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Veröffentlicht am 29.03.2018

Gelungener Auftakt

Magisterium - Der Weg ins Labyrinth
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Der Auftakt einer neuen Reihe von Cassandra Clare gemeinsam mit Holly Black. Kein Harry-Potter-Abklatsch wie ich finde, denn das was die Bücher verbindet, ist die Konstellation mit zwei Jungs und einem ...

Der Auftakt einer neuen Reihe von Cassandra Clare gemeinsam mit Holly Black. Kein Harry-Potter-Abklatsch wie ich finde, denn das was die Bücher verbindet, ist die Konstellation mit zwei Jungs und einem Mädchen im Kampf gegen das Böse. Später mehr dazu.


Callum lebt allein mit seinem Vater und muss die Aufnahmeprüfung für das „Magisterium“ absolvieren, so wie viele andere auch. Doch er möchte nicht dort hin und fällt absichtlich durch die Prüfung. Trotz seiner schlechten Ergebnisse wird er an der Schule aufgenommen und lernt so einiges über die Magie.

Direkt der Einstieg hat mir gefallen und auch die Aufnahmeprüfung ist interessant gestaltet. Callum ist ein impulsiver, sturer und teilweise schwieriger Charakter, was mit seiner Kindheit ohne Mutter und der Verletzung seines Beines zusammen hängt. Das hat ihn sehr geprägt. Doch diese Eigenschaften machen ihn so bemerkenswert und eben anders. Er lässt sich nicht unterkriegen und seine riesige Neugierde ist nur schwer zu bändigen.
Für mich wurde hier eine fantastische Welt voller Magie erschaffen, die nur wenig mit Harry Potter gemein hat, einzig die Konstellation, eben eine Schule voller Magie, drei Freunde, seine „besondere“ Vergangenheit und der Kampf gegen das Böse. Doch das gibt es ja auch in vielen anderen Büchern. Und wenn man ins Detail geht, gibt es doch einige Unterschiede. Callum ist anders, die Magie wird nicht mit Zauberstab sondern mit den Elementen gesteuert und noch einiges anderes. (Ich möchte hier nicht zu sehr die Einzelheiten verraten).
Das Magisterium selbst ist so detailliert beschrieben wie man es von Cassandra Clare kennt. Das Ende der Geschichte hat mich noch überrascht und so meine Wertung nach oben hin verbessert.


Ein wirklich gelungener Einstieg, der mich begeistern konnte.

Veröffentlicht am 29.03.2018

Ein Genuss für die Sinne

Der Duft von Rosmarin und Schokolade
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Maylis ist fast 40, lebt alleine in Hamburg und verbringt ihre Tage im Feinkostladen Radtke hinterm Schreibtisch und an der Theke. Sie liebt den Kontakt mit den Menschen, ihre Geschichten, Geheimnisse ...

Maylis ist fast 40, lebt alleine in Hamburg und verbringt ihre Tage im Feinkostladen Radtke hinterm Schreibtisch und an der Theke. Sie liebt den Kontakt mit den Menschen, ihre Geschichten, Geheimnisse und spielt gerne mal Vermittlerin. Doch abends ist sie alleine in ihrer Wohnung und weiß nichts mit ihrer freien Zeit anzufangen. Doch dann beginnt sie wieder Menschen in ihr Leben zu lassen.



Hamburg als Handlungsort passt hier perfekt und gefällt mir persönlich sehr gut. Ich mag die Mentalität in Hamburg und die Orte haben Wiedererkennungswert. Maylis ist ein liebenswerter Charakter, wenn auch im Hinblick auf andere Menschen vorallem bei Männern etwas naiv und gutgläubig. Sie „dümpelt“ vor sich hin bis es endlich mal „Klick“ macht. Nach und nach genießt sie ihr Leben wieder und wächst an den Erfahrungen.

Alles in allem bleibt es aber eher ruhig und gemütlich, es gibt jetzt keine allzu spannenden Stellen. Dennoch lässt es sich super lesen, denn die Autorin hat einen tollen Schreibstil. Zudem schildert Tania Schlie die Schauplätze und Köstlichkeiten so bildlich und intensiv, dass mir mehrmals das Wasser im Mund zusammen gelaufen ist und ich regelrecht Fernweh bekommen habe. Denn hauptsächlich spielt das Ganze zwar in Hamburg, doch es gibt auch mal kurze Abstecher ans Meer z. B. nach Südfrankreich. Das Meer, der Markt und die Landschaften sind einfach nur zum Träumen.

Die anderen Charaktere ergänzen die Geschehnisse gut und runden die Geschichte ab. Trotz der Vielzahl (die Arbeitskolleginnen, die Mutter, die Nachbarin, etc.) bleiben sie alle in Erinnerung und sind gut ausgearbeitet.

Die Autorin schafft es mit ihrem Stil Bilder und Gerüche zu erzeugen und reizt so alle Sinne. Hungrig sollte man dieses Buch nicht lesen!



Nicht zu anspruchsvoll, aber ein Genuss für alle Sinne. Die Geschichte eignet sich toll zum Abschalten und Träumen.

Veröffentlicht am 29.03.2018

Ernstes Thema humorvoll verpackt

Für immer ist die längste Zeit
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Dieses Buch erzählt die Geschichte einer Familie bei der mit einer einzigen Entscheidung bzw. einem Erlebnis alles auf den Kopf gestellt wurde. Denn Maddy ist tot, vom Dach der Bibliothek gestürzt. Eve, ...

Dieses Buch erzählt die Geschichte einer Familie bei der mit einer einzigen Entscheidung bzw. einem Erlebnis alles auf den Kopf gestellt wurde. Denn Maddy ist tot, vom Dach der Bibliothek gestürzt. Eve, ihre Tochter, und Brady, ihr Ehemann, fragen sich verzweifelt nach dem „Warum“ und sind völlig mit dieser neuen Situation überfordert. Denn Maddy war ihr Dreh- und Angelpunkt und hat sich um alles gekümmert.



Die Grundgeschichte mit Maddy’s Tod ist sehr traurig, doch Abby Fabiaschi verpackt das Ganze mit viel Charme und Witz. Zudem regt sie doch sehr zum Überdenken der eigenen Handlungen an und gibt den Anstoß doch mehr Rücksicht auf seine Mitmenschen zu nehmen. Man hat einen anderen Blick auf sein eigenes Leben und alle Entscheidungen. Geschrieben ist es aus drei Erzählperspektiven, nämlich Eve, Brady und natürlich Maddy, die aus dem Jenseits versucht ihrer Familie zu helfen und deren Leben wieder in geordnete Bahnen und die richtige Richtung zu lenken. Das alles in der Ich-Form, was ich besonders gerne lese, da man sich so besser in die Charaktere versetzen kann.

Brady wirkt anfangs hilflos, wächst jedoch an den Erlebnissen. Eve ist durch den frühen Tod ihrer Mutter schnell erwachsen geworden und sieht die Welt jetzt mit anderen Augen als all ihre Freunde. Und Maddy und ihre Aktionen haben mich oft zum Schmunzeln gebracht, trotz des ernsten Hintergrunds. Nach und nach wächst die Verbindung zwischen Vater und Tochter. Auch die wichtigen Nebencharaktere helfen dabei mit dem Geschehenen klarzukommen. Die Geheimnisse werden nach und nach gelüftet und es kommt Licht ins Dunkel, wie es zu Maddy’s Tod kommen kann.

Die Autorin schreibt intensiv und packend, gleichzeitig aber auch gefühlvoll und mir ging das Ganze doch sehr unter die Haut, wie so ein Erlebnis eine Familie verändern kann. Vor allem da es sich um ein Thema handelt, mit dem man persönlich schon mal Kontakt hatte.

Die Idee mit Maddy und ihren Stupsern aus dem Off hat mir gut gefallen und vielleicht ist das ja wirklich so? Einzig das Ende konnte mich nicht überzeugen, da es dann zu schnell ging.



Ein intensives Buch mit ernstem Thema und humorvollen Stellen, welches unter die Haut geht.

Veröffentlicht am 29.03.2018

Kurzbewertung: Unter meinen Erwartungen

Atlantia
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Die Idee, die Ally Condie hier hatte, ist sehr interessant. Eine Unterwasserstadt, komplett ausgebaut und auch Menschen, die noch am Land leben. Doch leider schwächelt es etwas an der Umsetzung. Ich hatte ...

Die Idee, die Ally Condie hier hatte, ist sehr interessant. Eine Unterwasserstadt, komplett ausgebaut und auch Menschen, die noch am Land leben. Doch leider schwächelt es etwas an der Umsetzung. Ich hatte Schwierigkeiten mir die Charaktere oder auch die Unterwasserwelt vorzustellen. Auch die Dialoge wurden schnell langweilig und es passiert auf den vielen Seiten zu wenig.

Ein wenig lieblos und mit Potenzial nach oben. Hatte mehr erwartet.

Veröffentlicht am 17.03.2018

Auf nach Blackberry Island

Der Sommer der Inselschwestern
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Drei Schwestern, so heißen die drei Nachbarhäuser auf Blackberry Island. Andi, die junge Kinderärztin kauft das mittlere der drei Häuser und trifft auf ihre beiden Nachbarinnen Deanna und Boston, die nicht ...

Drei Schwestern, so heißen die drei Nachbarhäuser auf Blackberry Island. Andi, die junge Kinderärztin kauft das mittlere der drei Häuser und trifft auf ihre beiden Nachbarinnen Deanna und Boston, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Diese drei Frauen begleitet man im Sichtwechsel durch die Höhen und Tiefen des Lebens. Die Geschichte zeigt, dass Familie, aber auch Freundschaft im Leben wichtig ist und man nie mit Problemen alleine da steht. Die Charaktere sind mir sehr schnell ans Herz gewachsen, auch wenn ich bei Deanna erst die Hintergründe erfahren musste (mehr möchte ich hier nicht verraten). Dabei werden einige ernste Themen angesprochen, doch es bleibt dabei locker und wirkt nicht überzogen. Für mich war es emotional in die Lebensgeschichten der Protagonisten einzutauchen und ich fand es toll, dass auch altbekannte Charaktere wieder auftauchen und in die Handlung einbezogen werden.

Ein wirklich gelungenes Buch. Ich freue mich auf den nächsten Abstecher nach Blackberry Island.