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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.03.2019

Guter Auftakt mit Luft nach oben

Moon Chosen
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Eine neue Reihe der Autorin der House of Night – Reihe.

Mari, eine Erdwanderin, lebt gemeinsam mit ihrer Mutter, der Mondfrau des Stammes, etwas versteckt. Denn sie umgibt ein großes Geheimnis, das ...



Eine neue Reihe der Autorin der House of Night – Reihe.

Mari, eine Erdwanderin, lebt gemeinsam mit ihrer Mutter, der Mondfrau des Stammes, etwas versteckt. Denn sie umgibt ein großes Geheimnis, das nicht ans Licht kommen darf.

Die Idee mit der zukünftigen Welt, den verschiedenen Völkern, etc. hat mir gut gefallen, auch wenn es solche Bücher immer häufiger gibt. Die Umsetzung des Ganzen hat mir nicht so ganz gefallen. Ich hatte zuerst große Probleme in die Geschichte zu kommen und den verschiedenen Charakteren zu folgen. Denn es sind drei Personen, die man gleich begleitet. Wobei Mari im Mittelpunkt steht. So war der Anfang etwas zäh, unübersichtlich und ich musste mich zwingen am Ball zu bleiben. Doch ich muss sagen das es sich gelohnt hat, denn nach ca. 100 Seiten hatte ich endlich den Durchblick über die Verknüpfungen und ich konnte der Geschichte gut folgen. Ab da wurde es spannend, obwohl auch einige Stellen vorhersehbar und meinem Gefühl nach etwas oberflächlich gestaltet sind.



Ein guter Auftakt, der mein Interesse geweckt hat. Hätte aber noch ein bisschen ausgebaut werden können.

Veröffentlicht am 03.03.2019

Großartig

The Lie She Never Told
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Faith Rochester kehrt nach drei Jahren wieder in ihre Heimatstadt zurück. Denn sie hat ihre Freundin Emma auf einem Foto entdeckt, das nach ihrem Tod aufgenommen wurde. Doch wie kann das sein, wenn sie ...

Faith Rochester kehrt nach drei Jahren wieder in ihre Heimatstadt zurück. Denn sie hat ihre Freundin Emma auf einem Foto entdeckt, das nach ihrem Tod aufgenommen wurde. Doch wie kann das sein, wenn sie ja ihre Freundin getötet haben soll? Und dann ist da noch Liam, Emmas Bruder. Der Einzige, der ihr helfen kann, das Rätsel zu lösen. Doch er hasst sie, da sie an Emmas Tod Schuld ist.

Das hier ist mein erstes Buch von Laura Labas. Sie schreibt normalerweise Fantasybücher und somit ist dieses Buch ihre Premiere in dem Genre. Und ich muss sagen, mich hat sie nicht enttäuscht. Der Aufbau des Buches ist immer gleich, die erste Seite eines jeden Kapitels ist dunkel hinterlegt, was mir manchmal Schwierigkeiten beim Lesen gemacht hat. Doch der Stil von Laura Labas ist großartig. Ab der ersten Seite hat sie mich in ihren Bann gezogen und ich habe das Buch wirklich gerne gelesen. Faith selbst war mir sympathisch und es war äußerst interessant im Laufe der Geschichte gemeinsam mit Faith die Geschehnisse der Nacht zusammenzusetzen und neu zu erleben, in der ihr Leben die grausame Wendung nahm. Toll, fand ich auch Faith Beruf als Kinderbuchautorin. Die Autorin hat eine breite Palette an Gefühlen erzeugen können. Der Hass der Dorfbewohner war richtig greifbar und hat mir zeitweise eine Gänsehaut beschert. Die Liebe ihres Vaters und auch die beginnenden Freundschaften. Man erlebt dieses Buch, fühlt sich mittendrin, statt nur als Zuschauer von außen. Und am Ende wurde ich noch vollkommen überrascht, denn mit dieser Wendung hätte ich nicht gerechnet.

Hat mir ausgesprochen gut gefallen von Anfang bis Ende. Kann ich nur empfehlen.

Veröffentlicht am 03.03.2019

Für mich unverständlich

My Dead Sister's Love Story (Roman)
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Antonia (Toni) ist jetzt die Große. Denn ihrer große Schwester Zoe ist tot, gestorben bei einem Autounfall. So lernt sie Theo kennen, Max‘ kleinen Bruder. Gemeinsam mit ihm versucht sie herauszufinden, ...

Antonia (Toni) ist jetzt die Große. Denn ihrer große Schwester Zoe ist tot, gestorben bei einem Autounfall. So lernt sie Theo kennen, Max‘ kleinen Bruder. Gemeinsam mit ihm versucht sie herauszufinden, wie es zu dem Unglück kam.

Von diesem Buch habe ich viel erwartet und bin doch etwas enttäuscht. Mir fällt es jedoch auch schwer, meine Meinung wiederzugeben. Bei mir kamen eher selten „Gefühle“ an, wenn es auch ein paar Momente gibt, die mir gut gefallen haben. Der Stil ist einfach und jugendlich, was das Lesen erleichtert, wie auch die Ich-Perspektive. Das Buch ist aus Antonias Sicht geschrieben. Was mich besonders gestört hat, waren die Wechsel von Zoe und Max zu Theo und Toni. Diese Verkörperung der toten Geschwister war für mich zu exzessiv und irgendwie übertrieben. Für mich war unklar, was die Autorin damit aussagen wollte. Natürlich ist es schlimm seine Schwester zu verlieren und hier kam ja noch hinzu, dass Toni das Gefühl hatte ihre Schwester gar nicht mehr zu kennen, da sie nichts von deren Leben wusste. Warum hat sie sich dann jetzt darauf versteift? Das für mich nicht nachvollziehbar, wie auch noch so viele andere Handlungen, die Theo und Toni nachstellen bzw. erleben. Zudem hat man wenig über Theo erfahren, er blieb etwas blass und mehr oder weniger austauschbar.

Mich hat das Buch unzufrieden zurückgelassen. Weder erfährt man, was denn nun wirklich passiert ist. Noch ergibt die Suche für mich Sinn.

Veröffentlicht am 03.03.2019

Hat mir gut gefallen

Forever Again (Band 1) - Für alle Augenblicke wir
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Kate und Matthew, die beiden treffen sich mehr als einmal in verschiedenen Epochen. Zuerst in Carlisle, während des Jakobiteraufstandes im Jahre 1745 als Dame der feinen Gesellschaft und als Kutscher. ...

Kate und Matthew, die beiden treffen sich mehr als einmal in verschiedenen Epochen. Zuerst in Carlisle, während des Jakobiteraufstandes im Jahre 1745 als Dame der feinen Gesellschaft und als Kutscher. Dann 1854 in Southhampton als Kriegsjournalist und verkleideter Junge als Helfer. Und dann im Jahr 2039 als Biologiestudenten. Doch wie kann das sein?

Dieses Buch lässt am Ende genauso viele Fragen offen wie zu Beginn, was dann im zweiten Teil der Reihe aufgeklärt wird. Mir hat die Idee mit den gleichen Personen in verschiedenen Epochen sehr gut gefallen und die kleinen Notizen, Chats, Briefe oder ähnliches, die man bei jedem Kapitel fand. Zudem steht über allem ein „Unbekannter“, bei dem man auch zum Schluss nicht weiß, wer oder was es ist. Die Charaktere Kate und Matthew waren in allen Epochen ähnlich, natürlich an die jeweilige Zeit angepasst. Man spürt gleich zu Beginn die Verbundenheit der Beiden, obwohl sie sich ja eigentlich nicht kennen. Geschrieben ist die Geschichte sehr einfach und sie lässt sich schnell lesen. Nicht zu anspruchsvoll und meiner Meinung nach eher für jüngere Leser geeignet. Wer hier jedoch eine Zeitreisegeschichte wie Rubinrot sucht, ist eher fehl am Platz. Dieser erste Band beinhaltet vier Zeitabschnitte, die im Wechsel zu lesen sind und dabei war ich mehr als einmal verwirrt, warum wir jetzt gerade an diesen Abschnitt kommen. Doch die Szenen in der Vergangenheit haben mir am besten gefallen. Mit den zukünftigen Figuren konnte ich nicht allzu viel anfangen, sie waren mir „fremd“.

Der Auftakt lässt viele Fragen offen und hat mir gut gefallen. Vielleicht hätte man noch etwas mehr auflösen müssen, um diesen ersten Band komplett zu verstehen.

Veröffentlicht am 03.03.2019

Gut, aber hat Luft nach oben

Songbird
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Ella kennt Sam schon lange, denn er ist der beste Freund ihres großen Bruders. Als er dann Referendar an ihrer Schule wird, ist das Chaos groß. Denn sie ist schon lange in ihn verliebt und dann ist da ...



Ella kennt Sam schon lange, denn er ist der beste Freund ihres großen Bruders. Als er dann Referendar an ihrer Schule wird, ist das Chaos groß. Denn sie ist schon lange in ihn verliebt und dann ist da auch noch Milo und die Sache von Silvester. Großes Gefühlschaos ist vorprogrammiert.



„Doch, ist es… und es war bestimmt nicht sein bestes Kapitel … Aber ich hoffe, er kann irgendwann lächeln, wenn er zu den Seiten zurückblättert, in denen ich vorkomme.“



Dieses Buch klang nach einer schönen Jugendgeschichte, leicht, aber doch auch mit ernstem Hintergrund. Leider konnte ich mich nicht so ganz mit der Geschichte anfreunden. Die Charaktere sind und bleiben bis zum Ende eher blass und ich kann wenig über sie sagen, über ihre Vorlieben, ihre Gedanken und Gefühle, aber auch über ihre Eigenschaften. Grobe Züge sind erkennbar, aber die Tiefe fehlt. Außerdem war mir die plötzliche große Liebe auch sehr unglaubwürdig. Da Ella ja auch schon lange für Sam schwärmt, war es mir ein Rätsel warum sie plötzlich nur noch an ihn denken kann. Der Schreibstil war schön zu lesen und ganz besonders hat mir der Abstecher aufs Land bzw. in die Pampa gefallen, denn dort kenne ich mich aus. Doch auch hier gab es so viele Zufälle und überstürzte Handlungen, das war mir zu viel.

Zeitweise wiederholt sich die Autorin z.B. die Aussage: Sie wusste, dass Milo den Namen nicht mochte, verwendete ihn aber wieder. Also ob die Autorin nicht mehr wusste, dass sie genau den gleichen Wortlaut einige Seiten vorher schon verwendet hat. So ist es auch ein ständiges Hin und Her zwischen den beiden. Grob gesagt, kann man die Geschichte in ein paar Worten zusammenfassen.

Zudem versucht die Autorin zu viele Themen aufzugreifen, die unterschiedlichen Kindheiten, Verlust, Trauer, Freundschaft, aber auch das Thema Essgewohnheiten bei Ella. Und genau das hat mich so gestört. Man merkt, dass sie Probleme hat, aber wirklich niemand kümmert sich darum und es wird so nebenher geschoben. Mir kratzt die Autorin an zu vielen Themen und bleibt dabei zu oberflächlich. Ein paar weniger hätten auch gereicht und dafür mehr Tiefe. Doch die Songliste am Schluss und auch die Wichtigkeit der Musik während der Geschichte haben mir gut gefallen.



Für ein Debüt ganz in Ordnung. Hat aber noch Luft nach oben.