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Mirja103

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.01.2025

Liebe zum Meer verbindet

Fernwehland
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Im Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart wird die Geschichte von Simone und Henri und vom Frida erzählt. Sie begegnen sich auf dem Schiff und fühlen sich aufgrund ihrer Liebe zum Schiff sofort miteinander ...

Im Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart wird die Geschichte von Simone und Henri und vom Frida erzählt. Sie begegnen sich auf dem Schiff und fühlen sich aufgrund ihrer Liebe zum Schiff sofort miteinander verbunden. Nach und nach erfährt man mehr über ihre Lebenswege. Als Elli dazustößt, wird sie von Henri zunächst abgelehnt, weil sie nicht dazu zu gehören scheint. Aber hat er damit wirklich recht? Welches Geheimnis trägt sie mit sich herum? Obwohl ich dies relativ schnell erahnt habe, war ich weiterhin neugierig, ob meine Vermutung stimmt und wann und wie das Geheimnis gelüftet wird.

Mich hat das Buch gut unterhalten. Man merkt, dass die Autorin auch für diesen Roman ausgiebig recherchiert hat. Man lernt wieder Neues über das Leben in der DDR und die Schwierigkeiten, die auftreten konnten. Der Schreibstil ist sehr angenehm. Die Figuren sind sehr gut beschrieben und sympathisch.

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Veröffentlicht am 21.01.2025

Humorvoll und sehr unterhaltsam

Zwei vernünftige Erwachsene, die sich mal nackt gesehen haben
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Ich hatte beim Lesen sehr viel Spaß, weil immer wieder Humor durchblitzt. Entweder ist die Situation an sich etwas schräg oder die Figuren sagen Sachen, die einen zum Schmunzeln bringen. Erzählt wird die ...

Ich hatte beim Lesen sehr viel Spaß, weil immer wieder Humor durchblitzt. Entweder ist die Situation an sich etwas schräg oder die Figuren sagen Sachen, die einen zum Schmunzeln bringen. Erzählt wird die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven. Der Anteil aus der Sicht von Nina ist am größten und in Ich-Form geschrieben. Außerdem gibt es Abschnitte aus der Sicht ihrer Schwester Lena und David. Perspektivwechsel mag ich immer sehr gern. Der Wechsel zwischen Ich-Form und sie-/er-Form war etwas verwirrend, vor allem weil bei Lena auch manchmal "ich" stand.

Neben der Frage, ob sie sich auf David einlassen soll, beschäftigen Nina ihre Familiensitiuation und ihre Arbeit. Es wird deutlich, dass die Beziehung zu ihrer Mutter und zu ihrer Schwester nicht immer einfach ist und sie über Vieles zu lange geschwiegen haben und es deshalb in ihnen brodelt. Bei der Arbeit geht es um Missbrauch und wie dieser vertuscht wird bzw. weiterhin vertuscht werden soll. Das ist sehr anschaulich beschrieben und leider wohl immer noch sehr aktuell.

Mich hat die Geschichte sehr gut unterhalten. Der Schreibstil ist sehr flüssig und die Charaktere und Situationen sehr gut beschrieben. Lena fand ich zunächst sehr anstrengend, weil es für sie so wichtig ist, was andere von ihr halten. Das ändert sich aber zum Ende der Geschichte.

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Veröffentlicht am 21.01.2025

Nicht mein Geschmack

Suppenkult - Deutscher Kochbuchpreis Gold in der Kategorie Foodfotografie
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Mich hat das Buch leider nicht überzeugt. Viele Suppen sind mit Fleisch oder Fisch und das mag ich nicht. Außerdem sind einige Suppen sehr zeitaufwendig, weil sie lange kochen sollen. Das ist für meinen ...

Mich hat das Buch leider nicht überzeugt. Viele Suppen sind mit Fleisch oder Fisch und das mag ich nicht. Außerdem sind einige Suppen sehr zeitaufwendig, weil sie lange kochen sollen. Das ist für meinen Alltag nichts. Die Auswahl der Fotos konnte ich nicht nachvollziehen. Anstatt toter Tiere, Weinglas etc. hätte ich mir ein Foto zu jedem Rezept gewünscht. Die Suppen, die ich bisher getestet haben, waren nicht mein Geschmack.

Die Einteilung in Jahreszeiten finde ich gut, so weiß man, welches Gemüse gerade saisonal erhältlich sein könnte. Gut gefallen hat mir der Abschnitt über Toppings.

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Veröffentlicht am 17.01.2025

Sehr unterhaltsam

Bitterer Hass - Ein Fall für Sommer und Kampmann
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Auch der fünfte Band der Reihe ist sehr unterhaltsam. Lukas und Theresa sind mit seiner Familie ins neue Haus gezogen. Bei Theresa platzt eine etwas merkwürdige neue Mandantin herein. Lukas ermittelt mit ...

Auch der fünfte Band der Reihe ist sehr unterhaltsam. Lukas und Theresa sind mit seiner Familie ins neue Haus gezogen. Bei Theresa platzt eine etwas merkwürdige neue Mandantin herein. Lukas ermittelt mit seinen Kollegen in einem Mord an einem Fußballtrainer. Niemand scheint ihn wirklich gemocht zu haben, aber ein Motiv ist nicht eindeutig erkennbar. Außerdem gibt es viele Alibis. Erst als ein alter Vermisstenfall auftaucht, gibt es neue Erkenntnisse. Wie gewohnt kann Tante Hedwig ihre Neugier nicht unterdrücken und ermittelt fleißig zusammen mit Herrn Yildirim. Szenen mit den beiden sind häufig sehr amüsant. Der Schlagabtausch zwischen anderen Charakteren hat mich auch immer wieder zum Lächeln gebracht.
Der Schreibstil ist wieder sehr angenehm. Die Beschreibungen der Autorin sorgen dafür, dass man die Szenen vor Augen hat und ein Gespür für die Figuren entwickelt. Mir gefällt auch gut, dass das Privatleben von Theresa und Lukas immer wieder mit einfließen. Es ist kein Krimi mit hohem Nervenkitzel und Verfolgungsjagd sondern solide Ermittlungsarbeiten, bei denen das Team auch mal auf der Stelle tritt.

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Veröffentlicht am 07.01.2025

Nicht fesselnd

Vielleicht hat das Leben Besseres vor
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Mich hat die Geschichte um die Pastorin und das Dorfleben nicht fesseln können. Nach dem Klappentext war mir auch nicht klar, dass es eigentlich schon einen Vorgänger gibt, deswegen haben mich manche Andeutungen ...

Mich hat die Geschichte um die Pastorin und das Dorfleben nicht fesseln können. Nach dem Klappentext war mir auch nicht klar, dass es eigentlich schon einen Vorgänger gibt, deswegen haben mich manche Andeutungen zunächst irritiert. Ich hätte den Hinweis wichtig gefunden, da man sich manches erschließen muss, wenn man das andere Buch nicht kennt. Ich dachte, Anna startet ganz neu im Dorf, dabei ist sie schon länger dort Pastorin. Die Hauptfigur Anna hat mir gut gefallen. Ihr Handeln war für mich nachvollziehbar und überwiegend sympathisch. Auch viele der anderen Charaktere mochte ich. Besonders gut haben mir die Szenen gefallen, in denen einige Personen zu neugierig und zu tratschsüchtig waren, weil diese mir sehr viel Humor beschrieben sind. Ansonsten wurde mir Einiges zu schnell aneinandergereiht. Manchmal blieb nicht genug Zeit, um sich in die Personen einzufühlen bzw. mit ihnen mitzufühlen. Es wäre vielleicht besser gewesen, auf ein paar Nebengeschichten zu verzichten.

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