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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.01.2023

Anfangs schwierig, dann super

Das Schicksal im Schmiedefeuer: Feuerauge
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Meine Meinung:


Das Buch startet in der Götterwelt und wir erfahren, was hinter der Geschichte der verschiedenen Völker in Sílanduril steckt. Ich mag es ja sehr, wenn hinter der eigentlichen Story noch ...

Meine Meinung:


Das Buch startet in der Götterwelt und wir erfahren, was hinter der Geschichte der verschiedenen Völker in Sílanduril steckt. Ich mag es ja sehr, wenn hinter der eigentlichen Story noch einmal eine Geschichte steht, die das Ganze noch größer macht.

Danach lernen wir Jalradeema und ihr Leben kennen. Sie hat es nicht besonders leicht, da in ihrem Volk Magie verboten ist, in ihr aber Feuermagie steckt. Diese muss sie also seit jeher verbergen, was dazu führt, dass sie niemanden wirklich an sich heranlässt. Mir tat Jalradeema tatsächlich sehr leid, da sie nirgendwo sie selbst sein kann. Ich mochte sie aber auf Anhieb, denn sie denkt immer zuerst an ihre Familie und versucht trotzdem ihren Weg zu gehen.

Neben Jalradeema dürfen wir aber auch Shándala begleiten. Sein Volk steht kurz davor ausgerottet zu werden und er ist auf der Suche nach einer Lösung. Dabei bekommt er eine Vision von Jalra und macht sich gemeinsam mit einigen Gefährten auf den Weg zu ihr. Shándala gefiel mir auch sehr gut. Das Wichtigste ist für ihn sein Volk und er scheint ein gerechter und guter König zu sein. Allerdings fand ich die Geschichte aus seiner Perspektive etwas schwierig. Es gibt so viele Figuren mit teils sehr komplizierten Namen und ich konnte lange nicht sortieren, welcher Charakter wichtig ist und welcher nur eine Randrolle spielt. Das machte es mir tatsächlich etwas schwer, in diese Sichtweise hineinzufinden.

Erst als Jalradeemas und Shándalas Wege sich schließlich kreuzen hatte ich alles für mich soweit geordnet, dass ich der Geschichte folgen konnte und sie mich auch mitriss. Ich fand es sehr interessant, dass beide nur gemeinsam das Volk der Alben retten können und wir bekamen auch noch mehr Einblicke in Shándalas Vergangenheit, was mir den Zugang zu ihm deutlich erleichterte. Tatsächlich konnte ich ihn und auch die schwierige Beziehung zu seiner Schwester besser verstehen. In meinen Augen liegt das Hauptaugenmerk in diesem Band erst einmal auf den Charakteren. Wir lernen sie besser kennen und ihre Gedanken und Handlungen besser verstehen. Natürlich werden diese auch durch ihre Erziehung und ihre Vergangenheit geprägt, was hier sehr deutlich wird.

Doch auch die Story an sich baut sich immer weiter auf und wir erleben auf der Reise so manches Abenteuer, das für die Gruppe lebensgefährlich wird. Da mir die einzelnen Figuren immer weiter ans Herz wuchsen, habe ich sehr mit ihnen mitgefiebert und hatte wirklich Angst um sie. Es war also ein sehr nervenaufreibender Weg, nicht nur für die Charaktere, sondern auch für mich als Leserin. So konnte ich ab der Hälfte das Buch kaum noch aus der Hand legen und am Ende war ich richtig traurig, dass die Reise schon zu Ende war. Zum Glück gibt es Band 2 schon, so dass ich weiterlesen und weiter mitfiebern kann.

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Veröffentlicht am 07.01.2023

Eine schöne Weihnachtsliebesgeschichte

Der besondere Zauber von Weihnachten
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Meine Meinung:

Die Idee mit dem Holy Date ist nicht neu, ich mag sie aber tatsächlich echt gerne, deshalb freute ich mich sehr über dieses Buch.

Anfangs lernt man die Protagonisten kennen und ich habe ...

Meine Meinung:

Die Idee mit dem Holy Date ist nicht neu, ich mag sie aber tatsächlich echt gerne, deshalb freute ich mich sehr über dieses Buch.

Anfangs lernt man die Protagonisten kennen und ich habe mich sofort in Sarah und ihre Buchhandlung, das Golden Words verliebt. Hach, wie gerne hätte ich Sarah dort ausgeholfen oder sogar selber so eine kleine Buchhandlung. Ein richtiger kleiner Traum, der für die Protagonistin wahr geworden ist. Stets an ihrer Seite ist ihre beste Freundin Rachel, die gemeinsam mit ihrem Kater Dr. Pepper und dem dementen Mr Williams eine schöne Prise Humor in die Geschichte bringen.

Fehlt ihr eigentlich nur noch eins: Die große Liebe. Da diese jedoch auf sich warten lässt, beschafft sich Sarah kurzerhand über die App HolliMatch ein Date für die Weihnachtsfeier bei ihren Eltern. Dass es dabei ausgerechnet Matt trifft ist ein netter Zufall, denn auch er sucht dringend eine Alibi-Freundin für die Weihnachtszeit im Kreise der Familie. Mir gefielen beide Protagonisten sehr gut. Schon bei der ersten Begegnung merkt man einfach, dass sie wie füreinander geschaffen sind und ich fand es so schön, wie sie miteinander umgehen und sich durch die Lüge ungewollt näher kommen. Ich mochte die Dynamik und Atmosphäre zwischen den beiden und konnte das Lächeln auf meinem Gesicht bei jeder Begegnung nicht mehr verbergen. So ein schönes Paar.

Doch nicht nur die Schmetterlinge fliegen in dieser süßen Geschichte, sondern es lag auch Weihnachtsstimmung in der Luft. Ich mochte die Besuche bei den sehr unterschiedlichen Familien und wie sie Weihnachten feiern. Das Familiengefühl, die Traditionen, die Stimmung. Es war richtig schön festlich und feierlich und hat mich absolut in Weihnachtsstimmung versetzt.

Natürlich gibt es auch ein paar Missverstände, die die Beziehung der beiden arg auf die Probe stellen. Für mich war das zwar etwas zu übertrieben, weil Sarah da in meinen Augen absolut überreagiert hat, aber so eine kleine Portion Drama gehört einfach in dieses Genre und zum Glück hat es nicht lange gedauert und die Geschichte endet so, wie man es eben erwartet und hat mich damit das Buch glücklich zuschlagen lassen.

Eine schöne Weihnachtsliebesgeschichte mit jeder Menge Gefühl, feierlich-festlicher Stimmung, einer tollen Prise Humor und ein bisschen Herzschmerz. Genau die richtige Mischung für so ein Buch.

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Veröffentlicht am 07.01.2023

Das Buch hat Spaß gemacht

A Curse of Dusk and Dawn. Herzenspakt
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Meine Meinung:

Wir steigen direkt in die Geschichte ein, in dem wir erfahren, dass Holly von ihrer alten Highschool geflogen ist und deshalb an der Desert Ridge High neu anfangen soll. Da passt es fast ...

Meine Meinung:

Wir steigen direkt in die Geschichte ein, in dem wir erfahren, dass Holly von ihrer alten Highschool geflogen ist und deshalb an der Desert Ridge High neu anfangen soll. Da passt es fast perfekt, dass sie das Haus ihrer Großmutter geerbt haben und im kleinen Örtchen ein neues Zuhause finden. Warum Holly an ihrer alten Schule Probleme hatte, erfährt man erst einmal nicht, das machte es für mich aber umso spannender. Lange hält Anna-Sophie Caspar jedoch nicht hinter dem Berg damit, dass Holly Verstorbene bzw. Geister sehen kann, die den Weg ins Licht noch nicht finden. Das erinnerte mich etwas an die Serie Ghost Whisperer, wobei Holly keine Ahnung davon hat, wie sie den Geistern helfen soll. Ihre Mutter scheint diese Gabe nicht zu haben oder sie weigert sich, davon zu erzählen.

Als sie schließlich an der neuen Schule ankommt, wird sie wieder mit ihrer besonderen Gabe konfrontiert, denn immer mehr Football Spieler haben seltsame Unfälle und manche bitten Holly um Hilfe. Seltsam ist nur, dass auch Mason immer dort auftaucht, wo es Trouble gibt. Deshalb gerät er natürlich sofort in Verdacht und das Mädchen bleibt ihm auf den Fersen.

Ich fand die Suche nach dem Verantwortlichen und was dahinter steckt wirklich sehr spannend und nervenaufreibend und hatte richtig Spaß daran Holly und ihre Freunde bei der Spurensuche zu begleiten. Währenddessen wächst das Mädchen immer mehr an den Aufgaben, die ihr auferlegt werden und entwickelt sich stetig weiter. Dabei fand ich es schön, dass ihr ein paar tolle Nebencharaktere zur Seite standen, wie z.B. Lilly, die den Schulblog führt oder Amadeus, der sein ganz eigenes Geheimnis mit sich herumträgt. Sie alle lernt man während der Ereignisse immer besser kennen und besonders diese beiden schlichen sich schnell in mein Herz.

Obwohl es sich hier um eine Geistergeschichte handelt und es ein gewisses Gänsehautfeeling gibt, kann es auch von zartbesaiteten Lesern, wie mir ohne Probleme gelesen werden. Das heißt, dass es sich für ein Jugendbuch vom Gruselfaktor sehr in Grenzen hält, ohne etwas von der Spannung einzubüßen. Das fand ich richtig gut.

Der Schreibstil der Autorin ist dabei locker-leicht und passt sich ebenfalls dem Genre Jugendbuch an und erzeugt einen richtigen Lesesog, der mich das Buch in einem Rutsch hat durchlesen lassen.

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Veröffentlicht am 07.01.2023

Eine spannende Reise

Die Erben der Nornen
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Meine Meinung:

Die nordische Mythologie ist aktuell ein sehr beliebtes Thema für Geschichten und auch ich mag sie wirklich gerne, deswegen wollte ich dieses Buch natürlich auch unbedingt lesen.

Anfangs ...

Meine Meinung:

Die nordische Mythologie ist aktuell ein sehr beliebtes Thema für Geschichten und auch ich mag sie wirklich gerne, deswegen wollte ich dieses Buch natürlich auch unbedingt lesen.

Anfangs lernt man Kara kennen, die in einer Anwaltskanzlei arbeitet. Dort erfährt sie, dass ein junger, alleinerziehender Vater übers Ohr gehauen werden soll. Das aktiviert in ihr den Gerechtigkeitssinn (den wohl alle Walküren haben) und sie hilft dem Betroffenen, ohne dabei an ihren Job zu denken. Der ist danach natürlich weg, aber das ist nicht weiter schlimm, denn schließlich erfährt sie, dass ihr bester Freund Lukas ein Riese und sie eine Walküre ist und dass das Schicksal der Welt auf dem Spiel steht. Kara gefiel mir mit ihrem Gerechtigkeitssinn tatsächlich sehr gut, aber die ganze Enthüllung ging mir dann doch etwas zu schnell und die Protagonistin war für mich zu wenig misstrauisch dem Ganzen gegenüber. Überhaupt hatte ich das Gefühl, nicht genug Zeit zu bekommen, um alle Charaktere kennenzulernen. Über Karas Freund z.B. erfährt man eigentlich null und auch Lukas und Kara bekamen für mich nicht wirklich genug Substanz. Hier hätte die Autorin sich meiner Meinung nach mehr Zeit lassen und die Geschichte noch etwas ausschmücken können.

Doch schnell kommen wir zum Fantasyteil und begeben uns mit Lukas und Kara auf eine Reise zum Weltenbaum. Eine andere Walküre scheint das Wohl der Welten für ihr eigenes Glück aufs Spiel zu setzen.

Das ist der zweite Handlungsstrang dieser Geschichte. Die Walküre Valeria bringt nämlich ihre ganz eigene Story mit, die mir tatsächlich am besten gefallen hat und die ich sehr gut nachvollziehen konnte.
Auch ihren Wunsch fand ich absolut verständlich, doch dafür das Gleichgewicht der Welten zu stören und deren Untergang herbeizuführen kam mir dann doch etwas kurzsichtig und egoistisch vor. Doch mit dieser Hintergrundstory bekam auch die allgemeine Handlung mehr Tiefe, was mir gut gefallen hat.

Auch die Reise von Lukas und Kara wurde von Seite zu Seite spannender. Wir lernen viele mythische Gestalten kennen, die einem teilweise auch schon aus anderen Geschichten bekannt sind, und müssen mit den Protagonisten einige schwierige Entscheidungen treffen. Doch was ist das Leben eines einzigen schon wert, gegen das der Lebewesen aller Welten? Ich fand es wirklich sehr interessant, wie sich die Charaktere jeweils entscheiden und muss sagen, dass mich die Autorin mit ihrer Idee und dem fiesen Cliffhanger ziemlich angefixt hat, so dass ich wirklich neugierig darauf bin, wie es mit dem Weltenbaum weitergeht.

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Veröffentlicht am 07.01.2023

Von einer Dystopie zu Romantasy

Myrina
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Meine Meinung:

Der erste Teil hat mir wirklich sehr gut gefallen und nach diesem fiesen Cliffhanger am Ende war ich mehr als gespannt auf die Fortsetzung.

Das Buch schließt auch nahtlos an die Ereignisse ...

Meine Meinung:

Der erste Teil hat mir wirklich sehr gut gefallen und nach diesem fiesen Cliffhanger am Ende war ich mehr als gespannt auf die Fortsetzung.

Das Buch schließt auch nahtlos an die Ereignisse aus seinem Vorgänger an, geht dann jedoch eine ganz andere Richtung. Wir kommen ein bisschen weg von den Ritter Zions und tauchen dafür tiefer in die Welt von Tanael Baldur ein und ich sage nur ein: Es wird göttlich. Ja, tatsächlich ist dieser zweite Band weniger Dystopie und mehr Romantasy. Anfangs hat mich das ehrlich gesagt etwas irritiert, da ich gerne erfahren hätte, was es mit den Rittern auf sich hat. Doch diese Frage wird erst zum Ende des Buches wieder aufgenommen. Dafür tauchen wir tiefer in die Gefühle zwischen Myrina und Tanael ein und da wird es einmal richtig kompliziert, denn endlich erfährt man, wer der mysteriöse Retter wirklich ist und was er mit der ganzen Geschichte zu tun hat. Mir gefielen seine Hintergründe wirklich gut und hier hat die Liebesgeschichte auch ordentlich Potenzial. Allerdings muss ich gestehen, dass mir das Hin und Her zwischen den beiden doch etwas zu viel Raum in diesem Band einnahm und ich oftmals dachte: „Jetzt entscheidet euch endlich.“ Ich hatte wirklich das Gefühl, dass ihr Liebesdrama ein bisschen den Fortgang der eigentlichen Story stört.

Dabei ist diese wirklich interessant, denn wieder baut die Autorin einige Mythen und auch Geschichten aus Religionen ein und beleuchtet diese aus verschiedenen Sichten. Ich bin kein sehr religiöser Mensch, kenne aber natürlich die ganzen Hintergründe, so dass ich der Story problemlos folgen konnte. Karen A. Moon macht aber ihre eigene Geschichte draus und hat mich damit immer wieder überrascht, was mich am Ende doch noch begeistert hat.

Doch diese Geschichte lebt vor allem auch durch seine Charaktere. Neben den Protagonisten haben wir einige sehr interessante Nebenfiguren. Manche haben wir schon im ersten Band kennengelernt, sie bekommen aber noch einmal mehr Stellenwert oder wir lernen sie noch von einer anderen Seite kennen z.B. den Butler, den ich inzwischen richtig liebgewonnen habe. Dazu lernen wir ein paar neue Charaktere kennen. Karen A. Moon gelingt es meiner Meinung nach sehr gut, ihren Figuren Leben einzuhauchen und ihnen das gewisse Etwas zu verleihen, so dass sie im Kopf bleiben und sich auch ins Herz schleichen.

Auch die Verbindung, die die Autorin zu ihrer ersten Reihe (Magical Lights) herstellt, gefiel mir richtig gut. Man muss diese zwar nicht vorher gelesen haben, aber wir machen doch einen Ausflug in diese Welt, was mich persönlich sehr gefreut hat, da ich diese sehr gerne mochte.

Am Ende kehren wir dann doch wieder zu der Frage zurück, wer John Adam Nash wirklich ist und was die Ritter Zions mit ihren Gesetzen bewirken möchten. Dabei wartet Karen A. Moon wieder mit einem fiesen Cliffhanger auf uns, der mich sehnsüchtig auf Band 3 warten lässt. Ich hoffe, dort werden dann alle meinen offenen Fragen geklärt.

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