Ermüdender, schleppender 12. Band
Einsames WattEinsames Watt ist der 12. Band einer Krimireihe der verstorbenen Autorin Nina Ohlandt die Ihr Co-Autor oder Lektor J.F. Wielpütz fortführt und ist im Lübbe Verlag erschienen.
Es hat 587 Seiten, was eindeutig ...
Einsames Watt ist der 12. Band einer Krimireihe der verstorbenen Autorin Nina Ohlandt die Ihr Co-Autor oder Lektor J.F. Wielpütz fortführt und ist im Lübbe Verlag erschienen.
Es hat 587 Seiten, was eindeutig zu viele sind.
Handlung:
Ein Segelschiff treibt herrenlos vor Amrum, es wird eine Leiche einer jungen Frau aus der Nordsee gezogen.
John Benthien, der die Ermittlungen leiten soll, entdeckt Parallelen zu einem alten, ungelösten, Fall aus seiner Anfangszeit als Kommissaranwärter.Damals wurde auch eine junge Frau ermordet und der,mutmassliche, Täter gefasst. Der Mentor von Benthien glaubte nicht so recht daran und verschwand spurlos.
Jetzt ermittelt Benthien also in dem Cold Case und dem aktuellen Fall, denn beides führt irgendwie zueinander, da es um
Ausgrabungen im Watt geht.
Meinung:
Nach dem wirklich spannenden Anfang wurde es dann leider ziemlich zäh und teilweise unlogisch.
Es kamen immer mehr Personen in die Geschichte und die Verwicklungen und private Beziehungen waren teilweise nicht Teil der Mordermittlung.Über die antiken Funde wurde zu langatmig geschrieben, Privatpersonen konnten mitarbeiten, der Mörder bekam viel zu viel Freiheiten und dieser Part war mehr als komisch.Das Ende war nur halb schlüssig und ruft bei mir kein Interesse nach dem nächsten Band hervor.
Mir war der Krimi defintiv zu lang und es wurde viel aufgebauscht. Dadurch ging viel Spannung verloren. Einzig die Naturbeschreibungen waren wirklich schön.
Der Schreibstil war schon in Ordnung, aber das reicht nicht aus um einen guten Krimi zu entwickeln.
Fazit:
Leider war ich von diesem Buch enttäuscht und kann es nur bedingt empfehlen.
Für die Bewertung habe ich viel Zeit gebraucht und schwanke zwischen 2 bis 2,5 Sternen....mehr geht hier nicht.