Und vor allem nach und nach ein weiterer Hinweis auf das One Piece. Aber nicht nur Abenteuer lauern auf den Inseln sondern natürlich auch neue Freunde, Kameraden und auch neue Gefahren. Die Marien jagt sie, die 7 Samurai der Meere treiben ihr Unwesen und ebenso die legendäre 4 Piratenkaiser. Doch all das spornt den jungen Piraten nur an immer weiter voran zu schreiten.

Dadurch, dass jede Insel ihre eigene Jahreszeit, ihre eigenes Zeitalter und ihre eigene Klimazone hat gibt es eine schier unendliche Anzahl an möglichen Abenteuer. Von Dinosauriern bis hin zu Cyborgs, für jeden Geschmack ist was vorbei. Ebenso bringen die Teufelskräfte die man durch das Essen der Teufelsfrüchte erlangen kann eine Vielzahl von Möglichkeiten und Faszination. Nichts was es nicht gibt und Oda schafft es immer wieder einen mit neuen Fähigkeiten und Wendungen zu überraschen und zu begeistern. One Piece ist ein legendärer Epos der sich mit jeder neuen Arc selbst übertrifft. Emotionen pur. Ich musste mir mehr als einmal ein Tränchen verdrücken.

Auch hier steht im Vordergrund die Freundschaft und der Zusammenhalt ganz unabhängig von Geschlecht oder Rasse was ich eine unglaublich gute Message finde. Es gibt eine Vielzahl an unterschiedlichen Lebewesen im One Piece Universum und gerade Ruffy ist der Inbegriff der Toleranz. Für mich ist er ein kleines Sinnbild für ein perfektes Menschenbild. Für ihn ist es vollkommen gleich wie alt jemand ist, welches Geschlecht er hat, was er glaubt oder welches Wesen er ist - mit einer fast kindlichen Naivität zählt vor allem wie man andere Behandelt. Solange jemand freundlich ist und andere gute Behandelt wird sich Ruffy immer sofort mit jemanden anfreunden. Wenn man aber anderen Menschen wehtut, sie unterdrückt oder verletzt so wird er mit all seiner Macht eingreifen und Gerechtigkeit walten lassen. Nicht unbedingt gerecht nach dem Gesetz sondern rein moralischen Gesichtspunkten. Ganz besonders schlecht ist man als Gegner dran wenn man jemanden aus Ruffys Freundeskreis verletzt und gar zum weinen bringt. Und seine Crew ist für ihn seine Familie und sein ein und alles. Es wird kein Mann oder Frau zurück gelassen. Niemals. Ein Freund auf den man sich immer verlassen kann - außer vielleicht bei ausgefeilten Plänen

Meiner Meinung nach einer der schönsten Mangareihen die es gibt. Mit all ihren dramatischen Tiefs und wunderschönen Hochs. Sehr witzig sind auch die Ähnlichkeit mancher Charaktere mit realen Personen. Da stolpert ein Eminemverschnitt durchs Bild oder auch andere berühmte nicht zu verfehlende berühmte Vorbilder. Das alleine ist schon ein interessantes Ratespiel während der Geschichten. Der Epos ist noch nicht zu Ende und laut Mangaka auch noch lange nicht, aber für jeden der gerne Abenteuergeschichten mit einer immer wiederkehrenden Grundstoryline mag der ist hier genau richtig. Universum, Abenteuer und Charakterentwicklung sind sehr gut. Kann ich nur empfehlen.

Veröffentlicht am 23.08.2018

Amüsant, Überraschend, Tiefgründig

Fullmetal Alchemist
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Gesamtrezession zur Mangareihe:

Wir folgen in diesen Mangas den Elrich Brüdern auf ihrer Reise um ihre Vergangenheit wieder gut zu machen, oder eher ihre eigenen Fehler wieder gerade zu biegen. Als Staatsalchemist ...

Gesamtrezession zur Mangareihe:

Wir folgen in diesen Mangas den Elrich Brüdern auf ihrer Reise um ihre Vergangenheit wieder gut zu machen, oder eher ihre eigenen Fehler wieder gerade zu biegen. Als Staatsalchemist bekommt Edward Forschungsgelder für seine Nachforschungen, doch der Teenager und sein Bruder erhalten dadurch auch immer mehr Einblicke in die Forschungen des Militärstaates, in welchem so einiges im Argen liegt.
Eine unglaublich gute Geschichte mit sowohl lustigen als auch unglaublich düsteren Momenten und einen Blick in den Abgrund der menschlichen Begierden und was Menschen für ihre Ziele bereit sind zu tun und zu opfern.
Ich fand die Manga-Reihe unglaublich spannend und gut erzählt. Die immer komplexer und düster werdende Geschichte regt durchaus zum Nachdenken an, wird aber nicht einen Moment langweilig. Trotz der vielen Action und der ernsten Themen darf eine kleine Liebesgeschichte natürlich auch nicht fehlen, welche einen mit süßen Szenen und dezenten Andeutungen immer wieder zum schmunzeln bringt. Ich für meinen Teil kann diese Serie nur empfehlen.


Der Manga wurde in zwei verschiedenen Animes schon veröffentlicht. Hier wäre mein Tipp: "Fullmetal Alchemist: Brotherhood" ist sehr, sehr nah am Manga dran.

Veröffentlicht am 03.07.2018

Gute Geschichte mit sehr langatmiger Umsetzung

Ready Player One
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Ich muss ehrlich sagen, dass ich mir dieses Buch besorgt habe da ich den Trailer zum Film gesehen habe und die Story unglaublich interessant fand also dachte ich mir dass klassischerweise das Buch besser ...

Ich muss ehrlich sagen, dass ich mir dieses Buch besorgt habe da ich den Trailer zum Film gesehen habe und die Story unglaublich interessant fand also dachte ich mir dass klassischerweise das Buch besser ist als der Film und ich damit ja dann keinen Fehler machen kann. Leider wurde ich vom Buch ziemlich enttäuscht.

Der Plot der Story wird schon im Prolog verraten was ja auch in Ordnung ist. Eigentlich machte es dadurch einen spannenden Einstieg und man freute sich auf mehr. Leider bekam man das dann lange, lange nicht. Das Buch ist aus der Ich-Perspektive geschrieben und die Gedankengänge des Protagonisten durch die ganzen Serien, Filme und Spiele der 80er Jahre, des aktuellen Zustandes der Welt und der Gesamtsituation sind oftmals viel zu ausschweifend dafür dass sie nicht wirklich handlungsentscheidend sind. Ich verstehe warum diese ausgeführt werden im Sinne der Story, aber kürzer hätte es durchaus auch getan um das zu verstehen. Außerdem war es das erste Mal wo ich versucht war das Buch vorzeitig zu beenden weil gefühlt die Hälfte des Buches einfach mal nichts passiert. Aber die weitere Story hat sich wenigstens gelohnt, dass man sich durch den ersten Teil durchkämpfte. Dennoch hatte ich mir mehr erwartet. Es war langatmig und anstrengend am Ball zu bleiben. Leider nicht so gut wie es der Plot versprach. Sehr schade.

Ich habe die englischsprachige Version gelesen und wer sich für das Buch interessiert und es in der Orginalsprache lesen möchte kann ich nur zusammenfassend sagen dass es recht einfach und verständlich geschrieben ist also auch für nicht so geübte englisch Leser geeignet

Gelesen in OV

Veröffentlicht am 29.09.2018

Final Destination goes Zombie

Die Auserwählten - In der Brandwüste
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Was soll ich zu diesem 2. Teil sagen? Für mich ein recht unbefriedigender Mittelteil. Wie so oft hat man das Gefühl dass es sich um einen Lückenbüßer handelt um alles ein wenig weiter aus zu weiten. Wirklich ...

Was soll ich zu diesem 2. Teil sagen? Für mich ein recht unbefriedigender Mittelteil. Wie so oft hat man das Gefühl dass es sich um einen Lückenbüßer handelt um alles ein wenig weiter aus zu weiten. Wirklich viele Antworten die man im ersten Band entwickelt hatte hat man nicht beantwortet bekommen. Sicherlich einige aber es haben sie immerhin mindestens genauso viele, wenn nicht noch mehr neue Fragen gebildet und zwischenzeitig ist man ebenso verwirrt wie der Protagonist.

Die erste Hälfte des Bandes erinnert wirklich sehr an den Handlungsstrang von Final Destination. Die Überlebenden eines schrecklichen Unglücks, in diesem Fall das Labyrinth, müssen auf möglichst „kreativen“ Weg umgebracht werden... Und das auch durchaus sehr anschaulich beschrieben... Zugegebenermaßen hat sich mir dabei ebenso oft wie Thomas der Magen umgedreht. Genau wie er... Gewöhnt man sich da aber dran.

Die neue allgegenwärtige Gefahren heißen: Der Brand und Cranks. Eine Seuche welche die Menschen wahrlich zombieartig werden lassen. Mordlustig, blutrünstig, gefühllos und sehr, sehr verfallen. Zumindest im Endstation. Und auch hier wieder sehr schön bildlich dargestellt.

Was das ganze ebenfalls wie einen „klassischen“ Filler wirken lässt, ist die Tatsache, dass man mit einem Mega - Hä? Aus der Geschichte raus kommt. Es ist mehr als nur ein Cliffhanger. Sehr viel ergibt einfach, hoffentlich nur bis dato, keinen Sinn. Außerdem schleichen sich durchaus geschichtliche Fehler ein. Wie zum Beispiel, dass die Gruppe sehen wie zwei Gestalten aus einer Stadt auf sie zu gerannt kommen. Sie bleiben stehen und warten bis diese bei ihnen sind. Es kommt nach der Ankunft zum Gespräch und die Gestalten gehen wieder zur Stadt. Die Gruppe braucht trotz Laufschrittes noch weitere 2 Tage bis sie den Rand der Stadt erreicht.

Obwohl ich von der Handlung und dem Verlauf dieses Bandes wirklich nicht überzeugt bin hoffe ich auf eine wirklich interessante und dann hoffentlich auch logische und aufschlussreiche Auflösung im 3. Band. Außerdem muss ich definitiv den Schreibstil loben. Denn auch wenn mir das ein einigen Stellen auf den Magen geschlagen hat ist alles eben sehr anschaulich beschrieben. Man wird richtig in die Geschichte gezogen und möchte immer weiter lesen. So sehr war ich noch nie von einem Buch gefangen wenn mich die Story nicht so wirklich überzeugt hat.

Veröffentlicht am 24.09.2018

Mut, Ehre und Eigensinn gegen Gewissen, Reue und Gerechtigkeit

Das Mädchen aus Feuer und Sturm
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Der Klapptext von „das Mädchens aus Feuer und Sturm“ erinnert vermutlich jeden sofort an Mulan. Eine junge Frau welche in einer patriachistischen Gesellschaft versucht sich zu behaupten und nicht in ihren ...

Der Klapptext von „das Mädchens aus Feuer und Sturm“ erinnert vermutlich jeden sofort an Mulan. Eine junge Frau welche in einer patriachistischen Gesellschaft versucht sich zu behaupten und nicht in ihren Möglichkeiten eingeschränkt sein möchte nur weil sie eine Frau ist. Doch genau dieses willensstarke und erfinderische Mädchen soll die Braut des Prinzens werden und als Frau am Kaiserhof ihr Selbst so ziemlich aufgeben. Kein Wunder, dass Mariko der Überfall auf ihrem Weg zum Kaiserpalast gar nicht so unrecht kommt. So ist sie frei. Wenigstens um eigenständig heraus finden zu können wer für ihren Überfall verantwortlich war und ihrer Familie wenigstens so Ehre zu erweisen. So verkleidet sie sich als Mann und geht auf die Suche nach dem mit vielen Gerüchten behangenen schwarzen Clan, welchem man ihren Überfall nachsagt.

In den Reihen des schwarzen Clans muss sie aber lernen, dass alles was sie zu wissen glaubte und sogar ihre Prinzipien von Ehre vielleicht nicht ganz der Realität entsprechen. Dass sie sich in vielen geirrt hat und ihre Reise wird nicht nur eine Reise der Aufklärung und Wiederherstellung ihrer Ehre sondern eine persönliche Entwicklung und Erweiterung ihrer eigenen Selbsteinschätzung und ihres Bewusstseins. Aus dem eigensinnigen Mädchen mit dem Hang dazu nicht all zu sehr an die Konsequenzen für andere zu denken wird eine mutige Schattenkriegerin mit offenen Blick für die Realität.

Unter ihren Feinden findet sie nicht nur Anerkennung und Respekt für ihren Erfindungsreichtum sondern lernt sowohl die Schwertkunst als auch die Liebe kennen. Eine Liebe derer sie sich nicht verwehren kann auch wenn sie es durchaus versucht. Viele Geheimnisse umgeben Marikos Weg. Nicht nur die Geheimnisse des schwarzen Clans sondern auch die ihres Überfalls oder jene die den Weg ihres Zwillings Kenshins kreuzen, welcher auf der Suche nach ihr in die intriganten Machenschaften des Kaiserhofes verwickelt wird und sich dessen selbst nicht bewusst wird. Der junge Krieger beginnt immer mehr den Weg des Kriegers zu verlieren - blind mit dem einzigen Ziel seine Schwester zurück zu holen.

Meiner Meinung nach ist die Geschichte des Buches sehr spannend und bietet viele Möglichkeiten für Verschwörungstheorien und verschiedene Entwicklungsmöglichkeiten. Ich vermochte die Charakterentwicklungen weitestgehend nach zu vollziehen, hätte mir aber einige Seiten mehr gewünscht da es gerade ab dem 2/3 des Buches recht sprunghaft auf mich wirkt wie manche Ereignisse in sich aneinander reihen. Durchaus logisch und nachvollziehbar und daher stören sie auch nicht in der Handlung, aber vielleicht hätte der Geschichte an diesen Stellen vielleicht ein oder zwei Kapitel mehr auch nicht geschadet. Mit ein wenig Kenntnis der im Buch beschriebenen Lebensverhältnissen, Ehrprinzipien der Samurai und generellen Handlungssträngen des Genres finde ich es durchaus schnell nachvollziehbar, welche Geheimnisse die ein oder andere Person und welche Wendungen die Story verbirgt, auch ohne dass diese wirklich deutlich angesprochen werden. Was aber der Geschichte sicher keinen Abbruch tut. Viele kleine Andeutungen machen diese Geheimnisse durchaus sehr interessant und lassen einen neugierig immer weiter lesen. Trotz der mystischen Anmutung des Buches durch vorhandene Zauberei, Yukai und mysteriösen Fähigkeiten hat das Buch einen unglaublichen guten Humor und bringt einen zwischen durch auch mal zum lachen.

Das Buch ist durchzogen mit japanischen Begriffen für traditionelle Waffen, Gewandungen, Speisen oder ähnlichem. Dies stört meiner Meinung nach aber nicht im Lesefluss. Wer diese Begriffe aus persönlichen Interesse nicht eh schon kennt, kann diese aus dem Zusammenhang leicht herauslesen, ansonsten bietet das Buch auch ein Glossar am Ende des Buches welches diese Begriffe ebenfalls erklärt.

Für mich bietet nicht der schwarze Clan, welchen ich sehr schnell sehr gut nachvollziehen konnte die größten Rätsel des Buches sondern viel mehr der Kaiserhof. Das hier einiges im argen liegt wird mit dem Cliffhanger am Ende auch wieder sehr deutlich und lässt mich gespannt auf den 2. Band warten. Ich freue mich schon sehr und werde Marikos Weg weiter verfolgen um zu erfahren welche weiteren Geheimnisse die Leute um sie herum noch verbergen - und hoffe auf ein Happy End