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Veröffentlicht am 19.11.2025

Spannender 3.Teil des Jahreszeitenkrimis

Dann ruhest auch du (Ein Fall für Maya Topelius 3)
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"Dann ruhest auch Du" von Sandra Aslund ist der 3.Teil der Serie um Maya Topelius.
Es ist ein Jahreszeitenkrimi und dieser spielt im Herbst.
Das Buch hat 386 Seiten und ist im Ullstein Verlag ...

"Dann ruhest auch Du" von Sandra Aslund ist der 3.Teil der Serie um Maya Topelius.
Es ist ein Jahreszeitenkrimi und dieser spielt im Herbst.
Das Buch hat 386 Seiten und ist im Ullstein Verlag erschienen.

Das Cover ist einfach gestaltet, hat einen hohen Wiedererkennungswert und passt gut zu dieser Reihe.

Handlung:
Maya besucht Ihre Eltern, will sich mit Ihrer Freundin treffen und ausspannen...
In der Schlossruine wird allerdings eine Frauenleiche gefunden und somit wird Maya und Ihr Kollege aus Stockholm, Pär, in die Ermittlungsarbeit eingezogen.
Zudem taucht eine Klassenkameradin, nach Jahrzehnten, wieder auf und Mayas Freundin Clara bittet Sie um Hilfe wieder Kontakt aufzunehmen.Als diese ermordet wird, kommt Maya einem Geheimnis aus der Vergangenheit auf die Spur.
Die erste Tote war eine Journalistin und zuerst sind die Zusammenhänge der Morde unklar, doch dann gibt es eine Spur die zum Rechtsextremismus führt.

Meinung:
Die Figuren kommen authentisch rüber und es wird gekonnt eine gute Spannung aufgebaut. Das Maya persönlich involviert ist, ist das Salz in der Suppe, denn in den vorigen Bänden wurde viel angedeutet und jetzt kam die Auflösung.
Die Sprache ist fließend und es hat Freude gemacht diesen Krimi zu lesen.
Dieser Teil hat mir besser gefallen als Band zwei.

Fazit:
Ein Schwedenkrimi der sich leicht weglesen kann und eine gute Spannung erhält.


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Veröffentlicht am 08.11.2025

Bewegende Fortsetzung

Wir dachten, das Leben kommt noch
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Zuallererst gefällt mir das Cover mit den zwei Frauen vor dem schemenhaften Hintergrund mit dem Eiffelturm sehr gut.Ihr Gesichtsausdruck ist skeptisch und Ihre Körperhaltung sieht aus als ob ...

Zuallererst gefällt mir das Cover mit den zwei Frauen vor dem schemenhaften Hintergrund mit dem Eiffelturm sehr gut.Ihr Gesichtsausdruck ist skeptisch und Ihre Körperhaltung sieht aus als ob Sie sagen wollen: wir schaffen das....
" Wir dachten, das Leben kommt noch" von Elisabeth Sandmann ist Ihr zweites und ein Nachfolgeroman des Buches: " Porträt auf grüner Wandfarbe".
Es hat 381 Seiten und ist im Piper Verlag erschienen.
Da ich das erste Buch voller Freude gelesen habe, musste ich dieses auf jeden Fall auch lesen!

Handlung:
Das Buch wird auf zwei Zeitebenen erzählt, einmal 1942 und 1998.
Gwen, die schon im vorigen Buch auf den Spuren Ihrer Großmutter Ilsabe unterwegs war, ist eine Moderatorin bei der BBC und soll über die Frauen der Special Operations Executive (SOE) berichten und Ihnen eine Stimme geben.
Dafür reist Sie mit Tochter, Freundin und Tante nach Paris.
Diese Einheit ist 1940 von W.Chuchill ins Leben gerufen worden um die Deutschen auszuspionieren.
Die Hauptperson ist Pat Conway, die getarnt als Französin, eine dieser Frauen gewesen ist.
Die Frauen werden authentisch beschrieben, Ihre Ängste, Gefühle bis in die Gegenwart hinein.
Das Thema ist so wichtig, auch wenn in diesem Buch manchmal zu viel über Gwens Leben, z. B.über Ihre Tochter, erzählt wird.

Meinung:
Das Buch ist feinfühlig geschrieben und die Situation der Agentinnen und das Leben in Paris zur Zeit der Besetzung der Deutschen lebendig.
Durch die Reportage werden die wenigen überlebenden Frauen geehrt, wahrgenommen und das ist total schön. Es gab so viele tapfere Frauen im Widerstand und Sie werden viel zu wenig beachtet.
Es ist nicht ganz verkehrt wenn man das erste Buch zuvor lesen würde. Es ist nicht inbedingt notwendig, weil am Ende des Buches eine Namensliste erstellt wurde, die sehr hilfreich ist.

Fazit:
Ein ganz tolles Buch, zwar nicht so ganz wie das erste, aber es liest sich wunderbar.
Die Sprache ist klar, präzise und hat mich abgeholt.
Es ist ein Buch für alle die sich für starke Frauen interessieren und für unsere Geschichte, die oft nur einseitig oder gar nicht erzählt wird.
Ich vergebe eine klare Leseempfehlung und 4,5 Sterne.




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Veröffentlicht am 14.10.2025

Beginnende Emanzipation im Sport

Aufgeben können die anderen
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Das Cover hat mich sehr angesprochen, der Titel ebenfalls.
"Aufgeben können die anderen"von Lena Johannson erzählt die Geschichte der Sportlerin Alice Milliat die Ende des 19. und Anfang des ...

Das Cover hat mich sehr angesprochen, der Titel ebenfalls.
"Aufgeben können die anderen"von Lena Johannson erzählt die Geschichte der Sportlerin Alice Milliat die Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts für die Gleichberechtigung der Frauen im Sport gekämpft hat.
Das Buch ist im Aufbau Verlag erschienen und hat 379 Seiten.

Alice ist eine leidenschaftliche Schwimmerin, probiert noch viele andere Sportarten aus, wie z. B. den Rudersport.
Nachdem Ihr junger Ehemann, der Sie in allem unterstützt hat, stirbt, widmet Sie sich darum, den Frauensport populär zu machen und möchte, dass Frauen an den Olympischen Spielen 1920 zugelassen werden. Sie hat viele Nackenschläge erhalten, aber auch viel Unterstützung.
Es ist unglaublich wie die Männer die Frauen angefeindet haben um sie daran zu hindern in der Öffentlichkeit Sport auszuüben und sei es nur zu laufen oder zu schwimmen.
Der fiktive Erzählstrang von der Beziehung zu Jean Luc hat mich ein wenig in meinem Lesefluss gestört.

Fazit:
Ein Buch über eine starke Frau, über eine Frauenbewegung von der ich noch nichts wusste und die Geschichte über den Anfang der Sportbewegung der Frauen.
Es ist ein Buch was uns zeigt, dass aufgeben keine Option ist, dass man den Glauben an seine Stärke nicht verlieren darf und das Freundschaft und Mut ganz wichtig ist.
Trotzdem war einiges zu langatmig erzählt (die Liebesgeschichte mit auf und ab..), das historische zu knapp und die sportlichen Diskussionen oft zu viel.
Meine Leseempfehlung wäre 3,5 Punkte, aufgerundet auf 4 Sterne.




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Veröffentlicht am 12.10.2025

Unterhaltsamer Krimi an der Ostsee

Mörderische Brise - Der Tote am Sandstrand
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"Der Tote am Sandstrand" ist der 1.Band der Reihe "Mörderische Brise" aus der Feder von Nina Ohlandt, die der Autor Jan.F. Wielpütz für die verstorbene Autorin posthum fortsetzt. Das Buch hat 490 Seite ...

"Der Tote am Sandstrand" ist der 1.Band der Reihe "Mörderische Brise" aus der Feder von Nina Ohlandt, die der Autor Jan.F. Wielpütz für die verstorbene Autorin posthum fortsetzt. Das Buch hat 490 Seite und ist im Lübbe Verlag erschienen.

Handlung:
Kommissarin Hannah Bülow kehrt in Ihre Heimat, einem kleinen Ort vor Wismar, zurück, als Ihr Mann stirbt und weil Ihr Vater, Ihrer Meinung nach, Hilfe benötigt.
Bevor Ihr erster Arbeitstag beginnt, gibt es einen Toten und der ist auch noch ein Jugendfreund.
Ihre Freundin Constanze, die Ihr diesen Job vermittelt hat, lässt Sie mit der Kripo in Wismar zusammenarbeiten.
Der Vater ist wenig begeistert über Ihre Rückkehr, denn vor 32 Jahren ereignete sich ein Unglück mit Todesfall und das erschwert Ihr Verhältnis.
Kurz darauf stirbt ein zweiter Jugendfreund von Hannah, der Bruder des ersten Opfers.
Immer wieder kommen die Erinnerungen von damals in die Ermittlung und vieles ist rätselhaft.Es gibt viele Verstrickungen, Verdächtige und das private, auch der anderen Ermittler, spielt eine große Rolle bei der Aufklärung.

Meinung:
Zu Anfang werden alle Protagonisten*innen vorgestellt, wer wie mit wem zu tun hat.
Die unterschiedlichen Charaktere gefallen mir und sind stimmig.
Ein paar Zusammenhänge finde ich merkwürdig: wieso "ermittelt" die Kripo Wismar mit der Polizeistation in der Hannah arbeitet und warum wird Sie so stark eingebunden ohne zuständig zu sein..?Ok., schriftstellerische Freiheit, nur manchmal war das schon etwas viel.
Die Handlung war rätselhaft und voller falscher Fährten, was ich gut gefunden habe.
Die Beschreibungen der Landschaften, der Orte und auch das geschichtliche,hat mir gut gefallen.Der Schreibstil ist leicht, locker und atmosphärisch.
Das Cover mit der Brandung und der Gischt ist ganz nach meinem Geschmack und sehr passend zu diesem Krimi.

Fazit:
Ein spannender, lockerer Krimi. Guter Auftakt für weitere Folgen.
Die Ermittlerin, mit Herz, hat mir gut gefallen. Die Figuren sind lebendig und die Auflösung war dann doch ziemlich unerwartet, was mir besonders gefallen hat.
Freue mich auf Band zwei.






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