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Veröffentlicht am 19.08.2017

Der Mörder ist immer der Gärtner – aber welcher?

Tot überm Zaun
1

Mit Mitte 60 gehört man noch lange nicht zum alten Eisen. Das beweist Cosma Pongs, Kriminalautorin und Mutter der Kriminalhauptkommissarin Paula Pongs, mit ihrer Wohngemeinschaftstruppe immer wieder. Paula ...

Mit Mitte 60 gehört man noch lange nicht zum alten Eisen. Das beweist Cosma Pongs, Kriminalautorin und Mutter der Kriminalhauptkommissarin Paula Pongs, mit ihrer Wohngemeinschaftstruppe immer wieder. Paula hat alle Hände voll damit zu tun, ihre Mutter in ihre Schranken zu weisen und die immer neuen „Kriminalfälle“, die sie meldet, als das zu enttarnen, was sie sind: harmlose Alltagsszenen. Doch dann liegt tatsächlich im benachbarten Schrebergarten eine echte Leiche. Cosma ist nicht zu halten …

Ganz klar, wenn eine solche Mutter mit dieser blühenden Schriftsteller-Phantasie, die noch dazu in einer äußerst amüsanten WG lebt, sich in die Ermittlungen einmischt, dann kann keine Tochter der Welt das lächelnd ertragen. Paula Pongs Nervern sind zum Zerreißen gespannt, denn ihre Mutter verdächtigt alle und jeden – und das lautstark und mit einer Vehemenz, die ihresgleichen sucht. Das führt unweigerlich zu herrlich skurrilen Szenen. Noch dazu weiß Ella Dälken mit wenigen Worten eine Szene anschaulich zu beschreiben. So bleibt dem Leser viel Raum für das eigene Kopfkino.

Einige Entwicklungen sind vorhersehbar, andere absolut genial konstruiert. So macht das Lesen ungeheuer viel Spaß und man fliegt nur so durch das Buch. Es ist super erfrischend, einen Krimi mit Humor zu lesen und die Generation der 60jährigen so flott und aktiv, wie sie heute sind, dabei zu haben.

Die Figuren sind wunderbar – sowohl die netten, als auch die weniger sympathischen. Die Schrebergärtner bekommen ebenso ihr Fett weg, wie Esoteriker, alleinstehende Frauen, verliebte Männer und und und. Der Humor ist nicht zu dominant und auch nicht platt. Man amüsiert sich das ganze Buch hindurch auf gleich hohem Level, fühlt sich jedoch niemals veralbert. Das mag ich sehr!

Dieser Kriminalroman ist jedoch nichts für Leser, die gesteigerten Wert auf realitätsnahe Darstellungen legen. Dazu hat Paula zu wenig durchgegriffen und Cosma zu viel eingegriffen. Mir persönlich hat aber genau das so gut gefallen.

Die Kapitel sind mit Cosma bzw. Paula überschrieben und haben immer Überschriften, die sich im Text wiederfinden. Sie sind mal aus Paulas Sicht (dann in der personalen Erzählperspektive), mal aus Cosmas Blickwinkel (hier in der Ich-Perspektive) erzählt. So ist immer doppelt ersichtlich, welchen Part man gerade liest. Manche Stellen erfährt der Leser dann von beiden Seiten, doch das ist kein bisschen langweilig, sondern sehr amüsant.

Von Ella Dälken wird es weitere Bände um Cosma Pongs geben. Wenn das Niveau so hoch bleibt, dann freut mich das sehr. Ich hoffe, diese flotte Rentnerin nutzt sich nicht so schnell ab, denn da sehe ich große Gefahr. Ihr erster Fall war jedenfalls wunderbar skurril, aber nicht albern. Ich hatte eine tolle Lesezeit und gebe sehr gern die vollen fünf Sterne!

Veröffentlicht am 17.08.2017

Faina

Das Schneemädchen
0

Mabel und Jack verlieren ihr ungeborenes Kind. Jeder der beiden versucht auf eigene Weise, damit umzugehen. Mabel erträgt die Fragen und Reaktionen nicht mehr und überredet Jack dazu, in die Wildnis von ...

Mabel und Jack verlieren ihr ungeborenes Kind. Jeder der beiden versucht auf eigene Weise, damit umzugehen. Mabel erträgt die Fragen und Reaktionen nicht mehr und überredet Jack dazu, in die Wildnis von Alaska zu ziehen. Dort leben sie ihr zurückgezogenes Leben, doch wie sehr der Verlust beide noch schmerzt, merken sie erst spät. Dazu benötigt es das Auftauchen eines kleinen Mädchens, das sich nach und nach als immer seltsamer erweist. Doch es bringt in Mabel und Jack eine Saite zum Klingen und verändert einfach alles …

Die Autorin bringt die Trauer um das verlorene Kind, sowie die Sehnsucht nach der Weiterführung der Blutlinie sehr schön rüber. Auch versteht sie es, ein altes Märchen Realität werden zu lassen. Die Überzeugung der skeptischen, aber so herzlichen Esther ist da nur noch ein kleines Bonbon. Wunderschön, wie Mabel und Jack in den Freunden so viel mehr finden, als sie zunächst dachten. Die Liebe, die sie zu geben haben, findet mehr Abnehmer, als sie selbst gedacht hätten. Doch das mussten sie erst lernen und zulassen können.

Wie die Einsamkeit einer kargen Landschaft, die für so viele Segen, für noch mehr aber Fluch war, zwei gebrochene Herzen so weit wie möglich heilen lässt, mit ein wenig Magie und mit ganz viel echtem Leben, das bringt Eowyn Ivey wunderbar rüber.

Faina ist zaghaft, schüchtern, teils unfassbar stark, teils schwach, mal die Rettung, mal das Verderben und immer ganz besonders. All das findet sich auch in den anderen Figuren der Geschichte – mal mehr, mal weniger stark ausgeprägt. Ohne Faina wäre es zu einigen Wendungen gar nicht gekommen.

Der Stil der Autorin ist unbeschreiblich schön. Selbst die traurigsten, grausamsten Szenen schildert sie so, dass der Leser (bzw. Hörer) erkennt, so ist der Lauf der Welt, so muss es sein und so ist es gut. Du erträgst es – wie Mabel und Jack. Alles passt perfekt ineinander, die Entwicklungen sind logisch aufgebaut, auch wenn immer in allem ein Hauch Magie steckt.

Das Buch berührt. Es bewegt. Es verzaubert. Und am Ende kann sich jeder selbst beantworten, was nun Realität und was Einbildung war. Doris Wolters hat den perfekten Ton getroffen, dieses Buch vorzutragen. Durch ihre Art, so wenig Gefühl wie möglich in die Stimme zu legen, lässt sie die Worte diese Aufgabe übernehmen. Damit bleibt es immer dem Zuhörer überlassen, was er als real und was als Wunschvorstellung erachtet.

Mich hat dieses Hörbuch von Anfang an gefesselt und fasziniert. Es ließ mich auch am Ende nicht los und hallt noch immer in mir nach. Die Rezension zu schreiben, fällt mir sehr schwer: das Buch ist so völlig anders als alles, was ich bisher gelesen oder gehört habe. Nicht zu spoilern ist sehr schwer! Eine Vorahnung hat mich lange warten lassen, mich für „Das Schneemädchen“ zu entscheiden. Es ist keine leichte Kost, ganz und gar nicht. Aber es ist ein Buch, das man unbedingt gehört oder gelesen haben sollte. Es braucht nur den richtigen Zeitpunkt.

Ich wünsche der Autorin noch viele Leser und Hörer. Und mir wünsche ich neue Werke von Eowyn Ivey – ich bin gespannt, was nach solch einem Buch kommen kann. Von mir gibt es für „Das Schneemädchen“ die vollen fünf Sterne.

Veröffentlicht am 15.08.2017

Er wird befreit, koste es was es wolle – und sei es sein Leben!

Weltretten für Anfänger
3

Der Finne Surunen macht sich auf den Weg, den seit vielen Jahren zu Unrecht in Haft sitzenden Lopez aus dem Gefängnis zu befreien. Dazu muss er nach Mittelamerika, nach Kalmatien. Sein Weg führt ihn jedoch ...

Der Finne Surunen macht sich auf den Weg, den seit vielen Jahren zu Unrecht in Haft sitzenden Lopez aus dem Gefängnis zu befreien. Dazu muss er nach Mittelamerika, nach Kalmatien. Sein Weg führt ihn jedoch zunächst nach Moskau zum Pinguinforscher Lebkov. Auf seinem Weg geschehen allerlei skurrile Dinge und Surunen geht sprichwörtlich über Leichen, um sein Ziel zu erreichen und sogar darüber hinaus zu schießen …

Das Hörbuch wird von Jürgen von der Lippe gelesen. Allein dies entlockt dem Text ein wenig Humor. Zwar gibt es genug Stellen mit ironischem schwarzem Humor, doch finde ich vieles davon kein bisschen lustig oder zum Lachen. Im Gegenteil – besonders in der ersten Hälfte bleibt mir doch sehr oft das Lachen im Halse stecken. Wenn jemand auszieht, um einen Menschen aus der Gefangenschaft zu befreien und dabei keine Rücksicht auf Verluste nimmt, sogar selbst zum Mörder wird, dann kann ich da leider nicht lachen. Auch wenn man bedenkt, dass die Romanvorlage Mitte der 1980er Jahre geschrieben wurde, wird das für mich nicht besser.

Von der Lippe holt raus, was rauszuholen ist, wenn auch seine – und davon gibt es genug – Passagen mit Betrunkenen kaum zu verstehen sind.

Ein wiederkehrender Gag ist der Adler und schon da hört bei mir der Spaß einfach auf. Mag sein, dass ich überempfindlich bin und die Kernaussage einfach falsch verstehe, auch wenn ich ansonsten selten Probleme mit Interpretationen habe. Ein Fan des Autors wurde ich mit diesem Werk jedenfalls nicht.

Das Buch ist recht sarkastisch und absolut skurril. Seine Aktualität wird wohl nie enden – politisch Gefangene gibt es auf der Welt viele und übereifrige Gutmenschen, die übers Ziel weit hinausschießen und vor lauter Weltrettung nicht sehen, was an Kollateralschäden entsteht, ebenso. Immerhin zeigt Paaslinna aber auch, dass sein Held mit seinen Heldentaten neue Probleme schafft. Zum Ausgleich lässt er ihn diese auch – vermeintlich – gleich zu lösen versuchen.

Gegen Ende wird es dann etwas besser – da tauchen dann auch wirklich witzige Szenen auf, die zwar ebenfalls herrlich skurril sind, aber dennoch nicht makaber oder morbide. Hier hatte ich dann wirklichen Hörspaß.

Es fällt mir schwer, dieses Hörbuch fair und sachlich zu bewerten. Emotionslos geht das nicht. Ich konnte es tatsächlich nur häppchenweise hören, brauchte dazwischen immer längere Pausen. Unterhaltung war es demnach nicht wirklich, sondern fast schon anstrengende Arbeit. Mir ist sehr wohl klar, dass Paaslinna mit dieser Story auf Missstände, die es auf der Welt gab, gibt und wohl leider auch noch lange geben wird, hinweisen möchte und versucht, den Leser aufzurütteln. Sein Weg ist nur leider in meinen Augen auf weiten Strecken denkbar ungeeignet.

Auch nach einer Woche, in der das Hörbuch sacken konnte, bin ich noch so ratlos, wie direkt nach dem Ende. Es hat mich nicht überzeugt, aber wirkliche Zeitverschwendung war es auch nicht. So entscheide ich mich für die mittlere Bewertung: drei Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Stimme
  • Dramaturgie
  • Humor
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.08.2017

Manche Zauber brauchen etwas länger

Der Neurochirurg, der sein Herz vergessen hatte
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James Robert Doty wird als Kind von allen Rob genannt. Als er auf der Suche nach einem neuen Zauberdaumen auf Ruth trifft, stellt er sich ihr als Jim vor – und ahnt nicht, dass diese Entscheidung symbolisch ...

James Robert Doty wird als Kind von allen Rob genannt. Als er auf der Suche nach einem neuen Zauberdaumen auf Ruth trifft, stellt er sich ihr als Jim vor – und ahnt nicht, dass diese Entscheidung symbolisch für das ist, was diese Begegnung für seine Zukunft bedeutet. Sechs Wochen lang bringt ihm Ruth ihre Magie bei und Jim genießt diese Zeit sehr, denn sein Zuhause ist nicht so, wie ein Kind sich das wünscht.

Das Buch hat mich von der allerersten Zeile an in seinen Bann gezogen. Selten kann ein Arzt so faszinierend erzählen und den Leser auf eine Reise durch Raum und Zeit führen. Sogar die medizinischen Details, die hin und wieder eingeworfen werden, lesen sich interessant und bremsen weder Lesefluss noch Lesevergnügen.

Die drei Teile des Buches sind alle recht unterschiedlich, dennoch faszinierend. Doty hat eine Sprache gewählt, die mich im ersten Teil zu einem kleinen Kind werden ließ, das seinem Vater oder Großvater lauscht, wie dieser von seiner Kindheit erzählt. Mit Doty wird der Leser quasi erwachsen und begleitet ihn durch sein Leben, seinen Werdegang.

Wer möchte, kann Ruths Zauber mithilfe des Buches erlernen. Die Entspannungstechniken sind sehr schön und verständlich beschrieben. Man muss viel üben, genau wie Jim, doch kann jeder, der diese Techniken kennt, bestätigen, dass sich die Mühe lohnt.

Das Buch wurde in 19 Sprachen übersetzt. Das hat diese wunderbare Lebensgeschichte, die zugleich bewegt und inspiriert, auch verdient. Dass es wochenlang auf der New York Times Beststellerliste stand, wundert wenig. Auch auf der Spiegel-Bestseller-Liste muss es landen und sehr lange bleiben – alles andere wäre unverständlich. Doty zeigt dem Leser, wie wichtig es ist, Herz und Gehirn stets gleichberechtigt und gleichwertig einzubringen, um das eigene Leben, sowie das Leben der Mitmenschen, zauberhaft zu gestalten.

Es sollte viel mehr Ruths und Jims auf dieser Welt geben, das würde sie so viel schöner machen.

Von mir bekommt dieses Buch die vollen fünf Sterne. Es hat sich auf Platz eins meiner Lesehighlights 2017 katapultiert. Unbedingt lesen, es lohnt sich!

Veröffentlicht am 05.08.2017

Irische Geister in einem außergewöhnlichen Dorf

Der Freund der Toten
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Mahony dachte sein ganzes Leben, seine Mutter hätte ihn aus egoistischen Gründen vor einem Heim abgelegt. Mit 26 erhält er jedoch eine Nachricht, die alles verändert. Also macht er sich auf den Weg ins ...

Mahony dachte sein ganzes Leben, seine Mutter hätte ihn aus egoistischen Gründen vor einem Heim abgelegt. Mit 26 erhält er jedoch eine Nachricht, die alles verändert. Also macht er sich auf den Weg ins irische Mulderrig, seinem Geburtsort. Dort sorgt er für ordentlich Wirbel, denn er verfügt, ganz wie seine Mutter, über eine ganz besondere Ausstrahlung – und über eine Fähigkeit, die nicht jedem gefällt. Die alte Mrs. Cauley, die sowieso gern provoziert, nimmt sich Mahony und der Recherche liebend gern an. Und so sind bald alle Einwohner auf irgendeine Art an Mahony interessiert.

Das Buch liest sich sehr interessant. Die Sätze sind teils fast schon Poesie. Immer wieder finden sich Passagen, die urkomisch sind, obwohl sie im Grunde einfach nur Tatsachen schildern. Aber auch irrwitzige Stellen finden sich zuhauf. Das ganze Buch ist im Präsens gehalten und schon allein diese Tatsache ist oft ein Grund, warum ein Buch etwas schwerer verdaulich ist. Aber Jess Kidd (was für ein Name! Schon der ist besonders und auffällig, wie sollte dann ihr Buch schnöde und Durchschnitt sein?) hat mich von Anfang bis Ende mit ihrer Sprache in ihren Bann gezogen. Passt dieser Stil zu Irland? Ein wenig schon. Passt er zur Story? Auf alle Fälle! Dennoch … insgesamt verliert sich die Autorin in eine unplausible und arg konfuse Story. Da mir die einzelnen Situationen aber sehr gut gefielen, macht das eine Bewertung ein wenig schwierig.

Die Stimmungen wurden wunderschön eingefangen. Auch die Charaktere gefallen mir ausnehmend gut – sowohl die Sympathieträger, als auch die Kotzbrocken. Die einzelnen Aktionen, die sich einige einfallen lassen, sind unterhaltsam und sprühen fast schon märchenhaften Witz aus. Eine Mischung aus wahrem Leben und irischer Mystik eben. Dennoch … meine Erwartungen wurden leider nicht erfüllt.

Schon der Titel hat mich ein wenig auf die falsche Spur gebracht. „Der Freund der Toten“ hat bei mir die Assoziation zweier Personen hervorgerufen: eine Tote und deren Freund. Gemeint ist hier jedoch, dass Mahony der Freund quasi aller Toten ist, mit ihnen kommuniziert und sie wahrnimmt. Der Originaltitel „Himself“ ist nicht wirklich besser getroffen. Nun denn!

Die Szenen mit den Toten sind wunderbar. Davon hätte ich so viel mehr lesen können, da steckt viel Potenzial drin. Nur leider … kommen diese Szenen dann doch zu kurz. Und die Frage bleibt: warum sieht Mahony gewisse Tote nicht? Sind die gar nicht tot? Oder hat es einen anderen Grund? Und warum helfen ihm die Toten nicht viel mehr? Zumindest für mich hat sich das im Laufe der Story nicht erklärt.

Für mich bleiben am Ende auch einfach zu viele Fragen offen. Mag sein, dass ich die Antworten schlicht einfach nicht erkannt habe, denn hin und wieder ist die Erzählweise doch ein wenig orakelig und verlangt vom Leser doch so einige Gehirnakrobatik. Das ist an sich nicht schlecht, dennoch ist es ein weiterer Tropfen im Fass der Punktabzüge. Warum heißt unser Held eigentlich Mahony? Die Antwort darauf muss mir entgangen sein.

Obwohl ich das Buch sehr gerne gelesen habe und an keiner Stelle gelangweilt (an einigen aber arg geschockt) war, bin ich am Ende etwas enttäuscht. Es fehlt etwas. Es ist nicht befriedigend. Dennoch will ich mehr von dieser Autorin lesen. Und so bleiben am Ende drei Sterne für „Der Freund der Toten“.