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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.01.2024

Ein Leuchtfeuer der Gefühle

Leuchtfeuer
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Jeder geht anders mit Schicksalsschlägen und traumatischen Erlebnissen um. Fest steht, dass sie uns prägen und für immer ihre Spuren hinterlassen. Dieses Buch erzählt berührend die Geschichte von zwei ...

Jeder geht anders mit Schicksalsschlägen und traumatischen Erlebnissen um. Fest steht, dass sie uns prägen und für immer ihre Spuren hinterlassen. Dieses Buch erzählt berührend die Geschichte von zwei Familien, deren Leben irgendwann aus der Bahn gerieten und welche Auswirkungen das auf ihren weiteren Verlauf hatte.
Bei Familie Wilf ist es ein schlimmer Autounfall den die beiden minderjährigen Kinder Sarah und Theo verursachen und bei dem ein Mädchen ums Leben kommt. In der gleichen Straße wohnt Familie Shenkman, deren Schicksal in gewisser Weise mit den Wilfs verwoben ist, auch wenn sie nicht befreundet sind. Hier geht es vor allem um den Sohn Waldo. Ein etwas wunderlicher, intelligenter Junge der von Astronomie begeistert ist. Von seinem Vater verachtet, weil er nicht dessen Vorstellungen entspricht, beschließt er eines Nachts von zu Hause wegzulaufen.
Es ist eine Geschichte die ans Herz geht und zeigt wie tiefgreifend solche prägenden Erlebnisse ein Leben verändern können. Wie jeder auf seine Art versucht damit zurechtzukommen und wie wichtig es manchmal ist jemandem zum Reden zu haben. Aber es gibt auch Hoffnung, dass man auch diese Schicksalsschläge überwinden und neue Kraft aus positiven Erinnerungen schöpfen kann.

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Veröffentlicht am 20.01.2024

Wolf, Hirte oder Lamm?

Ich bin die Nacht
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Spannender Thriller mit überraschendem Twist.

Marcus muss sich entscheiden. Ist er ein Wolf, so wie der Serienkiller Francis Ackermann, ein Lamm wie dessen Opfer, oder ist er der Hirte der die Lämmer ...

Spannender Thriller mit überraschendem Twist.

Marcus muss sich entscheiden. Ist er ein Wolf, so wie der Serienkiller Francis Ackermann, ein Lamm wie dessen Opfer, oder ist er der Hirte der die Lämmer vor den Wölfen beschützt?

Marcus ist ehemaliger Polizist und zieht sich auf eine Farm in Texas zurück, die er von einer Tante vermacht bekommen hat, nachdem er seinen Job verlor. Kaum dort angekommen gerät er schon mit Schlägern aneinander, stolpert über eine Leiche und findet sich einem entflohen Serienmörder und fragwürdigen Dorfpolizisten gegenüber. Es beginnt ein spannendes Katz und Maus Spiel mit unerwartetem Ende.

Es ist der Auftakt einer Reihe und ich bin schon neugierig wie es weitergeht. Das Hörbuch fand ich sehr gut gesprochen und betont, sodass die Stimmung gut rüberkommt.

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Veröffentlicht am 17.01.2024

Ein wahre und sehr tragische Geschichte

In eisige Höhen
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Ich kam auf das Buch nachdem ich den Film Everest gesehen habe. Ich weiß garnicht wie oft ich den geschaut habe, weil mich das ganze so fasziniert hat.
Es handelt von einer wahren Geschichte. Jon Krakauer ...

Ich kam auf das Buch nachdem ich den Film Everest gesehen habe. Ich weiß garnicht wie oft ich den geschaut habe, weil mich das ganze so fasziniert hat.
Es handelt von einer wahren Geschichte. Jon Krakauer nahm als Journalist an einer der kommerziellen Everest Besteigungen teil im Jahr 1996. In diesem Jahr boomte das Geschäft mit den kommerziellen Expeditionen so richtig und es waren sehr viele Teams im Basislager die in einem kleinen Zeitfenster alle auf den Gipfel wollten. Das führte zu vielen Staus auf dem Weg. Das Wetter tat noch sein übriges dazu und somit kam es in diesem Jahr zu sehr vielen Unfällen und Toten. Die Grenze zwischen Glück und Tod liegt hier so nah beieinander. Die meisten der Teilnehmer dieser Expeditionen erfüllen sich damit ihren Lebenstraum. Leider kehren viele nicht zurück.
An manchen Stellen ist mir Krakauer ein bisschen zu sehr abgeschweift und die haben sich dann gezogen. Ansonsten fand ich das Buch sehr interessant als Ergänzung zum Film Everest.

Es ist übrigens heutzutage noch schlimmer mit den Staus auf dem Everest, trotz der sehr teuren Genehmigungen. Daher wurde inzwischen die Anzahl der Genehmigungen pro Jahr begrenzt.

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Veröffentlicht am 17.01.2024

Ein Klassiker der Dystopie

1984
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George Orwell hat dieses Buch bereits in den 1940er Jahren geschrieben. Noch bevor es die DDR gab, an die mich das System teilweise immer wieder erinnert. Natürlich ist es in dem Roman viel extremer. Aber ...

George Orwell hat dieses Buch bereits in den 1940er Jahren geschrieben. Noch bevor es die DDR gab, an die mich das System teilweise immer wieder erinnert. Natürlich ist es in dem Roman viel extremer. Aber man kann sich vorstellen wie schnell so etwas eskalieren kann wenn Leute an der Macht sind die zu fanatisch in ihrer Ideologie werden (man denke nur an den Nationalsozialismus, den Kommunismus unter Stalin oder Mao). Ich fand es erschreckend wie viel man davon in der Realität wieder findet, ob in der Vergangenheit oder in der Gegenwart bzw. aus Orwells Sicht in der Zukunft.
Das Buch ist keine leichte Lektüre. Die Beschreibung der Folter finde ich besonders schlimm. Es macht nachdenklich und man fragt sich wie es immer wieder zu solchen totalitären Systemen kommen kann.
Orwell schreibt hier sehr eindrücklich und schonungslos. Eine furchtbare Vorstellung in dieser Welt zu leben.

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Veröffentlicht am 16.01.2024

Irgendwie unangenehm

Der Pole
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Durch den großen Altersunterschied und die eigentlich mehrfach geäußerte Abneigung und das Desinteresse seitens Beatriz wirkte diese "Liebesgeschichte", wenn man es denn so nennen will, auf mich unrealistisch ...

Durch den großen Altersunterschied und die eigentlich mehrfach geäußerte Abneigung und das Desinteresse seitens Beatriz wirkte diese "Liebesgeschichte", wenn man es denn so nennen will, auf mich unrealistisch und sehr unangenehm. Witold ist mir unsympathisch und Beatriz' Verhalten kann ich absolut nicht nachvollziehen. Auch die Gedichte machen es nicht besser, eher im Gegenteil.

Zum Glück ist das Buch nur dünn, sonst hätte ich wohl abgebrochen.

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