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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.07.2019

Leseempfehlung für jeden, der in eine grandiose Welt eintauchen möchte

Prophezeiungen für Jedermann
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Zacharias lebt in einer Welt, in der jeder Vierte Bürger einmal in seinem Leben auf eine Queste geschickt wird zur Erfüllung seiner persönlichen Prophezeiung. Auch Zacharias wird ausgewählt die Bürgerpflicht ...

Zacharias lebt in einer Welt, in der jeder Vierte Bürger einmal in seinem Leben auf eine Queste geschickt wird zur Erfüllung seiner persönlichen Prophezeiung. Auch Zacharias wird ausgewählt die Bürgerpflicht zu erfüllen und stößt dabei an seine Grenzen.

Da ich „Die Magie der Lüge“ schon von Nicole Gozdek kenne und mich die Reihe begeistern konnte, musste ich natürlich auch dieses Buch lesen. Der Stil und Aufgabe mit der Magie erinnert schon irgendwie stark an „Die Magie der Lüge“ und doch ist es komplett anders. Ich konnte mich gleich gut zurechtfinden, wobei es schon ein wenig dauert bis man alle wichtigen Informationen zu den Prophezeiungen und der Welt allgemein beisammenhat. Die Idee und die Welt sind gut überlegt und wirklich ausgereift und ich habe mich an den vielen Einzelheiten sehr erfreut. Die Autorin schafft es gut eine besondere Welt zu erschaffen und den Leser auf die Reise mitzunehmen. Was mir ein paar Probleme bereitet hat war Zacharias selbst. Ich war nicht mit allen Entscheidungen einverstanden und hat bis zum Schluss ein paar Probleme richtig warm mit ihm zu werden. Mir fehlte der Bezug zu ihm, ich kann jedoch nicht benennen, woran das genau lag. Der Geschichte selbst hat das nicht geschadet, ich habe sie dennoch sehr gern gelesen und die Seiten sind an vielen Stellen nur so vorbeigeflogen. Es gab natürlich auch ein paar Momente, an denen eher wenig passiert, doch die Auflösung zum Schluss, die Verknüpfung der Prophezeiungen und das Ende haben mir sehr gefallen.

Von mir gibt es eine Empfehlung. Ich bin gerne in die Welt der Prophezeiungen und Questen eingetaucht!

Veröffentlicht am 23.07.2019

Gemütlich, ein Hoch auf die Nachbarschaft

Im Freibad
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Rosemary lebt schon immer in Brixton. Auch im Krieg hat sie ihr Zuhause nicht verlassen. Doch ihr Umfeld ändert sich. Zuerst schließt die Bücherei, in der sie gearbeitet hat, der Gemüseladen ist mittlerweile ...

Rosemary lebt schon immer in Brixton. Auch im Krieg hat sie ihr Zuhause nicht verlassen. Doch ihr Umfeld ändert sich. Zuerst schließt die Bücherei, in der sie gearbeitet hat, der Gemüseladen ist mittlerweile eine Bar und nun soll auch noch das Freibad geschlossen werden. Doch Rosemary findet in Kate eine Verbündete und die beiden versuchen das Unmögliche: Das Freibad zu retten.



Dieses Buch verspricht ein paar gemütliche Stunden. Das Cover hat mich jetzt nicht beeindruckt, der Klappentext sagt mir dafür umso mehr zu. Die Aufmachung der Geschichte mit den kurzen Kapiteln hat mir gut gefallen und ich konnte der Geschichte gut folgen. Anfangs hatte ich meine Probleme, mir die Verbindungen und Namen der Charaktere zu merken, da sich diese doch schnell häufen. Zudem ist der Einstieg sehr melancholisch und man verfolgt sehr viele verschiedene Schicksale der Menschen. Dabei bleibt es jedoch eher oberflächlich, denn im Mittelpunkt stehen Kate und Rosemary (und George). Gerade das war mir an manchen Stellen zu viel. Irgendwie wiederholt sich das mit der Liebesgeschichte der beiden und die kurzen Abstecher in die Vergangenheit fand ich nicht alle nötig. Was mir wiederrum sehr gefallen hat, war die Entwicklung von Kate. Sie wächst, wird selbstbewusster und ihre Unsicherheit schwindet. Letztendlich geht die Geschichte nur langsam vorwärts und an manchen Stellen wird es zu, sagen wir mal, ausführlich (S. 319: „Sie essen den Rest ihres stillen Abendessens schweigsam im Kerzenlicht.“), solche Stellen gab es ein paar. Die beginnende Freundschaft und der Zusammenhalt der Nachbarn haben mir jedoch sehr gefallen.



Ein gemütliches Buch, das nur langsam vorwärtskommt. Es gibt schöne, traurige, lustige Momente, da ist für jeden was dabei.

Veröffentlicht am 23.07.2019

Nicht wirklich mein Fall

Das Glück an Regentagen
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Das Summers‘ Inn gehört seit Generationen der Familie Summers und liegt direkt am St. Lorenz-Strom. Dieser Fluss ist schuld an so mancher Familientragödie und hat nicht nur Mae’s Leben zerstört.

Mir fällt ...

Das Summers‘ Inn gehört seit Generationen der Familie Summers und liegt direkt am St. Lorenz-Strom. Dieser Fluss ist schuld an so mancher Familientragödie und hat nicht nur Mae’s Leben zerstört.

Mir fällt es etwas schwer zu diesem Buch meine Meinung widerzugeben. Ich habe große Schwierigkeiten gehabt eine Verbindung zu den Charakteren aufzubauen und leider hat mich das alles nicht so wirklich berührt. Viele Entscheidungen waren für mich nicht greifbar und auch der Perspektivwechsel hat wenig Einblick in die Gefühlswelt der Charaktere geben. Svenja Page liest passend zur Stimmung des Buches und der Grundgedanke, dass man auch Regentage nutzen kann, gefällt mir gut. Die Autorin will uns damit sagen, dass man auch schlechte Zeiten im Leben haben kann und man auch diese wie Regentage freundlicher gestalten kann. Doch mir gab es zu viele Momente, in denen jeder einzelne zu lange mit der Wahrheit gewartet hat. In denen die Personen nicht aus ihren oder den Fehlern der Vorfahren gelernt haben. Es gab so manche Begegnung oder Erfahrung, die ich wunderschön fand, ganz besonders die Rückblicke in die Kindheit haben mir gefallen.

Hat mich nicht wirklich begeistern können. Mir hat der Bezug zu den Charakteren gefehlt.

Veröffentlicht am 01.07.2019

Schatzsuche mit Lieselotte, das kann ja nur lustig enden

Lieselotte sucht einen Schatz
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Die Kuh Lieselotte liebt ihren Job, nämlich mit dem Postboten die Post austragen. Die letzte Station ist immer der Bauernhof und heute sind sogar zwei Pakete für dabei. Die Bäuerin schnappt sich gleich ...

Die Kuh Lieselotte liebt ihren Job, nämlich mit dem Postboten die Post austragen. Die letzte Station ist immer der Bauernhof und heute sind sogar zwei Pakete für dabei. Die Bäuerin schnappt sich gleich das Paket und auch der Postbote geht nach Hause. Lieselotte ist das egal, denn sie hat eine Schatzkarte entdeckt und schon macht sich die ganze Schar Tiere auf die Suche!

Auch dieses Buch über die Kuh Lieselotte und ihre Abenteuer hat mich und meinen Sohn begeistert. Lieselotte und ihre Art sind einfach sagenhaft und es macht Spaß sie zu begleiten. Die vielen kleinen Details in den Bilder kann man bei jedem Lesen wieder neu entdecken und die Bilder untermalen die Geschichte perfekt. Die Schatzsuche ist sehr süß und das Ende hat mir auch gefallen, gerade weil die Bäuerin eben nicht schimpft. Die kurzen Texte sind perfekt, so wird meinem Sohn nicht langweilig und auf den Bildern ist sehr viel zu sehen.

Ich freue mich auf weitere Abenteuer von Lieselotte!

Veröffentlicht am 30.06.2019

Schwächer als Vorgänger

Muchachas
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Teil 2 der Reihe rund um die Muchachas.

Dieser Teil dreht sich hauptsächlich um Hortense, ihre Mutter und Schwiegermutter in spe und um Calypso. Teilweise auch um ihre Schwester. Doch die Charaktere ...

Teil 2 der Reihe rund um die Muchachas.

Dieser Teil dreht sich hauptsächlich um Hortense, ihre Mutter und Schwiegermutter in spe und um Calypso. Teilweise auch um ihre Schwester. Doch die Charaktere aus dem Vorgängerband kommen etwas zu kurz.

Da ich diese Reihe begonnen habe und mir Teil eins gefallen hat, wollte ich natürlich auch die Folgebände lesen. Dieser Teil lag lange auf dem SuB und ich hätte ihn definitiv eher lesen sollen, auch wenn ich an einigen Stellen etwas gelangweilt und genervt war. Der Hauptteil dreht sich um Hortense und Calypso, zwei junge Frauen, die nicht unterschiedlicher sein können. Hortense war mir mit ihrer vorgespielten überheblichen Art nicht immer sympathisch. Sie hat nur ihr Wohl im Blick und meint alle müssen sich nach ihr und ihren Wünschen richten. Calypso scheint ein liebes Mädchen zu sein und ihre Geschichte lernt man erst gegen Ende des Buches kennen. Die kurzen Episoden über die Mutter und die anderen Frauen sind eher nebensächlich, aber dennoch wichtig für den Fortgang der Geschichte. Der Stil ist außergewöhnlich und ich habe ein paar Seiten gebraucht, bis ich wieder in der Geschichte angekommen war, was aber auch mit Hortense zu tun hat. Gary mag ich einerseits, andererseits lässt er sich auch zu sehr unterbuttern, was leider mit seiner Mutter zusammenhängt.

Ein interessanter, wenn auch schwächerer, zweiter Teil. Ich freue mich auf das Finale und hoffe man trifft auch noch Charaktere aus dem ersten Teil!