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Veröffentlicht am 15.07.2019

Geheimnisse, Intriegen, geheime Liebe - mit zu schnellem Ende

Das Herz aus Eis und Liebe
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Ich fand dass dieses Buch sehr interessant war: von einem etwas anstrengenden Anfang in dem sich nicht nur die Hauptfigur Mariko in die Spielchen des Adels einfinden musste, sondern auch der Leser - über ...

Ich fand dass dieses Buch sehr interessant war: von einem etwas anstrengenden Anfang in dem sich nicht nur die Hauptfigur Mariko in die Spielchen des Adels einfinden musste, sondern auch der Leser - über einen recht spannenden und emotionalen Mittelteil mit viel Spannungsaufbau - hin zu leider einem etwas zu schnellem Ende für meinen Geschmack.

Was hat uns also in diesem zweiten Teil erwartet? Mariko spielt das Opfer des schwarzen Clans um mit ihrem Bruder und ihrem Verlobten zum Kaiserhof kommen zu können und so einen Plan zu spinnen wie sie ihre große Liebe - Okami - aus den Fängen des Kaiserhofes befreien kann. Hier muss sie viel Überzeugungsarbeit leisten: zum einen muss sie ihrem Bruder, ihren Kaiser und ihren Verlobten davon überzeugen dass sie ein Opfer ist, dann ihren Verlobten, dass sie ihn heiraten will und natürlich alle drei dass sie keinerlei Gefühle für Takeda Ranmaru - Okami - hegt. All das ohne irgendwelche Verbündete am Kaiserhof zu haben und sie Mühe damit hat heraus zu finden wem sie trauen kann und wem nicht.

Währenddessen hat Okami andere Probleme. Als Gefangener des Kaisers steht er den Methoden des neuen Kaisers gegenüber, da der alte Kaiser am Ende des letzten Bandes ermordet wurde. Der neue Kaiser, sein jüngerer Sohn Roku, ist nicht nur ein ruhiges Genie was Mind Games angeht, er ist auch außerordentlich gefühlskalt und nicht sonderlich traditionsgetreu. Handlungen müssen nicht unbedingt Ehrenvoll sein, seine Vorstellung von Rache ist äußerst sadistisch und seine Methoden barbarisch. Die Folter des Kaisers stillschweigend hinnehmen erhofft sich Okami vor allem dass er die beschützen kann die er liebt. Demütigung und Schmerzen nimmt er ohne Protest hierfür in Kauf. Auch als seine Freunde kommen um ihn zu befreien und Mariko zurückbleibt braucht es eine besonders emotionale Aufbereitung seiner Vergangenheit damit dieser bereit ist zu kämpfen.

Marikos Verlobter Raiden wird im Laufe des Bandes immer zwiegespaltener. Findet er am Anfang Mariko noch unerträglich fängt er an sie für ihre Stärke und ihre Art und Weise zu respektieren und ihr in einer gewissen Weise zu vertrauen... belügt sogar seinen Bruder um sie zu schützen. Denn auch an diesem bekommt er immer mehr Zweifel durch dessen unehrenhaftes Verhalten. Ganz schlimm wird es als auch die Kaiserstadt in Gefahr gerät aber der junge Kaiser nichts weiter dagegen unternimmt als sich selbst zu schützen. Raiden beginnt im geheimen Leute zu retten und zu schützen um sie aus den Fängen seines Bruder zu befreien, wie zum Beispiel dass er Hofdamen aus dem Palast schmeißt damit sein Bruder sie nicht richten kann, was für die Damen schlimmer ausgegangen wäre. Letztlich ist auch er es, der das Angebot des schwarzen Clans annimmt um die Lage in der Kaiserstadt wieder in den Griff zu kriegen und Takeda Ranmaru vertraut. Das Volk begann Raiden schon vorher als Herrscher zu sehen auch wenn er dies vehement unterband da es verräterische Äußerungen waren, spätestens noch der Unterhaltung mit seiner eingesperrten Frau Mariko jedoch scheint es ihm aus zu gehen, dass er es vermutlich war. "Ich habe nicht den Wunsch, dieses Reich zu regieren." - "Genau deshalb solltest du es tun."

Die Ausschreitungen in der Kaiserstadt werden verursacht durch unter Magie gesetzte Marionetten der Magierin Kanako - Raidens Mutter - die schlicht und ergreifend will dass ihr Sohn Kaiser wird und Roku gestürzt wird. Weil sie einfach will dass ihr Sohn Kaiser ist oder unter anderem auch weil sie schon wusste was für ein Kaiser Roku werden würde bleibt dahin gestellt. Ihre Methoden sind wahnsinnig und greifen auch auf Mairkos Zwillingsbruder Kenshin über welcher unter ihren Einfluss sogar ein Attentat auf den Kaiser verübte. Auch wenn er sich danach nicht mehr daran erinnert. Gebeutelt vom Verlust seiner großen Liebe und den kehrenden Erinnerungen seines unehrenhaften Verhaltens zuvor hat der junge Samurai eher ein gehöriges Alkoholproblem in diesem Band bis man ihm helfen kann.

Alles in allem wird alles recht spannend aufgebaut. Rokus Wahnsinn der erst dezent anfängt und dann immer ausschreitender wird, die Unruhe die Kanako säht die erst in äußerten Gebieten im Osten als „Seuche“ anfängt und dann in der Kaiserstadt wütet, Marikos Pläne zur Befreiung Okamis und natürlich die Pläne des schwarzen Clans zur Wiederherstellung des Wohlergehen des Volkes. Doch an ihrem Höhepunkt... wird mir alles viel zu schnell abgehandelt. Der Tod des Kaisers, Ende der Schlacht, Kanakos Tod, Krönung des neuen Kaisers und Verlobung unseres Paares werden alle auf einige Seiten zusammen gequetscht und lassen einen irgendwie unbefriedigt zurück nachdem alles so wunderschön aufgebaut waren und die Probleme einiger Charaktere deren Lösung ich gerne noch gehabt hätte werden nicht einmal mehr angesprochen. Darunter Fallen Asano Tsuneoki und Yumi - zwar wird angedeutet dass Yumi ihren Bruder versucht zu verzeihen nur absolut nicht was passiert nach der Schlacht. Ist Yumi nun ein Mitglied des schwarzen Clans oder muss sie weiterhin Maiko sein? Gibt es den schwarzen Clan überhaupt noch? Und auch die Anspielung bzw. Bestätigung dass Tsuneoki schlicht und ergreifend in seinen besten Freund verliebt ist wird zwar ausgesprochen und auch wie sehr er darunter gelitten hat... wird aber auch nur so abgestempelt. Keine weiteren Ausführungen, keine Abschlussgespräche, kein Ansatz für ein Happy End für den Jungen der Jahrelang die Identität seines Freundes angenommen hat um ihn zu schützen. Selbstlose Liebe mit viel Leid und keinem Happy End. Nichtmal wert einer weiteren Erwähnung zum Schluss - sehr schade.

Auch die leiden es jungen Kenshin werden wohl ein Ende haben, da mit Kanakos To auch dessen große Liebe wieder aus ihrem magischen Gefängnis befreit wird. Auch das erfahren wir aber mehr nicht. Immerhin hatte Kenshin sie einst verlassen weil sie unter seinem Stand war. Aber vermutlich hat er von seiner Schwester und seinem Leidensweg nun so vil gelernt dass er sie nicht wieder gehen lassen wird. Hoffe ich, denn auch hierzu wird absolut nichts mehr geschrieben.

Was mir auch ein wenig im Magen liegt ist die unaufgeklärte Sache der Dämonen. Es wird von Tsuneoki erzählt dass er und Okami sich einst schworen keine Kinder zu bekommen da diese sonst auch unter dem Bund des Dämonen stehen würden den sie eingegangen waren. Dies trifft meiner Meinung nach auch auf Kanako zu die ja einen Sohn zur Welt gebracht hat den neuen Kaiser Raiden. Steht dieser nun unter dem Bund mit dem Dämonen den Kanako eingegangen war?

Alles in allem hätte dem Buch sicher noch ein ausführlicheres Ende gut getan. Aber es ist eine sehr schöne Geschichte und sehr spannend erzählt. Mir hat er sogar besser gefallen als der erste... trotz des etwas unbefriedigenden Endes.

Veröffentlicht am 25.05.2019

Andere Länder, andere Schulen und ein unheimliches Finale

Harry Potter und der Feuerkelch (Harry Potter 4)
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n diesem Band ist man von Anfang an mit vielen interessanten Ereignissen und damit noch mehr Informationen über die Zaubererwelt konfrontiert. Zunächst dürfen Harry und wir die Quidditsch-Weltmeisterschaft ...

n diesem Band ist man von Anfang an mit vielen interessanten Ereignissen und damit noch mehr Informationen über die Zaubererwelt konfrontiert. Zunächst dürfen Harry und wir die Quidditsch-Weltmeisterschaft besuchen. Das Endspiel zwischen Irland und Bulgarien stellt und vieles vor - Zaubererorganisation, Internationale Zusammenarbeit, Muggelabwehrtechniken, Politiker und den jungen Nationalspieler Viktor Krumm. Das zauberhafte Spektakel wird überschattet von einem Angriff der Todesser und dem erscheinen des Dunklen Males am Nachthimmel.

Doch damit nicht genug. Kaum in der Schule weiter überschlagen sich erneut die Ereignisse und der Direktor Albus Dumbledore gibt das Trimagische Turnier bekannt. Ein Wettstreit zwischen 3 Schulen welches seit langem wieder stattfindet und von Hogwarts aus veranstaltet wird. So kommen neben dem neuen Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste auch Schüler und Schülerinnen aus der bulgarischen und französischen Zaubererschule in unser Schloss. Alles schön und gut. Die Regel dass nur Schüler über 17 am Turnier teilnehmen dürfen, stößt nicht bei allen auf Begeisterung da bei der Teilnahme nicht nur fürchterliche Aufgaben auf einen warten sondern auch Ehre, Ruhm und natürlich Gold. Alles was Harry schon hat und nicht braucht und sich daher auch freut mal in der 2. Reihe zu sitzen und den Hogwartschampion bei den mörderischen Aufgaben des Turniers zu beobachten. Doch weit gefehlt... Denn als der magische Feuerkelch die Champions für das Turnier bekannt gibt erscheint ein 4. Name - Harry Potter. Da es sich um einen bindenden magischen Vertrag handelt ist Harry gezwungen am Turnier teil zu nehmen und gerät damit in vielerlei Probleme. Neben den gefährlichen Aufgaben die ihm gestellt werden muss er sich mit einem Streit mit Ron, der fürchterlich anstrengenden Reporterin Rita Kimmkorn und dem Hass der Hogwartschampion Cedric Diggory auseinandersetzen.

Das Chaos gipfelt in einem Showdown am Friedhof auf welchen Harry entführt wird und einem fürchterliche Ritual und einem Mord beiwohnen muss. Die Szenerie ist ebenso unheimlich wie spannend und man kann das Buch nicht weglegen um alles auf zu saugen. Die Folgen dieser Nacht sind verheerend und werden uns definitiv in den nächsten Bänden begleiten.

Ich finde diesen Band noch spannender als die anderen, da von Anfang bis Ende immer wieder sehr ereignisreich Spannung erzeugt wird was sich bis zum Ende durchzieht. Zum ersten Mal hat man nicht den Eindruck, dass sich alles interessante erst am Ende des Schuljahres abspielt. Dennoch gibt es auch hier den ein oder anderen Dämpfer... zum Beispiel Hermines B.ELFE.R, der Bund für Elfenrechte, geht einem zwischendurch genauso auf den Keks wie es wohl den anderen Zauberern tut. Sicherlich meint sie es gut und erreicht damit ja auch was positives aber... Es war anstrengend. Andere Dinge fallen dafür weniger ausführlich aus weil wir nun mal an die Sicht von Harry gebunden sind. Aber ich persönlich hätte gerne viel mehr von Viktor Krumm und Hermine gelesen. Ist aber ja auch nur ein persönlicher Wunsch.
Alles in allem ist es wieder einer meiner Lieblingsbände geworden. Alleine die verschiedenen Zauberschulen und das drum und dran des magischen Turniers bringen so viele neue Eindrücke und Informationen mit dass ich als Wizarding World Fan einfach nur immer wieder alles aufsauge.

Gelesen in OV

Veröffentlicht am 02.03.2019

Die Geschichte einer unglaublichen Freundschaft

Harry Potter und der Gefangene von Askaban (Harry Potter 3)
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Wir sind wieder zurück in dem wunderschönen Zuhause der Drusleys und Harrys Sommerferien... die, wie könnte es auch anders sein unverändert unschön sind. Die Familie ist und bleibt einfach unmöglich und ...

Wir sind wieder zurück in dem wunderschönen Zuhause der Drusleys und Harrys Sommerferien... die, wie könnte es auch anders sein unverändert unschön sind. Die Familie ist und bleibt einfach unmöglich und es fällt einen schwer in irgendeiner Form Sympatie für sie zu empfinden. Dies wird nur getoppt von der eintreffenden Tante, Onkel Vernons Schwester. Diese unsympatische Frau ist wirklich zum abgewöhnen und bringt Harry dazu sie in die Luft zu jagen. Nicht im Simme einer Expulsion sondern im Sinne von aufblähen und fliegen lassen. Grund hierfür? Die nette, freundliche Frau spricht wiederholt sehr herablassend über die verstorbenen Potters und Harry beweist seine kurze Zündschnur was dieses Thema angeht. Im Affekt bläht er nicht nur seine Tante auf sondern verlässt auch außer sich vor Wut und überzeugt davon, dass er von der Schule geworfen wird weil er gezaubert hat, das Haus seiner Verwandtschaft und macht sich bereit für ein Leben als Ausgestoßener. Aber natürlich kommt es nicht so weit. Seltsame Dinge gehen vor. Nicht nur wird er von einem Ungetüm von einem Hund überrascht sondern auch von dem Nachtbus für gestrandete Hexen und Zauberer welche ihn nach London bringt. Das noch nicht seltsam genug wird er vom Zaubereiminister persönlich in Empfang genommen und versorgt. Nach und nach wird auch klar warum. Der aus dem Gefängnis geflüchtete Mörder Sirius Black von dem er in den Muggelnachrichten gehört hat ist ein Zauberer. Er ist der Erste der aus dem Magiergefängnis Azkaban ausbrechen konnte,. Er ist Anhänger von Lord Voldemort. Und er ist hinter Harry her.

Dies sorgt auch dafür dass nicht einmal die Schule mehr für ihn normal ist. Hogwarts wird zur Hochsicherheitsburg. Nicht dass sie es nicht schon vorher gewesen wäre aber nun gibt es hier auch die Dementoren. Die grausamen und fürchterlichen Wachen von Azkaban. Doch es gibt auch schön Neuerungen in Hogwarts. Hagrid wird Lehrer für pflege magischer Geschöpfe und zum 3. Mal hintereinander dürfen die Schüler einen neuen Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste begrüßen. Dieses Mal - Professor Remus J. Lupin, wie sich herausstellt, der beste Lehrer in diesem Fach den sie sich wünschen konnten. Der Unterricht ist interessant und praxisnah was den meisten Schüler sehr gut gefällt. Auch wenn es natürlich auch Schüler wie Malfoy gibt die ein Problem damit haben dass der neue Lehrer immer sehr kränklich und verwahrlost wirkt mit seinen geflickten Klamotten und vielen Fehlstunden auf Grund von Krankheit.
Unsere Freunde haben ebenso ein weiteres neues Fach auf dem Stundenplan - Wahrsagerei. Sehr gewöhnungsbedürftig. Nicht nur das Fach sondern auch die seltsame Lehrerin welche von der ersten Stunde nicht viel mehr zu tun hat als Harrys Tod zu prophezeien.

Dies wird durchaus ein wenig untermauert durch die Tatsache dass Sirius Black nicht nur immer näher nach Hogwarts kommt sondern noch näher an Harry... die fette Dame wird angegriffen - er schafft es ins Schloss. Eines Nachts steht er sogar mit Messer im Schlafraum von Harry und Ron - er schafft es sogar in den geschützten Gryffindorturm. Die Tatsache dass die Dementoren das Hogwartsgelände bewachen scheint keinerlei Effekt zu haben und alle Ereignisse lassen Black immer mehr zu einem fürchterlichen Feindbild werden der durch nichts und niemanden aufgehalten werden kann. Schrecklicherweise findet Harry auch heraus wie Black und er wirklich zueinander stehen. Doch wie so oft sind wir nicht schockiert dass die Wahrheit die die Öffentlichkeit kennt und die WAHRHEIT nicht unbedingt übereinstimmen und Harry muss in der entscheidenden Nacht in der er Black gegenübersteht noch einmal vieles überdenken und feststellen, dass die Dinge eben wirklich nicht so sind wie sie für alle scheinen und niemand, nicht einmal Dumbledore selbst, gewusst hat was wirklich passiert ist mit dem Gefangenen aus Azkaban.

In diesem Band werden wir mit den berühmten Rumtreibern, den größten Unruhestiftern von Hogwarts, bekannt gemacht. Ich liebe die Geschichten über Harrys Vater und seinen Freunden aus deren Schulzeit und die unglaublichen Einblicke wie sehr das Leben von vielen Leuten durch Voldemort nicht nur beeinflusst sondern schlicht und ergreifend ruiniert wurde. Dennoch ist es für mich schon in diesem Band deutlich was für unglaubliche Menschen Harrys Eltern und deren Freunde waren. Es ist eine tolle Geschichte über Mut, Vertrauen, Loyalität und Freundschaft. Auch wenn sie leider nicht wirklich ein happy End hat :-S

Gelesen in OV

Veröffentlicht am 08.02.2019

Wenn sich der Schrecken wiederholt

Harry Potter und die Kammer des Schreckens (Harry Potter 2)
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Im zweiten Teil der Harry Potter Reihe erfahren wir eindeutig mehr. Mehr von was? Mehr von Hogwarts, mehr von den Weasleys, mehr von Filch mehr von den Malfoys, mehr von Hagrid und vor allem mehr von Lord ...

Im zweiten Teil der Harry Potter Reihe erfahren wir eindeutig mehr. Mehr von was? Mehr von Hogwarts, mehr von den Weasleys, mehr von Filch mehr von den Malfoys, mehr von Hagrid und vor allem mehr von Lord Voldemort.

In Harrys zweiten Jahr muss er schon vor Schulbeginn mit vielen Hindernissen kämpfen. Nicht nur dass die Dursleys ihn einsperren und Ron und die Zwillinge ihn retten müssen - er und Ron kommen auch nicht durch die Barriere in Kings Cross um zu Gleis 9 3/4 zu kommen und verpassen damit den Hogwarts Express. Aber auch nachdem sie es doch noch zur Schule geschafft haben, ohne von der peitschenden Weide erschlagen oder der Schule verwiesen zu werden, wird das Schuljahr nicht besser. Zunächst denken die beiden Jungs so ziemlich das Schlimmste was sie durchstehen müssen ist ihr neuer Lehrer in Verteidigung gegen die dunklen Künste - Gilderoy Lockhardt - ein bekannter Autor und heldenhafter Zauberer der vor allem ein am besten kann: sich selbst in Szene setzen. Doch schlimmeres passiert. Es gibt Überfälle und die Opfer werden „versteinert“. Um Angst zu schüren wird die erste Attacke gleich auch mit einer Nachricht versehen - „[..] die Kammer des Schreckens wurde geöffnet.“

Man erfährt von der Legende der Kammer des Schreckens. Was sie ist und wer sie errichtet hat doch es wird sehr sehr schnell klar dass es sich hier nicht nur um eine Legende handelt, sondern, dass es diese Kammer und das Unheil das darin verborgen ist wirklich existiert. Die Frage ist nur - wo ist die Kammer und wer hat sie geöffnet? Es wird für Harry immer verworrener als sich sein erster, offensichtlicher Verdacht als falsch herausstellt und die Suche geht weiter. Schockierende Geheimnisse werden entlüftet als klar wird, dass dies nicht das erste Mal ist, dass die Kammer des Schreckens geöffnet wurde und es beginnt ein Rennen mit der Zeit.

Obwohl das Buch länger ist als der erste Band finde ich ihn noch kurzweiliger. Man spinnt sich dauernd seine eigenen Infos zusammen und weiß ja genauso viel wie Harry. Auch wenn man wieder einmal ebenso wie Harry, den ein oder anderen Hinweis nicht glaubt so weiß man einfach bis zum Ende nicht was es wirklich ist was nun im Schloss passiert, auch wenn man einige Puzzleteile natürlich sehr wohl versteht ehe es zur Enthüllung kommt. Ein sehr cleverer Ablauf der Geschichte nur überschattet von dem fürchterlich anstrengenden Charakter von Gilderoy Lockhardt. Ich teile Harrys Abneigung gegen ihn und habe jedes Mal die Augen verdreht wenn dieser wieder ins Spiel kam. Aber mir ist natürlich durchaus bewusst dass dies durchaus von der Autorin beabsichtigt war. ;-D

Das Einzige was hier ein wenig stört ist die Tatsache dass Lehrer wie z.B. eben Dumbledore selbst nicht hinter das Geheimnis der Kammer zu kommen scheinen. Weder heute noch zu Vergangenenzeiten auch wenn Dumbeldore ganz offensichtlich weiß wer für die Öffnung der Kammer verantwortlich zu sein schien so scheint auch er nicht zu wissen wo die Kammer sich befindet oder was sich darin verbirgt. Aber drei 12-jährige schaffen dies heraus zu finden. Unglücklich Umstände, Absicht oder einfach einen Ticken unrealistisch? Vielleicht klärt sich das ja aber auch noch in weiteren Bänden auf.

Gelesen in OV

Veröffentlicht am 02.02.2019

Der Einstieg in meine geliebte „Wizarding World“

Harry Potter und der Stein der Weisen (Harry Potter 1)
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Ich liebe die Welt die J.K. Rowling kreiert hat und natürlich hatte ich auch alle Bücher schon einmal gelesen als sie rausgekommen waren, bin mit ihnen aufgewachsen
Aber auch mit Abstand und als erwachsene ...

Ich liebe die Welt die J.K. Rowling kreiert hat und natürlich hatte ich auch alle Bücher schon einmal gelesen als sie rausgekommen waren, bin mit ihnen aufgewachsen
Aber auch mit Abstand und als erwachsene muss ich sagen - ich liebe diese Geschichten.

Im ersten Band treffen lernen wir ebenso wie unser junger Protagonist, Harry Potter, von der Zaubererschaft. Es ist für den Leser ebenso interessant wie für den Jungen alles mögliche neue zu erfahren und die Happen die man bekommt gefühlt immer ein wenig zu gering. Aber leider kann man einem Buch keine Fragen stellen und muss ich gedulden. Die Geschichte bleibt dadurch aber auch immer spannend und man bleibt gerne Stunden dabei. Die letzten 100 Seiten, in diesem Fall war das fast ein Drittel des Buches, musste man auch an einem Stück lesen - das Buch weg zu legen ging eigentlich gar nicht mehr. Man wollte einfach wissen wie es weiter geht und ausgeht (und das obwohl ich das ja theoretisch schon wusste )

Ich liebe auch die ganzen Details auf die man achten muss um ebenso wie Harry alle Puzzleteile zu dem was vorgeht heraus zu finden. Auch wenn ich sagen muss dass man bei der ein oder anderen Sache natürlich ein wenig schneller drauf kommt als der junge Potter, aber das geht einem bei Büchern ja oft so. In der Geschichte hätte ich mir ein wenig gewünscht, dass gerade dann am Ende die „Prüfungen“ oder eher die Fallen ein wenig ausführlicher dargestellt wurden, immerhin waren diese echt genial. Auch danach hat man das Gefühl dass das Ende ein wenig schnell abgehandelt wird aber das liegt vermutlich nur daran, dass man davor so angespannt und gespannt gelesen hat und dann das Buch leider vorbei ist. Zum Glück kann man gleich mit dem nächsten Band weiterlesen, das macht es nicht ganz so traurig dass man mit dem Band durch ist.

Die Schreibweise finde ich auch immer wieder sehr angenehm. Sehr einfach und flüssig auch wenn man natürlich anfangs über den ein oder anderen Zaubererbegriff stolpert aber da sind wir wieder bei dem Part dass man ja ebenso lernt wie der junge Zauberschüler. Ich habe das Buch in OV gelesen und muss sagen dass ich auch das sehr einfach zu lesen finde vom Wortlaut her. Das einzige was es wirklich ab und an schwer macht ist Hagrid. Der Wildhüter von Hogwarts hat einen „West Country“ Akzent der einen ein unglaublich gutes Bild davon gibt wie Hagrid eben auch spricht, aber zum Lesen finde ich es durchaus ein wenig anstrengend und hält manchmal ein wenig auf um zu verstehen was er sagt. Aber passt eben auch zu dem großen Mann

Gelesen in OV