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Mirja103

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Veröffentlicht am 16.03.2025

Lustige Unterhaltung mit dem Mini-Sams

Das Sams. Geschichten vom Mini-Sams
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Das Mini-Sams bittet das Über-Sams, Frau Rotkohl besuchen zu dürfen. Dieses stimmt zu und gibt ihm sogar Wunschpunkte. Da das Mini-Sams selber wünschen darf, darin nicht geübt ist und alle anderen auch ...

Das Mini-Sams bittet das Über-Sams, Frau Rotkohl besuchen zu dürfen. Dieses stimmt zu und gibt ihm sogar Wunschpunkte. Da das Mini-Sams selber wünschen darf, darin nicht geübt ist und alle anderen auch wünschen können, halten die Punkte nicht sehr lang. Sie sorgen aber für einige kuriose Momente und Verwirrung, so dass es vieles gibt, über das man sich amüsieren kann.

Ich muss gestehen, dass mir die Kapitel etwas zu kurz waren. Mir gefällt es auch noch besser, wenn es nicht nur einzelne Geschichten sind, sondern eine durchgehende Geschichte. Insgesamt hat mich das Buch aber sehr gut unterhalten. Ich war froh, dass irgendwann auch das Sams mit dabei ist, weil das einfach dazu gehört.

Die Illustrationen sind sehr gut und auch der Teil mit den Rätseln und Anregungen am Ende hat mir gut gefallen. Und die Reime sorgen wie immer für großes Vergnügen.

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Veröffentlicht am 13.03.2025

Das große Schweigen

Frag nicht nach Agnes
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Berührend erzählt die Autorin, welche Folgen ein vererbtes Trauma haben kann. Lilo hat ein eher distanziertes Verhältnis zu ihrer Mutter Monika. Dieser scheint es meist nur um Leistung zu gehen, Nähe und ...

Berührend erzählt die Autorin, welche Folgen ein vererbtes Trauma haben kann. Lilo hat ein eher distanziertes Verhältnis zu ihrer Mutter Monika. Dieser scheint es meist nur um Leistung zu gehen, Nähe und Zuneigung sind nicht zu spüren. Fragen zur Vergangenheit und ihrer Mutter will Monika nicht beantworten. Sie blockt vollkommen ab und lässt schließlich die Bemerkung fallen, dass ihre Mutter Agnes ihr Leben zerstört habe. Lilos Neugier ist geweckt. Sie möchte endlich Klarheit über die Geschichte ihrer Familie haben. Als sie ersten Spuren nachgeht, ahnt sie nicht, was alles dahinter steckt.

Agnes verliert ihre komplette Famile bei einem Bombenangriff. In der Familie, bei der sie untergebracht wird, lernt sie beim Heimarturlaub ihren zukünftigen Mann kennen. Er kommt erst spät aus der Gefangenschaft zurück und die Beziehung der beiden wird zunehmend schwieriger. Mit Monika spricht er nicht über seine Erlebnisse während des Krieges und der Gefangenschaft. Er ist insgesamt sehr schweigsam. Was verbirgt er? Und was führt dazu, dass Monika bei Pflegeeltern aufwachsen muss?

Die zwei Zeitebenen machen sofort neugierig. Der Schreibstil ist sehr angenehm und man hat die Szenen und Figuren gut vor Augen. Das Thema fand ich sehr interessant und es hat mich erneut erschreckt, wie viel nach dem Krieg verschwiegen wurde. Aus meiner Sicht hätte sich die Autorin aber auf dieses Thema konzentrieren sollen. Auf die Nebengeschichte bei Lilos Arbeit hätte ich verzichten können.

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Veröffentlicht am 11.03.2025

Zurück ins Leben

Von hier aus weiter
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Nach dem Tod ihres Mannes scheint Marlene verloren zu sein und keine Freude mehr am Leben zu haben. Sie kümmert sich nicht mehr um sich und ihren Haushalt und vermeidet Kontakte. Als sie einen Klempner ...

Nach dem Tod ihres Mannes scheint Marlene verloren zu sein und keine Freude mehr am Leben zu haben. Sie kümmert sich nicht mehr um sich und ihren Haushalt und vermeidet Kontakte. Als sie einen Klempner benötigt, steht ihr ehemaliger Schüler Jack vor ihrer Tür und bleibt dann bei ihr. Nach und nach nimmt Marlene wieder mehr am Leben teil und kann sich auch wieder freuen. Hinter der Fassade scheint sie aber sehr wütend zu sein und etwas zu verschweigen. Was steckt dahinter? Wird es Jack und der Ärztin Ida (Nachfolgerin von Marlenes Mann) gelingen, Marlenes Geheimnis zu lüften?

Ich mochte die Geschichte sehr. Sie wird einfühlsam und mir Humor erzählt. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Die Figuren sind sehr sympathisch und mir schnell ans Herz gewachsen. Außerdem macht es Hoffnung und ist berührend zu lesen, wie Marlene zurück ins Leben findet.

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Veröffentlicht am 05.03.2025

Einblicke in die Psychiatriegeschichte

Gespensterfische
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Rezension zu Gespensterfische von Svealena Kutschke
Einblicke in die Psychiatriegeschichte
von Mirja103 vor ein paar Sekunden


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Rezension

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Mirja103vor ein paar Sekunden
Aus vielen verschiedenen Perspektiven bekommt man Einblicke in die Psychiatrie. Die vielen Wechsel haben mich oft verwirrt, weil nicht chronologisch erzählt wird, sondern zwischen Zeitabschnitten hin und her gesprungen wird. Da die Personen aber trotzdem Überschneidungen haben, fand ich es nicht immer einfach, diese zuzuordnen.

Die Einblicke fand ich interessant und teilweise sehr erschreckend, wie mit Patienten umgegangen wurde und dass die Mitarbeiter zum Teil auch später die Methoden nicht reflektieren wollten bzw. nicht erkannt haben, dass andere Methoden besser wären.

Die vielen Wechsel fand ich anstrengend und für mich war es mühsam, den roten Faden immer zu sehen. Dafür waren es zu viele Personen/ Perspektiven. Außerdem gab es manchmal auch verwirrende Abschnitte aus Sicht einzelner Personen, die gerade nicht in der Lage waren, strukturiert zu denken.

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Veröffentlicht am 05.03.2025

Was ist passiert?

Middletide – Was die Gezeiten verbergen
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Ich habe etwas gebraucht, um mich an den Schreibstil zu gewöhnen und die Personen zuordnen zu können. Dann hat mir der Stil aber sehr gut gefallen. Ich habe die Natur richtig vor mir gesehen und auch von ...

Ich habe etwas gebraucht, um mich an den Schreibstil zu gewöhnen und die Personen zuordnen zu können. Dann hat mir der Stil aber sehr gut gefallen. Ich habe die Natur richtig vor mir gesehen und auch von einigen Personen hatte ich ein klares Bild vor Augen. Es sind interessante und sympathische Charaktere dabei. Der Prolog sorgt sofort für Spannung. Danach wird im Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit die Geschichte erzählt. Das mag ich gern, weil es spannend zu lesen ist, wie die Vergangenheit und Gegenwart sich annähern und man immer mehr Überlegungen anstellen kann, was im Prolog tatsächlich passiert ist.

Elijah kommt nach vielen Jahren zurück an seinen Heimatort. Er lebt sehr zurückgezogen. Irgendwann trifft er seine Jugendliebe Nakita wieder und sie wollen ihre 2.Chance nutzen. Dabei treten aber ein paar Stolpersteine auf. Werden sie es trotzdem schaffen? Und wer hat die Ärztin des Ortes ermordet?

Ich mochte das Buch sehr, auch wenn am Ende vielleicht nicht alles logisch und realistisch war. Ich war sehr gespannt auf die Auflösung und darauf, was aus Elijah und Nakita wird.

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