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Mirja103

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.04.2026

Spannend

Bachelorette Party
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Tessa hatte einen True Crime Podcast. Sie hat irgendwas gemacht, weswegen sie diesen aufgeben musste. Was passiert ist, erfährt man im Lauf der Geschichte. Gemeinsam mit ihrer Schwester fährt sie zu einem ...

Tessa hatte einen True Crime Podcast. Sie hat irgendwas gemacht, weswegen sie diesen aufgeben musste. Was passiert ist, erfährt man im Lauf der Geschichte. Gemeinsam mit ihrer Schwester fährt sie zu einem Junggesellinnenabschied auf eine einsame Insel. Dort verschwanden vor 10 Jahren 4 befreundete Frauen spurlos. Wird Tessa herausfinden, was damals passiert ist?

Erzählt wird die Geschichte aus Tessas Sicht und es gibt Rückblicke aus der Vergangenheit. Die Mischung passt gut und sorgt immer mal wieder dafür, dass man auch das nächste Kapitel noch lesen möchte. Im ersten Drittel ist es noch etwas schleppend, aber dann steigern sich Tempo und Spannung. Auch wenn ich die Auflösung irgendwann geahnt habe und nicht alles realistisch ist, habe ich das Buch mit großer Spannung gelesen. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Der Autorin gelingt es sehr gut, bedrückende und beklemmende Szenen zu erschaffen. Man hat Bilder vor Augen und kann die Ängste der Frauen spüren.

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Veröffentlicht am 22.04.2026

Kaum Thriller, teilweise sehr unrealistisch

Meeresdunkel
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Ich bin schnell in die Geschichte gekommen. Der Schreibstil ist angenehm und die wechselnden Perspektiven mag ich. Am Anfang musste ich aber erstmal alle Namen zuordnen können.

Zwei Familien starten in ...

Ich bin schnell in die Geschichte gekommen. Der Schreibstil ist angenehm und die wechselnden Perspektiven mag ich. Am Anfang musste ich aber erstmal alle Namen zuordnen können.

Zwei Familien starten in den Urlaub. Beide haben das gleiche stark renovierungsbedürftige Haus gebucht. Warum?

Schnell merkt man, dass es in beiden Beziehungen Schwierigkeiten gibt. Aber passiert deshalb ein Mord?

Lange Zeit besteht das Buch hauptsächlich aus Drama. Dann wird eine Leiche gefunden und es wird spannender. Auch wenn alles nicht ganz glaubwürdig ist, war ich neugierig auf die Auflösung. Die hat mich dann aber überhaupt nicht überzeugt: zu viel Verwirrung und unlogische Handlungen. Insgesamt fehlt dem Buch aus meiner Sicht eine große Portion Realismus und ich kann es nicht weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 17.04.2026

Zu wenig Tiefe

Der Sommer, der uns blieb
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Die enge Freundschaft zwischen Britta, Pia und Martin ist vor 20 Jahren zerbrochen. Nun treffen sie in ihrer Heimat wieder aufeinander: Martin ist dort geblieben, Britta muss sich um ihren demenzkranken ...

Die enge Freundschaft zwischen Britta, Pia und Martin ist vor 20 Jahren zerbrochen. Nun treffen sie in ihrer Heimat wieder aufeinander: Martin ist dort geblieben, Britta muss sich um ihren demenzkranken Vater kümmern und Pia ist schwer krank. Können sie die Freundschaft wieder aufleben lassen? Was ist damals passiert?

Der Schreibstil ist sehr angenehm und ruhig. Die Geschichte wir aus allen drei Perspektiven erzählt und es gibt immer wieder Rückblenden. Relativ schnell wird klar, warum die Freundschaft zerbrochen sein könnte. Britta war mir sympathisch und mit ihr konnte ich fühlen. Pia und Martin fand ich etwas hölzern. Ihr Verhalten war für mich mehr als einmal nicht nachvollziehbar. Martin scheint seinen Anteil kaum zu sehen und scheint sich nie bemüht zu haben, zumindest Kontakt zu Britta aufzunehmen. Wie sehr sein Verhalten sie verletzt hat, nimmt er weder in der Vergangenheit noch in der Gegenwart wahr. Pia hätte sich aus meiner Sicht schon viel früher melden müssen, um zu klären, warum sie damals verschwunden ist.

Das Buch kann man gut lesen, aber ich hätte mir mehr Tiefe gewünscht. Außerdem zieht es sich am Ende, bis endlich alle wissen, was gewesen ist.

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Veröffentlicht am 14.04.2026

Nicht überzeugend

Spielverderberin
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Mich konnte das Buch leider nicht überzeugen. Ich war zwar neugierig, was genau in der Vergangenheit passiert ist, aber das war auch der einzige Grund, warum ich bis zum Ende gelesen habe. Bis zum Schluss ...

Mich konnte das Buch leider nicht überzeugen. Ich war zwar neugierig, was genau in der Vergangenheit passiert ist, aber das war auch der einzige Grund, warum ich bis zum Ende gelesen habe. Bis zum Schluss waren mir die Figuren unsympathisch, ihre Beziehung untereinander und ihr Verhalten nicht wirklich nachvollziehbar. Sie gehen merkwürdig miteinander um. Die Erzählerin fand ich zunehmend anstrengend. Die zwei Zeitebenen sind gut. Vielleicht wären ein paar Seiten mehr für die Geschichte gut gewesen. Dann hätte man vielleicht Gelegenheit gehabt, sich mehr in die Figuren einzufühlen und ihr Verhalten zu verstehen.

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Veröffentlicht am 08.04.2026

Fesselnd und berührend

Solange ein Streichholz brennt
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Das Buch zieht einen in einen Sog, so dass man unbedingt immer weiterlesen möchte. Durch die beiden Perspektiven lernt man Alina und Bohm nach und nach mehr kennen. Beide verbergen aber, was sie wirklich ...

Das Buch zieht einen in einen Sog, so dass man unbedingt immer weiterlesen möchte. Durch die beiden Perspektiven lernt man Alina und Bohm nach und nach mehr kennen. Beide verbergen aber, was sie wirklich beschäftigt.

Was ist in Bohms Vergangenheit passiert, dass er auf der Straße lebt und niemanden an sich heranlässt?

Alina ist im ersten Kontakt mit Bohm ziemlich unsensibel. Geht es ihr darum, eine reißerische Reportage zu machen und erfolgreich zu sein oder hat sie wirklich Interesse an Bohm und seinem Leben?

Nach und nach kommen sich Alina und Bohm näher, schrecken aber beide davor zurück. Kann ihre Liebe eine Chance haben?

Mich hat das Buch insgesamt sehr berührt. Es gab viele bewegende Szenen und immer wieder blitzt Humor hervor. Durch die Perspektivwechsel ist man immer neugierig, wie es weitergeht. Den Schreibstil mochte ich sehr. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben. Die Szenen hat man schnell vor Augen. Das Ende fand ich sehr passend.

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