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Veröffentlicht am 29.05.2017

Tolle Fortsetzung

Fire Witch – Dunkle Bedrohung (Fire Girl 2)
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„Fire Witch – Dunkle Bedrohung“ von Matt Ralphs ist die Fortsetzung zu „Fire Girl“ und handelt von der jungen Feuerhexe Hazel Hooper, die mit allen Mitteln versucht ihre Mutter aus den Fängen des Dämon ...

„Fire Witch – Dunkle Bedrohung“ von Matt Ralphs ist die Fortsetzung zu „Fire Girl“ und handelt von der jungen Feuerhexe Hazel Hooper, die mit allen Mitteln versucht ihre Mutter aus den Fängen des Dämon Baal zu retten. Um das zu schaffen, muss sie sich aber an den unberechenbaren Nicolas Murrell wenden, der Schuld an der ganzen Misere ist und auch noch im sichersten Gefängnis von ganz London ist. Doch das hält Hazel nicht davon ab.


Da mich der erste Teil restlos begeistert hat, musste ich auch die Fortsetzung lesen und ich bin nicht enttäuscht worden, auch wenn dieser Teil nicht ganz so überzeugend ist wie Teil 1. Doch erstmal zum Stil des Autors, dieser hat mir wieder sehr gut gefallen und das Buch lässt sich fix lesen. Hazel ist ein starker Charakter, sie lässt sich von nichts abbringen und ist dabei doch manchmal etwas stur, doch bei alldem merkt man wie sehr sie ihre Familie und Freunde liebt. Dann ist da noch Bramley die Haselmaus, leider nicht mehr so frech wie in Teil 1, dennoch liebe ich ihn, denn er ergänzt die Geschichte richtig gut. Besonders gefallen hat mir aber Titus, wie er sich um Hazel kümmert und was er alles in die Wege leitet, um ihr zu helfen. Einfach toll. Zudem erfährt man mehr was jeder einzelne tut, denn der Autor wechselt zwischen Hazel und Titus hin und her und man begleitet sie auf ihren jeweiligen „Missionen“. So bleibt man auf dem Laufenden und es muss nicht immer einer dem anderen erzählen, was sie erlebt haben. Bei allem dem blieb es für mich spannend, wenn Hazel und Titus vielleicht viel Glück bei ihren Abenteuern hatten.

Eine gelungene Fortsetzung, die mich gebannt auf Teil 3 warten lässt!

Veröffentlicht am 29.05.2017

Einfach toll!

Das Leben fällt, wohin es will
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„Das Leben fällt, wohin es will“ ist das vierte Buch der Autorin Petra Hülsmann und handelt von Marie, die ihr Leben in vollen Zügen genießt und sich nicht einengen lässt. Doch dann erkrankt ihre Schwester ...

„Das Leben fällt, wohin es will“ ist das vierte Buch der Autorin Petra Hülsmann und handelt von Marie, die ihr Leben in vollen Zügen genießt und sich nicht einengen lässt. Doch dann erkrankt ihre Schwester Christine schwer und bittet Marie, sich um ihre Kinder zu kümmern. Und dann soll sie auch noch Christines Part in der Werft für Segelboote übernehmen. Das ist gar nichts für die lebensfrohe Marie, die am liebsten jeden Tag Party feiert und bis mittags ausschläft.

Das ist mein zweites Buch der Autorin und ich muss sagen, ich bin genauso begeistert wie von „Glück ist, wenn man trotzdem liebt“. Ich war relativ schnell in der Geschichte rund um die Schwester Marie und Christine und den Familienbetrieb angekommen, denn die Autorin schafft es von Anfang an eine Wohlfühlatmosphäre zu erzeugen. Durch ihren lockeren Schreibstil lässt es sich auch wirklich schnell lesen und ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen, da ich immer wieder wissen wollte, was als nächstes passiert. Und dabei ist es nicht nur ein Liebesbuch, sondern eine interessante Mischung wie im echten Leben mit urkomischen, ernsten und wunderschönen Szenen, das mich von einem Gefühl ins nächste katapultiert hat. Ich habe gelacht, hatte Tränen in den Augen und habe mit gefiebert, was denn noch alles passieren wird. Marie ist hier die junge Schwester, die ihr Leben in vollsten Zügen genießt, am liebsten keine Verantwortung übernehmen will und einfach nur in den nächsten Tag hinein lebt. Und im Gegensatz dazu ihre große Schwester Christine, die ihr Leben perfekt geplant, viel Verantwortung mit der Werft und ihrer Familie hat und fest im Leben steht. Auch die Nebencharaktere wie Daniel, den man erst nach und nach besser kennen lernt und auch der Vater der beiden, der seine Gefühle verbirgt und leider viel zu ernst durchs Leben geht, ergänzen diese Geschichte perfekt. Dabei bleibt die Autorin an der Realität und es läuft eben nicht immer alles nach Plan. Viele emotionale Szenen haben mich mit einem großen Kloß im Hals zurück gelassen und ich fand es spannend Marie und ihre Entwicklung zu beobachten, denn man wächst ja bekanntlich an seinen Herausforderungen. Und natürlich muss man auch erwähnen, dass auch hier Knut auftaucht, wie auch schon in den anderen Büchern, das habe ich genossen. Knut bringt immer Leben in die Geschichte und gehört einfach mit dazu! Mir war keine Sekunde langweilig und es hat mir gefallen tiefer in Marie’s Leben einzutauchen und dabei auch mal überraschende Dinge zu erfahren.

Die Autorin schafft es Geschichte aus dem Leben zu schreiben, die man lieben muss. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Figuren
  • Handlung
  • Lesespaß
Veröffentlicht am 29.05.2017

Lässt mich gespalten zurück

The Wrath and the Dawn
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„Zorn und Morgenröte“ von Renée Ahdieh spielt in der Welt von 1001-Nacht und ist der erste Teil rund um Shahrzad und den Kalifen Chalid. Shahrzad stellt sich dem Kalifen und will ihn stürzen, denn er hat ...

„Zorn und Morgenröte“ von Renée Ahdieh spielt in der Welt von 1001-Nacht und ist der erste Teil rund um Shahrzad und den Kalifen Chalid. Shahrzad stellt sich dem Kalifen und will ihn stürzen, denn er hat ihre beste Freudin Shiva auf dem Gewissen, Jeden Abend heiratet er ein neues junges Mädchen, um es am nächsten Morgen hinrichten zu lassen. Doch Shahrzad will das Unmögliche schaffen: Den nächsten Morgen erleben. Und sie erzählt Chalid eine Geschichte und überlebt den Tag und nach und nach erkennt sie, dass der Kalif nicht der ist, für den sie ihn gehalten hat.

Das Cover und das komplette Setting in dem Buch haben mich doch sehr angesprochen und daher musste ich mich doch ran wagen, trotz mancher schlechten Rezension. Doch leider muss ich gestehen, dass die Idee zu dem Buch zwar wirklich interessant ist und die Autorin einen tollen Schreibstil hat. Dennoch kann ich es nicht empfehlen. Shazi schafft es mit einer nichtssagenden Geschichte (da hätte ich echt eine bessere erwartet) den Kalifen zu überzeugen, sie noch am Leben zu lassen, da er das Ende der Geschichte hören will. Shahrzad ist wunderschön, kann kämpfen und ist auch selbstbewusst, ich war überzeugt, dass sie das Attentat durchziehen wird, um ihre Freundin zu rächen. Doch sie verfällt Chalid mit seiner magischen Tigeraugen. Wie gesagt, geschrieben ist es wirklich gut, aber doch manches Mal etwas schwülstig und mir hat die Tiefe gefehlt. Die beschriebenen Orte, Landschaften und auch Charaktere katapultieren den Leser schon in die Welt von 1001-Nacht, aber die Geschichte, nun ja, da hätte man mehr rausholen können. Denn der Hintergrund, warum die Morde passiert sind, ist fragwürdig und war für mich an den Haaren herbei gezogen.

Ein Buch, das mich sehr gespalten zurück lässt, denn der Schreibstil hat mich gefesselt, aber die Geschichte ist oft grenzwertig. Werde mich dennoch an die Fortsetzung wagen, um zu erfahren, was die Autorin noch aus der Geschichte macht.

Veröffentlicht am 29.05.2017

Ein toller 2. Teil

Das Ende des Bannfluchs
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„Das Ende des Bannfluchs“ von Edgar E. Nimrod ist der zweite Teil der Eichenwaldsaga und handelt von den Eichnoks. Arun, Gnork und Oma Grima sind an der dunklen Ruine angekommen und haben ein Geheimnis ...

„Das Ende des Bannfluchs“ von Edgar E. Nimrod ist der zweite Teil der Eichenwaldsaga und handelt von den Eichnoks. Arun, Gnork und Oma Grima sind an der dunklen Ruine angekommen und haben ein Geheimnis gelüftet, das lange verborgen war. Doch auch im Dorf ist es nicht ruhig, denn der Großbürger Rogat versucht gerissen die Macht im Dorf an sich zu reißen. So versuchen die drei alles Mögliche das zu verhindern. Nur ist das nicht die einzige Gefahr für das Dorf..


Ich habe bereits den ersten Teil der Eichenwaldsaga gelesen und da mich dieser bezaubert hat, musste ich auch die Fortsetzung haben. Diese setzt nahtlos an den Vorgängerband an, so dass man direkt wieder mitten im Geschehen rund um Arun und Gnork ist. Da ich den ersten Teil direkt bei Erscheinen gelesen hatte, hatte ich leider kurz Probleme wieder in die Geschichte zu kommen, da es eben doch sehr außergewöhnliche Namen sind. Doch nach ein paar Seiten war ich wieder in der Welt der Eichnoks angekommen. Doch nach Möglichkeit wäre es wirklich gut den ersten Band kurz vorher zu lesen. Mir haben die Wechsel zwischen den Charakteren wieder sehr gut gefallen, auch wenn sie teilweise doch sehr kurz waren, so wie auch schon in Teil 1. Die Charaktere wurden dadurch noch lebendiger und greifbarer und der Autor hat es so geschafft, das man tief in die Geschichte und die Gedanken der Einzelnen eintauchen konnte. Für mich waren auch alle Zusammenhänge schlüssig und es ist interessant mehr über Arun und die Welt zu erfahren. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich fließend lesen, was auch die Spannung, welche durchgehend im Buch zu finden ist, aber zum Ende hin nochmal aufbaut, mit bewirkt.

Für mich eine gelungene Fortsetzung, die mich fesseln konnte und die ich wirklich empfehlen kann.

Veröffentlicht am 29.05.2017

Ein schönes Buch

So, wie die Hoffnung lebt
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„So wie die Hoffnung lebt“ von Susanna Ernst ist ein neues Buch der Autorin und erzählt die Geschichte von Katie und Jonah, denen beiden übel mitgespielt wurde. Katie ist nach einer Familienkatastrophe ...

„So wie die Hoffnung lebt“ von Susanna Ernst ist ein neues Buch der Autorin und erzählt die Geschichte von Katie und Jonah, denen beiden übel mitgespielt wurde. Katie ist nach einer Familienkatastrophe verstummt und lässt niemanden allzu nah an sich heran, doch Jonah schafft das Unmögliche und zwischen den beiden Kindern entsteht eine tiefe Freundschaft, aus der sich noch mehr entwickelt. Doch dann schlägt das Schicksal erneut zu.

Ich kenne schon ein paar Bücher der Autorin, die mich doch sehr berührt haben und so habe ich mich auch an diese Geschichte gewagt, die aufgrund des Klappentextes doch viele Emotionen vermuten lässt. So ist der Einstieg in die Geschichte schon sehr bewegend und aufwühlend. Damit hat die Autorin mich gleich gepackt. Und auch das erste Zusammentreffen der beiden Hauptcharaktere Jonah und Katie hat mir gut gefallen. Als Kinder, beide tief vom Leben gezeichnet, und doch dringt Jonah zu Katie durch. Jonah, der sehr sensibel und ein hochbegabter Maler ist und Katie, die in ihrer eigenen Welt lebt und niemanden an sich heran lässt, was auch kein Wunder bei den Geschehnissen ist. Mir hat es super gefallen, wie sich die Freundschaft der beiden entwickelt. Und die anderen Charaktere ergänzen die Geschichte perfekt, so die Heimleiter, die den beiden eine Chance geben und auch Ruby, die mir sehr ans Herz gewachsen ist. Das alle hat die Autorin mit ihrem angenehmen Schreibstil so flüssig verfasst, dass die Seiten schnell gelesen waren. Und zugleich hat sie mich mit einer überraschenden Wendung gefesselt, so dass ich unbedingt wissen wollte, was denn genau passiert ist. Letztendlich wurde es aber doch vorhersehbar und das hat dem Ganzen ein wenig die Emotionen genommen.

Ein schönes Buch, das voll mit Emotionen ist. Typisch Susanna Ernst.