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Mirja103

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.02.2025

Schwächster Band der Trilogie

Die Glücksfrauen – Das Geheimnis der Rosen
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Der erste Band der Triologie hat mich sehr gefesselt. Beim zweiten Band hat die Spannung schon etwas nachgelassen, aber diesen Band fand ich am schwächsten. Nach wie vor war ich neugierig, dass das Gehmeinis, ...

Der erste Band der Triologie hat mich sehr gefesselt. Beim zweiten Band hat die Spannung schon etwas nachgelassen, aber diesen Band fand ich am schwächsten. Nach wie vor war ich neugierig, dass das Gehmeinis, dass die Leser seit Band 1 begleitet, endlich gelüftet wird. Natürlich erfährt man die Lösung erst gegen Ende des Buches. Da aus meiner Sicht eigentlich jemand anderes für die Entwicklung in Annis Leben verantwortlich war, fand ich ihre Wut auf Luise nur teilweise nachvollziehbar.

Die Kehrtwende von der braven Anni zur tapferen und mutigen Doppelagentin war nicht ganz glaubwürdig. Vor allem wie zufällig sie hineinrutscht und alles sofort problemlos klappt. Ich fand es aber spannend, zu erfahren, wie das Leben als Agentin gewesen ist.

Die Geschichte in der Gegenwart war mir bezogen auf das Liebesleben zu vorhersehbar und die dauernde Schwärmerei über die tollen Männer hat mich leicht genervt. Diese Nebengeschichte wäre nicht nötig gewesen.

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Veröffentlicht am 01.02.2025

Langweilig

In einem Zug
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Zu Beginn hatte ich die Hoffnung, dass die Geschichte sich noch entwickelt und interessanter wird. Das war leider nicht der Fall. Der Autor von Liebesromanen, der seit 13 Jahren kein Buch veröffentlicht ...

Zu Beginn hatte ich die Hoffnung, dass die Geschichte sich noch entwickelt und interessanter wird. Das war leider nicht der Fall. Der Autor von Liebesromanen, der seit 13 Jahren kein Buch veröffentlicht hat, wird im Zug von einer Mitreisenden in ein Gespräch verwickelt. Sie befragt ihn immer wieder zu seiner Erfahrung mit der Liebe und seiner Ehefrau. Ich habe die Fragen zunehmend als unverschämt empfunden und mir wurde die Frau immer unsympathischer. Obwohl der Autor behauptet, dass er normalerweise sehr wenig redet, kann er sich den Fragen nicht entziehen. Unterbrochen wird das Gespräch, wenn jemand Getränke/Essen holt oder zur Toilette geht. Dann muss man den Gedanken des Autors folgen oder seinen Ergüssen über den aktuellen Halt des Zuges. Weder das eine noch das andere sind aus meiner Sicht besonders spannend. Ich habe mich zunehmend durch das Buch und das Gespräch der beiden gequält. Die Verherrlichung des Alkohols hat mich ebenfalls gestört. Zum Ende gibt es eine überraschende Wendung, die mich aber nicht überzeugen konnte und die ich auch nicht für besonders realistisch halte.

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Veröffentlicht am 28.01.2025

Hält nicht was der Klappentext verspricht

Das Dinner – Alle am Tisch sind gute Freunde. Oder?
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Nach dem Klappentext hatte ich eine Geschichte erwartet, bei der ich das Buch kaum aus der Hand legen mag. So ging es mir leider nicht. Am Anfang fand ich es kompliziert, die Charaktere und ihre Charaktere ...

Nach dem Klappentext hatte ich eine Geschichte erwartet, bei der ich das Buch kaum aus der Hand legen mag. So ging es mir leider nicht. Am Anfang fand ich es kompliziert, die Charaktere und ihre Charaktere im Spiel zuzuordnen. Generell mag ich Perspektivwechsel aber hier waren sie mir zu schnell und zu viele, zumal auch noch Wechsel der Zeitebene dazukommen. Da musste ich manchmal zurückblättern, um nachzulesen, wer gerade erzählt oder ob es gerade um Gegenwart oder Vergangenheit geht.

Die Charaktere und ihr Verhalten waren mir nicht sympathisch und gegenseitig scheinen sie sich zum Teil auch nicht besonders zu mögen. Die Männer nehmen Frauen teilweise nur als Objekte wahr und diese scheinen das nicht zu hinterfragen.

Zwischendurch gibt es Längen in der Geschichte, weil manche Aspekte wiederholt werden. Das hat die Spannung gemindert. Die Twists am Ende und die endgültige Auflösung fand ich nicht besonders überzeugend und auch nicht sehr realistisch.

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Veröffentlicht am 25.01.2025

Liebe zum Meer verbindet

Fernwehland
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Im Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart wird die Geschichte von Simone und Henri und vom Frida erzählt. Sie begegnen sich auf dem Schiff und fühlen sich aufgrund ihrer Liebe zum Schiff sofort miteinander ...

Im Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart wird die Geschichte von Simone und Henri und vom Frida erzählt. Sie begegnen sich auf dem Schiff und fühlen sich aufgrund ihrer Liebe zum Schiff sofort miteinander verbunden. Nach und nach erfährt man mehr über ihre Lebenswege. Als Elli dazustößt, wird sie von Henri zunächst abgelehnt, weil sie nicht dazu zu gehören scheint. Aber hat er damit wirklich recht? Welches Geheimnis trägt sie mit sich herum? Obwohl ich dies relativ schnell erahnt habe, war ich weiterhin neugierig, ob meine Vermutung stimmt und wann und wie das Geheimnis gelüftet wird.

Mich hat das Buch gut unterhalten. Man merkt, dass die Autorin auch für diesen Roman ausgiebig recherchiert hat. Man lernt wieder Neues über das Leben in der DDR und die Schwierigkeiten, die auftreten konnten. Der Schreibstil ist sehr angenehm. Die Figuren sind sehr gut beschrieben und sympathisch.

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Veröffentlicht am 21.01.2025

Humorvoll und sehr unterhaltsam

Zwei vernünftige Erwachsene, die sich mal nackt gesehen haben
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Ich hatte beim Lesen sehr viel Spaß, weil immer wieder Humor durchblitzt. Entweder ist die Situation an sich etwas schräg oder die Figuren sagen Sachen, die einen zum Schmunzeln bringen. Erzählt wird die ...

Ich hatte beim Lesen sehr viel Spaß, weil immer wieder Humor durchblitzt. Entweder ist die Situation an sich etwas schräg oder die Figuren sagen Sachen, die einen zum Schmunzeln bringen. Erzählt wird die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven. Der Anteil aus der Sicht von Nina ist am größten und in Ich-Form geschrieben. Außerdem gibt es Abschnitte aus der Sicht ihrer Schwester Lena und David. Perspektivwechsel mag ich immer sehr gern. Der Wechsel zwischen Ich-Form und sie-/er-Form war etwas verwirrend, vor allem weil bei Lena auch manchmal "ich" stand.

Neben der Frage, ob sie sich auf David einlassen soll, beschäftigen Nina ihre Familiensitiuation und ihre Arbeit. Es wird deutlich, dass die Beziehung zu ihrer Mutter und zu ihrer Schwester nicht immer einfach ist und sie über Vieles zu lange geschwiegen haben und es deshalb in ihnen brodelt. Bei der Arbeit geht es um Missbrauch und wie dieser vertuscht wird bzw. weiterhin vertuscht werden soll. Das ist sehr anschaulich beschrieben und leider wohl immer noch sehr aktuell.

Mich hat die Geschichte sehr gut unterhalten. Der Schreibstil ist sehr flüssig und die Charaktere und Situationen sehr gut beschrieben. Lena fand ich zunächst sehr anstrengend, weil es für sie so wichtig ist, was andere von ihr halten. Das ändert sich aber zum Ende der Geschichte.

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