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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.11.2024

Rücksichtnahme und Regeln sind in einer Gemeinschaft wichtig

Genug gebrüllt, Löwe – jetzt bestimmen wir
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Als ich das Cover erblickt habe, kam mir der Stil gleich bekannt vor und Günther Jakobs hat natürlich Wiedererkennungswert. Hauptsächlich wurden hier die Bücher der Zoo-Reihe, aber auch der Hase Hibiskus ...

Als ich das Cover erblickt habe, kam mir der Stil gleich bekannt vor und Günther Jakobs hat natürlich Wiedererkennungswert. Hauptsächlich wurden hier die Bücher der Zoo-Reihe, aber auch der Hase Hibiskus gelesen. Natürlich musste dann auch diese Geschichte bei uns einziehen zum Vorlesen.
Der Löwe ist der Herrscher Savanne. Wenn es Streit gibt, regelt er alles indem er zuerst einmal ganz laut brüllt. Bis er eines Tages heißer ist und er seine Stimme schonen muss. Als er sich dann in seine Höhle zurückgezogen hat, ist das Chaos vorprogrammiert. Doch die Tiere organisieren sich und stellen gemeinsam Regeln auf, an die sich alle halten müssen.
Diese Geschichte ist viel mehr als nur ein einfaches Bilderbuch. Sie zeigt schon den jüngsten Kindern, was es heißt friedlich miteinander zu leben, aufeinander acht zu geben und auch die Bedürfnisse von anderen zu aktzeptieren. Hier wurde gelacht, es wurde überlegt, ob man auch eigene Regeln aufstellt und es hat tierischen Spaß gemacht zu sehen, wie sich die Tiere und eine Gemeinschaft entwickeln. Und am Ende bleibt es dabei und auch der Löwe hat sich an die Regeln zu halten.
Eine witzige Geschichte, die Kindern Themen wie Regeln, Demokratie und Rücksichtnahme näher bringt.

Veröffentlicht am 18.11.2024

Ich habe etwas gebraucht bis ich angekommen bin

Die magische Bibliothek der Buks 1: Das Verrückte Orakel
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Bei diesem Buch habe ich wirklich überlegt, ob ich es lesen möchte. Klappentext und Cover haben mich angesprochen, aber der erste Blick in die Leseprobe hat mich nicht überzeugt. Als ich dann aber so viele ...

Bei diesem Buch habe ich wirklich überlegt, ob ich es lesen möchte. Klappentext und Cover haben mich angesprochen, aber der erste Blick in die Leseprobe hat mich nicht überzeugt. Als ich dann aber so viele begeisterte Stimmen gehört habe, dass es gerade für Bücherliebhaber so ein empfehlenswertes Buch ist, habe ich doch zugegriffen. Und ich bin definitiv nicht enttäuscht worden.
Die Buks leben in ihrem großen Haus mit riesiger Bibliothek, in der jeder Buk seinen Platz hat, natürlich passend zum Namen. Doch auch sie haben ihre Geheimnisse und als Das verrückte Orakel eine Weissagung ausspricht, beginnt das große Abenteuer.
In der Geschichte geht es um die Liebe zu Büchern, die Vielfalt, Abenteuer und das Wissen, das man durch sie erleben und entdecken kann. Und gerade das finde ich in der heutigen Zeit, in der alles so schnelllebig ist, viele kleine Kinder nur noch Technik kennen lernen, sehr wichtig. Und auch als großer Bücherwurm kommt man voll und ganz auf seine Kosten.
In dieser Welt voll Überwachung durchs eigene Smartphone, Verbot aller Träume und in denen man durch Videos lernt und es keine Bücher mehr gibt, leben die Zwillinge Finn und Nola mit ihren Freunden Thommy und Mira. Die vier Freunde halten sich nicht immer an alle Regeln, hinterfragen vieles und platzen eines Tages in die Welt der Buks, leider nur zu viert und nicht zu fünft, wie die Prophezeiung verlangt. Alles in allem ein spannendes Werk voll Buchliebe, Hinweise auf Klassiker und einer möglichen Zukunft, das mir klar gemacht hat, dass ich ganz besonders Kindern die Liebe am Lesen zeigen möchte. Nur der Cliffhanger am Ende hat mich fassungslos zurück gelassen, doch ich freue mich jetzt umso mehr auf den zweiten Teil.
Ein Buch, bei dem ich gebraucht habe, bis ich angekommen bin, dass mir dann aber umso mehr ans Herz gewachsen ist. Ein Hoch auf die Liebe zu Büchern & ihren wundervollen Geschichten.

Veröffentlicht am 18.11.2024

Wundervolles Setting

All those Breaking Waves
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Schon das Cover zeigt, wohin die Reise führt. Man sieht ein Cottage am Wasser.

Emma muss sich nach dem Tod ihrer Schwester Nora wieder zurecht finden. Doch dieser hat alles auf den Kopf gestellt und dann ...

Schon das Cover zeigt, wohin die Reise führt. Man sieht ein Cottage am Wasser.

Emma muss sich nach dem Tod ihrer Schwester Nora wieder zurecht finden. Doch dieser hat alles auf den Kopf gestellt und dann hat Nora noch heimlich eine Bewerbung für einen sechsmonatigen Aufenthalt auf einer winzigen Insel abgeschickt. Die Emma schlussendlich annimmt und ihren Traumjob vorerst auf Eis legt.

Emma ist ein liebenswerter Charakter, der sich zuerst wieder selbst finden muss, bevor sie herausfinden kann, wie es weiter gehen soll.Der Tod ihrer Schwester hat sie tief getroffen und zweifeln lassen, an ihrem Lebensweg. Denn sie war schon immer die ernsthaftere, mit festen Plänen fürs Leben, die schon frühzeitig wusste, was sie arbeiten möchte. Ihre Schwester hingehen hat das Leben geliebt und gelebt, bis sie gestorben ist.

Auf dieser einsamen Insel lernt Emma sich selbst kennen, aber auch was für sie wichtig ist und was sie braucht, damit es ihr gut geht. Denn der Aufenthalt auf der traumhaften kleinen Insel Great Blasket Island macht sie nachdenklich und führt sie zurück zu ihren Wurzeln. Sie lernt, was es heißt, auf sich gestellt zu sein und das das Leben nicht immer vollständig planbar ist.

Ein wundervoller, emotionaler Ausflug auf eine Insel, der die volle Bandbreite an Emotionen hervorruft.

Veröffentlicht am 18.11.2024

Für mich leider wenig überraschend, aber angenehm zu lesen

Everything We Never Said – Liebe lässt uns böse Dinge tun
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Bei diesem Buch muss ich sagen, das mir der Stil und die Idee an sich wirklich gefallen haben, mir aber relativ früh klar war, wohin die Geschichte laufen wird. Was sich am Ende zum Großteil auch bewahrheitet ...

Bei diesem Buch muss ich sagen, das mir der Stil und die Idee an sich wirklich gefallen haben, mir aber relativ früh klar war, wohin die Geschichte laufen wird. Was sich am Ende zum Großteil auch bewahrheitet hat und nur Kleinigkeiten habe ich nicht kommen sehen. Das fand ich etwas schade und hat natürlich die Spannung gemindert. Wer aber noch nie oder selten ein Buch in dieser Richtung gelesen hat, findet hier ein lesenswertes Werk.
Ella fürchtet sich vor dem ersten Schultag des neuen Jahres, dem ersten Tag ohne Hayley an der Schule. Denn ihre beste Freundin Hayley ist gestorben, bei einem Unfall den Ella verschuldet hat. Und als sie dann noch ständig an Hayleys Freund Sawyer denken muss, ist das Chaos vorprogrammiert.
Zu viel möchte ich nicht verraten, da man ja sonst die Plottwists erraten kann. Es gibt auf jeden Fall einige Szenen, die man nicht zwingend voraussehen kann und auch Momente, die mich schockieren konnten. Aber im Großen und Ganzen war mir einfach zu früh klar, was letztendlich geschehen ist und in welche Richtung es sich entwickelt. Fand ich natürlich schade, hat aber meiner Lust am Buch keinen Abbruch getan. Die Story an sich ist toll, die Charaktere vielschichtig und der Schreibstil sehr angenehm zu lesen. Am Ende der Story findet man noch eine Triggerwarnung und diverse Hilfestellen, an die man sich wenden kann.
Ein gutes Jugendbuch, das eine düstere Geschichte erzählt.

Veröffentlicht am 09.11.2024

Ein neues buntes Abenteuer der Kuh Lieselotte mit viel zu entdecken

Lieselotte im Regen
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Da ich hier zwei Fans der Kuh Lieselotte habe, musste natürlich auch der neueste Band bei uns einziehen, der natürlich gerade jetzt zum Wetter passt.
Lieselotte ist richtig enttäuscht. Durch den Regen ...

Da ich hier zwei Fans der Kuh Lieselotte habe, musste natürlich auch der neueste Band bei uns einziehen, der natürlich gerade jetzt zum Wetter passt.
Lieselotte ist richtig enttäuscht. Durch den Regen fällt die gplante Schnitzeljagd aus und Lieselotte und ihre Freunde wissen nicht so recht, was sie an diesem Regentag anfangen sollen. Aber natürlich kann man auch im Haus eine Schnitzeljagd machen und so geht es quer durchs Haus. Nur ist das irgendwann auch langweilig und als dann das Huhn mit der Kappe den letzten Hinweis im Haus verrutscht, geht es ab nach draußen!
Hier kam auch diese Geschichte wieder sehr gut an und wenn es regnet, gehen wir selbst oft nach draußen zum Pfützen hüpfen. Nur Schnitzeljagd haben wir noch keine draußen bei Regen erlebt. Vielleicht beim nächsten Mal. Der Text hat wieder eine angenehme Länge zum Vorlesen, so dass auch die jüngeren Kinder sich nicht langweilen und die vielen Bilder laden zum Verweilen und Betrachten ein, da man so viel darauf entdecken kann. Eben wie man es vom Autor gewohnt ist.
Ein Buch perfekt für die nasse Zeit im Herbst, auch an an anderen Regentagen ein super Zeitvertreib. Nicht nur für Lieselotte-Fans ein wundervolles Abenteuer.