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Veröffentlicht am 18.08.2017

Gutes Kinderhörbuch

Fritzi Klitschmüller 1: Fritzi Klitschmüller
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"Fritzi Klitschmüller" von Britta Sabbag ist eine gekürzte Hörbuchfassung und handelt von Fritzi, die zu ihrem Geburtstag unbedingt ein Skateboard haben möchte. Doch dann kommt alles anders als gedacht.


Die ...

"Fritzi Klitschmüller" von Britta Sabbag ist eine gekürzte Hörbuchfassung und handelt von Fritzi, die zu ihrem Geburtstag unbedingt ein Skateboard haben möchte. Doch dann kommt alles anders als gedacht.


Die Sprecherin war für mich im ersten Moment etwas ungewohnt, doch dann gut ich ihr gut folgen und es hat Spaß gemacht Fritzi zu begleiten. Fritzi ist ein aufgewecktes Mädchen, dass lieber Skateboard fahren möchte, als Mädchenkram zu machen. Auch ihre Familie und die Nebencharaktere bleiben wie Fritzi ein wenig flach und mir ist es zeitweise aufgefallen, dass etwas fehlt (durch die Kürzung). Die Geschichte hat mir an sich gefallen, wenn es auch erst gegen Mitte/Ende interessanter wird und es anfangs noch ein wenig vor sich hinplätschert.


Ein schönes Hörbuch für Kinder, vorallem für Mädchen, die auch gerne Jungskram machen.

Veröffentlicht am 18.08.2017

Hat ein paar Schwächen

Kopf aus, Herz an
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"Kopf aus, Herz an" von Jo Watson handelt von Lilly, die kurz vor ihrer Hochzeit von ihrem Verlobten Michael verlassen wird. Doch die Flitterwochenreise nach Thailand tritt sie trotzdem an, ganz alleine! ...

"Kopf aus, Herz an" von Jo Watson handelt von Lilly, die kurz vor ihrer Hochzeit von ihrem Verlobten Michael verlassen wird. Doch die Flitterwochenreise nach Thailand tritt sie trotzdem an, ganz alleine! Und trifft dort auf Damien.


Den direkten Einstieg in die geplatzte Hochzeit ohne jegliches Vorgeplänkel finde ich gut, auch wenn man Lilly so erst nach und nach besser kennenlernt. Lilly bleibt etwas wankelmütig und blass, mir haben Besonderheiten an ihr gefehlt, auch wenn sie sich im Lauf der Geschichte weiter entwickelt und sie fällt mir persönlich zu oft von einem Extrem (nett, biestig, etc.) ins andere. Geschrieben ist es in der Ich-Perspektive und zeitweise wird man als Leser auch einbezogen, was mir gefällt und so kann man gut folgen. Damien hat mir als Charakter viel besser als Lilly gefallen, denn durch seine offene, zeitgleich geheimnisvolle Art lockert er die ganze Atmosphäre merklich auf und bringt Leben in die Geschichte. Nebencharaktere gibt es auch einige, manche mehr, manche weniger interessant und notwendig. An manchen Stellen habe ich nur noch den Kopf über Lilly geschüttelt, an anderen habe ich mich vor Lachen geschüttelt. Für mich war das Ganze etwas durchwachsen.


Die Autorin hat hier ein unterhaltsames, lockeres Buch für gemütliche Stunden geschaffen, dass ein paar Schwächen aufweist.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Figuren
  • Gefühl
  • Humor
  • Lesespaß
Veröffentlicht am 04.08.2017

Ganz ok

Kleine Lügen erhalten die Familie
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„Kleine Lügen erhalten die Familie“ von Katia Weber ist eine bunt gemischte Geschichte einer Familie, die sich nicht alles erzählt, doch deren Geheimnisse und Lügen nach und nach ans Licht kommen.



Zuerst ...

„Kleine Lügen erhalten die Familie“ von Katia Weber ist eine bunt gemischte Geschichte einer Familie, die sich nicht alles erzählt, doch deren Geheimnisse und Lügen nach und nach ans Licht kommen.



Zuerst dachte ich die Geschichte wird aus der Sicht von Franzi, der Mutter, erzählt, doch die Autorin wechselt stetig zwischen den einzelnen Charakteren in kurzen Kapiteln, was ich ein wenig anstrengend fand. So gab es zwar einen roten Faden in der Geschichte, aber dieser wurde zu oft abgezweigt und war dann irgendwann so großflächig, dass es einfach zu viel des Guten war. Ansonsten lässt sich die Geschichte gut lesen und eine Besonderheit sind die Kapitelüberschriften, die gleichzeitig der erste Satz und somit das neue Kapitel einleiten. Die Charaktere waren an und für sich nicht ganz einprägsam und die Flut an Personen zu verwirrend, was die plötzlichen Wechsel und Zeitsprünge zwischen den Kapiteln nur noch verstärkt haben. Zudem wird das Ganze ein wenig konstruiert, da sich die Zufälle häufen und alles gut ausgeht. Für mich einfach etwas unglaubwürdig.



Zu viele Personen, zu viele Zufälle, zu konstruiert und anders als erwartet!

Veröffentlicht am 04.08.2017

Gut, aber schwacher Mittelteil

Projekt Orphan
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„Projekt Orphan“ von Gregg Hurwitz handelt von Evan Smoak, dem Nowhere Man, der denen hilft, die sich mit ihm in Verbindung setzen, wenn sie sich selbst nicht mehr helfen können. Bei seinem letzten Auftrag ...

„Projekt Orphan“ von Gregg Hurwitz handelt von Evan Smoak, dem Nowhere Man, der denen hilft, die sich mit ihm in Verbindung setzen, wenn sie sich selbst nicht mehr helfen können. Bei seinem letzten Auftrag wird er jedoch selbst entführt und gerät in die Fänge eines gierigen Mannes. Es beginnt ein Kampf ums Überleben..

Nach Orphan X hatte ich große Erwartungen an diese Fortsetzung. Der Schreibstil liest sich gewohnt schnell und ist dabei nicht zu anspruchsvoll, aber auch nicht langweilig. Anfangs war ich direkt gefesselt, da man Evan, der mir sehr sympathisch ist, da er seine Menschlichkeit trotz der Vorgeschichte behalten hat, bei seinem nächsten Auftrag begleitet. Doch ab der Entführung zog sich für mich die Geschichte. Evan war nur eingesperrt und es ist nicht viel passiert. Wenn etwas passiert ist, dann war es nur einer von vielen Ausbruchversuchen, etc. Erst gegen Ende hat es wieder an Fahrt aufgenommen. Trotzdem gab es zwischendurch auch mal spannende Momente und kleinere wie größere Überraschungen. Mir persönlich gefällt vor allem die Hintergrundstory gut, sie macht das Ganze lebendiger und greifbarer. Nur die Wiederholungen zu Jack und der Vergangen waren mir persönlich zu viel, da es ja schon bei „Orphan X“ enthalten war.

Alles in allem ein toller Protagonist mit interessanter Story, aber einem schwachen Mittelteil.

Veröffentlicht am 26.07.2017

Gut, aber nichts Besonderes

Wo der Regenbogen anfängt ...
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„Wo der Regenbogen anfängt“ von Julia Bohndorf handelt von den Schwestern Maeve und Niamh, die nach dem Tod ihrer Eltern bei ihrer Großmutter in Berlin leben. Doch das war nicht der einzige Schicksalsschlag, ...

„Wo der Regenbogen anfängt“ von Julia Bohndorf handelt von den Schwestern Maeve und Niamh, die nach dem Tod ihrer Eltern bei ihrer Großmutter in Berlin leben. Doch das war nicht der einzige Schicksalsschlag, denn bei Niamh wurde Leukämie diagnostiziert und weit und breit kein Spender in Sicht. Um Niamh wieder neuen Lebensmut zu geben, gehen die beiden Schwestern auf eine Reise…


Dieses Buch wollte ich wegen dem Thema Leukämie lesen, da es ein interessantes Thema ist, das viele Menschen betrifft. Die Idee mit der Spende an die DKMS ist wirklich toll.
Die beiden Schwestern Niamh und Maeve tragen wirklich außergewöhnliche Namen und handeln nicht immer passend für ihr Alter. Niamh spricht manchmal erwachsener als sie ist und im nächsten Moment ist sie wieder sehr kindlich. Maeve lebt nur noch für ihre Schwester, kämpft für diese und vergisst darüber ihr eigenes Leben. Verfolgen können wir die Geschichte aus der Maeve’s Sicht, unterbrochen von kurzen Tagebucheinträgen von Niamh. Ich hätte gerne noch mehr über das Thema Knochenmarkspende erfahren, da es sehr kurz angesprochen wurde, ist aber so von der Autorin gewollt. Es hat Spaß gemacht die beiden Geschwister auf ihrer Reise zu begleiten, die Höhen und Tiefen zu verfolgen, doch am Ende hat es die Autorin zu schnell abgehandelt. Die Ereignisse überschlagen sich und das hat mir nicht gefallen.


Lässt sich gut lesen, ist was für Zwischendurch, aber auch nichts Besonderes.