Profilbild von MissDaisy

MissDaisy

Lesejury Star
offline

MissDaisy ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit MissDaisy über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.12.2024

Ein Leckerbissen für Gaumen und Augen!

Weihnachten: Das Backbuch
0

Weihnachten ohne leckeres Gebäck ist unvorstellbar für mich! Und obwohl ich meine Lieblingsrezepte habe, die ich immer wieder backe, liebe ich es, jedes Jahr mindestens ein Weihnachtsgebäck zu machen, ...

Weihnachten ohne leckeres Gebäck ist unvorstellbar für mich! Und obwohl ich meine Lieblingsrezepte habe, die ich immer wieder backe, liebe ich es, jedes Jahr mindestens ein Weihnachtsgebäck zu machen, das ich noch nicht kannte oder gemacht hatte. Dieses Buch hat mir eine ganze Reihe an schönen Backtagen beschert. Ein Rezept schöner und besser, als das andere!

Mir gefällt sehr gut, dass am Ende des Buches nicht nur ein Rezeptregister zu finden ist, sondern auch ein Register für die Zutaten. Das ermöglicht ein schnelles Auffinden für die passenden Rezepte zu dem, was man gern verarbeiten möchte. Man wird nicht unter Druck gesetzt, denn außer den Backzeiten und eventuellen Ruhezeiten gibt es keine Zeitangaben, die sowieso nie einzuhalten sind. Auch bekommt man nicht durch Nährwertangaben ein schlechtes Gewissen gemacht.

Das Buch ist in die Kapitel Vorwort; Festliche Plätzchenkreationen; Deine neuen Lieblingskekse; Christels Beste; Geschenke aus der Weihnachtsküche; Weihnachtliche Brote und Kuchen; Cupcakes, Muffins, Kleingebäck; Desserts; Highlights für Deine Quality Time; Rezeptregister; Zutatenregister. Zum Vorwort gehören auch eine ganze Reihe Tipps und Tricks, die das Backen erleichtern und gutes Gelingen garantieren. Bei den Rezepten finden sich Klassiker und Neuinterpretationen, aber auch Rezepte, die ich bisher überhaupt nicht kannte. Kein Wunder also, dass dieses Buch in meiner Weihnachtsbäckerei im Dauereinsatz war und sein wird. Noch besser! Es sind so viele Rezepte dabei, die ich mir sehr gut auch für die Kaffeetafel unterm Jahr vorstellen kann, dass ich weiter daraus backe. Ganz zu schweige vom schnellen Vanille-Lemon-Dessert, mit dem man auch im Sommer begeistern kann!

Die Rezepte sind optisch wunderschön aufgemacht. Die Überschrift, ein kleiner Text, Zutatenliste und Zubereitungsschritte sind übersichtlich angeordnet und sehr gut verständlich. An passender Stelle findet sich auch der eine oder andere Extra-Tipp. Sehr persönlich machen das Buch die kleinen Erzählungen zur Herkunft der Rezepte. Die Fotos zu den Leckereien machen Appetit und Lust aufs Backen. Leider sind bei ein paar wenigen Rezepten keine Fotos. Das finde ich immer sehr bedauerlich, weil ich tatsächlich kaum etwas backe oder koche, von dem ich nicht vorher weiß, wie es aussehen wird oder soll.

Dennoch gebe ich trotz dieser kleinen Kritik die vollen fünf Sterne, weil das Buch eine echte Bereicherung ist und einfach nur traumhaft schön gestaltet wurde.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
Veröffentlicht am 29.12.2024

Letzte Ruhestätten in aller Welt

KUNTH Die faszinierendsten Friedhöfe der Welt
0

Mein eigener Tod macht mir keine Angst. Der Tod mir nahestehender Menschen dagegen sehr. Der Besuch an den letzten Ruhestätten kann trösten, aber auch aufwühlen. Wie unterschiedlich ein Friedhof und der ...

Mein eigener Tod macht mir keine Angst. Der Tod mir nahestehender Menschen dagegen sehr. Der Besuch an den letzten Ruhestätten kann trösten, aber auch aufwühlen. Wie unterschiedlich ein Friedhof und der Umgang mit Bestattungen sein kann, zeigt dieses Buch.

Die Texte sind sehr einfühlsam und nie zu lang, sodass man auch in extremer Verfassung folgen kann. Mit jeder weiteren Seite wird man lockerer, entspannter, getrösteter. Man lernt, wie schön eine Grabstätte sein kann. Alle Religionen, alle Nationen, alle Völker der Welt haben mehr oder weniger exotische Rituale und Bräuche rund um den Tod und die Bestattung der Toten. Und ohne morbide zu sein, sieht man über kurz oder lang, welche Schönheit und welcher Trost darin stecken.

Die Fotos verdeutlichen die Worte der Texte auf sehr einfühlsame Art. Man wird geradezu dazu eingeladen, im Urlaub am Reiseziel nicht nur Action zu suchen, sondern auch ein wenig Zeit zu geben. Zeit, den örtlichen Friedhof zu besuchen. Nicht aus Sensationslust, sondern als besondere Orte, respektvoll, ruhig, gelassen. Nicht nur die bekannteren, sondern auch Friedhöfe ohne großen Bekanntheitsgrad. Es wird ein Gefühl vermittelt, wie einem selbst ein solcher Besuch gut tun kann. Und mir gefällt die Idee, auch völlig fremden Verblichenen mit einem stillen, ruhigen Gang über den Friedhof eine Freude zu bereiten. Und das auf der ganzen Welt und in jeder Glaubensrichtung.

Auch Friedhöfe für Gegenstände gibt es, sogar für Eissorten! Hier wird also wirklich alles gezeigt und aufgezählt rund um den Oberbegriff Friedhof. Und natürlich werden auch Gräber von Stars und Promis besprochen und gezeigt. Kleine und große Friedhöfe, dezente Gräber, Monumentalgräber, namenlose Gräber, alte Gräber, moderne Gräber, ausgefallene Gräber, es findet sich hier so ziemlich alles, was man sich nur denken kann. Kulturen, Religionen, Epochen, alle eint, dass sie eine Städte für die Toten haben. Die Einblicke, die dieses Buch bietet, sind vielleicht nicht vollständig, aber nahe dran.

Ich hätte nicht erwartet, dass mir ein Buch über Friedhöfe so viel Ruhe und Trost spenden kann. Es fällt mir schwer, in Worte zu fassen, was es in mir bewirkt hat. Ob dieses Buch ein geeignetes Geschenk ist, kann ich nicht sagen. Aber wer Trauer im Herzen trägt und diesem Buch begegnet, versteht mich vielleicht. Es ist fast, als würden die, um die ich trauere, mich umarmen. Für mich ein wundervolles, magisches Buch. Fünf Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 29.12.2024

Anja Klein stellt ihren Garten vor

Blumen, Kohl & Rock'n'Roll
0

Dieses Buch macht definitiv Lust auf einen verwunschenen Garten. Doch was Anja Klein und ihr Mann da vorzeigen, ist nicht innerhalb einer Gartensaison gemacht. Das will wachsen, braucht Jahre und ganz ...

Dieses Buch macht definitiv Lust auf einen verwunschenen Garten. Doch was Anja Klein und ihr Mann da vorzeigen, ist nicht innerhalb einer Gartensaison gemacht. Das will wachsen, braucht Jahre und ganz viel Arbeit und Liebe. Ist dann endlich alles in etwa so, wie man es gern hätte, muss man es erhalten. Auch das ist mit nicht unwesentlich viel Arbeit verbunden. Wenn man das weiß und akzeptiert, ist dieses Buch ein Quell wunderbarer Anregungen, Tipps und Wissen. Sogar ein paar Rezepte finden sich. Das mag ich natürlich besonders!

Anja Klein erzählt über alles, was zum Garten gehört. Vom Anlegen von Beeten, selbst auf Rasen, über Blumenpracht bis zu Gemüseernte und das Verwenden von außergewöhnlichen Baumaterialien und Elementen. Natürlich treffen nicht alle Pflanzen jeden Geschmack. Ich persönlich bin beispielsweise von Him- und Brombeeren reichlich kuriert. Auch weiß ich nicht, wie viele Leser das Geld für fünfhundert Tulpenzwiebeln ausgeben. Und die nach der Blüte auch wieder ausgraben, zumindest das, was die Wühlmäuse übrig gelassen haben, um sie im nächsten Jahr wieder, aufgestockt um die fehlende Menge, einzugraben. Man darf auch nicht vergessen, dass Anja Klein hier von zwei Parzellen, die nebeneinander liegen, spricht.

Die Rechnung zur Rentabilität von eigenem Gemüse hinkt für mich dann doch. Beispielsweise wird die Pacht auf die kleine Fläche des Gemüseanbaus runtergerechnet. Das finde ich etwas blauäugig. Ich muss ja für den ganzen Garten Pacht bezahlen, selbst wenn ich nur ein kleines Beet mit Gemüse anbaue. Insofern sieht man schnell, dass man sein Gemüse auch beim Biobauern kaufen kann. Klar, macht weniger Spaß! Also könnte man doch gleich auf die komplette Rechnung verzichten, oder nicht? Etwas unter geht auch, dass man ständig gegen Unkraut kämpfen muss und ein zwei, dreiwöchiger Urlaub im Sommer nicht drin ist, wenn die Arbeit im Garten nicht umsonst gewesen sein soll.

Die Bilder verführen zum Träumen, machen unbändige Lust, genau solch ein Paradies zu besitzen. Da ich aber weiß, wie viel Zeit und Arbeit das kostet, ziehe ich für mich rein die Informationen, die ich für kleine Schritte benötige, um den Garten um unser Haus herum zu meinem persönlichen Paradies zu machen, das zugleich für Insekten und Menschen nützlich ist. Manche Erklärungen sind für mich nur schwer verständlich. Das ist zum Beispiel beim Rückschnitt vom Wein der Fall. Da verstehe ich so wenig, dass vor meinem geistigen Auge von der Weinpflanze nur wenig übrigbleibt. Insgesamt aber ist alles gut beschrieben und erklärt, mit Fotos unterstützt und dargestellt.

Für mich ein sehr schönes Buch, das jedoch gefährlich daran vorbeischrammt, die Leute ein bisschen zu blenden und den Aufwand zu verharmlosen. Ein wenig viel Selbstdarstellung ist noch dabei. Es ist eine Erfahrungssammlung, kein Fachwissen. Aber um nicht kleinlich zu sein, gebe ich vier Sterne. Drei wären tatsächlich etwas arg hart.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
Veröffentlicht am 28.12.2024

Einfach nur zauberhaft!

Krippenfiguren selber häkeln
0

Auf Anhieb habe ich mich schon vom Cover her in die Krippenfiguren verliebt. Die einzelnen Figuren sind einfach zuckersüß! Okay, die Schäfchen gefallen mir nicht ganz so gut, wie der Rest, aber sie sind ...

Auf Anhieb habe ich mich schon vom Cover her in die Krippenfiguren verliebt. Die einzelnen Figuren sind einfach zuckersüß! Okay, die Schäfchen gefallen mir nicht ganz so gut, wie der Rest, aber sie sind dennoch hübsch.

Sehr gut gefällt mir, dass die Anleitungen gut verständlich geschrieben sind, sodass man sie leicht nacharbeiten kann. Genial ist, dass es für die Menschen in der Krippe eine Grundfigur gibt. Es werden nur kleine Details geändert und mit Farben für Unterschiede gesorgt. Das macht es noch einfacher. Die Details sind einfach entzückend. Neben Maria, Josef und dem Jesuskind werden auch die Krippe, der Komet, eine Palme, die heiligen drei Könige, zwei Kamele, Esel, Schafe, Kuh, zwei Hirten und zwei Engel gehäkelt. Da hat man einige Zeit zu tun! Das Ergebnis ist aber einfach nur toll. Das Ganze ist so schön, dass man es nach Weihnachten gar nicht wegräumen möchte.

Vorsicht! Die gehäkelte Gesellschaft findet viel Anklang und man wird immer wieder gefragt, ob man nicht noch einen ganzen Satz häkeln würde, um sie abzugeben! Richtig tolles Buch! Für kleines Geld große Freude. Da gebe ich gern fünf Sterne!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
Veröffentlicht am 25.12.2024

Großartiges Pasta-Buch

Pasta et al
0

Alec Morris hat mit einem Blog begonnen und nun halte ich dieses Buch in Händen. Prima, denn Blogs gehen an mir unbemerkt vorbei. Sie sind mir einfach zu technisch. Ich liebe old school das gedruckte Buch. ...

Alec Morris hat mit einem Blog begonnen und nun halte ich dieses Buch in Händen. Prima, denn Blogs gehen an mir unbemerkt vorbei. Sie sind mir einfach zu technisch. Ich liebe old school das gedruckte Buch. Und hier bekomme ich einen Pasta-Kurs, der Laune macht und super in meinen aktuellen Lebensabschnitt, in dem ich Achtsamkeit, Erdung, Entschleunigung und Bodenständigkeit suche, mit Genuss und Glück.

Nach Einleitung, Zutaten und Zubehör geht es los mit den Kapiteln Teig; Lang; Kurz; Groß und Flach; Klein und Weich; Gefüllt. Die Seiten sind optisch total sinnvoll gestaltet, um mit Farben darzustellen, wie man variieren kann. Der Aufbau der unterschiedlichen Teige wird so fast schon zum Kinderspiel. Alec Morris haut nur so mit Pastasorten um sich, von denen ich noch nie gehört habe. Macht nichts, ich finde es immer grandios, wenn die Nudeln eine hübsche Form haben, ob ich den Namen nun kenne oder nicht. Viele der Formen sind mit viel Arbeit verbunden, kosten also besonders viel Zeit. Das sind sie aber definitiv wert! Zudem macht es stolz und glücklich, die Liebsten mit selbstgemachten, toll geformten Nudeln zu bekochen!

Die Rezepte starten mit wunderbaren, keinen Texten, die ganz viel Herz und Liebe zeigen. Die Zeiten für die Gerichte gelten rein für die Zubereitung mit bereits gefertigter Pasta. Dennoch geht hier nicht alles schnell und flott, es gibt auch Rezepte mit größerem Zeitaufwand. Die Zutaten sind zum größten Teil sehr leicht zu bekommen. Ab und an wird eine Spezialität benötigt, wie z.B. Gunaciale (italienischer Schweinespeck), die man nicht ganz so leicht auftreiben kann. Aber damit kann ich leben. Die Arbeitsschritte sind verständlich erklärt. Zudem gibt es noch gelegentlich Felder mit Nudelsorten und weiteren Zutaten, um das Gericht zu verändern. Die Fotos zu den Rezepten sind ehrlich und herrlich. Ganz mein Ding! Wer ohne Nährwertangaben nicht zufrieden ist, sollte sich darauf einstellen, dass die hier fehlen. Ich persönlich bin dafür sogar dankbar.

Die Tutorials sind super! Da versteht man wirklich ohne Probleme, was wann wie zu tun ist. So mag ich das! Die mehrfarbigen Nudeln sind einfach nur der Hit. Hier lohnt sich die enorme Arbeit! Eine kleine Schwierigkeit liegt im benötigten Zubehör. Man kann zwar bei ein paar Dingen improvisieren, doch andere sind schon recht speziell. Da ist es ratsam, erst ganz genau zu wissen, dass man dran bleibt und die Gerätschaften wirklich weiter nutzt. Das ist jedoch nicht Sache des Buches. Auch nicht, dass nicht jeder alles mag, was hier verkocht wird. Aber insgesamt ist das Buch eben eine echte Offenbarung rund um Pasta. Dass dafür viel Zeit benötigt wird, dürfte kein Wunder sein. Daher gebe ich die vollen fünf Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil