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Veröffentlicht am 25.02.2026

Frisches Grün auf Augenhöhe

Gärtnern mit dem Hochbeet
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Wer keine Lust auf Rückenschmerzen beim Unkrautjäten hat, landet früher oder später beim Thema Hochbeet. Folko Kullmann zeigt in seinem Ratgeber „Gärtnern mit dem Hochbeet“, dass dieser Trend viel mehr ...

Wer keine Lust auf Rückenschmerzen beim Unkrautjäten hat, landet früher oder später beim Thema Hochbeet. Folko Kullmann zeigt in seinem Ratgeber „Gärtnern mit dem Hochbeet“, dass dieser Trend viel mehr ist als nur eine bequeme Arbeitshöhe. Er macht deutlich, dass man selbst auf kleinstem Raum – sei es im Garten oder auf der Terrasse – eine beachtliche Ernte einfahren kann, wenn man ein paar einfache Regeln beachtet.
Die optische Aufmachung des Buches ist sehr einladend und räumt sofort mit der Vorstellung auf, dass Gärtnern kompliziert sein muss. Besonders gut gefallen mir die praktischen Anleitungen zum richtigen Schichten des Beets, denn das ist oft das Geheimnis für den Erfolg. Die Erklärungen sind so bodenständig und direkt, dass man sich sofort zutraut, das Projekt in Angriff zu nehmen. Es geht hier nicht um Perfektion, sondern um den Spaß am Ausprobieren und das schnelle Erfolgserlebnis, wenn der erste Salat geerntet wird.
Für mich ist dieses Werk ein idealer Begleiter für alle, die eine unkomplizierte Lösung für den Eigenanbau suchen. Es werden nicht nur die klassischen Gemüsesorten behandelt, sondern auch clevere Kombinationen aus Kräutern und Blumen, die das Hochbeet zu einem echten Hingucker machen.

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Veröffentlicht am 25.02.2026

Der entspannte Weg zum grünen Daumen

Gärtnern für Gartenneulinge
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Wer zum ersten Mal vor einem eigenen Stück Land steht, fühlt sich oft von der Fülle an Aufgaben erschlagen. Genau hier setzt „Gärtnern für Gartenneulinge“ an und nimmt einen an die Hand, ohne dabei mit ...

Wer zum ersten Mal vor einem eigenen Stück Land steht, fühlt sich oft von der Fülle an Aufgaben erschlagen. Genau hier setzt „Gärtnern für Gartenneulinge“ an und nimmt einen an die Hand, ohne dabei mit kompliziertem Fachchinesisch abzuschrecken. Das Autorenteam rund um Andreas Barlage und Hansjörg Haas hat hier ein Werk geschaffen, das den Fokus auf das Wesentliche legt: den Spaß am Machen und das sichere Gefühl, dass man eigentlich nichts falsch machen kann.
Was mir an diesem Buch besonders gefällt, ist die extrem praxisnahe Herangehensweise. Es wird nicht lange um den heißen Brei herumgeredet, sondern direkt gezeigt, wie man den Spaten richtig ansetzt oder welche Pflanze an welchem Standort wirklich eine Überlebenschance hat. Die Schritt-für-Schritt-Anleitungen sind so klar bebildert und erklärt, dass man sich sofort zutraut, das Projekt „eigener Garten“ anzugehen. Es fühlt sich eher wie ein guter Rat von erfahrenen Nachbarn an als wie ein trockenes Lehrbuch.
Besonders ansprechend finde ich die optische Gestaltung, die einen direkt motiviert, rauszugehen und loszulegen. Das Buch deckt von Zierpflanzen über Rasenpflege bis hin zum eigenen Gemüsebeet alles ab, was man am Anfang wissen muss. Es ist ein ehrlicher und solider Begleiter, der Frust vermeidet und stattdessen schnelle Erfolgserlebnisse garantiert.

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Veröffentlicht am 25.02.2026

Ein Festmahl für Geschmacks-Entdecker

Alte Gemüsepflanzen wiederentdeckt
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Viele von uns kennen Gemüse nur noch aus der perfekt genormten Supermarkt-Auslage, wo alles gleich aussieht und oft auch gleich schmeckt. Bärbel Steinberger räumt in ihrem Buch „Alte Gemüsepflanzen wiederentdeckt“ ...

Viele von uns kennen Gemüse nur noch aus der perfekt genormten Supermarkt-Auslage, wo alles gleich aussieht und oft auch gleich schmeckt. Bärbel Steinberger räumt in ihrem Buch „Alte Gemüsepflanzen wiederentdeckt“ gründlich mit dieser Monotonie auf und zeigt, dass in den Gärten unserer Großeltern Schätze schlummern, die wir viel zu lange ignoriert haben. Es ist eine Hommage an die Vielfalt und den echten, unverfälschten Geschmack, der in über 60 traditionsreichen Sorten steckt.
Mich hat beim Durchblättern sofort die optische Gestaltung gepackt. Die opulenten Bilder machen nicht nur Lust darauf, sofort den Spaten in die Hand zu nehmen, sondern zeigen auch die verblüffende Farben- und Formenwelt historischer Pflanzen. Es geht hier um weit mehr als nur Mairüben oder alte Kohlsorten; es ist eine Entdeckungsreise zu robusteren und widerstandsfähigeren Pflanzen, die oft viel besser an unsere regionalen Bedingungen angepasst sind als moderne Hybrid-Züchtungen.
Was das Buch für mich besonders praxistauglich macht, ist die Kombination aus Fachwissen und Genuss. Man bekommt fundierte Tipps zum Anbau, zur Ernte und zur Lagerung, wird aber direkt im Anschluss mit passenden Rezepten belohnt, die zeigen, wie man diese kulinarischen Rückkehrer in der modernen Küche einsetzt

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Veröffentlicht am 25.02.2026

Vom Samenkorn zur XXL-Ernte

Mehr Power für dein Gemüse
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Wer im eigenen Garten schon einmal vor mickrigen Paprikas oder Tomaten stand, die einfach nicht reif werden wollten, wird dieses Buch von Felix Wilming lieben. Der Autor teilt hier seine gesammelte Erfahrung ...

Wer im eigenen Garten schon einmal vor mickrigen Paprikas oder Tomaten stand, die einfach nicht reif werden wollten, wird dieses Buch von Felix Wilming lieben. Der Autor teilt hier seine gesammelte Erfahrung aus vielen Jahren Gartenleidenschaft. Es geht nicht nur um graue Theorie, sondern um echte Praxistipps, wie man das Maximum aus seinem Beet herausholt, ohne dabei den Spaß an der Sache zu verlieren.
Die optische Gestaltung des Buches ist absolut ansprechend. Die vielen hochwertigen Fotos machen richtig Lust darauf, selbst die Ärmel hochzukrempeln und loszulegen. Besonders spannend finde ich, dass nicht nur bei den Klassikern geblieben wird, sondern auch gezeigt wird, wie man exotischere Kulturen wie Wassermelonen oder sogar Erdnüsse im eigenen Garten erfolgreich anbauen kann. Die vorgestellten Lieblingskulturen sind so ausführlich beschrieben, dass man sich direkt gut aufgehoben fühlt.
Was mir besonders gefällt, ist die ehrliche Art der Darstellung. Es wird auch von Misserfolgen berichtet und was man daraus lernen kann, was das ganze Buch sehr authentisch macht. Man bekommt eine komplette Anleitung – von der Jungpflanzenanzucht bis hin zur automatischen Bewässerung – und fühlt sich durch die Tipps bestens unterstützt.

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Veröffentlicht am 25.02.2026

Ein Kurzurlaub zwischen zwei Buchdeckeln

Nimm dir etwas Zeit für dich
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Oft rast der Tag an einem vorbei, ohne dass man auch nur einmal tief durchgeatmet hat. Das Buch „Nimm dir etwas Zeit für dich“ aus dem Groh Verlag wirkt da wie eine freundliche Einladung, endlich mal die ...

Oft rast der Tag an einem vorbei, ohne dass man auch nur einmal tief durchgeatmet hat. Das Buch „Nimm dir etwas Zeit für dich“ aus dem Groh Verlag wirkt da wie eine freundliche Einladung, endlich mal die Pausentaste zu drücken. Es ist kein klassischer Ratgeber, der einem vorschreibt, was man zu tun hat, sondern eher ein liebevoll gestalteter Begleiter, der mit einer Mischung aus Geschichten, Zitaten und Rezepten genau die richtige Atmosphäre für eine kleine Auszeit schafft.
Besonders gut gefällt mir die optische Aufbereitung, die schon beim bloßen Durchblättern für Entspannung sorgt. Die Kombination aus inspirierenden Gedanken und ganz praktischen Ideen für die eigene Me-Time macht das Buch sehr alltagsnah. Es sind oft die kleinen Impulse – sei es ein kurzer Text zum Nachdenken oder ein Rezept für ein wärmendes Getränk –, die einen für einen Moment aus dem Hamsterrad holen. Man merkt, dass hier der Fokus darauf liegt, Achtsamkeit nicht als anstrengende Aufgabe, sondern als bereicherndes Ritual zu begreifen.
Für mich ist dieses Werk ein wunderbarer Rückzugsort für die Couch oder den Balkon. Es erinnert einen sanft daran, dass Selbstfürsorge wichtig ist, um die eigenen Batterien wieder aufzuladen.

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