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Veröffentlicht am 26.06.2025

Nordische Frauenpower

Die Skaland-Saga, Band 1 - A Fate Inked in Blood
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Danielle L. Jensen setzt in „A fate inked in blood“ ganz auf nordische Frauenpower. In einer Mischung aus romantischer Fantasy und nordischer Mythologie erzählt sie die Geschichte der jungen Freya, die ...

Danielle L. Jensen setzt in „A fate inked in blood“ ganz auf nordische Frauenpower. In einer Mischung aus romantischer Fantasy und nordischer Mythologie erzählt sie die Geschichte der jungen Freya, die durch einen Verrat zwar ihrer unglücklichen und von Gewalt geprägten, Ehe entkommt, nicht aber dem Jarl von Skaland. Denn was bisher niemand ahnte - Freya ist eine sagenumwobene Schildmaid und trägt somit große Magie in sich. Der Prophezeiung nach, wird es demjenigen, der sie zur Frau hat, gelingen, das zerrissene Reich zu vereinen und über ganz Skaland zu herrschen. Doch wie lange kommt sie gegen sich selbst und die verbotenen Gefühlen zu Bjorn, dem Sohn des Jarls an? Freya ist fest entschlossen ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen.

Ich habe bisher noch kein anderes Buch der Autorin gelesen und kannte bislang auch nur Fantasyromane, die an die griechische Mythologie angelehnt sind, daher fand ich es klasse, dass „A fate inked in blood“ mal in die andere Richtung geht und von der nordischer Mythologie inspiriert ist. Schreibstil und Sprache fand ich zwar durchaus passend, allerdings an so manchen Stellen, dann doch auch wieder recht anstrengend. Zum einen hab ich oftmals einfach den Faden verloren, zum anderen wusste ich, bei so manchen Ausdrücken, gar nich worum es da gerade überhaupt geht. Für mich war der Einstieg anfangs also echt gewöhnungsbedürftig und ein flüssiges Lesen dadurch auch nicht immer gegeben, allerdings hab ich mich mit der Zeit dann auch daran gewöhnt. Schließlich ist die Handlung echt spannend und auch die Protagonisten sind echt gut ausgearbeitet, so dass ich sie mir lebhaft vorstellen konnte. Wobei Freya mein Herz irgendwie nicht ganz gewinnen konnte, obwohl sie - kein Zweifel - eine sehr interessante Charaktere darstellt. Da war mir Bjorn schon wesentlich näher. Und trotzdem fand ich manche „romantische“ Szenen, zwischen Freya und ihm, dann doch etwas drüber, wenn auch nicht wirklich störend.

Fazit: Es war mal was Anderes und eine interessante Mischung, so dass ich sagen kann, dass mir der Reihenauftakt, alles in allem, ganz gut gefallen hat. Jedenfalls habe ich, nicht zuletzt wegen dem Cliffhanger am Ende, Band 2 auch direkt schonmal vorbestellt!

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Veröffentlicht am 19.06.2025

Hilft Achtsamkeit in den Alltag zu integrieren

Mit Achtsamkeit durch die Woche
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Mit ihrem Trainingsbuch „Mit Achtsamkeit durch die Woche“ möchte Martina Simonsen nicht nur darin unterstützen, mehr Klarheit beim Denken und Fühlen zu erlangen, sondern auch darin, langfristig mehr Ruhe ...

Mit ihrem Trainingsbuch „Mit Achtsamkeit durch die Woche“ möchte Martina Simonsen nicht nur darin unterstützen, mehr Klarheit beim Denken und Fühlen zu erlangen, sondern auch darin, langfristig mehr Ruhe und Achtsamkeit in den Alltag zu integrieren. Erfolgreiches Training baut auf Wiederholungen auf, daher ist das Buch auch auf 12 Wochen ausgelegt, die es dem Gehirn ermöglichen, neue Verhaltensweisen nachhaltig umzusetzen.

Zuerst ist es mir sehr schwer gefallen, die wöchentlichen Fragen zu meiner Wahrnehmung, der Achtsamkeit im Handeln, meinem Erleben, meinem Körper und Wohlbefinden, sowie zum Spirituellen und meiner Zukunft auszufüllen. Irgendwie wusste ich gar nicht, was ich überhaupt schreiben soll, was denn nun richtig oder falsch ist, bzw. was überhaupt nennenswert oder „gefordert“ ist. Dank der Ausfüllhilfe (mit echt nützlichen, praxisnahen Beispielen) im hinteren Teil des Buches, konnte ich mich dann aber doch Schritt für Schritt durch die Fragen wurschteln und von Mal zu Mal wurde es immer einfacher. Mittlerweile schreibt es sich fast von allein und tut spürbar gut. Da mein Leben derzeit durch sehr kräftezehrende Belastungspunkte überschattet ist, die mich oft an den Rand der Verzweiflung treiben, hatte ich mir - auf Anraten hin - schon oft vorgenommen, mehr Achtsamkeit walten zu lassen. Dinge z.B. bewusst zu tun und nicht alles gleichzeitig, im hier und jetzt zu leben etc. Was dann aber auch immer wieder schnell vergessen war und letztendlich nur beim „Vornehmen“ geblieben ist. Mit diesem Trainingsbuch hatte nun aber keine Ausrede mehr, sondern wurde quasi täglich erinnert und liebevoll „ermahnt“.

Fazit: Das Trainingsbuch hat mir wirklich sehr dabei geholfen achtsamer zu sein bzw. Dinge (und auch mich selbst!) bewusster wahrzunehmen, umzusetzen und zu reflektieren. Ich habe es mittlerweile als so eine Art „Auszeit vom Wahnsinn“ und „Zeit für mich“ in meinen Alltag integriert und möchte es nicht mehr missen. Ich kann es also absolut empfehlen!

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Veröffentlicht am 11.06.2025

Falsche Erwartung an eine tolle Idee!n

Vorsehung
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In ihrem neuen Buch „Vorsehung“ schickt Liane Moriarty, eine unauffällige, alte Lady namens Cherry, durch die Sitzreihen des Fluges Hobart - Sydney, um ihren Mitpassagieren, ungefragt und ungebeten, deren ...

In ihrem neuen Buch „Vorsehung“ schickt Liane Moriarty, eine unauffällige, alte Lady namens Cherry, durch die Sitzreihen des Fluges Hobart - Sydney, um ihren Mitpassagieren, ungefragt und ungebeten, deren „Todesursache und Lebenserwartung“ zu prophezeien. Ist sie eine Hellseherin? Oder ist sie einfach verrückt? Zunächst bricht im Flugzeug ablehnende Unruhe aus, doch schon bald stellen sich die ersten Passagiere alle dieselben allumfassenden Fragen: Was, wenn an der Vorsehung etwas dran ist? Gibt es sowas wie Schicksal und wenn ja, können wir es verändern? Oder gar entkommen? Was, wenn wir anfangen würden einfach unsere Träume zu verwirklichen?

Bisher kannte ich von Liane Moriartys nur die Serienverfilmung „Nine Perfect Strangers“. Da ich beide Staffeln überaus gebannt verfolgt habe, machte mich ihr neues Buch neugierig, zumal der Klappentext sehr vielversprechend klang. Ich fand die Idee richtig klasse, also entschied ich mich für die Hörbuchversion. Eingesprochen von Heike Warmuth, die ihre Sache auch wirklich sehr gut gemacht hat. Es war sehr angenehm ihr zuzuhören. Allerdings ist es mir sehr schwer gefallen der Story zu folgen. Ich weiß nicht ob es an dem Hörbuch, und der fehlenden Möglichkeit nachzublättern, gelegen hat, jedenfalls bin ich schon während der „Flugzeugprophezeiung“ bei den vielen, wechselnden Namen und einzelnen Storys inkl. Nebenstorys der Protagonisten, ständig durcheinander gekommen. Wobei dieser erste Teil noch der spannendste war, denn danach flachte es, in meinen Augen, immer weiter ab. Ich konnte keinen fortlaufenden Handlungsstrang erkennen, mir hat einfach ein Fokus gefehlt. Vielleicht bin ich aufgrund des Klappentextes auch einfach mit komplett falschen „Spannungs“-Erwartungen an das Buch herangegangen.

Fazit: Irgendwie war das Buch nicht meins. Angefangen bei der Schreibart, über die vielen verwirrenden Charaktere, bis hin zur Langatmigkeit, dank ausschweifenden Nichtigkeiten, die meiner Meinung nach keinen Einfluss auf die Story hatten. Mich hat das Buch leider überhaupt nicht gepackt, sondern irgendwie ratlos und enttäuscht zurückgelassen.

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Veröffentlicht am 07.06.2025

Ein Buch wie „Crêpe caramel au beurre salé“

Noch fünfzig Sommer mehr
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Ein weißer Sandstrand und ein liebevolles Zuhause mit paradiesischem Garten inmitten der malerischen Bretagne. Sommer voller Glück, Kinderlachen und Großeltern, die ihr Enkelkind von ganzem Herzen lieben ...

Ein weißer Sandstrand und ein liebevolles Zuhause mit paradiesischem Garten inmitten der malerischen Bretagne. Sommer voller Glück, Kinderlachen und Großeltern, die ihr Enkelkind von ganzem Herzen lieben - eine unbeschwertere Kindheit hätte Eleni sich eigentlich nicht wünschen können. Wären da nicht die dunklen Schatten der Erinnerung. Erinnerungen an das Unglück, das einst über sie hereinbrach und das alles zerstörte. Und wäre da nicht der viel zu frühe Tod ihrer großen Liebe Théo, welcher Eleni sich ganz in sich zurückziehen und kaum noch das Haus verlassen lässt. Bis eine Blume, mit geheimnisvoller Nachricht, Eleni zurück ins Leben finden und Hoffnung schöpfen lässt. In „Noch fünfzig Sommer mehr“ schreibt Avril Maury über Schicksalsschläge die es zu verarbeiten gilt, über Verluste die es zu ertragen gilt und über wunderschöne, wenn auch schmerzhafte Erinnerungen, die es liebevoll zu bewahren gilt. Und sie schreibt darüber wie schon die kleinsten Impulse, dem Menschen Kraft und Hoffnung schenken, sowie die Freude am Leben wiederfinden lassen.

Ich bin immernoch ganz ergriffen von diesem gefühlvoll geschriebenen Buch und dieser sehr zu Herzen gehenden Geschichte. Ich spüre immernoch den Wind in den Haaren, das Salz auf der Haut, den Sand zwischen den Zehen. Außerdem betrachte ich meinen Lavendel und die Ranunkel auf dem Balkon nun mit ganz anderen Augen und werde mir vermutlich bei Gelegenheit auch noch eine Anemone anschaffen. Denn Avril Maury schreibt nicht nur sehr poetisch, sondern auch äußerst bildhaft. Sie hat es geschafft, mir das tolle Setting der Bretagne spürbar vor Augen zu führen und mich den Duft der Landschaft, mit all den Blumen, riechen zu lassen. Ihr Schreibstil ist flüssig und dabei komplett unaufgeregt, was ich hier als absolut passend empfand. Gut gefallen hat mir auch, dass die Geschichte in verschiedenen Zeitebenen, in Form von Elenis Erinnerungen, erzählt wird. Einerseits hat dies ein gewisses Maß an Spannung erzeugt, andererseits hat es mich, der Hauptprotagonistin, näher gebracht. Grundsätzlich sind alle Protagonisten sehr liebevoll ausgearbeitet, so dass man sie sich lebhaft vorstellen kann. In anderen Rezensionen habe ich gelesen, die Hauptprotagonistin Eleni sei komisch, zickig und launisch, man hätte keinen Zugang zu ihr gefunden… nun, weder Depressionen, noch eine Angststörung, machen Menschen sonderlich zugänglich oder herausragend liebenswert. Diese Erkrankungen lassen einen Menschen für Andere schon mal komisch erscheinen. Das können wohl aber nur diejenigen nachvollziehen, die selbst schon einmal betroffen waren. Da mir leider ein vergleichbarer Schicksalsschlag widerfahren ist, kann ich nur sagen, dass die Autorin sowohl die Angst, also auch die zwiespältigen Gefühle, ganz wundervoll zu Papier gebracht hat und ich mich in ihren Beschreibungen definitiv wiederfinden konnte. Ich konnte mit Eleni mitfühlen und mit ihr gemeinsam, die ersten vorsichtigen Schritte, aus der - sicherlich schwer erklärbaren - Angst heraus machen. Wer sich von dem Buch also lediglich eine luftig-leicht-fröhliche Sommerlektüre verspricht, der ist definitiv falsch beraten.

Fazit: Ein wundervoll melancholisches, wie auch warmherziges Buch, mit ganz viel Tiefgang.
Ein überaus berührendes Buch, das zumindest mir noch lange in Erinnerung bleiben wird. Einfach ein Buch wie Crêpe mit salziger Karamellsauce.

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Veröffentlicht am 06.06.2025

Wir wissen es alle, und doch fällt es so schwer!

Die Magie der Konsequenz
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Mit einem kleinen Augenzwinkern bringt Hundetrainerin Inga Böhm-Reithmeier in ihrem Buch „Die Magie der Konsequenz“ die Problematiken in der Hundeerziehung auf den Punkt. Anschaulich gegliedert und reich ...

Mit einem kleinen Augenzwinkern bringt Hundetrainerin Inga Böhm-Reithmeier in ihrem Buch „Die Magie der Konsequenz“ die Problematiken in der Hundeerziehung auf den Punkt. Anschaulich gegliedert und reich bebildert klärt sie über Konsequenz, Kommunikation und Verbindlichkeit auf und scheut nicht davor zurück dem Menschen den Spiegel vorzuhalten.

Prinzipiell weiß wohl jeder von uns, dass Konsequenz das A und O in der Erziehung ist - bei Kindern, aber eben auch bei Hunden. Und dennoch fällt sie so unsagbar schwer! Und genau das ist der Punkt, an dem die erfolgreiche Hundeerziehung dann scheitert, wie die Autorin mit zahlreichen Praxisbeispielen deutlich macht. Die Hund-Mensch-Beziehung wird fokussiert, sowie grundlegende Missverständnisse zwischen Mensch und Hund in der Kommunikation aufgezeigt, Vor allen Dingen wird nochmal klar verdeutlicht, welche Auswirkung schon die kleinste Veränderung, an unserem eigenen Verhalten, letztendlich dann beim Hund hat. Und ich glaube, dass sich da wohl jeder Hundebesitzer, an irgendeiner Stelle, mit einem Schmunzeln, wiedererkennen wird. Ich jedenfalls habe es.

Das Buch ist sowohl leicht zu lesen, als auch zu verstehen, zumal es wirklich reich, mit für sich sprechenden Bildern, bestückt ist. Nicht so gut gefallen hat mir jedoch deren Positionierung, also nicht im Textfluss, sondern an mehreren Stellen dann hintereinander weg. Der Aufbau ist logisch, die einzelnen Themen, dank übersichtlicher Inhaltsangabe, leicht zu finden. Die Tipps und Anleitungen sind ebenso praxisnah und verständlich, wie auch umsetzbar. Vor allen Dingen werden sie nicht belehrend und mit erhobenem Zeigefinger vermittelt, sondern überaus sympathisch, durch „Selbsterkenntnis“. Ein wenig schade fand ich jedoch, dass das Thema Leinenführigkeit aus diesem Buch ausgeklammert wurde.

Fazit: Ich denke, dass der Inhalt des Buches für keinen erfahrenen Hundebesitzer so wirklich neu sein wird und doch sehe ich es, auch in dem Fall, als hilfreichen, wertvollen und zudem unterhaltsamen Reminder an! Dieses Buch setzt Impulse und ruft in Erinnerung.

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