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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.11.2017

Schulwechsel und Mathe

Rechnen und Textaufgaben - Realschule 5. Klasse
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Ich bin von diesen Lernhilfen total entzückt! Und total neidisch, dass ich die als Kind nicht hatte! Da macht das Lernen wirklich Spaß, noch dazu lernen die Kids, wie man lernt – also dass nicht nur die ...

Ich bin von diesen Lernhilfen total entzückt! Und total neidisch, dass ich die als Kind nicht hatte! Da macht das Lernen wirklich Spaß, noch dazu lernen die Kids, wie man lernt – also dass nicht nur die Lehrer etwas wissen, sondern andere auch, und dass Lernen einen Sinn hat, Spaß machen kann und das Gelernte auch anwendbar ist!

Ja, ich bin begeistert und schwärme total von den Hauschkaverlag-Lernheften! Gerade der Schritt von der Grundschule auf die Realschule ist mit Stress für die Kids verbunden. Neue Schule, neue Umgebung, neue Klassenkameraden, neue Lehrer – alles neu! Und da fühlt sich der neue Lehrstoff noch mal so schwierig an, ganz klar. Wenn Kids die Lernhilfen vom Hauschkaverlag schon von der Grundschule her kennen, ist es ein Stückchen vom Gewohnten, wenn sie diese Hefte dann auch für die neue Schulart bekommen. Die Aufgaben werden anspruchsvoller, dennoch bleiben ein wenig Spiel und Spaß dabei.

Besonders schön ist, wie bereits erwähnt, dass es nicht um bloße Zahlen geht, sondern die Kids auch sehen, wofür diese Rechnerei denn gut sein soll. Ein Bezug zu ihrem Leben ist in meinen Augen immer der beste Weg, den Lernstoff greifbar und nachvollziehbar zu machen. Das ist hier sehr gut gelungen.

Wie gewohnt ist der Lösungsteil in der Mitte des Heftes. Wer mag, trennt ihn heraus, dann besteht auch keine Spick-Gefahr.

Wie immer: eine Lernhilfe, die funktioniert! Die vollen fünf Sterne!

Veröffentlicht am 07.11.2017

Mit Molly, dem Eichhörnchen, Rechtschreibung üben

Deutsch 3. Klasse Übungsheft - Rechtschreiben und Diktate
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Ich bin von diesen Lernhilfen total entzückt! Und total neidisch, dass ich die als Kind nicht hatte! Da macht das Lernen wirklich Spaß, noch dazu lernen die Kids, wie man lernt – also dass nicht nur die ...

Ich bin von diesen Lernhilfen total entzückt! Und total neidisch, dass ich die als Kind nicht hatte! Da macht das Lernen wirklich Spaß, noch dazu lernen die Kids, wie man lernt – also dass nicht nur die Lehrer etwas wissen, sondern andere auch, und dass Lernen einen Sinn hat, Spaß machen kann und das Gelernte auch anwendbar ist!

Ja, ich bin begeistert und schwärme total von den Hauschkaverlag-Lernheften! Wie gewohnt ist der Lösungsteil in der Mitte des Heftes. Wer mag, trennt ihn heraus, dann besteht auch keine Spick-Gefahr.

Das sympathische Eichhörnchen Molly gibt den Kids zusätzliche Tipps, wie sie z.B. bei Zweifeln, welche Buchstaben zu schreiben sind, herausfinden können, was richtig ist. Diese kleinen Hilfestellungen prägen sich durch die Comicfigur gut ein und bleiben so besser hängen. Die Hefte sind immer alters- und klassenstufengerecht gestaltet. Mit zunehmendem Alter der Kids werden sie weniger spielerisch, aber immer sind sie willkommene Helfer.

Das Heft ist kein Drill, sondern eine Hilfe. Gerade in der heutigen Zeit wird von den Kids sehr viel gefordert in der Schule. Zusätzliche Hilfen machen das Lernen daheim angenehm und vermitteln spielerisch Wissen. Hier ist der Hauschkaverlag in meinen Augen ziemlich konkurrenzlos. Mir persönlich ist korrektes Deutsch sehr wichtig. Vielleicht bin ich deshalb von diesem Heft besonders angetan.

Wie immer: eine Lernhilfe, die funktioniert! Die vollen fünf Sterne!

Veröffentlicht am 04.11.2017

Für kleine und große Jungs!

Traktoren
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Für Traktorfans ist dieses Buch ein wahrer Schatz. In vier Kapiteln (1917 – 1933, 1933 – 1945, 1945 – 1965, 1965 – heute) findet man alphabetisch sortiert „starke Schlepper aus 100 Jahren“. Jedes Modell ...

Für Traktorfans ist dieses Buch ein wahrer Schatz. In vier Kapiteln (1917 – 1933, 1933 – 1945, 1945 – 1965, 1965 – heute) findet man alphabetisch sortiert „starke Schlepper aus 100 Jahren“. Jedes Modell wird in Bild und Text vorgestellt. Dazu gibt es ein kleines Kästchen mit technischen Angaben, wie man es vom Auto-Quartett kennt. Die Aufmachung gefällt mir sehr gut. Jedes Kapitel startet mit einer Zusammenfassung der entsprechenden Zeit. Fast 500 Fahrzeuge werden hier präsentiert. Das Team Udo Paulitz und Till Röcke haben ein Buch geschaffen, das Fans der Ackermaschinen geballtes Wissen kompakt zusammenfasst.

Die Faszination dieser Landmaschinen ist groß. Traktortreffen und Feste rund um Ernte und Traktoren werden immer beliebter. Kleine Jungs, ihre Väter und Großväter haben heute wie damals viel Spaß mit diesen beeindruckenden Maschinen. Auch weibliche Fans findet man immer öfter.

Wer Trecker sammelt, kann sich mit diesem Buch inspirieren lassen. Ob nun als Modelle oder als Original – je nach Geldbeutel und Platz findet jeder seinen Lieblings-Bulldog. Mir gefällt an diesem Buch jede einzelne Seite – und besonders die beiden mit den antiken und geliebten Traktoren, die mein Vater sich zugelegt hat. Aber auch Maschinen aus der Gegenwart faszinieren und beeindrucken. Was heute neu ist, ist irgendwann auch antik und ein Oldtimer. Die Wandlung von „damals“ zu „heute“ ist erstaunlich und enorm interessant.

Ein Buch in dieser Aufmachung für knapp zehn Euro – das ist einfach genial. Hochwertige, wunderschöne Fotos, alle interessanten Angaben und Informationen zu den Modellen, hochwertiges Papier – ein Buch, das man immer wieder gerne zur Hand nimmt. Von mir bekommt es die vollen fünf Sterne.

Veröffentlicht am 03.11.2017

Mut zu neuen Lebensabschnitten und Veränderungen

Sind dann mal weg
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In der Seniorenresidenz Schafweide fühlt sich Tina nicht glücklich. Doch dann landet sie im Quizteam von Ole, Paul, Hedi und Männi. Die vier füllen ihre Tage wieder mit Sinn aus und nehmen ihr die trüben ...

In der Seniorenresidenz Schafweide fühlt sich Tina nicht glücklich. Doch dann landet sie im Quizteam von Ole, Paul, Hedi und Männi. Die vier füllen ihre Tage wieder mit Sinn aus und nehmen ihr die trüben Gedanken. Doch dann kippt Ole mitten im Quiz tot um. Die Clique trauert, doch wird sie auch sehr schnell wütend, denn Oles Sohn Finn denkt gar nicht daran, Oles Wünsche für die Beerdigung zu erfüllen. Kurzerhand reißen die vier mitsamt Urne und Bestattungsunternehmer aus, um Ole die Beerdigung zu ermöglichen, die er sich gewünscht hat. Unterwegs lernen alle fünf mehr, als sie je geahnt hätten …

Simone Veenstra hat hier eine wunderschöne Geschichte erzählt. Ihre Charaktere sind einfach zauberhaft. Sehr schön kristallisiert sich heraus, dass jeder Mensch seine eigene Geschichte hat, die er leicht korrigiert erzählt, dass alle Träume und Wünsche haben, die sie sich nicht zu erfüllen trauen. Dass Freundschaft wie Glaube Berge versetzen kann und man nie zu alt ist, um einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen, wird sehr schön dargelegt. Die fünf plus Ole sind einfach wunderbare Menschen. Auch wenn man noch weit weg vom Seniorenwohnheim-Alter ist, kann man aus diesem Buch sehr viel für sich mitnehmen. Auch die eigenen Eltern und Großeltern lernt man mit anderen Augen zu sehen, mehr Verständnis aufzubringen und einfach mal ein echtes Gespräch zu führen. Wer denkt schon wirklich darüber nach, wie es ist, wenn man selbst oder die Eltern nicht mehr im eigenen Zuhause leben können und sich in eine völlig anders geartete Gemeinschaft einleben müssen? Richtig gemacht ist es eine Chance, aber in den meisten Fällen wohl tatsächlich eher eine Endstation.

Mir gefällt super gut, wie die Autorin dem Leser die Augen dafür öffnet, ohne moralisch zu werden. Sie schlägt quasi eine neue Möglichkeit vor und ich für meinen Teil kann nur hoffen, dass mein Alter dann auch so oder so ähnlich aussehen wird. Das Buch macht Mut. Gefällt mir!

Die alten Leutchen leben so wunderbar auf, schließen - teils zum ersten Mal – Freundschaften und hören auf ihr Herz genauso, wie auf ihren Kopf. So entsteht ein wunderbarer Sea-Trip (on the road sind sie ja nicht immer), auf dem sie selbst und der Leser eine ganze Menge lernen. Die Sprache von Simone Veenstra ist sehr ruhig und sanft, sodass sich das Buch sehr gut und leicht lesen lässt. Wenige Stellen scheinen sich zunächst etwas zu ziehen, doch schnell merkt man, dass es Szenen sind, die einfach nicht kurz und knapp erzählt werden dürfen.

Mir sind die Figuren so sehr ans Herz gewachsen, dass ich sehr traurig war, als ich die letzte Seite gelesen hatte. Die alten Leutchen fehlen mir nun tatsächlich – und das ist eine Meisterleistung, die ich eindeutig mit fünf Sternen belohnen muss!

Veröffentlicht am 30.10.2017

Phantastisches Märchen

Der goldne Topf
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Wer hier ein Märchen erwartet, wie man es sonst kennt, wird herbe enttäuscht. „Der goldene Topf“ ist viel eher eine Geschichte mit Fantasy-Elementen. Sozusagen also frühe Fantasy. In den damals gängigen ...

Wer hier ein Märchen erwartet, wie man es sonst kennt, wird herbe enttäuscht. „Der goldene Topf“ ist viel eher eine Geschichte mit Fantasy-Elementen. Sozusagen also frühe Fantasy. In den damals gängigen Alltag kommen mystische und phantastische Elemente, die streckenweise recht beklemmend auf den Hörer wirken. Noch dazu versteht es Rufus Beck meisterlich, die Emotionen entsprechend zu wecken und somit dem Leser in seinen Bann zu ziehen.

Noch dazu ist die Story sehr ausführlich geschrieben. Es ist also kein kurzes Märchen, sondern ein „vollwertiges Buch“. Für die jüngere Generation wird es extrem schwer sein, die Art zu sprechen aus der damaligen Zeit aufzufassen, denn zusätzlich muss man hier sehr viel interpretieren, um den eigentlichen Sinn zu erfassen.

Der Student Anselmus ist ein echter Pechvogel. Wo immer sich eine Gelegenheit bietet, tritt er ins Fettnäpfen oder wirft Dinge um, macht falsch, was er falsch machen kann. Bei einer solchen Gelegenheit zieht er sich den Unmut einer alten Frau auf sich, die ihn wüst beschimpft und verflucht. Anselmus ist nahezu am Ende, als dann auch noch goldene Schlangen zu ihm sprechen. Doch dann bekommt er das Angebot, die Manuskripte des Archivarius Lindhorst zu kopieren. Wie könnte es anders sein – dieser ist kein einfacher Mensch sondern ein aus Atlantis vertriebener Elementargeist und macht unserem Anselmus das Leben schwer. Als wäre das nicht genug, verliebt sich Anselmus, wie von Lindhorst geplant, in dessen Tochter Serpentina. Veronika Paulmann, die sich ihrerseits in Anselmus verliebt hat, versucht nach ihren menschlichen und den magischen Kräften des Apfelweibs, unseren Anselmus auf andere Gedanken zu bringen …

All das wird von Hoffmann so kunstvoll verdreht und phantastisch verpackt erzählt, dass der Leser oder Hörer „dranbleiben“ muss. Einfach so nebenher ist hier nicht. Dennoch – oder gerade deshalb – ist „Der goldene Topf“ wunderbar bereichernd. Dennoch ziehe ich einen Stern ab, weil das Lesen/Hören hier „Arbeit“ ist, nicht nur Unterhaltung. Bleiben also vier Sterne!