Die Geschichte von Kelly Moran hat mir wahnsinnig gut gefallen. Es war die Vorgeschichte zu Band 1 der Bookish Belles, welches ich dieses Jahr gelesen und geliebt habe.
Aber die zweite Geschichte, von ...
Die Geschichte von Kelly Moran hat mir wahnsinnig gut gefallen. Es war die Vorgeschichte zu Band 1 der Bookish Belles, welches ich dieses Jahr gelesen und geliebt habe.
Aber die zweite Geschichte, von Kelly Moran, mochte ich leider gar nicht. Erst hat sich alles ständig wiederholt und im Kreis gedreht, bis dann plötzlich auf den letzten drei Seiten alles eine komplett andere Richtung eingeschlagen hat.
Für zwischendurch war es ein schönes Buch, das sich sehr schnell lesen ließ. Aber mir blieben die Charaktere zu blass und insgesamt fehlte die Tiefe. Die Handlung war unglaublich vorhersehbar.
Das Setting ...
Für zwischendurch war es ein schönes Buch, das sich sehr schnell lesen ließ. Aber mir blieben die Charaktere zu blass und insgesamt fehlte die Tiefe. Die Handlung war unglaublich vorhersehbar.
Das Setting in Kanada hat mir wahnsinnig gut gefallen. Auch der Schreibstil war angenehm.
Peer’s zweiter Fall führt uns dieses Mal in die Dunstkreise der organisierten Kriminalität, welche er im Rahmen einer Triathlonvorbereitung undercover aufklären muss. Bereits nach einigen Minuten Lesen ...
Peer’s zweiter Fall führt uns dieses Mal in die Dunstkreise der organisierten Kriminalität, welche er im Rahmen einer Triathlonvorbereitung undercover aufklären muss. Bereits nach einigen Minuten Lesen viel mir auf, dass der zweite Fall flüssiger, ja erwachsener geschrieben war. Man merkt, dass Achilles nach seinem letzten Buch einiges dazu gelernt hat, der Schreibstil ist flüssiger, ja nahezu fesselnder und macht immer Lust, weiter zu lesen. Im ersten Teil war die Geschichte toll, aber es haperte für mich an einigen Stellen am reinen Handwerk, davon ist nun nichts mehr zu spüren.
„Lügen haben schnelle Beine“ hat mich in seinen Bann gezogen und ich habe es innerhalb kürzester Zeit verschlungen. Da ich selbst interessierter Ausdauersportler bin, interessiert mich das Thema Laufen sehr und der Triathlon ist für mich eine spannende Sportart. Achilles hat von der Materie viel Ahnung und das merkt man.
Triathlon ist keinesfalls die Paradedisziplin von Protagonist Peer, dem talentierten Läufer, ganz im Gegenteil. Er hasst Schwimmen und auch dem Fahrradfahren kann er anfangs nichts abgewinnen, das kommt im Buch auch gut rüber und sorgt für einige lustige Aktionen. Schön finde ich die persönliche Verbindung zu seinem verstorbenen Vater, dessen Diamant-Rennrad er hier aus dem Keller holt, um damit am Triathlon teilzunehmen und welches er im Verlauf des Buches auch wieder restauriert.
Spannend ist die Entwicklung von Marina Gabor, der talentierten Triathletin, in die Peer in jüngeren Jahren verknallt war und die nun Seite an Seite mit ihm für seinen ersten Triathlon trainiert. Das Buch lebt zum großen Teil von den Spannungen zwischen den beiden, von der Unsicherheit, die Peer noch immer plagt, von seiner nicht erwiderten Liebe und dem Wunsch nach mehr, dem Ankommen, dem Verlangen nach Marina.
Auch zwei weitere Figuren, die aus dem ersten Teil bekannt sind, machen überraschende und fesselnde Entwicklungen durch, darauf möchte ich aber nicht weiter eingehen, da diese sonst zu viel vorwegnehmen würden. Nur so viel, das Buch ist wirklich eine Empfehlung wert.
Fazit
Ich empfehle das Buch allen, die mit dem Laufen nichts am Hut haben, aber einen spannenden, und auch lustigen Krimi suchen. Von mir eine klare Empfehlung.
Der Anfang war wirklich gut, der Schreibstil hat mich direkt gepackt und ich flog nur so durch die Seiten. Leider hat meine Euphorie nach den ersten Kapiteln nachgelassen und mich haben einige Dinge gestört. ...
Der Anfang war wirklich gut, der Schreibstil hat mich direkt gepackt und ich flog nur so durch die Seiten. Leider hat meine Euphorie nach den ersten Kapiteln nachgelassen und mich haben einige Dinge gestört. Der ständige Alkoholkonsum zum Beispiel. Oder dass Protagonistin Emma 26 Jahre alt ist, ich aber häufig den Eindruck hatte, sie wäre viel jünger. Auch die Entwicklung der Beziehungen zwischen den Charakteren war mir nicht schlüssig genug und die ganze „miscommunication“ war nervig. Das Ende und einige Konfliktlösungen gingen mir zu schnell, der „third act breakup“ hätte vermieden werden können, hätten die Beteiligten einfach mal miteinander geredet.
Es gab aber auch schöne Szenen und einiges, worüber sich nachzudenken lohnt. Und der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und es hat insgesamt Spaß gemacht, die Geschichte zu lesen.
Das traumhaft schöne Cover schreit förmlich nach Sommer, Sonne, Dolce Vita und hat mich direkt in den Bann gezogen. Auch der Klappentext hat mich überzeugt und ich hoffte auf eine lockere, leichte Geschichte, ...
Das traumhaft schöne Cover schreit förmlich nach Sommer, Sonne, Dolce Vita und hat mich direkt in den Bann gezogen. Auch der Klappentext hat mich überzeugt und ich hoffte auf eine lockere, leichte Geschichte, perfekt für den Urlaub. Das Buch hat mir viele Eigenarten Siziliens und seiner Bewohner näher gebracht, so ganz begeistert hat es mich aber leider nicht.
Die Beschreibungen der Insel und der wunderschönen Landschaft haben mir direkt Fernweh verschafft. Schon lange träume ich davon, nach Italien und auch nach Sizilien zu reisen. Die italienische Sprache interessiert mich sehr und in „Sommer auf Sizilianisch“ habe ich einiges zu den unterschiedlichen Dialekten und so manches Sprichwort gelernt. Was mir auch gut gefallen hat, ist die Liste mit im Buch verwendetem Vokabular.
„Niemand sonst liebte sich zum Antipasto so abgöttisch und stritt sich spätestens nach dem Dessert so inbrünstig, wie es eine sizilianische Familie tat.“
Zitat Seite 162
Dass Autorin Pia Casell einen persönlichen Bezug zu Sizilien hat, habe ich beim Lesen durchweg gespürt. Sie füllt die Geschichte mit so viel historischen Fakten, interessanten Anekdoten und spannenden Hintergründen, dass ich nicht überrascht war, als ich im Nachwort erfahren habe, dass sie mit einem Sizilianer verheiratet ist. So war die ganze Geschichte sehr authentisch. Das malerische Städtchen Castelbuono gibt es tatsächlich und sollte ich wirklich einmal nach Sizilien reisen können, werde definitiv auch dort Zeit verbringen.
„Es war eine jener Nächte, in denen die Hitze des vergangenen Tages kaum weichen wollte und trotzig in den Gassen und Innenhöfen Castelbuonos hängen blieb.“
Zitat Seite 237
Neben der ganzen Urlaubsstimmung greift die Autorin aber auch ernste Themen auf. Die eigene Herkunft verstecken aufgrund von Ausländerfeindlichkeiten, Armut neben Reichtum, der Stolz auf die eigenen Wurzeln im Kontrast zu Weiterentwicklung. Jeder Charakter und auch die Insel selbst verkörpern diese Gegensätze. Helene verkörpert diese innere Zerrissenheit sehr gut und auch wenn mir am Ende vieles zu schnell ging, finde ich es großartig, wie sie schlussendlich auf ihr Herz hört.
„Ihr jungen Leute von heute. Ihr seid so sehr mit eurem Alltag beschäftigt, dass ihr vor lauter Hektik vergesst, auf euer Gefühl zu hören“
Zitat Seite 138
Mit Protagonistin Helene bin ich irgendwie nicht richtig warm geworden. Wen ich dagegen direkt ins Herz geschlossen habe, waren die Bewohner des Palazzo an der Via Giordano 33. So viel Liebe, Zusammenhalt, Unterstützung (und Einmischung 🙂 ), so typisch sizilianisch. Ich habe mich direkt wohlgefühlt.
Das Setting war ein absoluter Traum. Leider plätscherte die Geschichte oft nur so vor sich hin, weswegen es sich für mich oft gezogen hat. Die überstürzte Abreise Helenes gegen Ende konnte ich nicht so ganz nachvollziehen und insgesamt ging es mir zum Schluss viel zu schnell. Die sich entwickelnde Beziehung war für mich nicht so richtig greifbar und wirkte beinahe überstürzt.
Fazit
Für den Urlaub, als entspanntes Buch zu empfehlen. Für mich war es etwas zu langatmig und am Ende zu schnell.