Cover-Bild Meeresdunkel
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 17.04.2026
  • ISBN: 9783499017193
Till Raether

Meeresdunkel

Zwei Familien. Ein Ferienhaus. Ein Sommer, der tödlich endet. | Mit exklusivem Farbschnitt in der ersten Auflage

Das Thriller-Highlight des Jahres. Psychologisch abgründig, atmosphärisch düster, brillant konstruiert. Ein packendes Leseerlebnis mit enormer Wucht. 

Es sollte der perfekte Urlaub werden, ein echter Familientrip, wie früher: Henrike, Hans, Onkel Freddy und die Zwillinge. Eine Woche ausspannen, die letzten Sommertage genießen. Vielleicht die Chance auf einen Neubeginn, weit weg vom Alltag – in der beeindruckenden Finca mit Blick über die Bucht. 

Doch als sie ankommen, sind sie nicht allein: Es gab eine Doppelbuchung, noch eine weitere Familie ist angereist. Auch sie haben eine Woche Urlaub vor sich. Und weil die ganze Insel voll ist, ziehen beide Familien ins Ferienhaus ein. Die Stimmung ist gut, niemand möchte die Urlaubslaune verderben. Platz ist ja genug da. 

Ganz leise bröckelt die schöne Fassade. Das Haus ist in die Jahre gekommen, der Pool längst trockengelaufen. Irgendwie scheint eine Bedrohung in der Luft zu liegen. Und ein Gewitter braut sich zusammen. Dann finden die Familien in der Finca eine Leiche. Es ist einer von ihnen.

Während draußen der Sturm wütet, bricht sich drinnen die Wahrheit Bahn. Keiner von ihnen ist zufällig hier. Jemand wollte, dass sie an genau diesem Ort zusammenkommen. Und nicht alle sind sich so fremd, wie sie vorgeben …

Glauser-Preisträger Till Raether brilliert im psychologischen Thriller.


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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.04.2026

Das Haus auf den Klippen

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Till Raethers Danowski-Reihe habe ich geliebt und auch „Meeresdunkel“ überzeugt auf ganzer Linie. Worum geht es?
Zwei Familien, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Dazu eine Puppe namens Hedwig. ...


Till Raethers Danowski-Reihe habe ich geliebt und auch „Meeresdunkel“ überzeugt auf ganzer Linie. Worum geht es?
Zwei Familien, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Dazu eine Puppe namens Hedwig. Eine Doppelbuchung ist schuld, dass sie sich das Ferienhaus auf Mallorca teilen müssen. Da sind Probleme vorprogrammiert.
Auf der einen Seite: Henrike, Hans, Onkel Freddy und die 14-jährigen Zwillinge Esmé und Finn. Auf der anderen: Marie, Samuel, der 8-jährige Juri und seine Babypuppe. Gruppendynamik pur.
Das Ferienhaus ist eine Ruine und auch das Wetter spielt nicht mit. Ein Sturm zieht auf und auf dem Meer bahnt sich eine Katastrophe an. Als wäre das nicht genug, wird im Haus einer von ihnen tot aufgefunden. Der Strom fällt aus, die Rettungskräfte schaffen es nicht aufs Grundstück. Abgründe tun sich auf…
„Meeresdunkel“ ist spannend und unterhaltsam. Till Raethers Humor ist ziemlich speziell. Der Plot ist geschickt aufgebaut. Immer wieder sind Kapitel eingestreut mit dem Titel „Eins Neun Neun Fünf“. Sie handeln von Effi und Henk, eine rührende erste Liebe.
Der innere Zwiespalt der Figuren und ihre Diskussionen werden realistisch und authentisch dargestellt. So haben die Personen manche Eigenart, über die man trotz aller Spannung schmunzeln kann. Der Autor hat einige dramatische Nebenaspekte, Wendungen und Sackgassen eingebaut. Es gibt immer wieder neue Tätervermutungen und eine Auflösung, die überrascht.

Fazit: Dieser psychologisch raffiniert gestrickte Thriller ist ein wirkliches Lesevergnügen und so empfehle ich ihn hiermit gerne weiter.

Veröffentlicht am 13.04.2026

Wenn der Urlaub zum Sturm wird

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Inhalt: Henrike, Hans, Onkel Freddy und die Zwillinge planen einen gemeinsamen Urlaub auf Mallorca. Doch bei der Ankunft stellt sich heraus, dass das Ferienhaus doppelt vermietet wurde. Notgedrungen müssen ...

Inhalt: Henrike, Hans, Onkel Freddy und die Zwillinge planen einen gemeinsamen Urlaub auf Mallorca. Doch bei der Ankunft stellt sich heraus, dass das Ferienhaus doppelt vermietet wurde. Notgedrungen müssen sich zwei Familien das Haus teilen. Während die Tage gemeinsam vergehen, zeigt sich schnell, dass nicht nur die Fassade des Hauses bröckelt. Als schließlich ein Unwetter aufzieht, kommen auch lang gehütete Geheimnisse zwischen den Familien ans Licht.

Mein Leseeindruck: Die Inhaltsangabe hat sofort mein Interesse geweckt. Dennoch fiel mir der Einstieg zunächst etwas schwer. Der Prolog wirkte auf mich etwas verwirrend und auch an den Schreibstil musste ich mich erst gewöhnen.

Besonders gut gefallen haben mir die Perspektivwechsel zwischen den verschiedenen Familien sowie die Rückblicke in die Vergangenheit. Diese haben der Geschichte zusätzliche Tiefe verliehen. In der zweiten Hälfte nimmt die Handlung deutlich an Fahrt auf, die Spannung steigt spürbar. Dabei entlädt sich nicht nur das Unwetter am Himmel, sondern auch die angespannte Stimmung zwischen den Figuren im Ferienhaus. Dieser Showdown hat mich definitiv gepackt.

Die Protagonisten sind vielseitig gezeichnet. Ein paar waren mir sympathisch, andere hingegen konnte ich kaum leiden. Insgesamt wirkten sie jedoch authentisch. Jeder von ihnen bringt eigene Probleme mit und verbindet unterschiedliche Hoffnungen mit dem gemeinsamen Urlaub. Gleichzeitig hatte ich oft das Gefühl, dass sich die Familien selbst nicht unbedingt guttun und das Verhalten mancher Figuren blieb für mich nicht immer ganz nachvollziehbar.

Fazit: Ein spannender Roman mit kleinen Schwächen, der aber vor allem in der zweiten Hälfte mit seiner Spannung überzeugen kann.

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Veröffentlicht am 06.04.2026

Der etwas andere Sommerthriller

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Als Überraschung für ihren Mann Hans hat Henriette eine Woche auf Mallorca gebucht. Mit von der Partie sind ihre 14-jährigen Zwillinge und ihr frisch geschiedener Bruder Freddie. Die Finca auf den Klippen, ...

Als Überraschung für ihren Mann Hans hat Henriette eine Woche auf Mallorca gebucht. Mit von der Partie sind ihre 14-jährigen Zwillinge und ihr frisch geschiedener Bruder Freddie. Die Finca auf den Klippen, die Casa de la Vora, soll nicht nur ein Ort zum Ausspannen sein. Der Urlaub und dieser traumhafte Ort sollen auch ihre Ehe retten.

Durch eine Doppelbuchung muss sich die Familie jedoch das Feriendomizil mit einer anderen Familie teilen. Samuel und Marie mit dem achtjährigen Yuri bestehen nämlich darauf, ebenfalls zu bleiben.

Die Familien arrangieren sich und verstehen sich gut, bis eine Leiche auf dem Küchentisch liegt.


Till Raether hat einen unkonventionellen und etwas anderen Sommerthriller geschrieben. Die Geschichte handelt grösstenteils auf Mallorca. Es ist Schulferienzeit und somit ist auf der Insel ordentlich was los. Warme Nächte, die auch mal ein typisches Wärmegewitter bringen, Strand, Meer und ein traumhaftes Stückchen Erde. Die Finca, in der die beiden Familien nächtigen, ist jedoch ganz schön heruntergekommen. Es regnet durch das Dach, die Betten sind klamm und der Vorplatz gleicht einer Baustelle.

Es gibt zwischen den beiden Familien, die sich erst vor der Finca kennenlernen, Sympathien und Antipathien. Letzteres eher zurückhaltend. Man merkt bei den meisten, dass der Urlaub sie auch milde stimmt. Nein, eigentlich bei allen ausser bei Hans. Er wäre mein ganz persönlicher Horror - Miturlauber.

So handelt die erste Hälfte des Buches von den sozialen Kontakten unter den acht Gästen der Finca. Von Thriller weit und breit keine Spur. Ich habe eine gruselige Atmosphäre vermisst. Hier hätte man, bei dem Setting, mehr herausholen können.

Exakt nach der Hälfte liegt dann plötzlich eine Leiche auf dem Küchentisch der Villa. Wer für diese tote Überraschung verantwortlich ist, hat mich das restliche Buch über bei der Stange gehalten. Die Auflösung, wie alles zusammenhängt, hat mich überrascht und auch überrollt. Auf den letzten 30 bis 40 Seiten war alles so verschachtelt und so viele Informationen kamen in rascher Abfolge, dass ich zeitweise verwirrt war.

Einige Kapitel werden rückblickend aus dem Jahr 1995 erzählt. Hier lernen sich zwei junge Menschen kennen und lieben. Klar ist, dass dies mit der Hauptgeschichte in Zusammenhang steht. Aber wie und wer sind diese jungen Leute?

Kurz, knapp und teilweise abgehackt. Das ist mein Eindruck des Schreibstils. Manchmal empfand ich Dialoge als hölzern und platt. Gestört hat mich das Gemisch aus Deutsch und Englisch, das die 14-jährige Esmé von sich gibt. Der achtjährige Yuri sprach zudem wie ein erwachsener Mann und meiner Meinung nach, auch wenn er frühreif ist, nicht unbedingt authentisch.

"Meeresdunkel" ist tatsächlich ein etwas anderer Thriller vom Aufbau und auch von der Aufarbeitung des Mordes her.

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Veröffentlicht am 17.04.2026

Hat mich nicht mitgenommen!

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Ehrlich gesagt hat mich dieses wunderschöne Buchcover sofort angesprochen und magisch angezogen. Ein so schönes Buchcover trägt mit hoher Wahrscheinlichkeit auch eine perfekte Story in sich! Leider war ...

Ehrlich gesagt hat mich dieses wunderschöne Buchcover sofort angesprochen und magisch angezogen. Ein so schönes Buchcover trägt mit hoher Wahrscheinlichkeit auch eine perfekte Story in sich! Leider war das nicht der Fall und ich habe für mich wieder etwas dazu gelernt!

In diesem Buch fliegen zwei Familien aus Hamburg - die sich vorher noch nie gesehen haben - nach Mallorca um in einer günstigen renovierungsbedürftigen Finca auf Felsklippen stehend, einen entspannten Urlaub im Oktober zu machen. Bei der abendlichen Anreise stellen beide Familien fest, dass sie beide gültige Buchungsunterlagen für das Objekt haben. Auch am nächsten Tag mussten sie feststellen, dass sie ihren Urlaub in der Finca gemeinsam verbringen müssen, da keine andere Unterkunft für die Urlaubszeit mehr verfügbar ist. Da die Finca groß genug ist, stellt dies am Anfang auch kein Problem dar. Leider befinden sich die Beziehungen der beiden Elternpaare im Ausmodus. Bald kommt heraus, dass die Familien sich gegenseitig doch nicht so fremd sind.

Die ersten Seiten waren für mich ok, da sich viele Geschichten erst entwickeln und entfalten müssen. Ich hatte aber sofort Probleme mit den einzelnen Personen und ihren Familienzugehörigkeiten. Dann der 8-jährige Jury mit seiner Hedwig. Ich habe erst gedacht, wer zum Teufel ist HEDWIG? Irgendwann war es dann natürlich ganz selbstverständlich, das Hedwig ein Plastikpuppe ist, die sich natürlich auch qualifiziert ausdrücken, als sprechen kann. Das war der Moment, wo ich aus dieser Story und dem Buch raus war. Dann der Erzählstil! Für mich sehr merkwürdig. Allein die Satzbildung, die teilweise keine ist! Der ständige Wechsel der einzelnen Protagonisten, gab mir den Rest. Durch den Leichenfund kommt etwas Spannung auf, aber das ganze ist einfach nicht "rund". Das jeder Leser seine eigene Phantasie beim Lesen eines Buches entwickelt ist normal und richtig gut, aber das Buch muss dich grundsätzlich auf die Lesereise schon mitnehmen! Und das macht dieses Buch überhaupt nicht. Ich war richtig enttäuscht. Schade!

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Veröffentlicht am 18.04.2026

Hat mir nicht gefallen

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Hatte mir anhand des Klappentextes mehr versprochen.

Mit dem Schreibstil habe ich mich ein bisschen schwer getan. Deshalb konnte ich das Buch nicht so flüssig lesen wie ich es gewohnt bin.

Die Geschichte ...

Hatte mir anhand des Klappentextes mehr versprochen.

Mit dem Schreibstil habe ich mich ein bisschen schwer getan. Deshalb konnte ich das Buch nicht so flüssig lesen wie ich es gewohnt bin.

Die Geschichte wird aus der Sicht von mehreren Personen erzählt. Auch spielen einige Kapitel in der Vergangenheit.

Mit den Charakteren bin ich überhaupt nicht warm geworden. Konnte keinerlei Verbindung zu irgendeinem aufbauen.

Bis etwa zur Mitte des Buches war für mich persönlich auch nicht viel von einem Thriller zu spüren.

Das Ende habe ich so nicht kommen sehen und hat mich sehr überrascht.

Für mich persönlich jetzt nicht das Highlight, was ich mir versprochen habe. Aber so ist das wenn man grosse Erwartungen aufgrund des Klappentextes an das Buch hat.

Ich habe mich tatsächlich sehr schwer damit getan das Buch zu lesen.

Schade, aber das Buch hat nicht mit mir gematcht.

Von mir gibt es 2,5 Sterne.

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