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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.08.2019

Die Ärztin

Die Ärztin: Die Wege der Liebe
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Dieser Roman ist ein Teil einer Familien-Saga, den man aber gut lesen kann, auch wenn man die Vorgeschichte nicht kennt. Es geht um eine Arztfamilie aus München die im ersten Weltkrieg in einer Zeit des ...

Dieser Roman ist ein Teil einer Familien-Saga, den man aber gut lesen kann, auch wenn man die Vorgeschichte nicht kennt. Es geht um eine Arztfamilie aus München die im ersten Weltkrieg in einer Zeit des Auf- und Umbruchs lebt. Ricarda muss ihre Praxis in Berlin schließen, da kaum noch Patienten kommen. In Kriegzeiten bracht man sein Geld doch eher für die knapp werdenden Lebensmittel. Gut das sie einen Job in der Berliner Charitee findet. Die Familie ist sehr zerrissen. Ihre Tochter Henny ebenfalls Ärztin zieht mit ihrem Mann in die USA, wo sie aber nicht glücklich wird. Lange stand hier im Raum, ob Victor und Henny nicht doch Geschwistern wären. Fast ist hier ein Mord geschehen, denn als Geschwister wäre eine Heirat nicht möglich gewesen. Antonia die jüngste Tochter von Ricarda verwirklich sich nach und nach in Berlin. Georg ihr Sohn outet sich als homosexuell seiner Mutter gegenüber, was damals noch strafbar war. Entscheidet sich jedoch für Frau und Kind. Wie kann man da glücklich werden.
Fazit
Etwas nervig waren die sehr kurzen Abschnitte die zwischen den Personen in München, Berlin und der USA hin und her sprangen und man immer kurz überlegen mußte, wo man jetzt ist. Auch zieht sich der Roman mit seinen fast 600 Seiten etwas in die Länge.

Veröffentlicht am 08.08.2019

Die Gärten von Monte Spina

Die Gärten von Monte Spina
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Monte Spina ist eine kleine Privatinsel die zu Lanzerote gehört. Diese Insel ist der Schauplatz für diese spannungsgeladenen Geschichte. Toni der gerade der Ehemann verstorben ist, sucht einen Neuanfang ...

Monte Spina ist eine kleine Privatinsel die zu Lanzerote gehört. Diese Insel ist der Schauplatz für diese spannungsgeladenen Geschichte. Toni der gerade der Ehemann verstorben ist, sucht einen Neuanfang und das Arbeitsangebot auf dieser einsamen Insel als Gärtnerin zu arbeiten, kommt ihr gerade recht. Sehr bildlich ist hier die Flora und Fauna der wunderschönen kleinen Insel beschrieben. Für Toni es nicht ganz einfach mit den wortkargen Menschen und ihrem etwas mürrischem Chef auszukommen. Irgendwie spürt sie das hier etwas nicht stimmt. Da sie aber meistens in sich gekehrt ist, kommt sie mit der Situation gut klar. Eine spannende Story die sehr anrührend, aber auch sehr geheimnisvoll ist. Toni denkt sich immer, warum sind ihre Vorgänger so schnell wieder weg? Vielleicht sind sie aber mit der Einsamkeit die auf Monte Spina herrscht nicht zurecht gekommen? Doch was ist mit dem obigen Stockwerk des Wohnhauses, was keiner betreten darf? Sehr sehr merkwürdig findet Toni das alles. Fragen über Fragen. Doch alles wird sich klären und Toni findet letztendlich wieder ins Leben zurück. Ein gelungener Debütroman in dem auch die Liebe nicht zu kurz kommt.

Veröffentlicht am 26.07.2019

Sal

Sal
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Sal und Peppa sind Geschwister, die von zuhause in die Wildnis ausreißen. Ich dachte es wäre ein großes Abendteuer-Roman, wie die Beiden in der Wildnis überleben. Leider war es dann doch sehr unsprektakulär. ...


Sal und Peppa sind Geschwister, die von zuhause in die Wildnis ausreißen. Ich dachte es wäre ein großes Abendteuer-Roman, wie die Beiden in der Wildnis überleben. Leider war es dann doch sehr unsprektakulär. Erst stoßen sie auf auf Ingrid die ebenfalls im Wald lebt und ihnen hilft. Nix mit Survival, denn die 3 fahren immer wieder mit dem Bus in den nächsten Ort um sich mit dem Nötigen einzudecken. Nach und nach kommt heraus warum die Beiden abgehauen sind. Sie hatten ein schreckliches Zuhause. Die Mutter stand ständig unter Drogen und Alkohol und hat nicht mitbekommen wie ihr Liebhaber sich immer wieder an Sal vergriffen hat. Als er ihr drohte es auch mit der jüngeren Peppa zu tun, reift in ihnen der Plan Robert umzubringen und unterzutauchen. Gesagt getan, Sal hat sich genau informiert wie man in der Wildnis überlebt und hat alles dafür besorgt. Ein Kaninchen töten und häuten macht ihr auch nichts aus, ebenso wie sie kaltblütig den Mord an Robert begeht. Spannender wäre es wirklich gewesen sie hätten ohne Supermarkt um ihr Überleben gekämpft.

Veröffentlicht am 10.05.2019

Das Versprechen der Islandschwestern

Das Versprechen der Islandschwestern
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Die Schwestern Margret und Helga machen sich auf den Weg nach Island um dort zu arbeiten. Sie wollen Deutschland den Rücken kehren, da in ihrer Heimat alles zerbomt, Armut und Hunger herrscht. Margret ...

Die Schwestern Margret und Helga machen sich auf den Weg nach Island um dort zu arbeiten. Sie wollen Deutschland den Rücken kehren, da in ihrer Heimat alles zerbomt, Armut und Hunger herrscht. Margret geht wieder zurück nach Deutschland nachdem sie sich mit ihrer Schwester zerstritten hat. Nach über 60 Jahren reist mit ihrer Enkelin Pia zurück nach Island um mit ihrer Schwester endlich Frieden zu schließen. Was damals passiert ist kommt dann so langsam am Schluß des Romanes heraus. Auch Pia hat so ihre Baustellen und ist frisch getrennt. Für sie wird Island letztendlich auch zu einem Neuanfang. Der Roman hatte seine Längen und konnte mich nicht fesseln, es fehlte einfach die Spannung und die Tiefgründikeit. Dagegen bekommt man einen guten Eindruck von Island durch die sehr schönen bildlichen Beschreibungen der Landschaft

Veröffentlicht am 02.04.2019

Mit James auf Sylt

Mit James auf Sylt
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Janas Leben gerät gerade aus den Fugen, Liebe und Job verloren. Da sie Zeit hat nimmt sie das Angebot ihrer Schwester, die kurz vor der Geburt ihres ersten Kindes steht an, sich doch um ihren Neufundländer ...

Janas Leben gerät gerade aus den Fugen, Liebe und Job verloren. Da sie Zeit hat nimmt sie das Angebot ihrer Schwester, die kurz vor der Geburt ihres ersten Kindes steht an, sich doch um ihren Neufundländer James zu kümmern. Die Schwester Nele und ihr Mann haben ein Haus auf Sylt und dort könnte dann Jana 2 Monate wohnen und Nele habe etwas den Rücken frei und müsse sich nicht auch noch um James kümmern. Jana mag eigentlich keine Hunde und jetzt muss sich sich um einen riesengroßen Hund kümmern. Da sie nun überhaupt keine Erfahrung mit Hunden hat kommt auch einiges auf sie zu. Eine herzerwärmdende Geschichte die ich gut nachvollziehen konnte, da ich selbst zwei große Hunde habe und so vieles wiedererkannt habe. Sie schafft es James nach und nach zu bändigen und zu verstehen wie ein Hund so tick. Mit Hund findet man immer Anschluß, dass erkennt auch Jana und lernt neue Menschen und auch die echte Liebe kennen. Alles ist sehr authentisch und liebevoll geschrieben und man muss of schmunzeln über die lustigen Ereignisse die Jana mit James passieren. Eine Hommage an Hund und Herrschen und natürlich auch an die Autorin.