Profilbild von MsChili

MsChili

Lesejury Star
offline

MsChili ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit MsChili über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.08.2019

Ich liebe die Bücher der Autorin!

Meistens kommt es anders, wenn man denkt
0

Zitat Knut: „So’n Herz hält ganz schön viel aus. Das ist zäh.“

Nele ist zurück! Man kennt sie schon aus „Wenn’s einfach wär, würd’s jeder machen“, denn sie ist die Mitbewohnerin von Anni. So taucht man ...

Zitat Knut: „So’n Herz hält ganz schön viel aus. Das ist zäh.“

Nele ist zurück! Man kennt sie schon aus „Wenn’s einfach wär, würd’s jeder machen“, denn sie ist die Mitbewohnerin von Anni. So taucht man nicht in eine komplett unbekannte Welt ein, sondern hat direkt altbekannte Charaktere um sich herum. Das hat mir ausgesprochen gut gefallen. Und natürlich ist auch wieder Knut am Start, wobei das wirklich erst spät soweit war. Meinetwegen hätte er auch eher mal auftauchen können. In diesem Buch geht es viel um Lenny, Nele’s kleinen Bruder, der das Down-Syndrom hat. Mir hat es gefallen, mehr über die Erkrankung zu erfahren, den Umgang der Menschen damit und was für ein Aufwand die Menschen im normalen Leben haben. Und auch die Liebesgeschichte kommt nicht zu kurz, wobei sie schon sehr vorhersehbar war. Aber das ist so und gerade die „anderen“ Themen, hier das Down-Syndrom, machen die Bücher so besonders. Nele selbst war doch sehr verunsichert in einigen Bereichen und mir hat ihre Entwicklung gut gefallen.
Da ich gelesen und gehört habe, kann ich nur sagen, dass Nana Spier ihren Job gewohnt gut macht und sie es schafft noch viel Witz und Leben in die Geschichte zu bringen.

Ich hoffe, dass es bald ein neues Buch gibt!

Veröffentlicht am 23.07.2019

Sehr vorhersehbar, doch einige Charaktere und das Setting können punkten

Dein fremdes Herz
0

Nela Harolds lebt allein in ihrer Wohnung. Sie lebt nur noch für die Arbeit, bis sie eines Tages ein Paket mit Briefen vor ihrer Tür findet. Mit Briefen von der neuen Frau ihres Vaters, die sie ans Meer ...

Nela Harolds lebt allein in ihrer Wohnung. Sie lebt nur noch für die Arbeit, bis sie eines Tages ein Paket mit Briefen vor ihrer Tür findet. Mit Briefen von der neuen Frau ihres Vaters, die sie ans Meer führen. Zu Maximilian, dem Träger des Herzes ihres Vaters…

Da ich bereits die anderen Bücher der Autorin gelesen habe, wollte ich natürlich auch dieses Buch lesen. Der altbekannte Stil von Kati (Katharina) Seck hat mir gewohnt gut gefallen und lässt sich sehr gut lesen. Die Idee mit dem neuen Herzträger und der Verbindung finde ich ganz süß und natürlich passt die Umgebung mit dem Meer und den Wildpferden perfekt. Hier hätte ich gerne mehr über die Wildpferde erfahren. Das Thema Organspende ist ja immer brandaktuell und mir hat es mal wieder die Augen geöffnet, wie viele Leben man retten kann, wenn man sich dazu bereit erklärt. Ansonsten hat mich die Geschichte nicht umgehauen. Ich hatte meine Probleme mit Nela und ihrer Art und ihren Ansichten. Auch die Hintergrundgeschichte zum Vater fand ich nicht so passend. Hätte er sie geliebt, hätte er sie nicht verlassen. Und ihre Mutter die auch nichts erzählt..ich weiss nicht. Diese Konstellation konnte mich nicht zufrieden stellen. Zudem ist die ganze Geschichte sehr vorhersehbar, meines Erachtens gibt es so gut wie keine Überraschungen und durch Kleinigkeiten kann man sich schon denken, was als nächstes passiert. Die Briefe fand ich berührend und es gab einige Nebencharaktere und Orte (die Pension, das Cafe), die mir sehr gefallen haben.

Ein Buch für zwischendurch, das hauptsächlich mit dem brisanten Thema der Organspende und ein paar Nebencharakteren punktet.

Veröffentlicht am 23.07.2019

Leseempfehlung für jeden, der in eine grandiose Welt eintauchen möchte

Prophezeiungen für Jedermann
0

Zacharias lebt in einer Welt, in der jeder Vierte Bürger einmal in seinem Leben auf eine Queste geschickt wird zur Erfüllung seiner persönlichen Prophezeiung. Auch Zacharias wird ausgewählt die Bürgerpflicht ...

Zacharias lebt in einer Welt, in der jeder Vierte Bürger einmal in seinem Leben auf eine Queste geschickt wird zur Erfüllung seiner persönlichen Prophezeiung. Auch Zacharias wird ausgewählt die Bürgerpflicht zu erfüllen und stößt dabei an seine Grenzen.

Da ich „Die Magie der Lüge“ schon von Nicole Gozdek kenne und mich die Reihe begeistern konnte, musste ich natürlich auch dieses Buch lesen. Der Stil und Aufgabe mit der Magie erinnert schon irgendwie stark an „Die Magie der Lüge“ und doch ist es komplett anders. Ich konnte mich gleich gut zurechtfinden, wobei es schon ein wenig dauert bis man alle wichtigen Informationen zu den Prophezeiungen und der Welt allgemein beisammenhat. Die Idee und die Welt sind gut überlegt und wirklich ausgereift und ich habe mich an den vielen Einzelheiten sehr erfreut. Die Autorin schafft es gut eine besondere Welt zu erschaffen und den Leser auf die Reise mitzunehmen. Was mir ein paar Probleme bereitet hat war Zacharias selbst. Ich war nicht mit allen Entscheidungen einverstanden und hat bis zum Schluss ein paar Probleme richtig warm mit ihm zu werden. Mir fehlte der Bezug zu ihm, ich kann jedoch nicht benennen, woran das genau lag. Der Geschichte selbst hat das nicht geschadet, ich habe sie dennoch sehr gern gelesen und die Seiten sind an vielen Stellen nur so vorbeigeflogen. Es gab natürlich auch ein paar Momente, an denen eher wenig passiert, doch die Auflösung zum Schluss, die Verknüpfung der Prophezeiungen und das Ende haben mir sehr gefallen.

Von mir gibt es eine Empfehlung. Ich bin gerne in die Welt der Prophezeiungen und Questen eingetaucht!

Veröffentlicht am 23.07.2019

Gemütlich, ein Hoch auf die Nachbarschaft

Im Freibad
0

Rosemary lebt schon immer in Brixton. Auch im Krieg hat sie ihr Zuhause nicht verlassen. Doch ihr Umfeld ändert sich. Zuerst schließt die Bücherei, in der sie gearbeitet hat, der Gemüseladen ist mittlerweile ...

Rosemary lebt schon immer in Brixton. Auch im Krieg hat sie ihr Zuhause nicht verlassen. Doch ihr Umfeld ändert sich. Zuerst schließt die Bücherei, in der sie gearbeitet hat, der Gemüseladen ist mittlerweile eine Bar und nun soll auch noch das Freibad geschlossen werden. Doch Rosemary findet in Kate eine Verbündete und die beiden versuchen das Unmögliche: Das Freibad zu retten.



Dieses Buch verspricht ein paar gemütliche Stunden. Das Cover hat mich jetzt nicht beeindruckt, der Klappentext sagt mir dafür umso mehr zu. Die Aufmachung der Geschichte mit den kurzen Kapiteln hat mir gut gefallen und ich konnte der Geschichte gut folgen. Anfangs hatte ich meine Probleme, mir die Verbindungen und Namen der Charaktere zu merken, da sich diese doch schnell häufen. Zudem ist der Einstieg sehr melancholisch und man verfolgt sehr viele verschiedene Schicksale der Menschen. Dabei bleibt es jedoch eher oberflächlich, denn im Mittelpunkt stehen Kate und Rosemary (und George). Gerade das war mir an manchen Stellen zu viel. Irgendwie wiederholt sich das mit der Liebesgeschichte der beiden und die kurzen Abstecher in die Vergangenheit fand ich nicht alle nötig. Was mir wiederrum sehr gefallen hat, war die Entwicklung von Kate. Sie wächst, wird selbstbewusster und ihre Unsicherheit schwindet. Letztendlich geht die Geschichte nur langsam vorwärts und an manchen Stellen wird es zu, sagen wir mal, ausführlich (S. 319: „Sie essen den Rest ihres stillen Abendessens schweigsam im Kerzenlicht.“), solche Stellen gab es ein paar. Die beginnende Freundschaft und der Zusammenhalt der Nachbarn haben mir jedoch sehr gefallen.



Ein gemütliches Buch, das nur langsam vorwärtskommt. Es gibt schöne, traurige, lustige Momente, da ist für jeden was dabei.

Veröffentlicht am 23.07.2019

Nicht wirklich mein Fall

Das Glück an Regentagen
0

Das Summers‘ Inn gehört seit Generationen der Familie Summers und liegt direkt am St. Lorenz-Strom. Dieser Fluss ist schuld an so mancher Familientragödie und hat nicht nur Mae’s Leben zerstört.

Mir fällt ...

Das Summers‘ Inn gehört seit Generationen der Familie Summers und liegt direkt am St. Lorenz-Strom. Dieser Fluss ist schuld an so mancher Familientragödie und hat nicht nur Mae’s Leben zerstört.

Mir fällt es etwas schwer zu diesem Buch meine Meinung widerzugeben. Ich habe große Schwierigkeiten gehabt eine Verbindung zu den Charakteren aufzubauen und leider hat mich das alles nicht so wirklich berührt. Viele Entscheidungen waren für mich nicht greifbar und auch der Perspektivwechsel hat wenig Einblick in die Gefühlswelt der Charaktere geben. Svenja Page liest passend zur Stimmung des Buches und der Grundgedanke, dass man auch Regentage nutzen kann, gefällt mir gut. Die Autorin will uns damit sagen, dass man auch schlechte Zeiten im Leben haben kann und man auch diese wie Regentage freundlicher gestalten kann. Doch mir gab es zu viele Momente, in denen jeder einzelne zu lange mit der Wahrheit gewartet hat. In denen die Personen nicht aus ihren oder den Fehlern der Vorfahren gelernt haben. Es gab so manche Begegnung oder Erfahrung, die ich wunderschön fand, ganz besonders die Rückblicke in die Kindheit haben mir gefallen.

Hat mich nicht wirklich begeistern können. Mir hat der Bezug zu den Charakteren gefehlt.